Gut zu Fuß (und zu Pfote)

Etwa 1.500 Schritte legt ein ein durchschnittlicher Büroangestellter, der mit dem Auto zur Arbeit fährt und ansonsten eher zur Gattung Couch-Potato zählt, pro Tag zurück. Klingt viel? Ist aber weit entfernt von den 10.000 Schritten, die in der Regel für ein gesünderes Leben empfohlen werden. Da dürfte der durchschnittliche Hundemensch schon deutlich näher dran sein. Und unsere Hunde übertreffen dieses Ziel sicher locker (wobei sich die Frage stellt: wird da jede Pfote gezählt, um auf 10.000 Schritte zu kommen…? 😉 ).

So weit uns die Füße tragen…

Ob nun mehr oder weniger als 10.000 Schritte täglich – fest steht, dass uns unsere Füße und Pfoten Tag für Tag durchs Leben und damit ganz schön viel Verantwortung tragen. Ganz besonders natürlich, wenn man (wie wir gerade) zum Beispiel auf große Wanderschaft gehen will. Damit man sich dann auch sicher darauf verlassen kann, per pedes am Ziel anzukommen, sollte man den Füßen und Pfoten natürlich besondere Aufmerksamkeit schenken. Ein paar Tipps dazu haben wir für euch zusammengestellt!

Gut zu Fuß (und zu Pfote)

Vierbein

Krallenpflege

Krallenpflege ist immer wichtig, aber natürlich ganz besonders vor längeren Wanderungen: Die Krallen sollten nicht zu lang sein, zum einen damit der Hund besseren Halt auch auf glatteren Untergründen hat, zum anderen damit die Krallen nicht schmerzhaft ins Krallenbett drücken, und zu guter Letzt um das Risiko von splitternden und brechenden Krallen zu verringern. Hunde, die längere Zeit mit zu langen Krallen herumlaufen, können im schlimmsten Falle Haltungs- und Gelenkschäden davontragen, da sie automatisch eine Schonhaltung annehmen, um dem Druck auszuweichen.

Nicht jedem Hund müssen die Krallen gekürzt werden, wenn der Hund öfter auf harten Untergründen läuft oder etwas viel buddelt, kann es gut sein, dass sie sich von alleine in der richtigen Länge halten. Ob die Krallen zu lang

Sollte es aber doch nötig sein, die Krallen zu kürzen, muss man dabei vorsichtig vorgehen, um nicht versehentlich den durchbluteten, von Nerven durchzogenen Teil der Kralle zu verletzen. Ausführliche Anleitungen zu verschiedenen Methoden dazu finden sich hier. Wer sich unsicher ist, kann die Krallen natürlich auch von einem Profi kürzen lassen!

Wenn die Krallen die richtige Länge haben, kann man außerdem noch für etwas mehr Geschmeidigkeit sorgen, indem man sie ‚einfettet‘, zum Beispiel mit ein wenig Kokosöl (wichtig ist, ein Öl/Fett zu nehmen, was auch im Magen des Hundes landen darf, da es natürlich leicht abgeschleckt werden kann). Zur generellen Stärkung der Krallen bietet sich Biotin oder Kieselerde als Nahrungsergänzung an.

Hundepfoten Krallenpflege

Ballenpflege

Die Ballenzwischenräume unserer Vierbeiner sind oft im wahrsten Sinne des Wortes eine haarige Angelegenheit: Gerade im Winter knubbelt sich da im Fell schnell so einiges zusammen. Deshalb und auch um (bei langhaarigen Hunden) die Krallenlänge besser erkennen zu können, kann es sinnvoll sein, das Fell zwischen den Ballen zu kürzen. Mika ist da zum Glück sehr pflegeleicht, er kommt immer ohne Schneeböppel an den Pfoten durch den Winter… 😉

Nach einer Wanderung sollte man auf jeden Fall die Ballen und -zwischenräume einmal inspizieren, um sicherzustellen, dass sich der Hund keinen Fremdkörper eingetreten hat – selbst eine einzelne Tannennadel kann da nämlich schon fies pieksen.

Um die Ballen elastisch zu halten und Rissbildung vorzubeugen, kann man die Pfoten außerdem mit speziellen Pflegeprodukten (Balsam, Creme, Öl/Fett, …) behandeln oder auch hier etwas Kokosöl verwenden. Das ist besonders im Winter sinnvoll, wenn zusätzlich zu Kälte und Eis auch noch Streusalz die Hundepfote angreift – und natürlich immer dann, wenn man mal wieder auf etwas herausfordernden Untergründen unterwegs ist… ;-).

