TierBlogger Adventskalender – Türchen 17: Wir warten auf das Christkind

TierBlogger Adventskalender Türchen 17: Wir warten aufs Christkind

Jetzt ist Weihnachten schon ganz nah – nur noch eine gute Woche und schon steht das Christkind (oder wahlweise: der Weihnachtsmann) vor der Tür! Manch einer wird in dieser letzten Woche wie wild auf der Jagd nach den letzten Geschenken sein (Hint: ich gehöre dazu!) oder sich in die Vorbereitungen für das Weihnachtsmenü stürzen. Andere sind schon perfekt vorbereitet, lehnen sich entspannt zurück und genießen den Countdown zur Bescherung, vielleicht bei einem Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt oder einem laaaangen Spaziergang mit dem lieben Vierbeiner (hey, bei den derzeitigen Temperaturen kann man ja auch wirklich problemlos laaaaange draußen bleiben… 😉 ).

TierBlogger Adventskalender Türchen 17: Wir warten aufs Christkind
TierBlogger Adventskalender Türchen 17: Wir warten aufs Christkind

Aber egal ob Last-Minute-Shopper oder Vorweihnachts-Perfektionist: die Vorfreude auf die Feiertage steigt in beiden Fällen und mit der Vorfreude kann einem die Zeit auch schon einmal lang werden. Und: Unsere Wuffels können ja nicht wissen, was da an ’staader Zeit‘ auf sie zukommt, und kommen im Advent zwischen Plätzchen Backen und Weihnachtsbaum Schmücken vielleicht manchmal ein wenig zu kurz. Die gute Nachricht ist: Diesen beiden Problemen kann man ganz einfach und mit wenig Zeitaufwand beheben! Man nehme einfach ein paar weihnachtliche Beschäftigungsideen et voilà: schon hat man die Tage bis Heiligabend überbrückt und den Hund glücklich gemacht! Ganz nebenbei kann man mit der ein oder anderen Idee an den Feiertagen beim Verwandtschaftsbesuch so richtig glänzen…

17.12.: Adventskalendertürchen öffnen!

Es sind zwar nicht mehr viele Türchen übrig, aber noch ist es nicht zu spät, eurem Hund beizubringen, diese für euch zu öffnen! Euer normaler Papp-Kalender mit Schokoladenfüllung ist dazu allerdings weniger geeignet – aber vielleicht habt ihr ja eine kleine Schublade oder einen Karton, den ihr dafür umfunktionieren könnt? Klebt zum Beispiel eine Schnur daran oder bastelt einen kleinen Griff, damit euer Hund die Schublade herausziehen oder den Kartondeckel mit seinem Fang abnehmen kann. Natürlich sollte sich dann in eurem improvisierten Adventskalender auch eine Arbeitet mit dem Klicker und lasst euren Vierbeiner kreativ werden – das macht Spaß und sorgt für geistige Auslastung!

18.12.: Weihnachtsdüfte finden!

Die meisten Menschen verbinden mit Weihnachten bestimmte Gerüche: Zimt, Vanille, gebratener Apfel, … Wie geht es da erst unseren Hunden, den Nasentieren par excellence? Deren guten Geruchssinn könnt ihr für eine schöne Beschäftigung einsetzen: Bringt eurem Vierbeiner bei, einen bestimmten Geruch zu finden! Auch hier könnt ihr mit dem Klicker tolle Ergebnisse erzielen: Geklickt (und belohnt) wird für Interesse an dem Geruch(sartikel), den euer Hund später finden soll, dann wird die Schwierigkeit langsam gesteigert. Hier findet ihr eine Anleitung, wie ihr die Geruchsidentifikation aufbauen könnt.

19.12.: Hundekekse backen!

Für Hundekekse gibt es im Internet jede Menge tolle Rezepte, hier zum Beispiel ein aktuelles von Terra Canis:

Eine größere Auswahl findet ihr in der kostenlosen Sammlung „Die besten Hundekuchen-Rezepte“ von Fressnapf und auch bei Easy Dogs findet ihr einige Hundekeks-Rezepte.

