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Tag: "Aggression"

Tipps und Termine KW 2: Festtagspfunde

Tipps und Termine KW 2: Festtagspfunde

[ 0 ] 9. Januar 2012

Jetzt ist das neue Jahr schon eine Woche alt: Wir hoffen, ihr hattet schöne Feiertage und seid trotz Feuerwerksstress gut ins neue Jahr gekommen!

Viele Zweibeiner kennen das Phänomen der „Festtagspfunde”: Die Weihnachtszeit lockt mit vielen süßen und deftigen kulinarischen Versuchungen – und wer möchte da schon widerstehen? Und wenn der Mensch es sich schmecken lässt, soll auch der Vierbeiner nicht darben: So fällt für manch Hund die Futterration über die Feiertage größer, häufig extravaganter und oft fettiger aus als üblich. Und das, wo gerade im Winter das Wetter meist nicht zu ausgiebigen Spaziergängen zur Kalorienverbrennung lockt.

Für den Hund gilt aber wie für den Menschen: Der möglicherweise angesammelte Winterspeck muss wieder runter, denn Übergewicht kann ernsthafte gesundheitliche Probleme mit sich bringen! Und wie beim Menschen ist der Weg zum Wunschgewicht im Prinzip ganz einfach: Die Futtermenge muss auf den Bedarf abgestimmt sein und die körperliche Bewegung darf nicht zu kurz kommen. Da heißt es also konsequent sein: Leckerlis und Extra-Schmankerls wie fleischige Knochen müssen vom Hauptfutter abgezogen werden, der Hund sollte regelmäßig gewogen werden, um die Fortschritte zu verfolgen und ggf. die Rationen anzupassen, und natürlich dürfen die Spaziergänge etwas länger ausfallen ;-). Achtung: Auch bei Hunden kann es zum gefürchteten Jojo-Effekt kommen, also sollte eine mäßige, aber kontinuierliche Gewichtsabnahme das Ziel sein, keine Hauruck-Diät.

Wir wünschen euch einen „leichten” Start ins neue Jahr!

Diese Termine stehen in dieser Woche für Münchner Hundefreunde an:

Workshops: 
Seminare und Vorträge:
Aggressionsverhalten beim Hund

Aggressionsverhalten beim Hund

[ 0 ] 24. Dezember 2011
Jan
10

Inhalte werden u.a. sein:

  • Kommunikation beim Hund
  • Normalverhalten oder Verhaltensstörung?
  • Organische Ursachen für Verhaltensprobleme
  • Aggression beim Hund, Ursachen, Auslöser, Therapie
  • Trennungsangst beim Hund, Ursachen, Auslöser, Therapie
  • Unerwünschtes Jagdverhalten, Ursachen, Auslöser, Trainingsmethoden
  • Stressfaktoren in der Hundearbeit und deren Reduktion
  • Beantwortung Eurer Fragen
Sozialspaziergang im Bergtierpark

Sozialspaziergang im Bergtierpark

[ 0 ] 23. Dezember 2011
Jan
7
14:00

Von diesen Spaziergängen profitieren nicht nur die Vierbeiner, sondern auch ihre Zweibeiner: Was genau auf diesen Spaziergängen passiert, bestimmt die jeweilige Hundegruppe. Um eine größtmögliche Entspannung bei allen Teilnehmern zu erreichen, werden die Hunde überwiegend an der Leine geführt. Mensch und Hund werden so behutsam mit verschiedenen Situationen konfrontiert.

Ziele der Sozialspaziergänge:

  • ängstliche Hunde werden beschützt
  • stürmische Schnösel lernen sich zu beherschen
  • aggressive Hunde lernen ihre Artgenossen mehr zu dulden
  • jeder Hund hat seine Individualdistanz und diese wird respektiert
  • vielleicht kennt euer Hund seine Artgenossen noch nicht ? Dann reicht vielleicht nur mal schauen…
  • aufgeregte Hunde lernen auch mal mit anwesenden Kollegen zu entspannen
Tipps und Termine KW 48: Aggression beim Hund abhängig vom Geschlecht des Halters?

Tipps und Termine KW 48: Aggression beim Hund abhängig vom Geschlecht des Halters?