Wir nehmen unterwegs gerne einen Pfotenpflege-Fettstift von Lunderland mit, um im Falle des Falles auch zwischendurch eine Pflegeschicht auflegen zu können. Für Zuhause probieren wir es seit neuestem mit dem Pfotenschutz-Spray von Anibio – Mika ist allerdings generell von Sprays gar nicht begeistert. Bewährt haben sich auch einfache Ringelblumencreme aus der Drogerie sowie Vaseline/Melkfett oder Hirschtalg.

Pfotenschutz

In besonders herausforderndem Gelände oder für Hunde mit besonders empfindlichen Pfoten sowie bei kleineren Verletzungen an den Ballen empfehlen sich Pfotenschuhe. Diese gibt es in verschiedensten Ausführungen, von einfachen „Gummiüberziehern“ bis hin zu wasserabweisenden Softshell-Modellen mit Profilsohle. Für Wanderungen kann ein rutschfestes Profil definitiv nicht schaden, außerdem sollten die Schuhe natürlich rutschfest sitzen. Wichtig ist, dass ihr das Anziehen der Schuhe sowie das Laufen damit vorher übt, damit euer Hund nicht wie auf rohen Eiern läuft.

Herausfordernder Untergrund

Zweibein

Fußpflege (und kleine Helferlein)

Wie beim Vierbeiner sind hier natürlich auch sorgsam gestutzte Nägel höchstes Gebot – Nägel aber keinesfalls rund schneiden, damit sie nicht einwachsen! Um Blasenbildung vorzubeugen, solltet ihr für trockene Füße sorgen. Für mich wirkt Babypuder da Wunder, wenn es warm ist – eine sinnvolle Alternative zum Fußdeo, wenn ihr mich fragt.

Abends dürfen die Füße dann gerne ein belebendes Fußbad genießen, mit Hirschtalg- oder einer ähnlichen Creme gepflegt und hochgelagert werden. Ich persönlich schwöre außerdem auf Venen-Aktiv-Cremes mit Rosskastanie – man kommt sich zwar beim Kauf im Drogeriemarkt unendlich alt vor, dafür hilft es einfach super gegen schwere Beine nach einem langen Wandertag (oder auch wenn es einfach nur heiß ist 😉 ).

Sollten sich doch einmal Blasen bilden, haben sich für mich Blasenpflaster von Markenanbietern bisher als deutlich besser als ihre günstigeren Alternativen herausgestellt. Auf jeden Fall sollte man nicht zu lange warten mit dem Blasenpflaster, sondern dieses am besten schon drauf machen, wenn man bemerkt, dass es an einer Stelle besonders reibt.

Gegen verspannte Fußsohlen hilft eine ausgiebige Fußmassage – am besten natürlich vom jeweiligen Lieblingsmenschen, aber wenn der- oder diejenige nicht verfügbar ist, ist ein Blackball oder eine kleine Blackroll eine super Alternative: einfach mit der Fußsohle unter konstantem Druck darüber rollen, das freut die Faszien. (Und sowieso ist Blackroll oder -ball kein schlechter Begleiter auf Wanderreisen, da man damit ja auch noch andere Körperpartien bearbeiten kann. Hier findet ihr einige Übungen.).

Socken

Die Wanderschuhe können noch so gut, die Füße noch so gepflegt sein: wenn die Socken nichts taugen, hilft das alles nichts. Richtige Wandersocken sind zwar nicht günstig, die Investition lohnt sich aber in der Regel: Vernünftige Wandersocken sorgen im Idealfall nicht nur für ein gutes Fußklima, sondern haben keine oder zumindest nur flache Nähte. Außerdem sind sie an den nötigen Stellen extra gepolstert, um die Gefahr von Druckstellen zu minimieren.

Wandersocken und Wanderschuhe7

Wichtig: Die Socken sollten eng anliegen, damit sie keine Falten werfen – sonst sind Blasen quasi vorprogrammiert! Gute Wandersocken sind daher auch daran zu erkennen, dass es pro Paar einen linken und einen rechten Socken gibt: die Socken sind entsprechend unterschiedlich geschnitten, was für einen idealen Sitz am Fuß sorgt. Da ich persönlich sowieso einen kleinen Sockenfetisch habe, nicht nur wenn es ums Wandern geht, besitze ich auch verschiedene Wandersocken, die ich je nach Außentemperatur und Schuhen, die ich trage, einsetze. Gerade im Sommer wird mir nämlich schnell zu warm, wenn ich in Merino-Socken unterwegs bin (ja, das Phänomen „kalte Füße = frierende Frau“ scheint auch umgekehrt zu gelten… 😉 ). Bei Material und Dicke macht also Versuch kluch. Einige Hersteller zeichnen auch aus, für welche Temperaturen ihre Wandersocken gedacht sind.

