1. August 2011
Eine Vielzahl von Vereinen, Organisationen und Privatpersonen haben sich dem Auslandstierschutz gewidmet. Doch wird auch hierbei immer im Sinne der Tiere gehandelt und der “legale” Weg beschritten? Die Tiere kommen zum Teil unter widrigsten und kuriosesten Umständen in unser Land, wo es dann häufig zu Problemen kommt.
Hund als Massenimportartikel???
Der Abendvortrag klärt euch über viele grundlegende verhaltensbiologische und medizinische Aspekte auf, wie z.B. Lebensraum-, Sozial- und Futterprägung, Stress, Sozialsysteme, Aktivität und Lebensweise der “echten” Straßenhunde.
Die ursprüngliche Arbeitsweise und die Rassegeschichte der Hunde in den Herkunftsgebieten wird aufgegriffen. Ebenso die Gesundheitsrisiken für Mensch und Hund wie Einreisebestimmungen, Mittelmeerinfektionen… u.v.m.
- Welche Hunde müssen denn tatsächlich “gerettet” werden und wo greift der Mensch unwissend in bestehende Sozialsysteme ein?
- Sollte Tierschutz nicht lieber im Ausland betrieben werden?
- Wie macht Auslandstierschutz Sinn?
Der Abendvortrag richtet sich an alle Tierschützer, Pflegestellen, Hundehalter, Trainer/innen usw., die Hunde aus dem Tierschutz halten (wollen), mit ihnen trainieren, arbeiten oder sie betreuen. Ihr werdet erkennen, warum euer Vierbeiner mit Migrationshintergrund so tickt, wie er tickt und könnt ihn somit besser verstehen.
Dieser Vortrag klagt nicht an, sondern klärt auf…
Wissen statt blindem Aktionismus – damit Tierschutz nicht tierschutzrelevant wird.