Leckerchen der Woche, 2/2015

Huch, wo ist denn die letzte Woche hin? Irgendwie rast die Zeit wie verrückt – umso sinnvoller, zumindest ein paar Highlights hier festzuhalten, damit sie noch ein bisschen im Gedächtnis bleiben und nicht nur vorbeirauschen. Deshalb kommen hier die Leckerchen der vergangenen Woche:

leckerchen-der-woche

Mantrailing: Hatten wir letzte Woche mal an einem für uns brandneuen Trail-Ort und sogar mit Bademöglichkeit für die Hundis, was natürlich dankend angenommen wurde. Mika war so gut gelaunt, dass er zum Abschluss seinen Kumpel Fynn so lange angekaspert hat, bis der sich auch mal wieder zu einem Spiel hat hinreißen lassen. Flynns Frauchen und ich haben uns gefreut, dass die beiden ‚Herren im gesetzteren Alter‘ da kurzfristig wieder zu Jungspunden mutiert sind.

Sommerferien: Hurra, seit gestern sind Sommerferien in Bayern – und obwohl ich keine Ferien habe, schätze ich doch durchaus, dass jetzt erst einmal weniger los ist in der Stadt. Da war sogar heute (bei zugegebenermaßen nicht so richtig sommerlichem Wetter) absolut entspanntes Spazieren im Park möglich.

Schüsseln: Kaum zu glauben: Ich habe bestimmt seit einem Jahr Ausschau nach neuen Müslischüsseln gehalten. Entweder sie waren mir zu langweilig, zu klein (ganz ehrlich, wie soll man denn eine ausreichende Menge Müsli in eine Schüssel mit 13cm Durchmesser unterbringen?) oder zu teuer. Nun war ich die Woche in der Stadt, um „nur mal zu schauen, was es im SSV so gibt“ ;-). Ich war aber brav und hab nix gekauft. Zum Schluss bin ich noch schnell bei Butlers rein – und siehe da, finde ich dort doch glatt genau das, wonach ich gesucht hatte!

Peanuts Schüsseln Snoopy Woodstock Lucy von Butlers

Sooooo hübsch! Drei Schalen nenne ich nun mein, einmal mit Snoopy, einmal mit Woodstock und einmal mit Lucy (das war auch die einzige, von der noch mehrere da waren). Jippie! Bei Butlers gibt’s übrigens gerade jede Menge Peanuts-Sachen (hätte da gut und gerne einiges von mitnehmen können, aber siehe weiter unten), also wer Snoopy und Co. mag, sollte mal vorbeischauen!

Sonnencreme: Jahrelang habe ich mich mit der Frage geplagt, warum es keine gescheite Sonnencreme für das Gesicht gibt: entweder sie schützt nicht richtig, sie macht Pickel (oder gleich Ausschlag, wenn man wie ich eher empfindlich auf Cremes in Kombination mit Sonne reagiert), sie hinterlässt unsäglichen Speckglanz oder aber eine kalkweiße Schicht auf der Haut, sie läuft einem permanent in die Augen, was zum Beispiel beim Autofahren ganz besonders unangenehm ist, oder gleich eine Kombination aus allem. Aber jetzt habe ich tatsächlich eine gefunden, mit der ich rundum zufrieden bin, und zwar die Anthelios von La Roche-Posay. Dann kann die Sommersonne ja jetzt wiederkommen 😉

Ausmisten: Geht zwar nur im Schneckentempo voran und ich kann mich nicht sooooo gut von Büchern, Klamotten & Co. trennen, aber doch, ja, es tut auch gut, wenn man zwischen dem ganzen Kram auch mal wieder etwas Platz hat ;-). Aber es gibt natürlich auch so Dinge, von denen man sich keinesfallsnieundnimmernicht trennt, und über die stolpert man beim Ausmisten natürlich auch <3 [caption id="attachment_10861" align="aligncenter" width="900"]Mein allererster Tierschutzhund: Wauzi! Sieht auch heute noch (bzw. wieder?!) irgendwie schützenswert aus, der kleine Kerl Mein allererster Tierschutzhund: Wauzi! Sieht auch heute noch (bzw. wieder?!) irgendwie schützenswert aus, der kleine Kerl[/caption]

Parkplatzsituation: Ich bin der vermutlich schlechteste Einparker auf der Welt, aber derzeit ist mir das Parkplatzglück anscheinend hold. Muss irgendwie auch mit dem Sommer zu tun haben, es sind wohl schon vor den großen Ferien einige in Urlaub ausgeflogenfahren zu sein.