Schuhe

Das A und O für längere Strecken zu Fuß: der richtige Schuh! Welcher das ist, hängt natürlich ganz vom Einsatzort und -zweck sowie vom Fuß ab! Bei Wanderungen in bergigem Gelände sollte die Sohle stabil sein und der Schaft wirklich Halt geben, damit man nicht umknicken kann. Und natürlich sollten sie so gut wie möglich passen. Da ein guter Wanderschuh eine Investition ist, an der man im besten Fall ein paar Jahre seine Freude haben soll, kann ich nur empfehlen sich in einem Fachgeschäft beraten zu lassen, wo man die Schuhe idealerweise in einem kleinen Parcours mit unterschiedlichen Untergründen gleich probelaufen kann.

Dass die Schuhe vor einer größeren Wanderung erst einmal eingelaufen werden sollten, damit sie sich an den Fuß anpassen, versteht sich von selbst. Um lange etwas von euren Wanderschuhen zu haben, solltet ihr sie außerdem pflegen: wie das genau abläuft, hängt natürlich vom Material ab (Leder oder Kunstfaser), generell sollte man aber gleich im Anschluss an eine Wanderung den Dreck mit Bürste und / oder Wasser entfernen und die Schuhe gut trocknen und auslüften lassen. Zum Trocknen empfiehlt es sich, die Einlegesohle, die eigentlich immer herausnehmbar ist, einfach hochkant in den Schaft zu stellen, damit der Schuh wirklich komplett durchtrocknen kann.

Nasse Wanderschuhe

Kommt gut an

Schon Goethe wusste: „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“ Ich liebe dieses langsame Reisen und um es genießen zu können, versuche ich bestmöglich auf Mikas und mein Hand- ähhh… Fußwerkszeug zu achten. Habt ihr noch Tipps, wie man als Zwei- oder Vierbeiner gut zu Fuß unterwegs ist? Dann immer her damit – man lernt schließlich nie aus 🙂

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. - Goethe

Hitzefalle: Lasst euren Hund nicht im Auto

Hunde willkommen

Vergangene Woche fand wieder die Interzoo statt, die weltgrößte Fachmesse der Heimtierbranche. Eigentlich wollte ich mit Mika auch dorthin fahren, aber dann kam es doch anders. Und statt euch nun über die neuesten Trends in Sachen Hundezubehör zu berichten, ist eine andere Nachricht in Zusammenhang mit der Interzoo in den Vordergrund gerückt: Zwei Hunde einer Ausstellerin mussten nämlich den Messebesuch ihres Frauchens mit dem Leben bezahlen. Die Halterin hatte die beiden nämlich im Auto zurückgelassen, die hohen Temperaturen darin haben die Hunde nicht überlebt.

Jedes Jahr denke ich: So langsam müssten ja alle mitbekommen haben, dass sich ein Auto auch schon diesseits der 30° C zur tödlichen Falle für Vierbeiner verwandeln kann. Und jedes Jahr werde ich eines besseren belehrt durch neue Berichte über Todesfälle. In diesem Fall finde ich es doppelt tragisch, denn zum einen kommt die Halterin aus der Branche, wo man davon ausgehen sollte, dass sie schon mal mitbekommen hat, dass es ganz und gar keine gute Idee ist, Hunde bei warmem Wetter im Auto zu lassen. Zum anderen hätte die Dame ihre Tier gar nicht zurücklassen müssen, denn Hunde können auf die Interzoo mitgenommen werden, zudem bietet der Messeveranstalter in weiser Voraussicht eine Hunde-Betreuung für Aussteller und Besucher an. Und um der Tragik noch zu überbieten, muss die Halterin höchstens mit einer Strafe für eine Ordnungswidrigkeit rechnen, da sie „Maßnahmen getroffen habe, um die Hunde zu schützen“.

Normalerweise würde ich über so eine Nachricht gar nicht schreiben, denn – siehe oben – eigentlich bin ich immer der Meinung gewesen, dass sich das Wissen um die Gefahren durch zahlreiche Aufklärungskampagnen und -aktionen wie „Hund im Backofen“ von Tasso oder zuletzt medienwirksam Joey Kelly in „Martin Rütters tierischem Frühjahrsputz“:

 

Meine Vermutung: Es hat sich langsam aber sicher ein Bewusstsein für das Problem bei wirklich hohen Außentemperaturen gebildet. Aber: Ein Auto heizt sich bei Sonnenschein eben auch bei mittleren Außentemperaturen schon (zu) stark auf. Petfindu hat dazu eine Infografik erstellt, die zeigt, wie sich Außentemperatur und Temperatur im Wagen zueinander verhalten:

Infografik "Hitzefalle Auto" von Petfindu
Infografik „Hitzefalle Auto“ von Petfindu

Diese Informationen kann man offensichtlich nicht oft genug teilen! Jetzt mag es natürlich Momente geben, in denen ein Hundehalter nur die vermeintliche Wahl hat zwischen „Hund im Auto lassen“ oder „Hund vor Laden anbinden“. Für viele Menschen scheint die zweite Option risikoreicher – schließlich könnte der Hund entwendet werden. Da aber auch die erste Option bei steigenden Temperaturen keine ist, würde ich mir wünschen, dass Hunde einfach in mehr Lokalitäten mitgenommen werden dürfen – und dass Läden und Lokale das auch klar und deutlich kommunizieren. Einige Beispiele dafür haben in den letzten Wochen schon die Runde bei Facebook gemacht, etwa bei OBI:

 

Nun war ich mit Mika schon zigmal in diversen Baumärkten, ganz ohne dass irgendein Schild angebracht war und auch ohne dass es von den Temperaturen her notwendig gewesen wäre. Aber bei vielen Geschäften weiß man einfach nicht, ob der Hund mit rein darf – und vielleicht scheint es dem ein oder anderen unangenehm zu fragen? Man weiß es nicht genau, aber ich bin mir sicher, dass diejenigen Läden und Lokale, die nichts gegen Hundebesuch einzuwenden haben, ein positives Zeichen setzen können unter Hundehaltern, wenn sie ihre Hundefreundlichkeit kundtun – und ganz nebenbei können sie auch noch Aufklärungsarbeit unter Hundehaltern leisten, die vielleicht tatsächlich noch nichts mitbekommen haben von der tödlichen Hitze-Gefahr, die für Hunde im Auto lauern kann. Und um das zu erleichtern, habe ich mal eine kleine Grafik zusammengebastelt, die vielleicht das ein oder andere Schaufenster zieren könnte:

Hunde willkommen
Hunde willkommen

Wer möchte, kann sich die Grafik hier als PDF zum Ausdrucken herunterladen – ich würde mich auf jeden Fall sehr über eine Verbreitung freuen! Und ansonsten gilt weiterhin: Infos über die Gefahren weitergeben, die Augen offen halten und im Notfall unter Umständen auch handeln – bei Sabrina von „Die tut nichts“ könnt ihr nachlesen, worauf es aus rechtlicher Sicht dabei ankommt!

Aufgestöbert: Bloomy

Das Bloomy gibt es in vielen Farbvarianten. Foto: © Bloomy / Frau "von"

Was tun, wenn dem lieben Vierbeiner einmal ganz blümerant zumute ist? Oder genauer gesagt: Wenn er aus gesundheitlichen Gründen beziehungsweise aufgrund einer OP nicht mit seiner Schnauze an bestimmte Körperregionen kommen soll? Klar, dann kommt eine Halskrause drauf, auch bekannt als Schutzkragen, Trichter oder passender auf Englisch: cone of shame.

Das sieht nicht nur wirklich Mitleid erregend aus, wenn Hund mit so einem Plastikteil durch die Gegend laufen muss, es ist auch noch enorm unhandlich und vermutlich nicht eben bequem für den Vierbeiner. Mika musste zum Glück bisher erst einmal so ein Ding tragen – und war prompt der festen Überzeugung, dass man sich damit am allerbesten keinen Millimeter mehr vom Fleck bewegen sollte, um nicht versehentlich an der nächsten Ecke hängen zu bleiben.

Jetzt könnte man natürlich argumentieren, dass der Bub sich einfach furchtbar anstellt und eben „ein Mädchen“ ist. Das wäre vermutlich auch nicht ganz falsch, trotzdem bin ich froh, dass es mittlerweile eine wunderbare Alternative zum schnöden Plastiktrichter gibt, die es dem Hund sicher leichter macht, sich mit seinem Schicksal anzufreunden. Sollte es also noch mal notwendig sein, einen Schutzkragen zu tragen, darf Mika sich auf ein lustiges Bloomy freuen!

Das Bloomy (Modell "Sunny") im Einsatz. Foto: © Bloomy / Frau "von"
Das Bloomy (Modell „Sunny“) im Einsatz. Foto: © Bloomy / Frau „von“

Im Verhältnis zum ’normalen‘ Schutzkragen hat das Bloomy viele Vorteile: Zum einen ist weich und kuschelig. Zum anderen sind die ‚Blütenblätter‘ nicht so lang und unflexibel, sodass mit dem Bloomy fressen, trinken und ‚an Ecken vorbei navigieren‘ deutlich einfacher sind. Gerade zum Schlafen ist das Bloomy deutlich angenehmer für den Vierbeiner. Ganz nebenbei sieht es natürlich auch noch unfassbar witzig aus!