Beim Backen kann eure Fellnase natürlich wunderbar assistieren: Welcher Hund führt nicht gerne in der Küche die Aufsicht oder freut sich über eine Anstellung als Vorkoster…?

20.12.: Lebkuchenhaus bauen!

Lebkuchenhäuser sind nicht nur dekorativ, sondern vor allem: furchtbar lecker! In diesem Fall geht es aber um eines, das nicht aus Lebkuchen ist! Um eurem Hund ein ‚Lebkuchen’haus zu bauen, könnt ihr für die Bauteile entweder nach Hundekeksrezepten (siehe oben) selber backen oder ihr nehmt (einmal mehr) einen Karton, den ihr zum Haus umbaut. Dieses könnt ihr dann nach Herzenslust mit Leberwurst, kleinen Keksen, die ihr zum Beispiel mit Schmierkäse ‚aufklebt‘, und ähnlichen Leckereien für euren Hund dekorieren – aber nicht traurig sein, wenn eure Fellnase nach dem ‚Einzug‘ ins Häuschen als allererstes ‚umdekoriert’… 😉

21.12.: Bescherung einläuten!

Kennt ihr das auch, dass an Heiligabend mit einer Glocke zur Bescherung gerufen wird? Bei uns war es jedenfalls früher immer so. Also warum nicht dem Hund beibringen, die Glocke auf Kommando zu bedienen? Dabei kann, je nach Glocke, der Hund diese mit dem Fang zum Klingen bringen, indem er an einem Seil zieht oder eine kleine Glocke zwischen die Zähne nimmt und schüttelt, mit der Nase, indem er dagegen stupst, oder aber mit den Pfoten, indem er damit sacht gegen die Glocke ’schlägt‘. Überlegt euch, wie es für euch und euren Hund am besten funktionieren könnte, und wie ihr die Übung in kleine Teilstücke zerlegen und eurem Hund ’schmackhaft‘ machen könnt. Auch um diesen Trick zu lernen, ist der Klicker ein wunderbares Hilfsmittel!

22.12.: Wellnesstag machen!

Zu Weihnachten möchte jeder hübsch aussehen – warum also nicht auch der Vierbeiner? Bürsten, massieren, Krallen kürzen, Ballen eincremen, das volle Programm. Da es im Winter ja normalerweise kalt ist, sollte man wenn möglich auf ein Vollbad verzichten. Eine mögliche Alternative, falls der Odeur de chien doch zu stark ist, kann ein ‚Trockenshampoo‘ sein. Dieses könnt ihr ganz einfach selber machen: Ihr braucht dazu lediglich etwas Maisstärke sowie Backpulver (im Verhältnis 2:1) und eventuell ein wenig ästherisches Öl (damit aber bitte in jedem Fall sehr sparsam umgehen, denkt an die feinen Nasen der Hunde!). Die Mischung könnt ihr dann aufs Fell geben, etwas einarbeiten, durchbürsten und dann mit einem Handtuch abfrottieren – das sollte gegen unangenehme Gerüche helfen!

23.12.: Den Baum schmücken!

Wie praktisch wäre es, wenn Bello und Bella beim Schmücken des Weihnachtsbaums behilflich sein könnten… Das würde dann so aussehen:

Man muss natürlich seine Ansprüche nicht ganz so hoch ansetzen: Vielleicht reicht es ja schon, wenn euer Hund euch die Baumanhänger zuträgt? Wenn euer Hund schon apportieren kann, ist diese Aufgabe sicher in kurzer Zeit für ihn zu meistern. Ansonsten nehmt euch Zeit und geht in kleinen Schritten vor, um euren Hund das Bringen von Gegenständen schmackhaft zu machen. Hier findet ihr einige Anregungen, wie ihr die Übung aufbauen könnt.

