TierBlogger Adventskalender Türchen 1: Mit dem Hund durch die Jahreszeiten

Es ist wieder soweit: die stade Zeit hat begonnen! Und damit ist auch der Startschuss zum diesjährigen TierBlogger-Adventskalender gefallen: Dazu haben sich wieder Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengefunden, um Tierfreunden mit informativen Artikeln und tollen Verlosungen das Warten auf das Christkind ein wenig zu verkürzen.

Doch nicht nur Weihnachten rückt gerade unaufhaltsam näher, sondern auch der Winteranfang und kurz darauf der Jahreswechsel. Für viele die Zeit zurückzublicken und natürlich auch Pläne für das kommende Jahr zu schmieden. Wir starten daher im ersten Türchen des TierBlogger Adventskalenders mit ein paar Inspirationen, wie ihr mit eurem Hund die Jahreszeiten verbringen könnt.

Winter

Natürlich kennen und lieben wir sie alle: die Wintertage, an denen die Sonne von Abertausenden von Schneekristallen gespiegelt über die idyllische Landschaft scheint, an denen der Atem gefriert und man mit einer Thermoskanne Tee bewaffnet durch den Wald spaziert, die Hände tief in den Taschen vergraben, während der Vierbeiner munter umherlaufend seine Spuren durch die noch unberührte Schneedecke zieht…

Die Realität sieht im Winter aber leider oft anders aus: Die Tage sind kurz und kalt, das Wetter oft trübe, gerade im Dezember gibt es eine Menge für die Feiertage vorzubereiten, der Hund mag seinen Wintermantel nicht, friert aber ohne ganz furchtbar, im dümmsten Fall hat man sich zu allem Unglück auch noch eine Erkältung zugezogen… Kurzum: Es kann durchaus passieren, dass die Gassirunde im Winter hin und wieder kürzer ausfällt. Da sollte man sich auf jeden Fall ein Indoor-Alternativprogramm zurechtlegen, um den Vierbeiner auch bei weniger Bewegung beschäftigen zu können.

Traum-Wintertage wie diesen hier gibt es leider viel zu selten.
Traum-Wintertage wie diesen hier gibt es leider viel zu selten.

Schnüffel mal wieder

Gerade im Winter liegen die verschiedensten Gerüche in der Luft: Zimt, Anis, der Duft von frischen Tannennadeln, Plätzchen oder Mandarinen… Es gibt vieles zu erschnüffeln, natürlich auch für den Vierbeiner! Wie wäre es da zum Beispiel mal mit einem Schnüffelparcours im Wohnzimmer? Nehmt einfach verschiedene (natürliche) Duftstoffe, die euer Hund vielleicht sogar noch nicht kennt. Ihr könnt sie beispielsweise in Dosen oder kleine Schüsseln füllen und mit Alufolie abdecken, in die ihr dann noch ein paar kleine Löcher schneidet, oder ein Küchenhandtuch mit einem Haushaltsgummi über die Öffnung spannen.

Die Behälter verteilt ihr mit einigem Abstand voneinander im Raum. Dann könnt ihr euren Hund an die lange Leine nehmen und mit ihm gemeinsam auf Schnüffel- und Erkundungstour gehen. Lasst euch dabei Zeit und achtet darauf, welche Gerüche euer Hund besonders interessant findet – denn diese könnt ihr vielleicht später einmal zum Training von Geruchsunterscheidung verwenden, als besondere Zutat von Hundeleckerli (bitte dabei aber nicht vergessen, dass einige Dinge für Menschen lecker, für Hunde aber Gift sind – Stichwort: Schokolade) einsetzen oder als olfaktorisches Entspannungssignal aufbauen!

Klingt langweilig? Für uns Menschen vielleicht – schließlich bleibt uns der größte Teil der Welt der Gerüche, wie Hunde sie wahrnehmen, leider verschlossen. Das sogenannte Riechhirn des Hundes, das sich ausschließlich dieser Welt widmet, ist etwa zehnmal so groß wie das entsprechende Hirnareal beim Menschen. Dazu verfügen Hunde über 125 bis etwa 220 Millionen Geruchsrezeptoren – der Mensch hingegen hat nur magere 5 Millionen. Dementsprechend beschäftigt ist das Hundehirn auch, wenn es die für ihn so wichtigen Düfte wahrnimmt und analysiert. Gerade jüngere Hunde lernen bei einem kleinen Schnüffelparcours viel Neues kennen, das Gehirn verarbeitet die Informationen – und das verbraucht natürlich eine Menge Energie! Und aufgeregte Hunde können durch solche ganz bewusst ruhig gehaltenen Aktivitäten auch lernen einmal herunterzufahren. In der reinen Erkundungsvariante sollte deshalb auch auf Leckerlis oder Spielzeug zur Motivation verzichtet werden – das Entdecken der (neuen) Gerüche sollte selbstbelohnend sein.

Frühling

Der Frühling ist die Zeit des Aufbruchs: alles regt sich und streckt sich der Sonne entgegen, die sich endlich wieder länger blicken lässt. Nach den (hoffentlich) gemütlichen Wintermonaten bricht jetzt nicht nur die Zeit des Fellwechsels an. Körper und Geist sehnen sich auch nach Licht, Luft, Bewegung und – Abwechslung!

