TierBlogger Adventskalender Türchen 1: Mit dem Hund durch die Jahreszeiten

Es ist wieder soweit: die stade Zeit hat begonnen! Und damit ist auch der Startschuss zum diesjährigen TierBlogger-Adventskalender gefallen: Dazu haben sich wieder Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengefunden, um Tierfreunden mit informativen Artikeln und tollen Verlosungen das Warten auf das Christkind ein wenig zu verkürzen.

Doch nicht nur Weihnachten rückt gerade unaufhaltsam näher, sondern auch der Winteranfang und kurz darauf der Jahreswechsel. Für viele die Zeit zurückzublicken und natürlich auch Pläne für das kommende Jahr zu schmieden. Wir starten daher im ersten Türchen des TierBlogger Adventskalenders mit ein paar Inspirationen, wie ihr mit eurem Hund die Jahreszeiten verbringen könnt.

Winter

Natürlich kennen und lieben wir sie alle: die Wintertage, an denen die Sonne von Abertausenden von Schneekristallen gespiegelt über die idyllische Landschaft scheint, an denen der Atem gefriert und man mit einer Thermoskanne Tee bewaffnet durch den Wald spaziert, die Hände tief in den Taschen vergraben, während der Vierbeiner munter umherlaufend seine Spuren durch die noch unberührte Schneedecke zieht…

Die Realität sieht im Winter aber leider oft anders aus: Die Tage sind kurz und kalt, das Wetter oft trübe, gerade im Dezember gibt es eine Menge für die Feiertage vorzubereiten, der Hund mag seinen Wintermantel nicht, friert aber ohne ganz furchtbar, im dümmsten Fall hat man sich zu allem Unglück auch noch eine Erkältung zugezogen… Kurzum: Es kann durchaus passieren, dass die Gassirunde im Winter hin und wieder kürzer ausfällt. Da sollte man sich auf jeden Fall ein Indoor-Alternativprogramm zurechtlegen, um den Vierbeiner auch bei weniger Bewegung beschäftigen zu können.

Traum-Wintertage wie diesen hier gibt es leider viel zu selten.
Traum-Wintertage wie diesen hier gibt es leider viel zu selten.

Schnüffel mal wieder

Gerade im Winter liegen die verschiedensten Gerüche in der Luft: Zimt, Anis, der Duft von frischen Tannennadeln, Plätzchen oder Mandarinen… Es gibt vieles zu erschnüffeln, natürlich auch für den Vierbeiner! Wie wäre es da zum Beispiel mal mit einem Schnüffelparcours im Wohnzimmer? Nehmt einfach verschiedene (natürliche) Duftstoffe, die euer Hund vielleicht sogar noch nicht kennt. Ihr könnt sie beispielsweise in Dosen oder kleine Schüsseln füllen und mit Alufolie abdecken, in die ihr dann noch ein paar kleine Löcher schneidet, oder ein Küchenhandtuch mit einem Haushaltsgummi über die Öffnung spannen.

Die Behälter verteilt ihr mit einigem Abstand voneinander im Raum. Dann könnt ihr euren Hund an die lange Leine nehmen und mit ihm gemeinsam auf Schnüffel- und Erkundungstour gehen. Lasst euch dabei Zeit und achtet darauf, welche Gerüche euer Hund besonders interessant findet – denn diese könnt ihr vielleicht später einmal zum Training von Geruchsunterscheidung verwenden, als besondere Zutat von Hundeleckerli (bitte dabei aber nicht vergessen, dass einige Dinge für Menschen lecker, für Hunde aber Gift sind – Stichwort: Schokolade) einsetzen oder als olfaktorisches Entspannungssignal aufbauen!

Klingt langweilig? Für uns Menschen vielleicht – schließlich bleibt uns der größte Teil der Welt der Gerüche, wie Hunde sie wahrnehmen, leider verschlossen. Das sogenannte Riechhirn des Hundes, das sich ausschließlich dieser Welt widmet, ist etwa zehnmal so groß wie das entsprechende Hirnareal beim Menschen. Dazu verfügen Hunde über 125 bis etwa 220 Millionen Geruchsrezeptoren – der Mensch hingegen hat nur magere 5 Millionen. Dementsprechend beschäftigt ist das Hundehirn auch, wenn es die für ihn so wichtigen Düfte wahrnimmt und analysiert. Gerade jüngere Hunde lernen bei einem kleinen Schnüffelparcours viel Neues kennen, das Gehirn verarbeitet die Informationen – und das verbraucht natürlich eine Menge Energie! Und aufgeregte Hunde können durch solche ganz bewusst ruhig gehaltenen Aktivitäten auch lernen einmal herunterzufahren. In der reinen Erkundungsvariante sollte deshalb auch auf Leckerlis oder Spielzeug zur Motivation verzichtet werden – das Entdecken der (neuen) Gerüche sollte selbstbelohnend sein.