[ 0 ] 28. November 2011

Eine neue Studie der Mendel-Universität Brünn hat das Verhalten von Hunden gegenüber Artgenossen auf Spaziergängen untersucht. Dabei wurden verschiedene Faktoren wie Alter, Geschlecht und Größe des Hundes, aber auch das Geschlecht des Hundehalters sowie Unterschiede bei angeleinten und unangeleinten Hunden genauer betrachtet. Die Studie wurde in der tschechischen Stadt Brünn durchgeführt, knapp 2.000 Hund-Hund-Begegnungen wurden dabei ausgewertet.

Wenig überraschend dürfte für die meisten Hundehalter sein, dass Hunde an der Leine häufiger aggressives Verhalten zeigen als unangeleint: Hunde können an der Leine nicht ihr volles Kommunikationsrepertoire zeigen, etwa einen Bogen laufen, um einen Artgenossen zu begrüßen. Das macht Hundebegegnungen an der Leine problematisch und kann zur sogenannten Leinen-Aggression führen.

Erstaunlich hingegen ist das Ergebnis in Bezug auf das Geschlecht des Hundehalters: So zeigen Hunde, die von Männern geführt werden, viermal häufiger aggressives Verhalten gegenüber anderen Hunden. Das Geschlecht des Hundehalter wäre somit der Faktor, der das aggressive Verhalten am stärksten beeinflusst. Die Wissenschaftler der Mendel-Universität vermuten daher, dass sich aggressive Tendenzen bzw. Impulsivität des Halters auf den Hund überträgt – und dass diese im Umkehrschluss bei Männern ausgeprägter sind als bei Frauen.

Möglich ist, dass auch kulturelle Faktoren bei Männern und Frauen unterschiedliche Herangehensweisen im Umgang mit Hunden bedingen. Diese wiederum könnten den deutlichen Unterschied im Aggressionspotenzial der Hunde je nach Geschlecht ihrer Halter zum Teil erklären.

Was sind eure Erfahrungen? Sind Hunde von Männern gegenüber anderen Fellnasen aggressiver als die von Frauen?

Ob männlich oder weiblich – diese Termine warten in dieser Woche auf Münchner Hundefreunde:

Seminare und Vorträge:
Angst- und Aggressionsverhalten des Hundes

Angst- und Aggressionsverhalten des Hundes

[ 1 ] 9. November 2011
Jan
14
19:00

Was löst Angst bei Hunden aus? Wie erkenne ich ängstliches Verhalten? Was sind die Unterschiede zwischen Angstaggression und anderen  Aggressionsformen? Dieser Themenabend spürt diesen und ähnlichen Fragen nach.

Sozialspaziergang

Sozialspaziergang

[ 0 ] 25. Oktober 2011
Nov ’11
5
15:00

Von diesen Spaziergängen profitieren nicht nur die Vierbeiner, sondern auch ihre Zweibeiner: Was genau auf diesen Spaziergängen passiert, bestimmt die jeweilige Hundegruppe. Um eine größtmögliche Entspannung bei allen Teilnehmern zu erreichen, werden die Hunde überwiegend an der Leine geführt. Mensch und Hund werden so behutsam mit verschiedenen Situationen konfrontiert.

Ziele der Sozialspaziergänge:

  • ängstliche Hunde werden beschützt
  • stürmische Schnösel lernen sich zu beherschen
  • aggressive Hunde lernen ihre Artgenossen mehr zu dulden
  • jeder Hund hat seine Individualdistanz und diese wird respektiert
  • vielleicht kennt euer Hund seine Artgenossen noch nicht ? Dann reicht vielleicht nur mal schauen…
  • aufgeregte Hunde lernen auch mal mit anwesenden Kollegen zu entspannen
Aufbauseminar: Über den Umgang mit aggressiven Hunden

Aufbauseminar: Über den Umgang mit aggressiven Hunden

[ 0 ] 13. Oktober 2011
Feb
18
Feb
19

In diesem Seminar werden weitere wichtige Punkte und Trainingsansätze für ein erfolgreiches Training mit aggressiven Hunden vorgestellt. Sinnvoll ist die Teilnahme am Basisseminar zum Umgang mit aggressiven Hunden. Jedoch sind selbstverständlich auch Interessierte herzlich willkommen, die das Basiswissen zu diesem Thema bereits anderweitig erworben haben.