Das Frühjahr ist die beste Zeit, um einfach mal Neues auszuprobieren. Und dabei im besten Falle vielleicht auch noch das ein oder andere Gramm Weihnachtsspeck loszuwerden, das sich gerne mal häuslich auf den Rippen von Zwei- und Vierbeinern einrichtet. Und während Herrchen und Frauchen möglicherweise schon mal auf die perfekte Badefigur hintrainieren, freut Bello sich einfach über mehr Bewegung und (wider-)erstarkende Muskeln – nicht zuletzt halten diese ja auch die Bewegungsabläufe rund und können etwa diverse Gelenkbeschwerden verhindern oder abmildern.

Während der eine noch frühjahrsmüde ist, arbeitet der nächste schon an der Sommerfigur.
Während der eine noch frühjahrsmüde ist, arbeitet der nächste schon an der Sommerfigur.

Komm in Bewegung

Das wichtigste ist, die körperliche Auslastung des Hundes passend zu seiner allgemeinen Konstitution zu wählen. Während jüngere, gesunde Hunde Spaß an rasanten Agility-Runden haben, ist für Senioren das gelenkschonende Degility sicher die bessere Wahl! Für viele Hundehalter die perfekte Lösung: einfach einen Sport gemeinsam mit ihrem Vierbeiner ausüben! Klassischerweise geht es hier um Ausdauer, etwa beim Joggen oder Fahrradfahren.

Aber warum nicht einmal etwas ganz Neues ausprobieren? Wälzt einfach einmal das Angebot der Hundeschulen und -vereine in eurer Umgebung oder sucht in Hundeforen nach Gleichgesinnten oder bestehenden Trainingsgruppen. Denn auszuprobieren gibt es vieles! Wie wäre es zum Beispiel mit…

  • THS/Turnierhundsport: Im THS, der „Leichtathletik mit Hund“ können verschiedene Disziplinen bewältigt werden. Egal ob Geländelauf, Hindernislauf oder Combination Speed Cup – hier ist in jedem Fall Geschwindigkeit gefragt!
  • Scent Hurdle Racing/Hürdenrennen mit Geruchsunterscheidung: Das Scent Hurdle Racing ist eine Variante des bekannteren Hunde-Teamsports Flyball. Zwei Teams treten gegeneinander an, die Hunde müssen in diesem ‚Staffellauf‘ nicht nur jeweils 4 Hürden überwinden, sondern auch noch das richtige Apportel anhand des Geruchs identifizieren und ihrem Halter apportieren.
  • Rally-Obedience: Ein Parcours, ein ganzer bunter Blumenstrauß an Herausforderungen, die zu bewältigen sind – das ist Rally-Obedience! Hier kommt es nicht nur auf die schnelle, sondern vor allem auch auf die genaue Bewältigung der Übungen an. Von Abrufen über Slalomlaufen bis zu klassischen Sitz-Platz-Steh-Aufgaben ist hier alles dabei, was den vollen Einsatz von Körper und Geist fordert!
  • JAD-Dogs/Jump and Dance: JAD-Dogs kombiniert Dogdance, Longierarbeit und Agility zu einer neuen Disziplin. Hier wird auf Distanz im Longierkreis mit Bewegungswechseln und Geräten gearbeitet, außerdem dürfen Hund und Halter jede Menge Tricks zeigen.

Sommer

Gut vorgesorgt hat, wer bis zum Anbruch des Hochsommers seinen Körper in Form gebracht hat. Denn ab jetzt ist eher Chillen im Schatten als Schwitzen beim Sport angesagt, Hitze und physische Verausgabung sind nämlich nicht gerade die beste Kombination für den Körper. Aber immer nur unterm Sonnenschirm liegen ist auf Dauer natürlich auch langweilig. Zum Glück gibt es aber auch bei hohen Temperaturen noch genügend Möglichkeiten für gemeinsame Unternehmungen – man muss nur das ein oder andere Mal ein kleines Stückchen um die Ecke denken!

Es muss ja nicht immer gleich das Meer sein. Spiele am und im Wasser machen auch an Seen, Bächen oder dem Planschbecken im Garten Spaß.
Es muss ja nicht immer gleich das Meer sein. Spiele am und im Wasser machen auch an Seen, Bächen oder dem Planschbecken im Garten Spaß.

Bewahr einen kühlen Kopf

Die einfachste Variante, auch im Sommer zu genügend zu Bewegung zu kommen, ist selbige in die frühen Morgenstunden zu verlegen. Dann steht auch einer Runde Joggen zumeist nichts im Wege. Das A und O dabei ist natürlich, auf seinen vierbeinigen Begleiter zu achten und die Belastung auf dessen Fitness und Wärmetoleranz anzupassen.