Frühling

Der Frühling ist die Zeit des Aufbruchs: alles regt sich und streckt sich der Sonne entgegen, die sich endlich wieder länger blicken lässt. Nach den (hoffentlich) gemütlichen Wintermonaten bricht jetzt nicht nur die Zeit des Fellwechsels an. Körper und Geist sehnen sich auch nach Licht, Luft, Bewegung und – Abwechslung!

Das Frühjahr ist die beste Zeit, um einfach mal Neues auszuprobieren. Und dabei im besten Falle vielleicht auch noch das ein oder andere Gramm Weihnachtsspeck loszuwerden, das sich gerne mal häuslich auf den Rippen von Zwei- und Vierbeinern einrichtet. Und während Herrchen und Frauchen möglicherweise schon mal auf die perfekte Badefigur hintrainieren, freut Bello sich einfach über mehr Bewegung und (wider-)erstarkende Muskeln – nicht zuletzt halten diese ja auch die Bewegungsabläufe rund und können etwa diverse Gelenkbeschwerden verhindern oder abmildern.

Während der eine noch frühjahrsmüde ist, arbeitet der nächste schon an der Sommerfigur.
Während der eine noch frühjahrsmüde ist, arbeitet der nächste schon an der Sommerfigur.

Komm in Bewegung

Das wichtigste ist, die körperliche Auslastung des Hundes passend zu seiner allgemeinen Konstitution zu wählen. Während jüngere, gesunde Hunde Spaß an rasanten Agility-Runden haben, ist für Senioren das gelenkschonende Degility sicher die bessere Wahl! Für viele Hundehalter die perfekte Lösung: einfach einen Sport gemeinsam mit ihrem Vierbeiner ausüben! Klassischerweise geht es hier um Ausdauer, etwa beim Joggen oder Fahrradfahren.

Aber warum nicht einmal etwas ganz Neues ausprobieren? Wälzt einfach einmal das Angebot der Hundeschulen und -vereine in eurer Umgebung oder sucht in Hundeforen nach Gleichgesinnten oder bestehenden Trainingsgruppen. Denn auszuprobieren gibt es vieles! Wie wäre es zum Beispiel mit…

  • THS/Turnierhundsport: Im THS, der „Leichtathletik mit Hund“ können verschiedene Disziplinen bewältigt werden. Egal ob Geländelauf, Hindernislauf oder Combination Speed Cup – hier ist in jedem Fall Geschwindigkeit gefragt!
  • Scent Hurdle Racing/Hürdenrennen mit Geruchsunterscheidung: Das Scent Hurdle Racing ist eine Variante des bekannteren Hunde-Teamsports Flyball. Zwei Teams treten gegeneinander an, die Hunde müssen in diesem ‚Staffellauf‘ nicht nur jeweils 4 Hürden überwinden, sondern auch noch das richtige Apportel anhand des Geruchs identifizieren und ihrem Halter apportieren.
  • Rally-Obedience: Ein Parcours, ein ganzer bunter Blumenstrauß an Herausforderungen, die zu bewältigen sind – das ist Rally-Obedience! Hier kommt es nicht nur auf die schnelle, sondern vor allem auch auf die genaue Bewältigung der Übungen an. Von Abrufen über Slalomlaufen bis zu klassischen Sitz-Platz-Steh-Aufgaben ist hier alles dabei, was den vollen Einsatz von Körper und Geist fordert!
  • JAD-Dogs/Jump and Dance: JAD-Dogs kombiniert Dogdance, Longierarbeit und Agility zu einer neuen Disziplin. Hier wird auf Distanz im Longierkreis mit Bewegungswechseln und Geräten gearbeitet, außerdem dürfen Hund und Halter jede Menge Tricks zeigen.