Nachtspaziergang an der Isar: Mika und ich waren irgendwie schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr an „unseren“ Plätzen an der Isar. Aber diese Woche gab es einen gemütlichen Nachtspaziergang als Ausklang eines schönen Abends mit leckerem Essen im Klosterbräustüberl Schäftlarn.

Warum wir Mantrailing lieben

Eine Lektion in Geduld: Warten gehört beim Mantrailing dazu

Mantrailing ist die Suche vermisster Personen anhand ihres Individualgeruchs: ein (lebens-)wichtiger Bestandteil der Rettungs- und auch Polizeihundearbeit, aber auch eine wunderbare Beschäftigung für Familienhunde. Nicht zuletzt nutzen viele Jagdhundehalter diese Form der Nasenarbeit, um ihre Vierbeiner sinnvoll auszulasten. Viele Jagdhunderassen sind prädestiniert für diese Tätigkeit, ihnen liegt das Verfolgen einer Spur förmlich im Blut und auch ihr Arbeitswerkzeug, die Nase, ist genetisch bestens ausgestattet, um beim Mantrailen zum Erfolg zu kommen.

In Mikas Pass steht bei Rasse: Jagdhundmischling. Das hat ihm allerdings wohl niemand mitgeteilt oder zumindest wurde ihm nicht klargemacht, dass man bei Jagdhunden und ihren Mischlingen eher davon ausgeht, dass sie Wild interessant finden, mit der Nase am Boden kleben oder permanent den Waldrand nach Rehen abchecken, oder sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit ins Unterholz schlagen, um spannenden Fährten nachzugehen. Zugegeben: Das sind Klischees. Und es gibt ja noch Jagdhundrassen, die nicht in erster Linie mit lebendem Wild zu tun haben, etwa die Retriever.

Eine Lektion in Geduld: Warten gehört beim Mantrailing dazu
Eine Lektion in Geduld: Warten gehört beim Mantrailing dazu

Aber sowohl das Klischee-Jagen als auch das Apportieren sind Mika nicht in die Wiege gelegt worden. Da kann gerne einmal ein Kaninchen vor ihm aufspringen oder ein Wildwechsel gekreuzt werden – nicht interessant! Es ist nicht so, dass er kein Jagdverhalten zeigen würde. Er jagt bloß nichts Lebendes, sondern schlicht und ergreifend Essbares – was eben so auf dem Boden herumliegt. Selektive Wahrnehmung, schließlich muss sich der Einsatz ja auch lohnen. Und dabei setzt er zwar durchaus auch mal seine Nase ein, aber ein Großteil seiner Sucharbeit läuft auf Sicht. Eine Tatsache, die wir im Dummytraining mit waschechten Retrievern immer wieder eindrucksvoll (und im wahrsten Sinne des Wortes) vor Augen geführt bekommen haben. Ein Jagdersatztraining in Form von Mantrailing haben wir da wirklich nicht gebraucht.

Wieso also Mantrailing? Wir haben damit im Winter angefangen, denn unser Agilitytraining ruhte ein wenig auf Eis 😉 und ich habe nach einer anderen Beschäftigung für uns gesucht. Die Wahl fiel auf Mantrailing, da es von meiner Hundeschule angeboten wurde und ich es prinzipiell sinnvoll fand: geistige Auslastung für den Hund, nicht zu viel zu tun für mich 😉 .

Der Start war wirklich schwierig für uns: Mika war damals etwas über ein Jahr bei uns und fremden Menschen gegenüber immer noch misstrauisch. Er hatte Trennungsangst in unbekannten Umgebungen. Nun kann man das Mantrailing auf verschiedene Art und Weise aufbauen: entweder man startet direkt damit, fremde Personen zu suchen, oder man lässt den Hund erst einmal ’seinen‘ Menschen finden. Bei uns war es die letztere Methode (die man durchaus kritisch sehen kann und die, soweit ich weiß, in der professionellen MT-Ausbildung auch nicht eingesetzt wird). Und so waren die ersten Trails für Mika einerseits stressig („Oh Gott, warum läuft das Frauchen weg und lässt mich hier bei den Leuten?“), andererseits sehr schnell von Erfolg gekrönt, denn mich hat er natürlich immer in Höchstgeschwindigkeit gefunden (was sich bei so manch „Ersatzhundehalter“ durchaus im Arm- und Schulterbereich bemerkbar gemacht haben dürfte).