Themen des Aufbauseminars sind:

  • Anamnese
  • Weitere vertrauenstärkende Maßnahmen
  • Bewusste und unbewusste Beeinflussung eines unerwünschten Verhaltens
  • Ressourcenverteidigung (Territorium, Sozialpartner, Futter, Beute etc.)
  • Grenzen setzen
  • Deeskalation durch Führung und Halt durch den Menschen
  • Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme
  • Der „Chemiebaukasten“ im Hund
  • Plädoyer für „verhaltensauffällige“ Hunde
Tipps und Termine KW 37:  Goldener Fressnapf

Tipps und Termine KW 37: Goldener Fressnapf

[ 0 ] 12. September 2011

Wie schon 2009 und 2010 fragt Fressnapf auch dieses Jahr wieder, welche deutsche Großstadt in Sachen Hundefreundlichkeit die Nase vorn hat: Dafür nimmt Fressnapf die Hundehaltungsbedingungen von 40 Großstädten ab 200.000 Einwohner unter die Lupe. Auch ihr könnt noch bis zum 30. September eure Stadt bewerten, das Ergebnis mitbestimmen und dabei sogar noch etwas gewinnen!

Im letzten Jahr ging der Goldene Fressnapf  – zu Recht, wie wir finden ;-) – an München! Ob unsere „Weltstadt mit Herz” (für Hunde) auch dieses Mal wieder vorne liegt, erfahren wir im November.

Und auf die folgenden Termine dürfen sich Hundefreunde aus München in dieser Woche freuen:

Workshops:

Praxistag: Führungskompetenz und Führanspruch

Praxistag: Führungskompetenz und Führanspruch

[ 0 ] 6. September 2011
Okt ’11
8
09:30

Führung ist das Geschick des Hundebesitzers, durch richtungsorientierte Anleitung eine möglichst hohe Qualität auf die Mensch-Hund-Beziehung zu übertragen, die weder die grundlegenden Bedürfnisse des Hundes noch die des Menschen beeinträchtigt. Damit ist Führung stets als wertvolle Bereicherung einer Mensch-Hund-Beziehung zu sehen.

Hundebesitzer, die auf Führung verzichten oder diese stark vernachlässigen, setzen definitiv ihre Beziehung zum Vierbeiner aufs Spiel, denn aus Führungslosigkeit wird sehr schnell Orientierungslosigkeit und eine fehlende Orientierung ist eine moderne Leidensform, die ganz besonders das Leben von Hunden belastet. Gerade im Umgang mit ängstlichen oder auch aggressiven Hunden wird immer wieder deutlich, welche negativen Folgen Führungs- und Orientierungslosigkeit haben können. Unsichere und ängstliche Hunde werden dadurch meist noch instabiler. Und aggressive Hunde werden meist noch aggressiver, weil Aggressionsverhalten in vielen Fällen auch durch einen selbstbelohnenden Charakter geprägt und intensiviert wird. Und Hunde die weder – noch sind machen irgendwann nicht das, was sie sollen, sondern das, was sie für richtig halten, was wiederum zu Problemen in der Mensch-Hund Beziehung führt. Also, ein Kreislauf…

Um einen idealen Führungsanspruch geltend machen zu können, muss jeder Hundebesitzer grundlegende Kompetenzen und Persönlichkeitsmerkmale vorweisen können, ohne die das Vorhaben Führungsanspruch kaum realisierbar sein kann. Unter kompetenter Anleitung kann nahezu jeder Hundebesitzer ohne emotionale oder gar aggressive Entgleisungen den notwendigen Führungsanspruch gegenüber seinem Vierbeiner lernen. In diesem Seminar werden Führanspruch und auch die dazu nötige Führungskompetenz in Theorie und Praxis erläutert. Ihr lernt, dass viele Wege nach Rom führen können und dass sich bei manchen Hunden die Führkompetenz je nach Situation fast minütlich ändern muss, dass also Flexibilität unabdingbar ist.