24.12: Geschenke auspacken!

Ein Klassiker der Hundebeschäftigung, der einfach immer geht: Lasst eure Fellnase selber Päckchen auspacken! Dafür nehmt ihr einfach einen Karton, füllt ihn mit zusammengeknülltem Papier, versteckt dazwischen einige Leckerlis, macht den Karton wieder zu (aber lieber nur zuklappen, nicht zukleben) und lasst euren Hund dann die Leckerlis suchen. Alternativ könnt ihr auch ein einzelnes Leckerli in Papier einwickeln, sodass euer Hund nur unter Einsatz von Zähnen und Pfoten darankommt.
 

Wir wünschen euch noch eine schöne restliche Adventszeit, die vielleicht durch unsere Beschäftigungsideen noch ein kleines bisschen schöner wird, und ein wunderbares, friedliches Weihnachtsfest!
 


Dieser Beitrag ist Teil des TierBlogger-Adventskalenders. Schaut auch morgen vorbei, dann öffnet sich ein neues Türchen, und zwar bei Cocker, Lifestyle and more!

Kostenloses E-Book mit Hundetricks – und wir tricksen mit!

Mikas Lieblingstricks

Wie der ein oder andere von euch vielleicht weiß, lieben Mika und ich Denksport und kleine Tricks. Vor allem an regnerischen Tagen kann man sich damit prima die Zeit vertreiben. Zwar sind wir weit entfernt von Profitricksern, aber die Hauptsache ist doch, dass es Spaß macht! Der Leipziger Hundefutterhersteller futalis hat nun ein E-Book herausgebracht, dass nicht nur spannende Tipps rund ums erfolgreiche Tricksen mit den Fellnasen (zum Beispiel zum Thema Warm-Up), sondern auch viele Schritt-für-Schritt-Trickanleitungen versammelt.

Und das beste daran: Das E-Book HundeTricks – Tipps & Anleitungen von Hundeexperten bekommt ihr kostenlos! Einfach für den Newsletter eintragen, dann erhaltet ihr den Downloadlink.

Ich durfte übrigens auch einen Trick beisteuern – wenn ihr wissen wollt, welcher das ist, dann blättert gleich zu Seite 26. Beim Durchstöbern war ich auch ganz entzückt, dass so viele liebe Blogger-Kolleginnen mitgemacht haben: Unter anderem sind Fiffibene, Hundebengel Charly, Moe & Me und Hell & Blau ebenfalls mit von der Partie.

Mikas Lieblingstricks

Und hier kommen noch Mikas geheime Lieblingstricks für euch:

  • Futter verschwinden lassen
  • Wild übersehen
  • Menschen mit Hypnoseblick dazu bringen, von ihrem Essen abzugeben
  • Das falsche Auto finden
  • Fellfarbe wechseln von Schwarzweiß zu Braun
  • Sabbern
  • Augen- und Nasen-OPs an Stofftieren durchführen
  • Schätze suchen im Sand
  • Einfach unverschämt niedlich sein

In diesen Tricks ist er ein echtes Naturtalent und wenn ich mir die Liste so ansehe, dann ist doch eigentlich jeder Hund ein Profi-Trickdog 🙂 !

Aufgestöbert: mydog365

MyDog365 - Screenshot aus der App

Neulich habe ich euch ja schon mal vom Trickzertifikat, einer Art Selbstlern-Challenge berichte und in dem Zuge angemerkt, dass E-Learning auch im Hundebereich gerade immer mehr Fahrt aufnimmt. Das kann man im Bereich Erziehung und Verhaltensprobleme ganz sicher skeptisch sehen, da es hier eigentlich immer sinnvoll ist, einen erfahrenen Trainer vor Ort hinzuzuziehen, im Bereich Spiel und Beschäftigung (und natürlich bei der theoretischen Fortbildung von Frauchen oder Herrchen) kann das Online- und Selbst-Lernen für jede Menge Spaß und Abwechslung sorgen.