Im Sommer außerdem für die meisten Hunde toll sind alle Arten von Wasserspielen! Euer Hund kann apportieren? Dann führt in doch mit passendem schwimmfähigen Spielzeug langsam an den Wasserapport heran: Dazu am Anfang auf jeden Fall stehende Gewässer aufsuchen, in Ufernähe arbeiten und in kleinen Schritten die Herausforderung steigern. Euer Hund liebt Leckerlis? Dann lasst ihn diese doch einfach mal aus einer Schüssel mit Wasser oder aus einem Planschbecken fischen. Viele Hunde lieben es auch ganz schlicht durch Wasser zu waten. Vielleicht gibt es bei euch in der Nähe ja einen kleinen Bachlauf, der einen feucht-fröhlichen Kneipp-Spaziergang erlaubt?

Wenn es doch einmal zu warm oder kein Wasser in der Nähe ist, könnt ihr eurem Hund mit einem gefrorenen Kong (oder ähnlichem befüllbaren Spielzeug) Beschäftigung und Abkühlung gleichzeitig bieten.

Übrigens: Es gibt auch mobile Hundeduschen, die zwischendurch für Abkühlung sorgen (oder natürlich den Hund von Dreck befreien 😉 ) können. Gerade für Hundehalter ohne Garten und ohne Bademöglichkeit in freier Natur kann das eine ‚coole‘ Alternative im Sommer sein.

Herbst

Die Tage werden schon wieder kürzer, aber dafür sinken die Temperaturen auf angenehme Grade und die sich langsam in den schönsten Schattierungen färbenden Blätter lassen auch bekannte Landschaften in völlig neuem Glanz erstrahlen. Der goldene Herbst lockt in jedem Fall nach draußen in die Natur, die man nun auf sechs Beinen ausgiebig erkunden kann.

Das Finderglück bei Suchspielen im Herbstlaub ist besonders groß.
Das Finderglück bei Suchspielen im Herbstlaub ist besonders groß.

Geh neue Wege

Herbstzeit ist Wanderzeit – keine andere Jahreszeit bietet so viele Gelegenheiten, den Rucksack zu packen und sich mit dem Hund auf Tour durch die nähere oder fernere Umgebung zu begeben. Es muss dabei nicht immer die Bergbesteigung oder Langstreckenwanderung sein, um Abwechslung zu haben. Auch rund um die Stamm-Gassistrecke lässt sich sicher einiges noch Unbekanntes entdecken: Biegt doch einfach einmal in eine andere Richtung ab und lernt so euer Umfeld neu oder besser kennen. Bei so einem Streifzug durch euren Ort solltet ihr Extra-Schnüffelzeit einplanen: die meisten Hunde mögen es, in unbekannten Umgebungen erst einmal ausgiebig ‚Hundezeitung zu lesen‘ und alles in ihrem eigenen Tempo zu erkunden.

Doch auch auf gewohnten Strecken gibt es im Herbst viel zu entdecken – verändern sich diese doch sozusagen auf natürliche Weise fast täglich! Da wären zum Beispiel die Laubhaufen am Wegesrand, die man perfekt für (Leckerli-)Suchspiele nutzen kann. Oder herabgefallene Kastanien, die man apportieren lassen kann. Oder die kleinen Pilzkolonien, die an schattigen Stellen im Wald gewachsen sind, und abgeschnüffelt werden können. Nicht zu vergessen das Fallobst, das sich jetzt auf der ein oder anderen Wiese oder am Wegesrand findet und vielen Hunden Freude bereitet – sei es als kleiner Snack zwischendurch oder als ‚Wurfgeschoss‘!

Aber natürlich wollen die meisten nicht immer nur auf denselben Pfaden wandeln. Wer noch auf der Suche nach schönen neuen Wandertouren für ‚Sechsbeiner‘ ist, kann sich zum Beispiel bei Mein-Wanderhund.de, BergWauWau.de oder natürlich auch bei uns inspirieren lassen.

Verlosung

Damit ihr mit eurem Hund und/oder anderen Vierbeinern gut durch das Jahr 2017 kommt, verlose ich den Wandkalender „Dogs“ mit 12 Fotografien des renommierten Tierfotografen Andrew Grant (Format: 51 x 45 cm) aus dem Kunth Verlag. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist mir bis zum 04.12.2016 in den Kommentaren verraten, welches eure tierische Lieblings-Jahreszeit ist.*
Viel Glück!

Das nächste Türchen wird sich übrigens morgen bei The Swiss Cats öffnen – schaut mal vorbei!


* Mitmachen könnt ihr, wenn ihr in Deutschland oder Österreich lebt. Über den Gewinner entscheidet das Los, Mehrfachteilnahmen gelten nicht. Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass ihr Name (Vorname und Initital des Nachnamens) im Gewinnfall hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird. Der Gewinnner wird außerdem per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

TierBlogger Adventskalender – Türchen 17: Wir warten auf das Christkind

TierBlogger Adventskalender Türchen 17: Wir warten aufs Christkind

Jetzt ist Weihnachten schon ganz nah – nur noch eine gute Woche und schon steht das Christkind (oder wahlweise: der Weihnachtsmann) vor der Tür! Manch einer wird in dieser letzten Woche wie wild auf der Jagd nach den letzten Geschenken sein (Hint: ich gehöre dazu!) oder sich in die Vorbereitungen für das Weihnachtsmenü stürzen. Andere sind schon perfekt vorbereitet, lehnen sich entspannt zurück und genießen den Countdown zur Bescherung, vielleicht bei einem Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt oder einem laaaangen Spaziergang mit dem lieben Vierbeiner (hey, bei den derzeitigen Temperaturen kann man ja auch wirklich problemlos laaaaange draußen bleiben… 😉 ).