Sommer

Gut vorgesorgt hat, wer bis zum Anbruch des Hochsommers seinen Körper in Form gebracht hat. Denn ab jetzt ist eher Chillen im Schatten als Schwitzen beim Sport angesagt, Hitze und physische Verausgabung sind nämlich nicht gerade die beste Kombination für den Körper. Aber immer nur unterm Sonnenschirm liegen ist auf Dauer natürlich auch langweilig. Zum Glück gibt es aber auch bei hohen Temperaturen noch genügend Möglichkeiten für gemeinsame Unternehmungen – man muss nur das ein oder andere Mal ein kleines Stückchen um die Ecke denken!

Es muss ja nicht immer gleich das Meer sein. Spiele am und im Wasser machen auch an Seen, Bächen oder dem Planschbecken im Garten Spaß.
Es muss ja nicht immer gleich das Meer sein. Spiele am und im Wasser machen auch an Seen, Bächen oder dem Planschbecken im Garten Spaß.

Bewahr einen kühlen Kopf

Die einfachste Variante, auch im Sommer zu genügend zu Bewegung zu kommen, ist selbige in die frühen Morgenstunden zu verlegen. Dann steht auch einer Runde Joggen zumeist nichts im Wege. Das A und O dabei ist natürlich, auf seinen vierbeinigen Begleiter zu achten und die Belastung auf dessen Fitness und Wärmetoleranz anzupassen.

Im Sommer außerdem für die meisten Hunde toll sind alle Arten von Wasserspielen! Euer Hund kann apportieren? Dann führt in doch mit passendem schwimmfähigen Spielzeug langsam an den Wasserapport heran: Dazu am Anfang auf jeden Fall stehende Gewässer aufsuchen, in Ufernähe arbeiten und in kleinen Schritten die Herausforderung steigern. Euer Hund liebt Leckerlis? Dann lasst ihn diese doch einfach mal aus einer Schüssel mit Wasser oder aus einem Planschbecken fischen. Viele Hunde lieben es auch ganz schlicht durch Wasser zu waten. Vielleicht gibt es bei euch in der Nähe ja einen kleinen Bachlauf, der einen feucht-fröhlichen Kneipp-Spaziergang erlaubt?

Wenn es doch einmal zu warm oder kein Wasser in der Nähe ist, könnt ihr eurem Hund mit einem gefrorenen Kong (oder ähnlichem befüllbaren Spielzeug) Beschäftigung und Abkühlung gleichzeitig bieten.

Übrigens: Es gibt auch mobile Hundeduschen, die zwischendurch für Abkühlung sorgen (oder natürlich den Hund von Dreck befreien 😉 ) können. Gerade für Hundehalter ohne Garten und ohne Bademöglichkeit in freier Natur kann das eine ‚coole‘ Alternative im Sommer sein.

Herbst

Die Tage werden schon wieder kürzer, aber dafür sinken die Temperaturen auf angenehme Grade und die sich langsam in den schönsten Schattierungen färbenden Blätter lassen auch bekannte Landschaften in völlig neuem Glanz erstrahlen. Der goldene Herbst lockt in jedem Fall nach draußen in die Natur, die man nun auf sechs Beinen ausgiebig erkunden kann.

Das Finderglück bei Suchspielen im Herbstlaub ist besonders groß.
Das Finderglück bei Suchspielen im Herbstlaub ist besonders groß.

Geh neue Wege

Herbstzeit ist Wanderzeit – keine andere Jahreszeit bietet so viele Gelegenheiten, den Rucksack zu packen und sich mit dem Hund auf Tour durch die nähere oder fernere Umgebung zu begeben. Es muss dabei nicht immer die Bergbesteigung oder Langstreckenwanderung sein, um Abwechslung zu haben. Auch rund um die Stamm-Gassistrecke lässt sich sicher einiges noch Unbekanntes entdecken: Biegt doch einfach einmal in eine andere Richtung ab und lernt so euer Umfeld neu oder besser kennen. Bei so einem Streifzug durch euren Ort solltet ihr Extra-Schnüffelzeit einplanen: die meisten Hunde mögen es, in unbekannten Umgebungen erst einmal ausgiebig ‚Hundezeitung zu lesen‘ und alles in ihrem eigenen Tempo zu erkunden.