Schön und gut, doch irgendwann sollten wir natürlich andere, zudem wechselnde Personen suchen. Natürlich wurde dabei kleinschrittig vorgegangen und solange Mika sehen konnte, wohin die zu suchende Person lief, war es auch unproblematisch. Aber den Transfer, dass er die Nase einsetzen müsste, um die Person zu finden, wenn er sie nicht sehe kann, konnte er geraume Zeit nicht leisten.

Ein Hund, der sich sehr auf seine Augen verlässt bei der ‚Jagd‘, soll nur mit seiner Nase etwas finden, das er im besten Fall uninterssant und im schlechtesten unheimlich findet? Ich war mehr als einmal kurz davor, es einfach wieder sein zu lassen. Heute bin ich mehr als froh, dass wir weitergemacht haben: Wir trailen jetzt schon seit knapp über 5 Jahren und gehen nach jedem Trailtag müde, aber glücklich nach Hause. Bei Mika hat der Aufbau länger gedauert als bei vielen unserer Trainingskollegen und sicher länger als bei den meisten Hunden, die jeden Menschen als ihren Freund sehen und sowieso viel mit ihrer Nase arbeiten. Aber dafür hat uns das Training enorm geholfen, denn dabei durfte Mika so viele positive Erlebnisse mit den verschiedensten fremden Personen machen und verknüpfen, dass ich mir sicher bin, dass er auch dadurch heute so viel aufgeschlossener durch die Welt gehen kann. Tatsächlich gibt es ja das Konzept des Therapeutischen Trailens für Hunde und ich kann dem durchaus etwas abgewinnen. Es muss allerdings klar sein: Der Hund arbeitet selbständig vom Halter weg, was sicher nicht in jedem Fall eine gute Idee ist. Für uns war es sehr gut, denn das hat auch ein bisschen der Trennungsangst bzw. teils zu stärken Fixierung auf mich und seiner Unsicherheit entgegengewirkt.

Fynn und Mika: Geteiltes Wasser schmeckt doppelt so gut
Fynn und Mika: Geteiltes Wasser schmeckt doppelt so gut

Ich persönlich liebe es, unseren Trainingskollegen beim Trailen zuzusehen und zu beobachten, wie jeder seinen individuellen Suchstil einsetzt, um zum Ziel zu kommen: da werden gewissenhaft mögliche Wege ausgeschlossen oder es wird abgekürzt, es geht im flotten Trab oder in aller Ruhe, die Nase klebt am Boden oder tanzt in der Luft. Und am meisten liebe ich es, Mika zu folgen und ihn bei der Arbeit zu beobachten: wie er die Rutenposition ändert, aktiver wird je wärmer die Spur wird, vom ‚Ach, ich schau erst noch ein bisschen rum‘-Modus in den ‚Ok, jetzt geht’s richtig los‘-Gang schaltet, pendelt, ausschließt, mault, wenn er geträumt und die Spur verloren (oder das Frauli ihn doch falsch verstanden und versehentlich über die Spur rausgeführt) hat, den Kopf hochnimmt und in seinen Trail-Passgang fällt, um zügig als Ziel zu kommen und danach mit seinem Kumpel Fynn einträchtig Wasser zu tanken. Zu sehen, wie eine scheinbar einfache Stelle für den Hund doch ganz schön schwierig ist und umgekehrt, wie Mika sich Lösungen erarbeitet und vor allem: wie sehr er sich freut, wenn wir am Ziel angekommen sind. Die Körpersprache bei der Arbeit ist wirklich großartig und ich bin immer wieder begeistert, zu welchen Höchstleistungen so eine Hundenase fähig ist. Wir trailen ja auf reinem „Hobbyniveau“, was bedeutet, dass die richtigen Trailprofis da noch einiges mehr vollbringen können.