TierBlogger Adventskalender Türchen 17: Wir warten aufs Christkind
TierBlogger Adventskalender Türchen 17: Wir warten aufs Christkind

Aber egal ob Last-Minute-Shopper oder Vorweihnachts-Perfektionist: die Vorfreude auf die Feiertage steigt in beiden Fällen und mit der Vorfreude kann einem die Zeit auch schon einmal lang werden. Und: Unsere Wuffels können ja nicht wissen, was da an ’staader Zeit‘ auf sie zukommt, und kommen im Advent zwischen Plätzchen Backen und Weihnachtsbaum Schmücken vielleicht manchmal ein wenig zu kurz. Die gute Nachricht ist: Diesen beiden Problemen kann man ganz einfach und mit wenig Zeitaufwand beheben! Man nehme einfach ein paar weihnachtliche Beschäftigungsideen et voilà: schon hat man die Tage bis Heiligabend überbrückt und den Hund glücklich gemacht! Ganz nebenbei kann man mit der ein oder anderen Idee an den Feiertagen beim Verwandtschaftsbesuch so richtig glänzen…

17.12.: Adventskalendertürchen öffnen!

Es sind zwar nicht mehr viele Türchen übrig, aber noch ist es nicht zu spät, eurem Hund beizubringen, diese für euch zu öffnen! Euer normaler Papp-Kalender mit Schokoladenfüllung ist dazu allerdings weniger geeignet – aber vielleicht habt ihr ja eine kleine Schublade oder einen Karton, den ihr dafür umfunktionieren könnt? Klebt zum Beispiel eine Schnur daran oder bastelt einen kleinen Griff, damit euer Hund die Schublade herausziehen oder den Kartondeckel mit seinem Fang abnehmen kann. Natürlich sollte sich dann in eurem improvisierten Adventskalender auch eine Arbeitet mit dem Klicker und lasst euren Vierbeiner kreativ werden – das macht Spaß und sorgt für geistige Auslastung!

18.12.: Weihnachtsdüfte finden!

Die meisten Menschen verbinden mit Weihnachten bestimmte Gerüche: Zimt, Vanille, gebratener Apfel, … Wie geht es da erst unseren Hunden, den Nasentieren par excellence? Deren guten Geruchssinn könnt ihr für eine schöne Beschäftigung einsetzen: Bringt eurem Vierbeiner bei, einen bestimmten Geruch zu finden! Auch hier könnt ihr mit dem Klicker tolle Ergebnisse erzielen: Geklickt (und belohnt) wird für Interesse an dem Geruch(sartikel), den euer Hund später finden soll, dann wird die Schwierigkeit langsam gesteigert. Hier findet ihr eine Anleitung, wie ihr die Geruchsidentifikation aufbauen könnt.

19.12.: Hundekekse backen!

Für Hundekekse gibt es im Internet jede Menge tolle Rezepte, hier zum Beispiel ein aktuelles von Terra Canis:

Eine größere Auswahl findet ihr in der kostenlosen Sammlung „Die besten Hundekuchen-Rezepte“ von Fressnapf und auch bei Easy Dogs findet ihr einige Hundekeks-Rezepte.

Beim Backen kann eure Fellnase natürlich wunderbar assistieren: Welcher Hund führt nicht gerne in der Küche die Aufsicht oder freut sich über eine Anstellung als Vorkoster…?

20.12.: Lebkuchenhaus bauen!

Lebkuchenhäuser sind nicht nur dekorativ, sondern vor allem: furchtbar lecker! In diesem Fall geht es aber um eines, das nicht aus Lebkuchen ist! Um eurem Hund ein ‚Lebkuchen’haus zu bauen, könnt ihr für die Bauteile entweder nach Hundekeksrezepten (siehe oben) selber backen oder ihr nehmt (einmal mehr) einen Karton, den ihr zum Haus umbaut. Dieses könnt ihr dann nach Herzenslust mit Leberwurst, kleinen Keksen, die ihr zum Beispiel mit Schmierkäse ‚aufklebt‘, und ähnlichen Leckereien für euren Hund dekorieren – aber nicht traurig sein, wenn eure Fellnase nach dem ‚Einzug‘ ins Häuschen als allererstes ‚umdekoriert’… 😉

21.12.: Bescherung einläuten!

Kennt ihr das auch, dass an Heiligabend mit einer Glocke zur Bescherung gerufen wird? Bei uns war es jedenfalls früher immer so. Also warum nicht dem Hund beibringen, die Glocke auf Kommando zu bedienen? Dabei kann, je nach Glocke, der Hund diese mit dem Fang zum Klingen bringen, indem er an einem Seil zieht oder eine kleine Glocke zwischen die Zähne nimmt und schüttelt, mit der Nase, indem er dagegen stupst, oder aber mit den Pfoten, indem er damit sacht gegen die Glocke ’schlägt‘. Überlegt euch, wie es für euch und euren Hund am besten funktionieren könnte, und wie ihr die Übung in kleine Teilstücke zerlegen und eurem Hund ’schmackhaft‘ machen könnt. Auch um diesen Trick zu lernen, ist der Klicker ein wunderbares Hilfsmittel!