Die Bloomys gibt es in vielen verschiedenen Farbvarianten. Sie werden liebevoll handgefertigt und sind in der Regel innen und außen aus weichem Fleece (aber auch Baumwoll- oder Outdoor-Stoff außen ist möglich). Gerade wenn der Hund über längere Zeit eine Halskrause zur Genesung benötigt, kann so ein Bloomy eine wirklich tolle und sinnvolle Alternative sein!

Das Bloomy gibt es in vielen Farbvarianten. Foto: © Bloomy / Frau "von"
Das Bloomy gibt es in vielen Farbvarianten. Foto: © Bloomy / Frau „von“

Leckerchen der Woche 9/2015

Ok, diese Woche ist es tatsächlich etwas schwierig, genügend Leckerchen zusammenzusammeln. Dafür wiegen die, die ich gefunden habe, aber umso schwerer 🙂

leckerchen-der-woche

Anteilnahme: Einige von euch haben mitbekommen, dass Mika in der vergangenen Woche schwer angeschlagen war. Ich habe mich enorm über die vielen lieben Genesungswünsche und Erkundigungen zu seinem Zustand gefreut, die mich erreicht haben – dafür möchte ich euch an dieser Stelle noch einmal ganz ♥lich Dankeschön sagen!

Besserung: Mittlerweile ist der Bub schon fast wieder ganz der Alte, zum Glück hatte unsere Tierärztin einen guten Ansatz für die Diagnose und Behandlung, die gut anschlägt, sodass Mika jetzt kaum noch Schmerzen hat. Ich bin heilfroh, dass es im Endeffekt nichts allzu Tragisches war, auch wenn es erstmal (zumindest für mich) danach aussah.

Armer, kranker Mika mit nacktem Bäuchlein vom Ultraschall
Armer, kranker Mika mit nacktem Bäuchlein vom Ultraschall

Leckerchen sammeln: Ganz ehrlich: Wenn man nicht weiß, was mit seinem geliebten Fellbeiner los ist und was aus ihm wird, dann schießen einem ganz schön viele Dinge durch den Kopf. Ich bin in jedem Fall sehr froh, dass ich angefangen habe, die schönen Momente und Dinge hier zu sammeln und aufzubewahren. Je mehr ich nämlich versuche, mich an die schönen Momente zu erinnern, um sie hier aufzuschreiben, desto mehr nehme ich sie auch im Alltag wahr. Nicht alles kann oder will ich hier aufschreiben, aber es bleibt mir präsent.

Eine Runde mit den Besten: Die beste Truppe aus Zwei- und Vierbeinern war mal wieder unterwegs ♥

Die Besten unterwegs im Englischen Garten
Die Besten 🙂 unterwegs im Englischen Garten

Shopping für Mika: Habe ein bisschen unsere Hundeausstattung aufgestockt – mehr wird noch nicht verraten, denn bald gibt’s einen eigenen Post dazu!

Rosmarin-Bretzeli: War eigentlich ein Versehenskauf, schmecken aber ganz hervorragend 🙂 .

Bretzeli mit Rosmarin von Roland
Bretzeli mit Rosmarin von Roland

Vorfreude: Sofern es mit Mika weiter bergauf geht, machen wir uns schon bald für ein paar Tage auf zu einer ganz besonderen Reise in den hohen Norden – ich bin schon total gespannt und freue mich drauf! #Texel4dogs

Leckerchen der Woche, 3/2015

Ok, ok, immer nur „Leckerchen der Woche“ auf dem Blog ist auf Dauer auch nichts, aber zumindest schaffe ich diese Artikel zu schreiben 😉 . Ein bisschen müsst ihr noch ‚ausharren‘ (oder eben die Artikel wegclicken, wenn es euch nicht interessiert 😉 ), aber so langsam schaffe ich auch mal wieder, mich zwischendurch anderen Themen zu widmen.

leckerchen-der-woche

Wie dem auch sei: nach dieser heißen Woche kommen hier erst mal meine aktuellen Leckerchen:

Wandertag: Ganz sicher das Highlight der Woche, weil Mika und ich einfach extrem Glück hatten und das perfekte Wanderwetter erwischt haben – und das mitten im Hochsommmer! Ich hoffe, ich kann die Tage auch noch die zugehörige ‚Isarhunderunde‘ veröffentlichen, denn die Tour war wirklich empfehlenswert. Mein Schnappschuss des Tages kam auf jeden Fall schon mal gut an:

Mika am Grenzübergang zu Österreich
Ein Glück, wenn man es rechtzeitig zu den Öffnungszeiten schafft 🙂