Nun lässt sich aber so ein Computer nicht so gut unterwegs mitnehmen, selbst ein Laptop ist nicht gerade gassi-kompatibel und Übungen ausdrucken möchte man auch nicht ständig. Was läge also näher als eine App zu haben, die man immer auf seinem Handy dabei haben kann? Und so eine habe ich jetzt über Hundezeitung gefunden: MyDog365 heißt die App, die es kostenlos im App Store und bei Google Play gibt.

Die App bietet täglich neue Aufgaben für euch und euren Hund: Da sie, wie gesagt, kostenlos ist, könnt ihr sie euch einfach schnell aufs Handy laden, dann einen Account für euch und euren Hund anlegen und schon kann’s losgehen. Die App ist übersichtlich und schick gestaltet, sodass man sich schnell zurechtfindet. Auf dem Startscreen sehe ich die Grundinfos zu meinem Hund mit seinem Level und Punktestand, gleich darunter befindet sich auch schon die aktuelle Tagesaufgabe.

MyDog365 - Screenshot aus der App
MyDog365 – Screenshot aus der App

Die Tagesaufgaben werden zufällig, aber entsprechend dem Level des Hundes ausgewählt. Sie können Tricks, Übungen, Spiele und Beschäftigungsideen für drinnen oder draußen beinhalten. Neben einer schriftlichen Beschreibung der Übung gibt es auch eine Bewertungsskala, welche Bereiche durch die Aufgabe wie stark gefördert werden, sowie ein Anleitungsvideo. Das sieht dann beispielsweise so aus:

Mit einem kleinen Glockensymbol (na, wer wird denn da gleich an Pawlow denken…? 😉 ) erinnert die App daran, dass eine neue Tagesaufgabe wartet. Ob ihr sie wirklich in die Tat umsetzt, wird nicht überprüft: Ihr könnt sie einfach als erledigt markieren und bekommt dann am folgenden Tag eine neue Aufgabe. Oder ihr gebt an, dass ihr dieselbe Aufgabe am nächsten Tag noch weiter bearbeiten wollt. Das finde ich insofern praktisch, als man ja doch vielleicht nicht jeden Tag dazu kommt, die Aufgabe anzugehen oder aber die Aufgabe zu meistern.

MyDog365 - Screenshot aus der App
MyDog365 – Screenshot aus der App

Neben den Tagesaufgaben gibt es noch Workshops, also mehrteilige Mini-Kurse zu bestimmten Themen, die theoretischen Hintergrund und Praxisaufgaben enthalten, Tipps und Informationen rund um die Vierbeiner sowie Produktvorstellungen. Wem das noch nicht reicht, der kann auf einen Premium-Account (ab 3,83 € pro Monat bei 12 Monaten Laufzeit) upgraden und erhält damit Zugriff auf die Workshops aller Level, Werbefreiheit und kann auch Tagesaufgaben tauschen.

Was ich mir noch wünschen würde: Sprint-Challenges in der App (in der Richtung: „Erledige an 5 aufeinander folgenden Tagen je 1 Aufgabe (aus dem Bereich XY)“) und natürlich ein paar soziale Komponenten, sodass man auch schauen kann, was die Hundekumpels so treiben. Und wenn man noch viel weiter spinnen möchte: Optionales GPS-Tracking, um die am Tag zurückgelegten Gassikilometer und -strecken aufzuzeichnen und zu teilen. Was nicht ist, kann ja noch werden: Da gibt es sicher noch einiges an weiteren Features, die denkbar sind 🙂 .

Wer jetzt, wie ich, angefixt ist, kann sich zum einen mehr Informationen zur App unter www.mydog365.com holen, zum anderen noch bis 01. Mai einen Beitrag zur 30-Tage-Challenge auf Hundezeitung beisteuern und mit etwas Glück einen von fünf Premium-Zugängen zur App gewinnen.