Doch auch auf gewohnten Strecken gibt es im Herbst viel zu entdecken – verändern sich diese doch sozusagen auf natürliche Weise fast täglich! Da wären zum Beispiel die Laubhaufen am Wegesrand, die man perfekt für (Leckerli-)Suchspiele nutzen kann. Oder herabgefallene Kastanien, die man apportieren lassen kann. Oder die kleinen Pilzkolonien, die an schattigen Stellen im Wald gewachsen sind, und abgeschnüffelt werden können. Nicht zu vergessen das Fallobst, das sich jetzt auf der ein oder anderen Wiese oder am Wegesrand findet und vielen Hunden Freude bereitet – sei es als kleiner Snack zwischendurch oder als ‚Wurfgeschoss‘!

Aber natürlich wollen die meisten nicht immer nur auf denselben Pfaden wandeln. Wer noch auf der Suche nach schönen neuen Wandertouren für ‚Sechsbeiner‘ ist, kann sich zum Beispiel bei Mein-Wanderhund.de, BergWauWau.de oder natürlich auch bei uns inspirieren lassen.

Verlosung

Damit ihr mit eurem Hund und/oder anderen Vierbeinern gut durch das Jahr 2017 kommt, verlose ich den Wandkalender „Dogs“ mit 12 Fotografien des renommierten Tierfotografen Andrew Grant (Format: 51 x 45 cm) aus dem Kunth Verlag. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist mir bis zum 04.12.2016 in den Kommentaren verraten, welches eure tierische Lieblings-Jahreszeit ist.*
Viel Glück!

Das nächste Türchen wird sich übrigens morgen bei The Swiss Cats öffnen – schaut mal vorbei!


* Mitmachen könnt ihr, wenn ihr in Deutschland oder Österreich lebt. Über den Gewinner entscheidet das Los, Mehrfachteilnahmen gelten nicht. Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass ihr Name (Vorname und Initital des Nachnamens) im Gewinnfall hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird. Der Gewinnner wird außerdem per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

TierBlogger Adventskalender – Türchen 17: Wir warten auf das Christkind

TierBlogger Adventskalender Türchen 17: Wir warten aufs Christkind

Jetzt ist Weihnachten schon ganz nah – nur noch eine gute Woche und schon steht das Christkind (oder wahlweise: der Weihnachtsmann) vor der Tür! Manch einer wird in dieser letzten Woche wie wild auf der Jagd nach den letzten Geschenken sein (Hint: ich gehöre dazu!) oder sich in die Vorbereitungen für das Weihnachtsmenü stürzen. Andere sind schon perfekt vorbereitet, lehnen sich entspannt zurück und genießen den Countdown zur Bescherung, vielleicht bei einem Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt oder einem laaaangen Spaziergang mit dem lieben Vierbeiner (hey, bei den derzeitigen Temperaturen kann man ja auch wirklich problemlos laaaaange draußen bleiben… 😉 ).

TierBlogger Adventskalender Türchen 17: Wir warten aufs Christkind
TierBlogger Adventskalender Türchen 17: Wir warten aufs Christkind

Aber egal ob Last-Minute-Shopper oder Vorweihnachts-Perfektionist: die Vorfreude auf die Feiertage steigt in beiden Fällen und mit der Vorfreude kann einem die Zeit auch schon einmal lang werden. Und: Unsere Wuffels können ja nicht wissen, was da an ’staader Zeit‘ auf sie zukommt, und kommen im Advent zwischen Plätzchen Backen und Weihnachtsbaum Schmücken vielleicht manchmal ein wenig zu kurz. Die gute Nachricht ist: Diesen beiden Problemen kann man ganz einfach und mit wenig Zeitaufwand beheben! Man nehme einfach ein paar weihnachtliche Beschäftigungsideen et voilà: schon hat man die Tage bis Heiligabend überbrückt und den Hund glücklich gemacht! Ganz nebenbei kann man mit der ein oder anderen Idee an den Feiertagen beim Verwandtschaftsbesuch so richtig glänzen…

17.12.: Adventskalendertürchen öffnen!

Es sind zwar nicht mehr viele Türchen übrig, aber noch ist es nicht zu spät, eurem Hund beizubringen, diese für euch zu öffnen! Euer normaler Papp-Kalender mit Schokoladenfüllung ist dazu allerdings weniger geeignet – aber vielleicht habt ihr ja eine kleine Schublade oder einen Karton, den ihr dafür umfunktionieren könnt? Klebt zum Beispiel eine Schnur daran oder bastelt einen kleinen Griff, damit euer Hund die Schublade herausziehen oder den Kartondeckel mit seinem Fang abnehmen kann. Natürlich sollte sich dann in eurem improvisierten Adventskalender auch eine Arbeitet mit dem Klicker und lasst euren Vierbeiner kreativ werden – das macht Spaß und sorgt für geistige Auslastung!