Die Entdeckung der Langsamkeit: Langsam liegt mir eigentlich ja nicht so, vielleicht mal umständlich, aber langsam… Das aktuelle Wetter zwingt bringt mich aber dazu, doch mal ein-zwei Gänge zurückzuschalten. Mit Mika im Schneckentempo um die Häuser schleichen, Extrem-Couching mit kühlen Wadenwickeln, das Handy einfach mal in der Tasche lassen, dafür lieber kontemplativ ins Nano-Aqua schauen, auch mal einen Termin absagen, selbst wenn er Mika Spaß gemacht hätte (aber bei den Temperaturen eben nicht empfehlenswert wäre)… tut gerade gut und hilft auch, die Ruhe in anderen Bereichen (zum Beispiel bei der Wohnungssuche) zu wahren!

Wohnungen besichtigen: Ja, nach Wochen der Suche hatte ich tatsächlich mal zwei Wohnungsbesichtigungen in dieser Woche. Ob was draus wird, steht auf einem ganz anderen Blatt, aber zumindest ist endlich ein bisschen Bewegung in die Suche gekommen.

Kalte Früchtchen (Abkühlung 1): Ich liebe gerade Smoothies mit Tiefkühlfrüchten, zum Beispiel Himbeeren, Beerenmischung oder Kirschen. Dazu noch ein bisschen frisches Obst, das ja im Sommer in bunter Auswahl zur Verfügung steht, Gurke, Joghurt, etwas Kokoswasser, eventuell ein paar Kräuter oder Chia-Samen und je nach Belieben noch Zitronensaft zur Erfrischung oder Ahornsirup zum Süßen – lecker!

Leckerer Smoothie mit Mango, Aprikose, Joghurt, TK-Himbeeren und Gurke
Leckerer Smoothie mit Mango, Aprikose, Joghurt, TK-Himbeeren und Gurke

Venen Aktiv Balsam (Abkühlung 2): Ok, man fühlt sich schon irgendwie seeeeeehr alt, wenn man „Venen Aktiv Balsam“ (von Abtei) kauft, aber das Zeug schafft es mittels Menthol und Kampfer, mich so weit runterzukühlen, dass ich dann auch im mittlerweile wieder saunamäßig aufgeheizten Schlafzimmer sanft einschlummern kann.

Thermalwasserspray (Abkühlung 3): Ich glaube, ich habe mittlerweile in jeder Tasche eines, außerdem mehrere in der Wohnung verteilt. Das Zeug ist einfach soooo erfrischend.

Dummy mit Wetterfreuden: Drei wunderbar motivierte Hunde und dann zog auch noch das angesagte Gewitter sang- und klanglos an uns vorbei – schön war’s.

Kleine Stärkung zwischendurch: Ich steh total auf Müsli- und ähnliche Riegel. Diesen „Roobar“-Riegel mit Chia habe ich neulich bei DM gesehen und musste wollte ihn einfach mal ausprobieren. War lecker!

Roobar Chia
Roobar Chia

Physio für Mika: Es war mal wieder an der Zeit, mit Mika zur Osteopathie zu gehen. Das ist leider immer mal wieder nötig, da er Rücken / Hüfte hat – nicht so tragisch, aber nach einer Zeit ‚ziept‘ es ihn dann doch wieder stärker und dann muss Hand angelegt werden. Ich bin froh, dass sich nichts grundsätzlich verschlechtert hat, auch die Muskulatur wurde wohlwollend abgenickt (juchu, obwohl wir im Sommer ein bisschen geschludert haben mit Übungen), und nun kann Mika wieder unbeschwert(er) durch die Gegend laufen. Zur Belohnung nach der Behandlung durfte ein erfrischendes Kurzbad im Starnberger See natürlich nicht fehlen <3 !

Klare Ansagen: Mit zunehmendem Entsetzen sehe ich die rechtsradikalen Tendenzen, die sich anscheinend durch immer größere Teile Deutschlands ziehen. Mir brennt dazu auch schon eine Zeit ein Artikel unter den Nägeln (unter anderem ausgelöst durch diesen Artikel, der auch über Facebook recht viel geteilt wurde und den ich in vielerlei Hinsicht „unglücklich“ finde). Dementsprechend fand ich es gut, dass dieser Kommentar der „Panorama“-Frontfrau Anja Reschke so viel Aufmerksamkeit und Zuspruch fand:

Kinesiologie für Mensch und Tier

Tamara Holy mit Dora. Foto: Stefanie Szillat

Gastartikel von Tamara Holy, Kraftquelle – Kinesiologie für Mensch und Tier

Als ich 2004 mit der Ausbildung zur Kinesiologin begonnen habe, wollte ich in erster Linie meine Kinder bei ihren Schulschwierigkeiten unterstützen. Im Laufe der Zeit habe ich dann festgestellt: „Hoppla, da passiert ja auch bei mir ganz viel!“ Seither bin ich von der Methode nach wie vor hellauf begeistert.