22.12.: Wellnesstag machen!

Zu Weihnachten möchte jeder hübsch aussehen – warum also nicht auch der Vierbeiner? Bürsten, massieren, Krallen kürzen, Ballen eincremen, das volle Programm. Da es im Winter ja normalerweise kalt ist, sollte man wenn möglich auf ein Vollbad verzichten. Eine mögliche Alternative, falls der Odeur de chien doch zu stark ist, kann ein ‚Trockenshampoo‘ sein. Dieses könnt ihr ganz einfach selber machen: Ihr braucht dazu lediglich etwas Maisstärke sowie Backpulver (im Verhältnis 2:1) und eventuell ein wenig ästherisches Öl (damit aber bitte in jedem Fall sehr sparsam umgehen, denkt an die feinen Nasen der Hunde!). Die Mischung könnt ihr dann aufs Fell geben, etwas einarbeiten, durchbürsten und dann mit einem Handtuch abfrottieren – das sollte gegen unangenehme Gerüche helfen!

23.12.: Den Baum schmücken!

Wie praktisch wäre es, wenn Bello und Bella beim Schmücken des Weihnachtsbaums behilflich sein könnten… Das würde dann so aussehen:

Man muss natürlich seine Ansprüche nicht ganz so hoch ansetzen: Vielleicht reicht es ja schon, wenn euer Hund euch die Baumanhänger zuträgt? Wenn euer Hund schon apportieren kann, ist diese Aufgabe sicher in kurzer Zeit für ihn zu meistern. Ansonsten nehmt euch Zeit und geht in kleinen Schritten vor, um euren Hund das Bringen von Gegenständen schmackhaft zu machen. Hier findet ihr einige Anregungen, wie ihr die Übung aufbauen könnt.

24.12: Geschenke auspacken!

Ein Klassiker der Hundebeschäftigung, der einfach immer geht: Lasst eure Fellnase selber Päckchen auspacken! Dafür nehmt ihr einfach einen Karton, füllt ihn mit zusammengeknülltem Papier, versteckt dazwischen einige Leckerlis, macht den Karton wieder zu (aber lieber nur zuklappen, nicht zukleben) und lasst euren Hund dann die Leckerlis suchen. Alternativ könnt ihr auch ein einzelnes Leckerli in Papier einwickeln, sodass euer Hund nur unter Einsatz von Zähnen und Pfoten darankommt.
 

Wir wünschen euch noch eine schöne restliche Adventszeit, die vielleicht durch unsere Beschäftigungsideen noch ein kleines bisschen schöner wird, und ein wunderbares, friedliches Weihnachtsfest!
 


Dieser Beitrag ist Teil des TierBlogger-Adventskalenders. Schaut auch morgen vorbei, dann öffnet sich ein neues Türchen, und zwar bei Cocker, Lifestyle and more!

Tipps und Termine KW 23 und KW 24: Jeder Tag ist Tag des Hundes

Am 03. Juni 2012 war der offizielle „Tag des Hundes„: Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) hat diesen Tag ins Leben gerufen, um die besondere Rolle des Hundes in der Gesellschaft zu feiern. Zu diesem Zweck finden in vielen Mitgliedsvereinen Veranstaltungen statt, außerdem gibt es jährlich wechselnde, prominente Hundebotschafter, die zum positiven Image beitragen sollen. Nicht zuletzt ist der Tag des Hundes natürlich auch ein Tag des VDH, an dem der Verband und seiner Vereine sich und ihre Arbeit präsentieren können.

Mit einem Augenzwinkern geben viele Hundehalter auf diesen speziellen Tag des Hundes zurück: „Für mich ist jeder Tag ‚Tag des Hundes‘!“ Natürlich ist es toll, wenn man jeden Tag seinen Hund ‚feiert‘, seine Bedürfnisse erfüllt und ihn würdigt: So sollte es im Idealfall auch für jeden Hund sein :-)!

Doch kann auch der alltägliche ‚Tag des Hundes‘ über die Sorge für den und die Freude am eigenen Hund hinausgehen: Es geht um den Hund in der Gesellschaft, das Zusammenleben von Nicht-Hundehaltern und Hundehaltern, die Akzeptanz unserer geliebten Fellnasen. Mit Hund steht man – besonders in der Stadt – automatisch in der Öffentlichkeit, erntet mehr Aufmerksamkeit und steht, ob man will oder nicht, als Teil für eine ganze Gruppe. Wieso also nicht die dadurch entstehenden Chancen nutzen, ein positives Bild vom Hund in der Gesellschaft mitzuprägen und zu -gestalten?