Aufgestöbert: Das Trickzertifikat

Aufgestöbert: Das Trickzertifikat

Online lernen wird ja immer mehr zum Trend – warum nicht auch in der Hundeausbildung oder -beschäftigung? Neben Webinaren (ein spannendes Programm bietet zum Beispiel dog-ibox) finden sich auch immer mehr Selbstlernkurse (Clicker Doggies haben zum Beispiel einige im Angebot).

Einen etwas anderen Ansatz hat das Trickzertifikat von Britta Kalff: Hier lernt ihr nicht den Weg zum gewünschten Ziel, sondern müsst ihn euch selbst erarbeiten. Worum geht es? Ihr erhaltet eine Auswahlliste an Tricks, von denen ihr je nach Schwierigkeitslevel eine bestimmte Anzahl eurem Hund beibringen bzw. mit ihm erarbeiten sollt. Eure Trick-Ergebnisse nehmt ihr dann auf Video auf, welches anschließend bewertet wird. Wenn alles erfolgreich gezeigt wird, erhaltet ihr das Zertifikat (inklusive Medaille, Urkunde und einer Bewertung, was ihr vielleicht noch verbessern könnt) in Bronze, Silber, Gold oder Platin.

Das Schöne daran: Zu einem recht günstigen Preis von 25 Euro gibt’s ein Ziel, auf das ihr hinarbeiten könnt, gleich dazu! Und Motivation ist doch schon fast die halbe Miete! Die Zeit könnt ihr euch selbst einteilen und der Weg, der zum Ziel führt, darf euer ganz individueller sein – vorausgesetzt, ihr arbeitet positiv mit eurem Hund und selbiger hat Spaß an der Sache!

Wer sich am Trickzertifikat versuchen möchte und noch ein paar Inspirationen zum Erarbeiten der Tricks sucht, sollte mal einen Blick in Tali’s Welt werfen: Dort werden fleißig die Zertifikats-Tricks eingeübt und Videos dazu gezeigt!

Tipps und Termine KW 28 und 29: Wie geht es in den Isarauen mit den Hunden weiter?

Vergangene Woche tagte der Münchner Bezirksausschuss 19 (Thalkirchen – Obersendling – Forstenried – Fürstenried – Solln). Auf der Tagesordnung stand dabei auch ein Antrag eines Mitglieds der SPD-Fraktion: Diskutiert werden sollte eine Leinenpflicht für Hunde in den Isarauen – so zumindest drang das Thema nach außen und verbreitete sich wie ein Lauffeuer unter den Münchner Hundehaltern. Von denen waren dann auch einige bereit, als am Dienstagabend die Sitzung stattfand: Sie kamen dem Aufruf nach, sich in die Diskussion einzubringen, der über soziale Netzwerke und per Aushang in den Isarauen verbreitet wurde.

Damit hatte der Ausschuss möglicherweise nicht gerechnet. Die Diskussionen um die vorgeschlagenen Maßnahmen waren dementsprechend kontrovers und emotional: Die Aussagen von ob der Aussicht auf weitere Einschränkungen verärgerter bis aufgebrachte Hundebesitzer (einige kritische Hundehalter fanden sich übrigens auch unter den Politikern) standen den Beschwerden von Nicht-Hundehaltern gegenüber. Es klärte sich zumindest, dass es bei dem Antrag nicht um eine generelle Leinenpflicht an der Isar gehen soll, sondern darum, einen einzelnen Weg zwischen Thalkirchen und Stadtgrenze mit Leinenpflicht zu belegen, um beispielsweise Joggern und Radfahrern einen ‚freien Weg‘ zu garantieren. Zur Debatte steht dabei der Dammweg.

Aller kritischen Stimmen gegenüber diesem Antrag zum Trotz wurde er schließlich mehrheitlich angenommen. Das bedeutet nun erst einmal, dass die Einführung der Leinenpflicht auf dem Dammweg ‚geprüft‘ wird. Dann wird das Thema an den Stadtrat übergeben, der darüber zu entscheiden hat.