Als ich dann auch noch erfahren habe, dass es eine Tierkinesiologie gibt, war es um mich geschehen. Ich schloss also auch noch die Ausbildung zur Tierkinesiologin ab.
Seit 2006 betreibe ich nun meine Praxis für Mensch und Tier in Unterschleißheim bei München.

Was ist Kinesiologie

Ihr fragt euch nun sicher, ja was ist denn das und was kann ich damit erreichen?
In den 60er Jahren fand der amerikanische Chiropraktiker George Goodheart heraus, dass sich physische und psychische Vorgänge im Menschen auch im Funktionszustand der Muskeln spiegelten. Ebenso stellte er einen Zusammenhang von Muskeln zu den einzelnen Organen über die Meridiane her. Meridiane sind Energieleitbahnen im Körper. Sind diese irgendwo unterbrochen oder geschwächt, kann die Lebensenergie nicht mehr optimal fließen und beeinflusst somit unseren ganzen Körper. Goodheart benutzte Reflex- und Akupunkturpunkte, um die Blockaden im Energiehaushalt zu balancieren.

Um diese Defizite im Körper aufzuspüren, entwickelte er den sogenannten Muskeltest. Denn ein schwacher Muskel zeigte ihm, wo energetisch etwas nicht im Fluss war.

Tierkinesiologie kann helfen, Stress zu reduzieren und zu einem harmonischeren Miteinander zu finden. Foto: Thomas Redenz
Tierkinesiologie kann helfen, Stress zu reduzieren und zu einem harmonischeren Miteinander zu finden. Foto: Thomas Redenz

Dieser Muskeltest, als Biofeedback vom Körper, wird in den verschiedensten Kinesiologierichtungen verwendet, um Ungleichgewichte oder Blockaden zu erkennen.

Im Laufe der Zeit entwickelten sich daraus verschiedene Konzepte, wie Touch for Health, Brain-Gym oder Three in One Concepts, um nur einige zu nennen.

Stress

Wie kann es nun zu Energieungleichgewichten kommen?
Durch Stress!

Doch was ist Stress eigentlich? Stress ist ursprünglich ein Begriff aus der Materialforschung, welcher besagt, wie viel Anspannung nötig ist, um Glas oder Metall zu verzerren/verformen. In der Medizin wurde der Begriff 1950 eingeführt, als Bezeichnung für die Belastungen, Anstrengungen und Ärgernisse, denen Lebewesen täglich ausgesetzt sind.

Heutzutage nehmen wir das Wort „Stress“ recht schnell in den Mund. Doch Stress ist nicht gleich Stress. Manchmal braucht es einen gewissen Druck, damit wir in Bewegung bleiben und vorankommen. Dabei fühlen wir uns ganz wohl. Das ist dann der sogenannte Eu-Stress. Wenn jedoch eine Belastung von uns so wahrgenommen wird dass wir sie als bedrohlich empfinden und fürchten, sie mit unseren Mitteln nicht bewältigen zu können, sprechen wir von Di-Stress.

Und dabei sind wir schon tief im Thema. Denn jeder von uns bewertet solche Situationen anders. Somit hat auch jeder ein anderes Stresslevel.

Wenn nun der Stress bzw. die damit verbundene Hormonausschüttung im Körper nicht abgebaut werden kann, führt dies langfristig zu körperlichen und emotionalen Beschwerden. Mit der Kinesiologie arbeite ich vor allem am emotionalen Stress, welcher sich hinter den Themen versteckt.

Tierkinesiologie

Da dies ja ein Hundeblog ist, möchte ich die Arbeit gerne anhand der Tierkinesiologie erläutern.

Auch unsere Tiere können durchaus unter Stress leiden. Es gibt viele Auslöser, welche wir als Menschen oft nicht als solche erkennen. Denn für uns sind diese ja nicht „stressig“. Doch sollten wir uns immer vor Augen halten, dass alles, was unsere tierischen Begleiter ängstigt oder verunsichert, zu negativen Emotionen führt.

Wenn dieser Stress nicht abgebaut werden kann, kommt es zum Dauerstress und dementsprechend zu körperlichen Symptomen.