18.12.: Weihnachtsdüfte finden!

Die meisten Menschen verbinden mit Weihnachten bestimmte Gerüche: Zimt, Vanille, gebratener Apfel, … Wie geht es da erst unseren Hunden, den Nasentieren par excellence? Deren guten Geruchssinn könnt ihr für eine schöne Beschäftigung einsetzen: Bringt eurem Vierbeiner bei, einen bestimmten Geruch zu finden! Auch hier könnt ihr mit dem Klicker tolle Ergebnisse erzielen: Geklickt (und belohnt) wird für Interesse an dem Geruch(sartikel), den euer Hund später finden soll, dann wird die Schwierigkeit langsam gesteigert. Hier findet ihr eine Anleitung, wie ihr die Geruchsidentifikation aufbauen könnt.

19.12.: Hundekekse backen!

Für Hundekekse gibt es im Internet jede Menge tolle Rezepte, hier zum Beispiel ein aktuelles von Terra Canis:

Eine größere Auswahl findet ihr in der kostenlosen Sammlung „Die besten Hundekuchen-Rezepte“ von Fressnapf und auch bei Easy Dogs findet ihr einige Hundekeks-Rezepte.

Beim Backen kann eure Fellnase natürlich wunderbar assistieren: Welcher Hund führt nicht gerne in der Küche die Aufsicht oder freut sich über eine Anstellung als Vorkoster…?

20.12.: Lebkuchenhaus bauen!

Lebkuchenhäuser sind nicht nur dekorativ, sondern vor allem: furchtbar lecker! In diesem Fall geht es aber um eines, das nicht aus Lebkuchen ist! Um eurem Hund ein ‚Lebkuchen’haus zu bauen, könnt ihr für die Bauteile entweder nach Hundekeksrezepten (siehe oben) selber backen oder ihr nehmt (einmal mehr) einen Karton, den ihr zum Haus umbaut. Dieses könnt ihr dann nach Herzenslust mit Leberwurst, kleinen Keksen, die ihr zum Beispiel mit Schmierkäse ‚aufklebt‘, und ähnlichen Leckereien für euren Hund dekorieren – aber nicht traurig sein, wenn eure Fellnase nach dem ‚Einzug‘ ins Häuschen als allererstes ‚umdekoriert’… 😉

21.12.: Bescherung einläuten!

Kennt ihr das auch, dass an Heiligabend mit einer Glocke zur Bescherung gerufen wird? Bei uns war es jedenfalls früher immer so. Also warum nicht dem Hund beibringen, die Glocke auf Kommando zu bedienen? Dabei kann, je nach Glocke, der Hund diese mit dem Fang zum Klingen bringen, indem er an einem Seil zieht oder eine kleine Glocke zwischen die Zähne nimmt und schüttelt, mit der Nase, indem er dagegen stupst, oder aber mit den Pfoten, indem er damit sacht gegen die Glocke ’schlägt‘. Überlegt euch, wie es für euch und euren Hund am besten funktionieren könnte, und wie ihr die Übung in kleine Teilstücke zerlegen und eurem Hund ’schmackhaft‘ machen könnt. Auch um diesen Trick zu lernen, ist der Klicker ein wunderbares Hilfsmittel!

22.12.: Wellnesstag machen!

Zu Weihnachten möchte jeder hübsch aussehen – warum also nicht auch der Vierbeiner? Bürsten, massieren, Krallen kürzen, Ballen eincremen, das volle Programm. Da es im Winter ja normalerweise kalt ist, sollte man wenn möglich auf ein Vollbad verzichten. Eine mögliche Alternative, falls der Odeur de chien doch zu stark ist, kann ein ‚Trockenshampoo‘ sein. Dieses könnt ihr ganz einfach selber machen: Ihr braucht dazu lediglich etwas Maisstärke sowie Backpulver (im Verhältnis 2:1) und eventuell ein wenig ästherisches Öl (damit aber bitte in jedem Fall sehr sparsam umgehen, denkt an die feinen Nasen der Hunde!). Die Mischung könnt ihr dann aufs Fell geben, etwas einarbeiten, durchbürsten und dann mit einem Handtuch abfrottieren – das sollte gegen unangenehme Gerüche helfen!