Dabei stehen natürlich einfache Benimmregeln im Vordergrund: Rücksichtnahme auf Mitmenschen und -tiere sollte das oberste Gebot sein, egal, ob man mit oder ohne Hund unterwegs ist. Selbstverständlich gehören dazu einfach Dinge, wie die Hinterlassenschaften seines Hundes zu entsorgen. Oder den Hund anzuleinen, wenn in einem Gebiet Leinenpflicht herrscht. Oder Hunde nicht auf Kinderspielplätze zu lassen. Eine umfangreiche Sammlung von Verhaltensrichtlinien könnt ihr auch im ‚Hundeknigge‘ (PDF) der Hundeschule ‚Mir san Hund‘ nachlesen. Es muss sicher nicht alles 1:1 umgesetzt werden, um einen guten Eindruck bei den Mitmenschen zu hinterlassen, vieles ist sicher auch abhängig vom Temperament und dem Ausbildungsstand des Hundes, aber als Gedankensammlung, wie man zu einem entspannteren Miteinander in der Gesellschaft finden kann, sind einige gute Ansätze darin zu finden.

Aber auch die kleinen Dinge können dazu beitragen, das Verständnis und möglicherweise auch die Rücksichtnahme auf Gegenseitigkeit zu erhöhen: Es gibt unzählige Gelegenheiten mit Nicht-Hundehaltern ins Gespräch zu kommen, bei diesen vielleicht sogar Aufklärung zu leisten, z.B. zum Thema (ungefragtes) Streicheln / Anfassen von fremden Hunden.

Da sich die Fronten zwischen ‚Hundlern‘ und ‚Hundelosen‘ (zumindest  gefühlt) an vielen Stellen immer weiter verhärten, wäre es doch einen Versuch wert, sie wieder aufzuweichen: Vielleicht ein freundliches ‚Nein‘ statt eines abweisenden, dazu noch eine Erklärung, warum der Hund nicht angefasst werden mag oder woran man das erkennen kann, als Beispiel. Oder den Hinweis an einen von hinten kommenden Radfahrer, der sich aufregt, weil der Hund ihm in den Weg läuft, dass es einfacher wäre, wenn er sich früh genug bemerkbar machen würde, damit man den Hund heranrufen kann. Kurz: Den Menschen ein Stück weit entgegenkommen und dabei deren Bewusstsein für die Situation oder Problematik schärfen.

Was meint ihr? Ist eine solche ‚Öffentlichkeitsarbeit‘ für den Hund im Kleinen sinnvoll? Oder denkt ihr, dass es am Gegenüber abprallt? Was fällt euch vielleicht noch ein, was man machen kann, um das Miteinander positiv(er) zu gestalten?

In dieser Folge der Tipps und Termine findet ihr ausnahmsweise schon die Terminübersicht für die nächsten zwei Wochen. Es steht sehr viel Praxis und wenig Theorie an, ein Highlight in dem Zeitraum ist sicher auch das Festival ‚h.und‘ in Greifenberg. Hier kommen die Termine:

KW 23:

Workshops:

  • Dogdance für Anfänger und Fortgeschrittene
  • Treibball
  • Aufbauseminar Mantrailing
  • Treibball
  • Kopftraining
  • Antijagdtraining
  • Clickertraining – Einführung
  • Kompaktkurs „Gegenstandssuche für Anfänger“
Ausflüge und Spaziergänge:
  • Hunderunde Thanninger Weiher
  • Von Tollwutbringern & Klingelhunden – Wasserburg

KW 23:

Workshops:

  • Kompaktkurs „Spaß & Erziehung“
  • Kompaktkurs “Expactivity für Anfänger”
  • Mantrailing für Hunde mit Verhaltensauffälligkeiten – K-9-Praxisworkshop
  • Komm! – Der sichere Rückruf
  • Mantrailing Puppies Seminar
  • Leinenführigkeit – wer geht mit wem wohin?
Seminare und Vorträge:
  • Hundetrainer und ihre Irrwege
  • Hunde… Emotionen/Spiel/Soziales Lernen
Ausflüge und Spaziergänge:
  • Trainingsspaziergang München City
  • Schnitzeljagd für Jedermann und Jederhund
Feste:
  • h.und – Das Festival für Hundefreunde
Specials:
  • Großes Hunde- und Katzen-Event bei Fressnapf (Euroindustriepark)

Tipps und Termine KW 21: Interzoo und Welthundeausstellung

Auch wenn sicher für die meisten Münchner das Champions League-Finale am Wochenende das Highlight war (zugegebenermaßen weniger, was das Ergebnis angeht), zogen in der Hundeszene zwei andere Großereignisse die Aufmerksamkeit auf sich: Die Messe Interzoo in Nürnberg, auf der alle zwei Jahre neue Trends und Produkte im Heimtierbereich präsentiert werden, sowie die Welthundeausstellung, die in diesem Jahr in Salzburg stattfand.

Allein am Samstag wurden über 7.000 Hunde aus aller Welt in Salzburg ausgestellt, über 18.000 Hunde waren für das gesamte Wochenende gemeldet – eine schier unglaubliche Zahl. Am Ende wurde ein Saluki zum schönsten Hund der Welt gekürt. Einen schlechten Beigeschmack hinterlässt die Veranstaltung aus einem anderen Grund: Der Hund eines belgischen Besuchers starb, weil er bei Temperaturen um die 29 Grad im Auto eingeschlossen war. Das Einschreiten der Polizei, die das Auto aufbrach, kam für ihn zu spät. Ein weiteres Auto musste von der Polizei aufgebrochen werden, der Hund überstand die Hitzefalle jedoch. Kaum vorstellbar, dass vermutlich doch „erfahrene“ Hundeleute nicht an die Gefahren denken, die für Hunde bei solchen Temperaturen im Auto drohen.