Beim Tier kann sich diese Dauerbelastung unter anderem äußern in:

  • Aggressivität gegen sich selbst oder andere
  • Zittern, Unruhe, Nervosität
  • Wundlecken und Benagen
  • vermehrte Lautäußerungen
  • Zerstörung von Gegenständen
  • Angstbeißen
  • Unsauberkeit
  • verändertes Sozialverhalten
  • vermehrtes Angst- und Fluchtverhalten
  • verändertes Fressverhalten
  • Magen-Darmprobleme
  • Hautprobleme
  • gestörtes/verändertes Schlafverhalten
  • Verstecken, Zurückziehen
  • meiden bestimmter Orte, Personen
  • Erbrechen
  • Hecheln
  • Speicheln
  • feuchte Pfoten

Wenn eines oder mehrere Symptome über das normale Maß hinausgehen, kann man davon ausgehen, dass das Tier unter Stress leidet.

Das Ziel meiner Arbeit ist nun, herauszufinden, was emotional beim Tier zu Grunde liegt, und das energetische Gleichgewicht wieder herzustellen.

Was ist eine Balance?

Bei der Tierkinesiologie wird der Kontakt zum Tier über eine Surrogatperson hergestellt. Foto: Thomas Redenz
Bei der Tierkinesiologie wird der Kontakt zum Tier über eine Surrogatperson hergestellt. Foto: Thomas Redenz

Meine Antworten erhalte ich durch den kinesiologischen Muskeltest. Das heißt, ich teste über den Besitzer bzw. die Bezugsperson, da mir der Hund seine Pfote ja nicht so lange zur Verfügung stellt. Hierzu wird der Körperkontakt zum Tier bei der Surrogatperson eingespeichert und der Mensch dient als energetisches Verlängerungskabel.

Das Tier kann dadurch genau sein Thema aufzeigen, welches wir mit Hilfe des „Emotionsrades nach EBCA“ austesten. Dort finden sich Begriffe und Erläuterungen, die wir Satz für Satz oder Wort für Wort erfragen.

So geht es durch die ganze Balance. Auch die Balanceübungen sucht sich das Tier selbst aus. Dies funktioniert durch die energetische Verbindung. Da ich ständig in Berührung mit der Surrogatperson bin, stehe ich auch mit dem Tier in Verbindung. So sieht es in meinem dargebotenen „Bauchladen“, was ich zu bieten habe, und kann es sich gezielt holen.

Am Ende der Balance wird noch eine Unterstützungsaufgabe ausgewählt, welche mindestens 3 Wochen täglich durchzuführen ist. Dies ist sehr wichtig, damit sich das neue Muster auch manifestieren kann. Ansonsten wäre es so, als ob man zu seinem Tier sagt: „Jetzt weiß ich was dir fehlt, doch nun komm selbst klar damit.“ Und das möchte ja wohl keiner!

Es ist also eine ganzheitliche Methode zur Verbesserung des Wohlbefindens und der Kommunikation miteinander. Denn wir kommunizieren ständig mit unserem Tier. Meistens jedoch auf unbewusster und körperlicher Ebene.

Balanceübungen

Es gibt ganz verschiedene Balanceübungen. Dies können Atemübungen sein, Ausgleichen von Meridianen oder Akupressurpunkten, um nur ein paar zu nennen. Auch kann sich das Tier Übungen für den Menschen aussuchen, was sehr effektiv ist, wenn es etwas übernommen hat oder das Thema mit früheren Verbindungen zu tun hat. Zum Beispiel bei Tieren, welche aus dem Tierschutz kommen oder die ich nicht von klein auf kenne.

Durch eine Balance kann man sich besser in sein Tier einfühlen. Stressoren werden dadurch leichter erkannt und man kann anders als bisher damit umgehen. Das Miteinander von Mensch und Tier wird dadurch eingestimmter, respektvoller und harmonischer.

Zur Person

Tamara Holy mit Dora. Foto: Stefanie Szillat
Tamara Holy mit Dora. Foto: Stefanie Szillat

Mein Name ist Tamara Holy. ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter.
Seit unsere Labradordame Dora 2014 von uns gegangen ist, haben wir momentan keinen Vierbeiner an unserer Seite. Es lässt sich beruflich zur Zeit nicht vereinbaren. Doch es ist fest eingeplant, unser Leben durch einen Hund wieder bereichern zu lassen :).

Meine Ausbildung zur Kinesiologin habe ich bei verschiedenen Lehrern in Deutschland und Österreich erhalten. Zur Tierkinesiologien ließ ich mich in Österreich ausbilden. Insgesamt habe ich inzwischen ca. 900 Stunden Ausbildung genießen dürfen.

Die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson für Mensch und Tier sowie Shiatsu für Hunde runden mein Angebot ab.

Weitere Infos: Kraftquelle – Kinesiologie für Mensch und Tier