23.12.: Den Baum schmücken!

Wie praktisch wäre es, wenn Bello und Bella beim Schmücken des Weihnachtsbaums behilflich sein könnten… Das würde dann so aussehen:

Man muss natürlich seine Ansprüche nicht ganz so hoch ansetzen: Vielleicht reicht es ja schon, wenn euer Hund euch die Baumanhänger zuträgt? Wenn euer Hund schon apportieren kann, ist diese Aufgabe sicher in kurzer Zeit für ihn zu meistern. Ansonsten nehmt euch Zeit und geht in kleinen Schritten vor, um euren Hund das Bringen von Gegenständen schmackhaft zu machen. Hier findet ihr einige Anregungen, wie ihr die Übung aufbauen könnt.

24.12: Geschenke auspacken!

Ein Klassiker der Hundebeschäftigung, der einfach immer geht: Lasst eure Fellnase selber Päckchen auspacken! Dafür nehmt ihr einfach einen Karton, füllt ihn mit zusammengeknülltem Papier, versteckt dazwischen einige Leckerlis, macht den Karton wieder zu (aber lieber nur zuklappen, nicht zukleben) und lasst euren Hund dann die Leckerlis suchen. Alternativ könnt ihr auch ein einzelnes Leckerli in Papier einwickeln, sodass euer Hund nur unter Einsatz von Zähnen und Pfoten darankommt.
 

Wir wünschen euch noch eine schöne restliche Adventszeit, die vielleicht durch unsere Beschäftigungsideen noch ein kleines bisschen schöner wird, und ein wunderbares, friedliches Weihnachtsfest!
 


Dieser Beitrag ist Teil des TierBlogger-Adventskalenders. Schaut auch morgen vorbei, dann öffnet sich ein neues Türchen, und zwar bei Cocker, Lifestyle and more!

Sinnvolle Beschäftigung für Jagdhunde Teil 1 – Mantrailing

Gastartikel von Sandra Hofmeister, Die Zamperlschule

Ursprünglich dafür gezüchtet, Wild aufzuspüren, zu verfolgen und/oder anzuzeigen, sind die meisten jagdlich passionierten Hunde heute arbeitslos und machen ihren nicht-jagenden Besitzern das Leben schwer.

Jagdhunde brauchen eine Aufgabe. Was liegt näher als einen Hund, der am liebsten seine Nase einsetzt, mit Mantrailing – der Suche nach einem bestimmten Menschen – auszulasten?

Mantrailing bietet gemeinsame Erfolgserlebnisse für Hund und Mensch - und lastet das Nasentier Hund artgerecht aus. Foto: © Sarah Peter, www.spiegelmomente.de
Mantrailing bietet gemeinsame Erfolgserlebnisse für Hund und Mensch – und lastet das Nasentier Hund artgerecht aus. Foto: © Sarah Peter, www.spiegelmomente.de

Teambuilding durch Mantrailing

Nichts ist so artgerecht wie Nasenarbeit, egal ob Suchspiele, Flächensuche, Geruchsidentifizierung oder Mantrailing.

Anders als bei der Flächensuche sind Mensch und Hund beim Trailing durch eine lange Leine miteinander verbunden. Hierbei verfolgt der Hund die Spur eines bestimmten Menschen, nachdem er dessen Individualgeruch zuvor anhand eines getragenen Kleidungsstückes o.ä. aufgenommen hat.

Die gemeinsame Menschsuche wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Mensch-Hund-Beziehung aus. Der Hundebesitzer lernt seinen Vierbeiner besser zu beobachten und seine Körpersprache zu „lesen“. Man kommt nur durch Teamwork zum Ziel, mit der Zeit wachsen Mensch und Hund immer mehr zusammen, was sich wiederum auch im Alltag bemerkbar macht.

Mantrailing ist mehr als dem Hund hinterherzulaufen, aktive Mitarbeit von Seiten des Hundeführers ist gefragt! Dieser unterstützt den Vierbeiner am anderen Ende der Leine mittels Körpersprache und Leinenhandling. Im Training lernt der Besitzer dem Suchhund nicht im Weg zu stehen oder unbewusst durch seine Positionierung eine – eventuell sogar falsche – Richtung vorzugeben.

Ob Sie Mantrailing nur als Hobby betreiben möchten oder sich ein Engagement in einer Rettungshundestaffel vorstellen können, Spaß macht die gemeinsame Sucharbeit allemal!