Inhalte sind u.a. Kommunikation allgemein und auf das Mensch-Hund-Team bezogen, Anführerschaft / Leadership versus Dominanz, situative Anführerschaft (wer kann in der entsprechenden Situation was am Besten?) im Vergleich zur formalen Langzeitführung durch Führungskompetenz und Führanspruch. Braucht ein Hund klare Regeln? Und wenn ja: wie setze ich sie durch und um?

Chima Anyanwu wird mit 8 Mensch-/Hundteams praktisch arbeiten und Wege zur Durchsetzung des Führanspruchs aufgezeigen.

Wenn ihr als Aktiver TN dabei sein möchtet, wendet euch an die Veranstalter und schildert kurz aber genau euren Hund.

Für die aktiven Teilnehmer ist das Seminar ein Coaching zur ihrer Problematik

Der Referent:
Chima Anyanwu leitet seit 2007 den Problemhundebereich einer großen Hundeschule und arbeitet zeitweise für Thomas Baumann in dessen Hundezentrum. Einbahnstrassen in der Erziehung gibt es bei ihm nicht.

Sozialspaziergang

Sozialspaziergang

[ 0 ] 1. September 2011
Okt ’11
1
15:00

Von diesen Spaziergängen profitieren nicht nur die Vierbeiner, sondern auch ihre Zweibeiner: Was genau auf diesen Spaziergängen passiert, bestimmt die jeweilige Hundegruppe. Um eine größtmögliche Entspannung bei allen Teilnehmern zu erreichen, werden die Hunde überwiegend an der Leine geführt. Mensch und Hund werden so behutsam mit verschiedenen Situationen konfrontiert.

Ziele der Sozialspaziergänge:

  • ängstliche Hunde werden beschützt
  • stürmische Schnösel lernen sich zu beherschen
  • aggressive Hunde lernen ihre Artgenossen mehr zu dulden
  • jeder Hund hat seine Individualdistanz und diese wird respektiert
  • vielleicht kennt euer Hund seine Artgenossen noch nicht ? Dann reicht vielleicht nur mal schauen…
  • aufgeregte Hunde lernen auch mal mit anwesenden Kollegen zu entspannen
Aggressionsverhalten beim Hund

Aggressionsverhalten beim Hund

[ 0 ] 13. August 2011
Sep ’11
13
19:30

….hat viele Gesichter

  • Was ist Aggression?
  • Wie entsteht aggressives Verhalten?
  • Wie kann ich Situationen mit meinem Hund lösen, wenn er oder ein anderer Hund aggressives Verhalten zeigt?

Dies und mehr wird in einem Vortrag von Stephanie Lang von Langen (Tierpsychologin und Hundetrainerin) aufgezeigt.

Führungskompetenz und Führanspruch

Führungskompetenz und Führanspruch

[ 0 ] 26. Juni 2011
Aug ’11
6
Aug ’11
7

Führung ist das Geschick des Hundebesitzers, durch richtungsorientierte Anleitung eine möglichst hohe Qualität auf die Mensch-Hund-Beziehung zu übertragen, die weder die grundlegenden Bedürfnisse des Hundes noch die des Menschen beeinträchtigt. Damit ist Führung stets als wertvolle Bereicherung einer Mensch-Hund-Beziehung zu sehen.

Hundebesitzer, die auf Führung verzichten oder diese stark vernachlässigen, setzen definitiv ihre Beziehung zum Vierbeiner aufs Spiel, denn aus Führungslosigkeit wird sehr schnell Orientierungslosigkeit und eine fehlende Orientierung ist eine moderne Leidensform, die ganz besonders das Leben von Hunden belastet. Gerade im Umgang mit ängstlichen oder auch aggressiven Hunden wird immer wieder deutlich, welche negativen Folgen Führungs- und Orientierungslosigkeit haben können. Unsichere und ängstliche Hunde werden dadurch meist noch instabiler. Und aggressive Hunde werden meist noch aggressiver, weil Aggressionsverhalten in vielen Fällen auch durch einen selbstbelohnenden Charakter geprägt und intensiviert wird. Und Hunde die weder – noch sind machen irgendwann nicht das, was sie sollen, sondern das, was sie für richtig halten, was wiederum zu Problemen in der Mensch-Hund Beziehung führt. Also, ein Kreislauf…