Mantrailing verbindet wirklich sehr viele positive Aspekte: Der Hund wird vom Kopf her ausgelastet, man hat Bewegung draußen, die aber nicht so stark belastend ist für die Gelenke, man kann sehr viel über seinen eigenen Hund und dessen Ausdrucksverhalten lernen, man kann die Schwierigkeit graduell steigern und dabei immer wieder Abwechslung reinbringenes lässt sich bei fast jedem Wetter machen. Der einzige große Nachteil ist eigentlich, dass man es nicht alleine mit dem Hund üben kann. Dieser Nachteil birgt aber wiederum den Vorteil, dass man mit etwas Glück sehr nette Trainingspartner findet, mit denen so ein Hobby doch gleich nochmal so viel Spaß macht!

Natürlich habe ich auch Mika mal gefragt, was ihm am Mantrailing am meisten Spaß macht. Und hier seine Antwort:
LECKER BELOHNUNG!
😀

Wie ist es bei euch? Habt ihr Mantrailing schon mal ausprobiert oder trailt ihr vielleicht regelmäßig? Vielleicht sogar in einer Rettungshundestaffel?

Sinnvolle Beschäftigung für Jagdhunde Teil 1 – Mantrailing

Gastartikel von Sandra Hofmeister, Die Zamperlschule

Ursprünglich dafür gezüchtet, Wild aufzuspüren, zu verfolgen und/oder anzuzeigen, sind die meisten jagdlich passionierten Hunde heute arbeitslos und machen ihren nicht-jagenden Besitzern das Leben schwer.

Jagdhunde brauchen eine Aufgabe. Was liegt näher als einen Hund, der am liebsten seine Nase einsetzt, mit Mantrailing – der Suche nach einem bestimmten Menschen – auszulasten?

Mantrailing bietet gemeinsame Erfolgserlebnisse für Hund und Mensch - und lastet das Nasentier Hund artgerecht aus. Foto: © Sarah Peter, www.spiegelmomente.de
Mantrailing bietet gemeinsame Erfolgserlebnisse für Hund und Mensch – und lastet das Nasentier Hund artgerecht aus. Foto: © Sarah Peter, www.spiegelmomente.de

Teambuilding durch Mantrailing

Nichts ist so artgerecht wie Nasenarbeit, egal ob Suchspiele, Flächensuche, Geruchsidentifizierung oder Mantrailing.

Anders als bei der Flächensuche sind Mensch und Hund beim Trailing durch eine lange Leine miteinander verbunden. Hierbei verfolgt der Hund die Spur eines bestimmten Menschen, nachdem er dessen Individualgeruch zuvor anhand eines getragenen Kleidungsstückes o.ä. aufgenommen hat.

Die gemeinsame Menschsuche wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Mensch-Hund-Beziehung aus. Der Hundebesitzer lernt seinen Vierbeiner besser zu beobachten und seine Körpersprache zu „lesen“. Man kommt nur durch Teamwork zum Ziel, mit der Zeit wachsen Mensch und Hund immer mehr zusammen, was sich wiederum auch im Alltag bemerkbar macht.

Mantrailing ist mehr als dem Hund hinterherzulaufen, aktive Mitarbeit von Seiten des Hundeführers ist gefragt! Dieser unterstützt den Vierbeiner am anderen Ende der Leine mittels Körpersprache und Leinenhandling. Im Training lernt der Besitzer dem Suchhund nicht im Weg zu stehen oder unbewusst durch seine Positionierung eine – eventuell sogar falsche – Richtung vorzugeben.

Ob Sie Mantrailing nur als Hobby betreiben möchten oder sich ein Engagement in einer Rettungshundestaffel vorstellen können, Spaß macht die gemeinsame Sucharbeit allemal!

Über Die Zamperlschule

Die Zamperlschule bietet neben fundiertem Fachwissen und einer großen Auswahl an Beschäftigungsmöglichkeiten vor allem individuelles Training. Jedes Mensch-Hund-Team ist anders, hierauf wird sowohl im Einzeltraining als auch in den Gruppenstunden oder bei Workshops speziell eingegangen. Wer gerne in entspannter Atmosphäre mit seinem Vierbeiner lernen möchte, wie viel Spaß Hundetraining machen kann, ist hier genau richtig!

Weitere Infos: www.diezamperlschule.de

Tipps und Termine KW 28 und 29: Wie geht es in den Isarauen mit den Hunden weiter?