Über Die Zamperlschule

Die Zamperlschule bietet neben fundiertem Fachwissen und einer großen Auswahl an Beschäftigungsmöglichkeiten vor allem individuelles Training. Jedes Mensch-Hund-Team ist anders, hierauf wird sowohl im Einzeltraining als auch in den Gruppenstunden oder bei Workshops speziell eingegangen. Wer gerne in entspannter Atmosphäre mit seinem Vierbeiner lernen möchte, wie viel Spaß Hundetraining machen kann, ist hier genau richtig!

Weitere Infos: www.diezamperlschule.de

Tipps und Termine KW 28 und 29: Wie geht es in den Isarauen mit den Hunden weiter?

Vergangene Woche tagte der Münchner Bezirksausschuss 19 (Thalkirchen – Obersendling – Forstenried – Fürstenried – Solln). Auf der Tagesordnung stand dabei auch ein Antrag eines Mitglieds der SPD-Fraktion: Diskutiert werden sollte eine Leinenpflicht für Hunde in den Isarauen – so zumindest drang das Thema nach außen und verbreitete sich wie ein Lauffeuer unter den Münchner Hundehaltern. Von denen waren dann auch einige bereit, als am Dienstagabend die Sitzung stattfand: Sie kamen dem Aufruf nach, sich in die Diskussion einzubringen, der über soziale Netzwerke und per Aushang in den Isarauen verbreitet wurde.

Damit hatte der Ausschuss möglicherweise nicht gerechnet. Die Diskussionen um die vorgeschlagenen Maßnahmen waren dementsprechend kontrovers und emotional: Die Aussagen von ob der Aussicht auf weitere Einschränkungen verärgerter bis aufgebrachte Hundebesitzer (einige kritische Hundehalter fanden sich übrigens auch unter den Politikern) standen den Beschwerden von Nicht-Hundehaltern gegenüber. Es klärte sich zumindest, dass es bei dem Antrag nicht um eine generelle Leinenpflicht an der Isar gehen soll, sondern darum, einen einzelnen Weg zwischen Thalkirchen und Stadtgrenze mit Leinenpflicht zu belegen, um beispielsweise Joggern und Radfahrern einen ‚freien Weg‘ zu garantieren. Zur Debatte steht dabei der Dammweg.

Aller kritischen Stimmen gegenüber diesem Antrag zum Trotz wurde er schließlich mehrheitlich angenommen. Das bedeutet nun erst einmal, dass die Einführung der Leinenpflicht auf dem Dammweg ‚geprüft‘ wird. Dann wird das Thema an den Stadtrat übergeben, der darüber zu entscheiden hat.

Es besteht also noch kein Grund zur Panik! Dennoch: Auch wenn die meisten Hundehalter wegen der vielen (zum Teil wirklich rücksichtslosen) Radfahrer den Damm sowieso meiden wie der Teufel das Weihwasser und von daher mit einer Leinenpflicht dort im Alltag wenig Probleme haben werden, halten wir die Ausweitung der Leinenpflicht-Gebiete für bedenklich. Das Beispiel könnte in anderen Stadtbezirken Schule machen, sodass letztlich die Freilaufflächen immer kleiner und abgelegener werden. So ist etwa im Zuge der Sanierung auch im Englischen Garten jetzt wieder die Durchsetzung der (schon lange bestehenden, aber in der Umsetzung ‚ignorierten) Leinenpflicht in der Diskussion.

Unser Appell lautet daher an alle Hundebesitzer: Bitte beachtet bestehende Regeln und versucht euer Bestes, Konflikte zu vermeiden und euch rücksichtsvoll zu verhalten! Ein tolerantes Miteinander ist immer eine Verpflichtung für beide Seiten oder anders gesagt: Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus. Natürlich kann man nicht in jeder Situation alles kontrollieren, sowohl ihr als auch eure Hunde sind ja Lebewesen und keine Maschinen, aber ein wenig vorausschauendes Verhalten kann helfen, Ärger zu vermeiden. Und je weniger Ärger mit unseren Mitmenschen es gibt, desto mehr Freiheiten bleiben uns und unseren Vierbeinern im besten Falle erhalten!

Und hier kommt wie immer die Übersicht der Termine in München.