Um einen idealen Führungsanspruch geltend machen zu können, muss jeder Hundebesitzer grundlegende Kompetenzen und Persönlichkeitsmerkmale vorweisen können, ohne die das Vorhaben Führungsanspruch kaum realisierbar sein kann. Unter kompetenter Anleitung kann nahezu jeder Hundebesitzer ohne emotionale oder gar aggressive Entgleisungen den notwendigen Führungsanspruch gegenüber seinem Vierbeiner lernen. In diesem Seminar werden Führanspruch und auch die dazu nötige Führungskompetenz in Theorie und Praxis erläutert. Ihr lernt, dass viele Wege nach Rom führen können und dass sich bei manchen Hunden die Führkompetenz je nach Situation fast minütlich ändern muss, dass also Flexibilität unabdingbar ist.

Inhalte sind u.a. Kommunikation allgemein und auf das Mensch-Hund-Team bezogen, Anführerschaft / Leadership versus Dominanz, situative Anführerschaft (wer kann in der entsprechenden Situation was am Besten?) im Vergleich zur formalen Langzeitführung durch Führungskompetenz und Führanspruch. Braucht ein Hund klare Regeln? Und wenn ja: wie setze ich sie durch und um?

Chima Anyanwu wird auf diesem Seminar mit Beispielen und anhand von Videoaufzeichnungen aus dem Alltag eines Hundetrainers die Problematik der fehlenden Führkompetenz vorstellen. Zudem wird mit 10 Mensch-/Hundteams praktisch gearbeitet und Wege zur Durchsetzung des Führanspruchs aufgezeigt. Das Ganze wird per Videoaufzeichnungen später genau analysiert.

Wenn ihr als Aktiver TN dabei sein möchtet, wendet euch an die Veranstalter und schildert kurz aber genau euren Hund.

Hunde dürfen mitgebracht werden.

Für die aktiven Teilnehmer ist das Seminar ein Wochenendcoaching zur ihrer Problematik

Die Referenten:
Chima Anyanwu leitet seit 2007 den Problemhundebereich einer großen Hundeschule und arbeitet zeitweise für Thomas Baumann in dessen Hundezentrum. Einbahnstrassen in der Erziehung gibt es bei ihm nicht.

Dr. Udo Gansloßer ist Privatdozent für Zoologie an der Universität Greifswald. Derzeit übt er neben diversen Unterrichts- und Seminartätigkeiten, Beratungen für Zoos und Tierparks aus und ist Autor von zoologischen Schriften. Seit 2006/07 ist er Privatdozent für Zoologie am Zoologischen Institut und Museum der Universität Greifswald und seit 2007 auch Lehrbeauftragter am Phylogenetischen Museum und Institut für Spezielle Zoologie der Universität Jena. Seit mehreren Jahren betreut er zunehmend mehr Forschungsprojekte über Hunde, seien es Haus- oder Wildhundeartige. Dabei geht es vor allem um Fragen von Sozialbeziehungen und sozialen Mechanismen. Sein neustes Projekt sind die Einzelfelle, bei denen er gemeinsam mit seiner Kollegin verhaltensmedizinische Beratungen für Tierhalter, Trainer, Züchter und Tierärzte anbietet.

Über den Umgang mit aggressiven Hunden

Über den Umgang mit aggressiven Hunden

[ 0 ] 31. März 2011
Mai ’11
21
09:30
Mai ’11
22
09:00

Kaum ein anderes Thema wird so häufig und emotional diskutiert wie das Aggressionsverhalten des Hundes. Es werden Rasselisten erstellt, Verordnungen erlassen, „Wesensüberprüfungen“ an den Haaren herbeigezogen und Ruck-Zuck-Trainingsmethoden vorgestellt, mit denen man aggressive Hunde „wieder in den Griff kriegen“ soll. An ihre Stelle sollten sinnvolle Präventivmaßnahmen sowie eine bessere Schulung der Hundeführer und moderne Trainingsprogramme stehen, die vor allen Dingen an den Ursachen des Problems arbeiten, anstatt nur seine Symptome zu bekämpfen.