Vergangene Woche tagte der Münchner Bezirksausschuss 19 (Thalkirchen – Obersendling – Forstenried – Fürstenried – Solln). Auf der Tagesordnung stand dabei auch ein Antrag eines Mitglieds der SPD-Fraktion: Diskutiert werden sollte eine Leinenpflicht für Hunde in den Isarauen – so zumindest drang das Thema nach außen und verbreitete sich wie ein Lauffeuer unter den Münchner Hundehaltern. Von denen waren dann auch einige bereit, als am Dienstagabend die Sitzung stattfand: Sie kamen dem Aufruf nach, sich in die Diskussion einzubringen, der über soziale Netzwerke und per Aushang in den Isarauen verbreitet wurde.

Damit hatte der Ausschuss möglicherweise nicht gerechnet. Die Diskussionen um die vorgeschlagenen Maßnahmen waren dementsprechend kontrovers und emotional: Die Aussagen von ob der Aussicht auf weitere Einschränkungen verärgerter bis aufgebrachte Hundebesitzer (einige kritische Hundehalter fanden sich übrigens auch unter den Politikern) standen den Beschwerden von Nicht-Hundehaltern gegenüber. Es klärte sich zumindest, dass es bei dem Antrag nicht um eine generelle Leinenpflicht an der Isar gehen soll, sondern darum, einen einzelnen Weg zwischen Thalkirchen und Stadtgrenze mit Leinenpflicht zu belegen, um beispielsweise Joggern und Radfahrern einen ‚freien Weg‘ zu garantieren. Zur Debatte steht dabei der Dammweg.

Aller kritischen Stimmen gegenüber diesem Antrag zum Trotz wurde er schließlich mehrheitlich angenommen. Das bedeutet nun erst einmal, dass die Einführung der Leinenpflicht auf dem Dammweg ‚geprüft‘ wird. Dann wird das Thema an den Stadtrat übergeben, der darüber zu entscheiden hat.

Es besteht also noch kein Grund zur Panik! Dennoch: Auch wenn die meisten Hundehalter wegen der vielen (zum Teil wirklich rücksichtslosen) Radfahrer den Damm sowieso meiden wie der Teufel das Weihwasser und von daher mit einer Leinenpflicht dort im Alltag wenig Probleme haben werden, halten wir die Ausweitung der Leinenpflicht-Gebiete für bedenklich. Das Beispiel könnte in anderen Stadtbezirken Schule machen, sodass letztlich die Freilaufflächen immer kleiner und abgelegener werden. So ist etwa im Zuge der Sanierung auch im Englischen Garten jetzt wieder die Durchsetzung der (schon lange bestehenden, aber in der Umsetzung ‚ignorierten) Leinenpflicht in der Diskussion.

Unser Appell lautet daher an alle Hundebesitzer: Bitte beachtet bestehende Regeln und versucht euer Bestes, Konflikte zu vermeiden und euch rücksichtsvoll zu verhalten! Ein tolerantes Miteinander ist immer eine Verpflichtung für beide Seiten oder anders gesagt: Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus. Natürlich kann man nicht in jeder Situation alles kontrollieren, sowohl ihr als auch eure Hunde sind ja Lebewesen und keine Maschinen, aber ein wenig vorausschauendes Verhalten kann helfen, Ärger zu vermeiden. Und je weniger Ärger mit unseren Mitmenschen es gibt, desto mehr Freiheiten bleiben uns und unseren Vierbeinern im besten Falle erhalten!

Und hier kommt wie immer die Übersicht der Termine in München.

Workshops:

  • Mantrailing Schnupperworkshop
  • Gegenstandssuche Turniervorbereitungs-Workshop
  • Clickertraining – Einführung
  • Scent Hurdle Racing Turniervorbereitungs-Workshop
  • Tricktraining
  • Kinderseminar für Kinder ab 6 Jahren

Seminare und Vorträge:

  • Was tu ich nur mit diesem Hund
  • Therapiehunde-Team-Ausbildung
Feste:
  • Sommerfest im Tierheim Riem

Tipps und Termine KW 15: Endlich Frühling!