Workshops:

  • Mantrailing Schnupperworkshop
  • Gegenstandssuche Turniervorbereitungs-Workshop
  • Clickertraining – Einführung
  • Scent Hurdle Racing Turniervorbereitungs-Workshop
  • Tricktraining
  • Kinderseminar für Kinder ab 6 Jahren

Seminare und Vorträge:

  • Was tu ich nur mit diesem Hund
  • Therapiehunde-Team-Ausbildung
Feste:
  • Sommerfest im Tierheim Riem

Tipps und Termine KW 23: Regen, Regen, Regen

Für Mensch und Hund war die letzte Woche eine wirkliche Herausforderung: So viel Wasser von oben, das kann selbst den abgehärtetsten Nackt- und Fellnasen zusetzen. Zum Glück sieht die Vorhersage für diese Woche wieder besser aus. Falls aber doch noch mehr Regentage auf uns zukommen, gibt es zumindest gute Alternativen, den Hund auch drinnen zu beschäftigen, wenn der ausgiebige Gassigang ins Wasser fällt: Tolle Ideen, für die man nur haushaltsübliche Gegenstände benötigt, findet ihr dafür beispielsweise auf der frisch relaunchten Website SPASS-MIT-HUND.

Natürlich sind auch die Kurse für Hund und Halter im Münchner Bereich eine gute Möglichkeit, seinen Vierbeiner zu beschäftigen. Daher findet ihr hier die Übersicht der Termine für dieser Woche:

Workshops:

  • Kompaktkurs „Gegenstandssuche für Anfänger/Auffrischer“
  • Film-Trickhundeseminar für Anfänger
  • Reitbegleithund

Seminare und Vorträge:

  • Abendvortrag für Hundetrainer – Konfliktgespräch Trainer/Kunde
  • Windhunde aus Spanien – Leben mit Galgo, Greyhound, Podenco & Co.
Ausflüge, Wanderungen und Spaziergänge:
  • Tortal-Rohntal-Runde Tagestour

Tipps und Termine KW 15: Endlich Frühling!

Juchu, endlich scheint sich der Frühling auch bis nach Oberbayern durchgeschlagen zu haben! Neben dem lästigen Fellwechsel steht für den ein oder anderen Vier- und Zweibeiner nun ab jetzt auch der Kampf gegen den Winterspeck auf dem Plan – gerade in diesem Winter hatte man ja viiiieeeeeel Zeit, selbigen anzusetzen ;-). Neben sinnvoller Ernährung gehört zu einem erfolgreichen Kampf vor allem eines: jede Menge Bewegung! Viele Hundehalter setzen darauf, mit ihrer Fellnase zu joggen. Für diese sechsbeinigen Läufer-Teams haben wir ein praktisches Accessoire entdeckt: die „3rd Hand Leash“ von OTG Paws!

3RD Hand Leash TM neon yellowDie sieht nicht nur sehr sportlich aus, sondern verspricht auch freie Hände beim Laufen. Zudem bringt man Schlüssel, einen iPod, Sackerl fürs Geschäft, Geld und Ausweis locker darin unter. Die Befestigung am Oberarm sowie vor allem der neoprenverstärkte Griffbereich an der Leine scheinen uns wirklich durchdacht und praktisch – fehlt eigentlich nur noch ein Rückdämpfer an der Leine!

Geht ihr mit eurem Hund laufen? Und benutzt ihr dazu eine spezielle Leine, z.B. an einem Hüftgurt befestigt?

Nach der Flaute der letzten zwei Wochen ist diese Woche richtig viel geboten bei den Hundeterminen – perfekt, wenn jetzt auch noch das Wetter mitspielt! Hier die Übersicht:

Workshops:

  • Mantrailing
  • Zughunde im Sommer
  • Antijagdtraining
  • Basis- und Aufbaukurs mit Pferd & Hund inkl. Horse & Dog Trail
  • VIP Seminar – schnuppert ins Filmhunde Business
  • Anfänger-Seminar GSS – GegenStandsSuche
  • Hilfe, mein Hund frisst draußen alles, was er findet
  • Treibball
  • Stop! Sicheres Anhalten an der Bordsteinkante

Seminare und Vorträge:

  • Massage für Hunde
  • Tagesseminar für Hundetrainer – Wie sage ich es meinem Kunden – Kommunikationstraining
  • Clickertraining – positive Motivation pur
  • Erste Hilfe
  • Körpersprache – Hunde lesen lernen