Auf der Interzoo tummelte sich hingegen das Fachpublikum, um Zubehör rund um fellige und weniger fellige tierische Mitbewohner zu begutachten. Über 1.500 Unternehmen präsentierten ihre Produkte, von ausgefallen bis praktisch. Vor allem im Bereich Tiernahrung gab es einige Neuigkeiten, hier zeichnet sich ein Trend zu Spezialisierung auf die individuellen Bedürfnisse der Tiere, etwa auf kleine Rassen oder Welpen, sowie zu Funktionsnahrung ab, die bestimmte Probleme wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Probleme des Bewegungsapparates, Fellbeschaffenheit etc. berücksichtigen. Beim Zubehör fanden sich einige Produktneuheiten aus aufgearbeiteten Materialien sowie aus natürlichen Materialien. Man darf gespannt sein, welche Produktinnovationen es in die Sortimente der Heimtierläden schaffen.

Für’s erste kommen hier aber die ‚heimischen‘ Termine für euch und euren Hund in der Wochenübersicht für München:

Workshops:

  • Hunde-Massage-Kurs
  • Personensuche für Anfänger
  • Nasenarbeit
  • Der Hund als Haushaltshilfe
Seminare und Vorträge:
  • Hunde richtig beschäftigen
  • Erste-Hilfe-Seminar
Ausflüge und Spaziergänge:
  • Trainingsspaziergang München City
  • Hunderunde Abenteuertour Türkenfeld

Tipps und Termine KW 14: Oster-Nasi

Die Osterfeiertage stehen vor der Tür und traditionell gehört dazu auch das Osternestsuchen. Hunde sind quasi prädestiniert dazu, bei der Osternestsuche zu helfen: Sie orientieren sich stark über ihren Geruchssinn, der um ein Vielfaches leistungsstärker ist als der des Menschen. Die sogenannte Nasenarbeit, also verschiedene Schnüffelspiele wie Spuren- oder Gegenstandssuche, ist für alle Hunderassen und jedes Hundealter geeignet eine tolle Möglichkeit zur Auslastung.

Wer möchte, kann seinen Hund also zum Hilfs-Osternestsucher ausbilden und sich dann an Ostern gemeinsam mit ihm gemeinsam auf die Suche machen! Dazu müsst ihr euch zunächst für einen Suchgegenstand entscheiden: Das kann z.B. ein Osterkörbchen sein, ein bestimmtes Hunde-Spielzeug oder ein anderer Gegenstand eurer Wahl. Für ungeübtere Suchnasen sollte der Gegenstand nicht zu klein sein, um den Aufbau einfacher zu gestalten.

Ganz zu Anfang muss der Hund seine Nase nämlich noch nicht einsetzen: Ihr nehmt den Gegenstand in die Hand und belohnt nun das Interesse eures Hundes daran, also zum Beispiel das Anstupsen des Gegenstandes mit der Nase. Wenn euer Hund verstanden hat, worum es geht, wird er schnell zielstrebig den Gegenstand berühren, um seine Belohnung zu bekommen. Ihr solltet dem Gegenstand nun schon einen bestimmten Namen geben, der später zu eurem Suchsignal für diesen Gegenstand wird.

Als nächsten Schritt legt ihr den Gegenstand gut sichtbar auf den Boden, wobei euer Hund zusehen darf. Wieder belohnt ihr das Interesse eures Hundes und sagt in dem Moment, wo der Hund beim Gegenstand ist, euer Wort. Nehmt den Gegenstand immer wieder auf und legt ihn neu aus, damit der Hund wieder aktiv zum Gegenstand gehen muss. Wenn das zuverlässig klappt, leitet ihr die Übung mit eurem Signal ein und schickt damit den Hund zum Gegenstand.

Auch wenn euer Hund hier noch mit den Augen auskommt, also die Nase nicht einsetzen muss, verknüpft er automatisch den Geruch des Gegenstandes mit eurem Signal und der positiven Erwartung, wenn er den Gegenstand gefunden hat. Den Geruch des Gegenstandes kann der Hund nämlich nicht ausblenden, er nimmt ihn quasi nebenbei wahr.

Der nächste Schwierigkeitsgrad besteht darin, dass ihr den Gegenstand auslegt, ohne dass euer Hund zusehen kann. Legt ihn also wieder leicht sichtbar auf den Boden, während euer Hund im Nebenraum wartet. Dann geht ihr mit eurem Hund in den Raum, wo der Gegenstand ausliegt, und schickt ihn mit dem Signal los, das er mittlerweile fest mit dem Gegenstand verknüpft haben sollte.