Die Wege zu einem „aggressiven“ Hund sind vielfältig, wobei grundsätzlich die Frage zu stellen ist, ab wann man von einem aggressiven Hund sprechen sollte. Oft genug werden erste Warnsignale übersehen oder missverstanden. Doch was passiert, wenn der Hund erst einmal zugebissen hat, niemanden mehr an sich heran lässt oder das weitere Zusammenleben mit ihm unmöglich erscheint? Für viele Hunde bedeutet das, dass sie den Rest ihres Lebens weggeschlossen werden. In etlichen Fällen droht die Einschläferung. Ist dies wirklich der letzte Ausweg?!

Die Referentin Mirjam Cordt ist Fachbuchautorin und ausgebildete Hundetrainerin mit mehreren Abschlüssen. Stete Weiterbildung durch den Besuch von Seminaren und Workshops ist ihr sehr wichtig. Sie betont jedoch, dass die beste Ausbildung das Leben mit Hunden und die tägliche praktische Arbeit mit den unterschiedlichsten Hundepersönlichkeiten und deren individuellen Verhaltensweisen ist – bessere Lehrmeister gibt es nicht!

Mirjam Cordt ist Gründerin von DOG-InForm, einer Hundeschule mit verhaltenstherapeutischer Praxis und einer Hundepension südlich von Mainz. Sie ist seit vielen Jahren im Tierschutz tätig und hat sich auf die Arbeit mit aggressiven Hunden und Herdenschutzhunden spezialisiert. Ihre Familie wird bereichert durch eine große Hundegruppe bestehend aus Herdenschutzhunden und Hunde anderer Rassen aus dem Tierschutz.

Dieses Seminar zeigt Wege, aber auch Grenzen im Umgang mit aggressiven Hunden. Es handelt sich um ein Theorieseminar, d.h.es wird nicht mit Hunden gearbeitet, da dies den Rahmen eines Seminars sprengen würde. Wir bitten davon Abstand zu nehmen, aggressive Hunde zum Seminar mitzubringen. Zahlreiche Filmsequenzen sorgen dennoch für genügend Anschauungsmaterial!

Grundlagen für das Training mit aggressiven Hunden

  • Verschiedene Arten der Aggression
  • Rassebedingtes Aggressionspotential
  • Ausdrucksverhalten beim Hund….wie geht der Hund mit Konflikten um
  • Stress bei Hunden
  • Führung durch den Menschen
  • Grundformen des Lernens

Therapieplan

  • Vertrauensaufbau
  • Setzen von Assoziationen
  • Aufbau von Alternativverhalten
  • Bedeutung der Futterbelohnung
  • Bedeutung von Ritualen
  • Sicherheit geht vor
  • Frustrationsgrenze erhöhen
Happy Dog Tour mit Günther Bloch und PD Dr. Udo Gansloßer

Happy Dog Tour mit Günther Bloch und PD Dr. Udo Gansloßer

[ 0 ] 19. März 2011
Mai ’11
27
19:00

Happy Dog Tour 2011: Die erfolgreiche Vortragstour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz trägt in diesem Jahr den Titel “Entschlüsselung eines Tabus: Wann Aggression gesund ist!” und ist nicht nur für Hundehalter/innen ein absolutes Muss. Erneut referieren der bekannte Wolfsforscher Günther Bloch und der Verhaltensbiologe PD Dr. Udo Gansloßer gemeinsam. Erfahrt, weshalb aggressives Verhalten überlebenswichtig ist, welche Formen zu unterscheiden sind und erlebt bewegte Bilder, die das Gehörte eindrucksvoll untermauern.

Vortrag von Günther Bloch

Von aggressiven Individuen bis hin zum Wolf im Schafspelz

Alle, die ihn kennen, wissen, dieses Thema ist genau sein Metier. Seit Jahren ist es Günther Bloch ein persönliches Anliegen, mit pauschalen Verurteilungen vermeintlich aggressiver Hunde aufzuräumen. Aggressive Kommunikation stabilisiert die sozialen Beziehungen untereinander und gehört zum natürlichen Verhalten. Eindrucksvolles Filmmaterial belegt seine Statements nachhaltig.