Juchu, endlich scheint sich der Frühling auch bis nach Oberbayern durchgeschlagen zu haben! Neben dem lästigen Fellwechsel steht für den ein oder anderen Vier- und Zweibeiner nun ab jetzt auch der Kampf gegen den Winterspeck auf dem Plan – gerade in diesem Winter hatte man ja viiiieeeeeel Zeit, selbigen anzusetzen ;-). Neben sinnvoller Ernährung gehört zu einem erfolgreichen Kampf vor allem eines: jede Menge Bewegung! Viele Hundehalter setzen darauf, mit ihrer Fellnase zu joggen. Für diese sechsbeinigen Läufer-Teams haben wir ein praktisches Accessoire entdeckt: die „3rd Hand Leash“ von OTG Paws!

3RD Hand Leash TM neon yellowDie sieht nicht nur sehr sportlich aus, sondern verspricht auch freie Hände beim Laufen. Zudem bringt man Schlüssel, einen iPod, Sackerl fürs Geschäft, Geld und Ausweis locker darin unter. Die Befestigung am Oberarm sowie vor allem der neoprenverstärkte Griffbereich an der Leine scheinen uns wirklich durchdacht und praktisch – fehlt eigentlich nur noch ein Rückdämpfer an der Leine!

Geht ihr mit eurem Hund laufen? Und benutzt ihr dazu eine spezielle Leine, z.B. an einem Hüftgurt befestigt?

Nach der Flaute der letzten zwei Wochen ist diese Woche richtig viel geboten bei den Hundeterminen – perfekt, wenn jetzt auch noch das Wetter mitspielt! Hier die Übersicht:

Workshops:

  • Mantrailing
  • Zughunde im Sommer
  • Antijagdtraining
  • Basis- und Aufbaukurs mit Pferd & Hund inkl. Horse & Dog Trail
  • VIP Seminar – schnuppert ins Filmhunde Business
  • Anfänger-Seminar GSS – GegenStandsSuche
  • Hilfe, mein Hund frisst draußen alles, was er findet
  • Treibball
  • Stop! Sicheres Anhalten an der Bordsteinkante

Seminare und Vorträge:

  • Massage für Hunde
  • Tagesseminar für Hundetrainer – Wie sage ich es meinem Kunden – Kommunikationstraining
  • Clickertraining – positive Motivation pur
  • Erste Hilfe
  • Körpersprache – Hunde lesen lernen

Tipps und Termine KW 12: Tierheimhelden

Seit wenigen Tagen gibt es eine neue Website für alle Tierfreunde, die sich für ein Tier aus dem Tierheim interessieren: Tierheimhelden.de will die Vermittlung von Hunden, Katzen und Kleintieren aus dem Tierschutz verbessern und dazu Tierheime und Tiersuchende vernetzen. Eine ausgeklügelte Suche erleichtert „Adoptionswilligen“, das passende Tier zu finden.

Tierheimhelden.de will Tierheime und Tiersuchende im deutschsprachigen Raum vernetzen

Ist ein Vierbeiner gefunden, können Tiersuchende mit einem Klick eine Anfrage („Zuhause geben“ oder „Patenschaft“) an das entsprechende Tierheim stellen. Das weitere Vorgehen liegt dann bei dem jeweiligem Partnertierheim und Interessenten. Tierheimhelden.de möchte nicht den persönlichen Kontakt ersetzen – dieser gehört in jedem Fall dazu, wie auch die jungen Gründer der Initiative mit Sitz in München betonen.

Tierheimhelden: So funktioniert's

Auf der Plattform werden nur vom Tierschutzbund anerkannte Tierheime ihre Schützlinge vorstellen. 10 große Tierheime aus allen Ecken der Republik (Nürnberg, München, Jena, Mönchen-Gladbach, Ludwigshafen
, Würzburg etc.) sind bereits mit an Bord. Tierheimhelden können außerdem durch direkte Spenden oder Patenschaften den Tierheimen helfen. Das Angebot ist völlig kostenfrei für Tierheime sowie Tiersuchende.

Ob mit Hund aus dem Tierschutz, vom Züchter oder anderswoher: Hier findet ihr wieder die Termine dieser Woche für Hundehalter in München:

Workshops:

  • Mantrailing Europe Anfängerseminar
  • Scent Hurdle Racing für Einsteiger
  • Tierpark Hellabrunn mit Hund
  • Tricks – speziell für Dogdance