Wenn diese Stufe gut klappt, nähert ihr euch dem Verstecken des Gegenstandes: Lasst euren Hund zuerst noch zusehen, wie ihr den Gegenstand versteckt, z.B. unter einem Kissen oder hinter einer anderen Sichtbarriere. Los geht’s wieder mit eurem Signalwort. Die nächste Stufe ist dann das Verstecken des Gegenstandes, ohne dass euer Hund zusieht. Wenn auch das gut klappt, könnt ihr die Schwierigkeit der Verstecke steigern und natürlich an verschiedenen Orten drinnen und draußen suchen.

Wenn ihr eure Osternestsuche zuerst nur drinnen trainiert, solltet ihr unbedingt beim Training draußen noch mal ein paar Schritte zurückgehen: Hunde lernen zunächst situativ, das heißt, dass man neue Signale an verschiedenen Orten und unter verschiedenen Bedingungen einüben muss. Zudem ist draußen die Ablenkung stärker, es finden sich vielleicht mehr spannende Gerüche oder andere Reize, die die Aufmerksamkeit des Hundes in Anspruch nehmen. Macht es eurem Hund also draußen anfangs leicht und beschert ihm Erfolgserlebnisse bei eurem gemeinsamen Suchspiel!

Steigert die Schwierigkeit langsam, haltet eure Trainingseinheiten kurz und schließt die Übungen immer mit einem Erfolgserlebnis ab. Ihr könnt ruhig mehrere kurze Trainingseinheiten pro Tag machen, dann steht der Osternestsuche am kommenden Wochenende nichts im Wege!  Legt dann einfach den Suchgegenstand ins Osternest, versteckt es draußen oder drinnen und beeindruckt euren Osterbesuch mit der tollen Nasenleistung eures Hundes!

Übrigens: Die Gegenstandssuche lässt sich sehr gut mit Hilfe des Clickers aufbauen! So könnt ihr eurem Hund nämlich auch auf Distanz in genau dem richtigen Moment, nämlich wenn er am Gegenstand ist, mitteilen, dass er seine Sache richtig gemacht hat. Den Clicker (oder ein sogenanntes Markerwort) müsst ihr zunächst separat konditionieren, auf einen Click folgt immer eine Belohnung. Am einfachsten funktioniert für die meisten Hunde dabei die Belohnung mit Futter / Leckerlis, aber ihr könnt zum Beispiel stattdessen auch eine Runde mit dem Hund spielen, rennen oder buddeln – was immer eurem Hund am meisten Spaß macht und für ihn auch wirklich eine Belohnung ist!

Ganz wichtig bei der Nasenarbeit mit Hund ist, dass ihr immer genügend Wasser für eure Schnüffelnase bereithaltet: Zum einen ist die Nasenarbeit sehr anstrengend und macht Durst, zum anderen trocknen die Schleimhäute und Riechepithele, die der Hund beim Schnüffeln einsetzt, schnell aus und müssen befeuchtet werden, um erfolgreich weiter suchen zu können.

Wie immer findet ihr hier die Termine für Menschen mit Hund in und um München für diese Woche:

Workshops:

  • Alltagstraining: In Ruhe mit meinem Hund leben
  • Mein Hund und ich – Kurs für Kinder
  • Kompaktkurs “Expactivity für Anfänger”
  • Kompaktkurs „Osterpotpourri“
  • Mantrailing
  • Frisbee-Fun: Spaß für Mensch und Hund
  • Rückrufworkshop
  • Hunde IQ Seminar für Einsteiger

Tipps und Termine KW 6: Hunde helfen bei sozialer Ausgrenzung

Eine neue sozialpsychologische Studie, die unter dem Titel “Man’s best friend:” How the presence of a dog reduces mental distress after social exclusion erschienen ist, bestätigt, was viele Hundehalter längst geahnt haben: Die Anwesenheit von Hunden wirkt sich positiv auf das Empfinden sozialer Ausgrenzung und den damit verbundenen Stress aus.

In dem zugrundeliegenden Experiment mussten die Teilnehmer ein Computerspiel (Cyberball) spielen, bei dem ihnen ein Ball zugespielt wird. Je nach Testgruppe wurde ihnen der Ball entweder regelmäßig zugespielt oder lediglich zweimal zu Beginn und danach nicht mehr. Beim Ausfüllen des anschließenden Fragebogens war bei einem Teil der ausgegrenzten Testgruppe die Hündin Lilli anwesend, der andere Teil war beim Ausfüllen alleine. Die Auswertung zeigt, dass diejenigen ausgegrenzten Teilnehmer, bei denen der Hund nicht anwesend war, sich nach dem Experiment deutlich schlechter fühlten als diejenigen, die nicht ausgegrenzt wurden oder bei denen der Hund anwesend war.

Überraschend ist dabei, dass die Ergebnisse offensichtlich nicht davon abhängen, ob die Teilnehmer selbst Hundebesitzer oder -liebhaber sind: Die bloße Anwesenheit des Hundes scheint das Gefühl sozialer Akzeptanz zu steigern.

Die folgenden Termine stehen in dieser Woche für Münchner Hundefreunde an:

Workshops: 
  • Kompaktkurs „Alltagstraining“
  • Kompaktkurs “Offline”
Ausflüge und Spaziergänge:
  • Moorwanderung