Günther Bloch verfügt über Erkenntnisse aus zwei Jahrzehnten Wolfsforschungen im kanadischen Banff Nationalpark. Ebenso fließen seine gewonnenen Erkenntnisse über das Verhalten von verwilderten Haushunden und seine jahrzehntelange Erfahrung aus seiner Arbeit mit Menschen und ihren Haushunden in diese Vortragsreihe ein. Präzise wie kein anderer versteht er es, auch schwierig erscheinende Sachverhalte schlüssig und verständlich auf den Punkt zu bringen. Eben ganz so, wie man es von einem frisch gebackenen “permanent resident of Canada” erwarten darf.

Vortrag von PD Dr. Udo Gansloßer

Weshalb aggressives Verhalten überlebenswichtig ist

Sind aggressives Kuscheln, spielerisches Zerren oder triebgesteuertes Bällchenjagen möglich? Viel zu häufig wird auch heute noch z.B. das Beutefangverhalten unserer “Haushunde” mit aggressivem Verhalten verwechselt. Wo genau die Verhaltensweisen abzugrenzen sind, woran man sie erkennen kann und welche Auswirkungen sie für das Leben unserer Familienhunde in der Gesellschaft haben bzw. haben sollten, erfahrt ihr in der diesjährigen Vortragsreihe.
Frisch, spritzig und immer mit der wohldosierten Portion Humor an der richtigen Stelle gelingt es PD Dr. Udo Gansloßer, das Publikum für wissenschaftliche Erkenntnisse rund um das Verhalten von Kaniden zu begeistern. Der Ruf nach mehr Verhaltensbiologie und nach mehr wissenschaftlich fundierten Informationen wird immer lauter.

Frage- und Antwortrunde direkt im Anschluss an die Veranstaltung

Am Ende eines jeden Vortragsabends stehen euch die Referenten 30 Minuten zu einer Frage- und Antwortrunde zur Verfügung.

Aggressions-Theorie-Seminar

Aggressions-Theorie-Seminar

[ 0 ] 12. Februar 2011
Apr ’11
15
17:00

Macht euch der Spaziergang mit eurem Hund keine Freude mehr, weil er sich beim Anblick eines anderen Hundes wie ein „Wahnsinnger” in die Leine wirft? Aggressives Verhalten kann sich nicht nur gegen andere Argenossen richten. Öfters zeigt der Hund auch aggressives Verhalten gegenüber Menschen, ja sogar auch gegen die eigenen Familienmitglieder. Aggression entsteht auch, wenn es um Ressourcen geht.

In diesem Theorie-Seminar lernt ihr, wie aggressiven Verhalten entsteht, welches Verhalten schon zur Aggression gehört und wie ihr damit umgehen könnt.

Das Verhalten des Hundes 3 – Spiel- und Aggressionsverhalten

Das Verhalten des Hundes 3 – Spiel- und Aggressionsverhalten

[ 0 ] 30. November 2010
Jan ’11
29
Jan ’11
30

Eine der  aufregendsten und zugleich wichtigsten Bereiche im hundlichen Verhalten ist der Bereich des Spiels. Im Spiel der Welpen untereinander und im Spiel der Welpen mit dem Hundehalter geht es vorrangig um soziale Lernerfahrungen. Sie lernen, sich im sozialen Kontext gegenüber einem Menschen bzw. einem anderem Hund angepasst zu verhalten, sich z.B. auch in aggressiven Kontexten adäquat zu verhalten.  Des Weiteren sind das Jagdverhalten und die Erkundung der unbelebten Umwelt häufig Elemente des Spielverhaltens und nicht zu vergessen der “Spaß” am Spielen.

Erfahrungen, die junge Hunde im Spiel und in aggressiven Auseinandersetzungen in ihrem Welpenverband, später in der Welpengruppe und mit ihren Menschen machen, sind für ihre weitere Entwicklung und die Formung ihres Verhaltens ausschlaggebend. Erfahrungsdefizite hier können zu erheblichen Störungen im Sozialverhalten bis hin zur Familien- und Gesellschaftsunfähigkeit eines Hundes führen.

In diesem Seminar mit Dr. Dorit Feddersen-Petersen und Michael Grewe werden Funktionen und Motivationen des Spiel- und Aggressionsverhaltens erläutert und darauf aufbauend die vermeintlichen “neuen Wege”  in der Hundeerziehung und ihre fatalen Defizite diskutiert.

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