Es besteht also noch kein Grund zur Panik! Dennoch: Auch wenn die meisten Hundehalter wegen der vielen (zum Teil wirklich rücksichtslosen) Radfahrer den Damm sowieso meiden wie der Teufel das Weihwasser und von daher mit einer Leinenpflicht dort im Alltag wenig Probleme haben werden, halten wir die Ausweitung der Leinenpflicht-Gebiete für bedenklich. Das Beispiel könnte in anderen Stadtbezirken Schule machen, sodass letztlich die Freilaufflächen immer kleiner und abgelegener werden. So ist etwa im Zuge der Sanierung auch im Englischen Garten jetzt wieder die Durchsetzung der (schon lange bestehenden, aber in der Umsetzung ‚ignorierten) Leinenpflicht in der Diskussion.

Unser Appell lautet daher an alle Hundebesitzer: Bitte beachtet bestehende Regeln und versucht euer Bestes, Konflikte zu vermeiden und euch rücksichtsvoll zu verhalten! Ein tolerantes Miteinander ist immer eine Verpflichtung für beide Seiten oder anders gesagt: Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus. Natürlich kann man nicht in jeder Situation alles kontrollieren, sowohl ihr als auch eure Hunde sind ja Lebewesen und keine Maschinen, aber ein wenig vorausschauendes Verhalten kann helfen, Ärger zu vermeiden. Und je weniger Ärger mit unseren Mitmenschen es gibt, desto mehr Freiheiten bleiben uns und unseren Vierbeinern im besten Falle erhalten!

Und hier kommt wie immer die Übersicht der Termine in München.

Workshops:

  • Mantrailing Schnupperworkshop
  • Gegenstandssuche Turniervorbereitungs-Workshop
  • Clickertraining – Einführung
  • Scent Hurdle Racing Turniervorbereitungs-Workshop
  • Tricktraining
  • Kinderseminar für Kinder ab 6 Jahren

Seminare und Vorträge:

  • Was tu ich nur mit diesem Hund
  • Therapiehunde-Team-Ausbildung
Feste:
  • Sommerfest im Tierheim Riem

Tipps und Termine KW 26: Mit dem Hund ins Museum

Das Kunstmuseum Bochum lockt in diesem Jahr mit einem ganz besonderen Sommer-Angebot: „Guck mal Kunst mit Hund“, heißt das Führungsprogramm, zu dem kunstinteressierte Zweibeiner ihre Vierbeiner mitnehmen können. Die Führungen unter Leitung der Hundetrainerin und Kunsthistorikerin Claudia Posca begleitet – und führen nicht in die heiligen Hallen des Museums, sondern etwa in den Bochumer Stadtpark. Dort stoßen die Teilnehmer auf Kunst im öffentlichen Raum und sollen erfahren, wie die bewusste Betrachtung und Beobachtung, die Hundehalter etwa auch ihren vierbeinigen Gefährten entgegenbringen, die Wahrnehmung der Kunstwerke verändert, den Blick öffnet für die Details und einen neuartigen Zugang zur Kunst eröffnet.

Ein spannender Ansatz, der sich etwa auch in den Kulturwanderungen von Dr. Karin Dohrmann (Ars Canis) im Münchner Raum findet. Ein Novum ist es aber sicherlich, dass dieser Ansatz nun auch von öffentlichen Einrichtungen erprobt wird. Wir finden es eine tolle Sache, dass das Bochumer Museum in dieser Hinsicht buchstäblich neue Wege geht, und wünschen uns mehr Kultur mit Hund!

Und hier kommt wie immer die Übersicht der Termine in München. Besonders empfehlen wir in dieser Woche die Demo gegen den Leinenzwang:

Workshops:

  • Mantrailing für Anfänger

Seminare und Vorträge:

  • Aggressives Verhalten bei Hunden
  • Spielverhalten des Hundes
Specials:
  • Demo gegen den Leinenzwang in München