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Kategorie: Ausflüge vor die Stadt

Isarhunderunde 7: Durch die Partnachklamm auf den Eckbauer

Isarhunderunde 7: Durch die Partnachklamm auf den Eckbauer

[ 0 ] 5. Oktober 2010

Spätsommer und Herbst sind – solange das Wetter mitspielt – die idealen Jahreszeiten für ausgiebige Wanderungen mit dem Hund: Endlich sind die Temperaturen auch für Fellträger wieder angenehm und auch mit zwei Beinen läuft es sich nach der Sommerhitze gleich viel leichter. Ein sonniger Septembertag bot eine gute Gelegenheit, die Tore der Stadt hinter sich zu lassen und Richtung Berge zu fahren, genauer gesagt nach Garmisch-Partenkirchen.

Da es seit diesem Jahr möglich ist, das BayernTicket der Bahn auch mit Hund nutzen zu können, sind wir mit dem Zug gefahren: Etwa 1,5 Stunden dauert die Fahrt bis zum Bahnhof Garmisch-Partenkirchen, von dort aus geht es mit dem Bus bis zum Skistadion, das der Ausgangspunkt unserer Wanderung ist.

Große Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen

Die freischwebende Große Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen ist auch bei sommerlichem Wetter beeindruckend.

Vom Skistadion aus geht es rechts entlang Richtung Partnachklamm. Der erste Teil der Strecke führt über eine (wenig befahrene) Asphaltstraße. Schon hier begleitet uns die Partnach auf unserem Weg, durstige Hunde können an der ein oder anderen Stelle auch die Nase ins kühle Nass stecken. Eine knappe halbe Stunde geht es nun mit leichter Steigung bergan, bis man den Eingang zur Partnachklamm erreicht.

Abkühlung auf dem Weg zur Partnachklamm

Kleinere Zuflüsse zur Partnach bieten Gelegenheit für eine kurze Erfrischung auf dem Weg zur Klamm.

Der Eintritt in die Klamm kostet für Erwachsene 3,00 Euro, für Kinder und Jugendliche (6 – 16 Jahre) 1,50. Hunde dürfen kostenlos mit! Draußen bleiben müssen hingegen sperrige Gegenstände wie Fahrräder oder Kinderwagen. Spätestens nach dem Tickethäuschen ist es an der Zeit, sich dick und wasserdicht einzupacken: In der Klamm ist es sehr feucht und ziemlich kühl, ich war froh um Fleecejacke und Hut.

Berghänge Partnachklamm

Noch ist es hell und sonnig, doch in der Klamm wird es nass-kalt: Für diese Tour solltet ihr unbedingt eine Regenjacke einpacken.

Damit auch euer Hund froh und munter durch die Klamm kommt, solltet ihr ein paar Dinge beachten: Der Weg durch die Klamm ist recht eng und kann durchaus rutschig sein. Zudem ist der steile Abhang zur Partnach nur durch Stahlseile abgesichert, sodass es durchaus möglich ist, dass der Hund dort hindurchspringen oder -rutschen kann. Ich würde daher zumindest für die Durchquerung ein stabiles Geschirr empfehlen und die Leine nicht zu lang lassen. Außerdem sollte euer Hund nicht ängstlich in eher dunklen, teils engen und lauten (durch das Rauschen der Partnach) Umgebungen sein.

Mika lief den Weg äußerst gelassen und zeigte sich angesichts des Naturschauspiels unbeeindruckt, lediglich das Ausweichen für den „Gegenverkehr” war an manchen Stellen etwas schwierig. Für menschliche Augen ist das Fels- und Wasserspektakel in der Klamm aber wirklich sehenswert:

Partnachklamm

Wenn ein paar Sicherheitsvorkehrungen berücksichtigt werden, können Mensch und Hund den Weg durch die Klamm beruhigt antreten.

Weitere Impressionen aus der Klamm:

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Nach der Durchquerung der Klamm legen wir erstmal eine kleine Brotzeit am Ufer der Partnach ein, die sich vor Eintritt in die Klamm noch verhältnismäßig unschuldig durch ihr Bett schlängelt. Auch Mika hat hier die Gelegenheit, einen Schluck Wasser zu trinken oder die Pfoten zur Abkühlung in den Fluss zu tauchen.

Die Sonne taut uns wieder etwas auf und wärmt schon mal die Muskeln vor für den nächsten Teil unserer Tour: Der Aufstieg zum Graseck, über Treppenstufen den Steilhang zu unserer Linken hoch. Für diesen Streckenabschnitt sollten Zwei- und Vierbeiner etwas Trittsicherheit mitbringen, da es auch die ein oder andere Holzbrücke zu überqueren gilt.

Oberhalb vom Graseck

Freilaufende Kühe sind im ersten Abschnitt vom Graseck aus das größtmögliche Problem: Die Wege sind sehr gut ausgebaut und die Steigung moderat.

Die Anstrengung wird belohnt: Wenig später erreicht man über asphaltierte Wege das Forsthaus Graseck (das man übrigens per Seilbahn auch direkt ansteuern kann), wo man bei Bedarf eine Rast einlegen kann. Von dort aus geht es an den Aufstieg zum Eckbauer: Ein kurzes Stück führt noch über Kuhweiden, danach verläuft der Weg durch schattenspendenden Wald.

Aufstieg zum Eckbauer

Der letzte Teil des Aufstiegs zum Eckbauer führt über Waldwege: Bei strahlendem Sonnenschein bietet der Schatten willkommene Abkühlung.

Bald erreicht man den letzten Teil des Aufstiegs: Immer noch durch den Wald geht es nun über großzügige Serpentinen zum Gipfel. Insgesamt ist die gesamte Strecke eher stark frequentiert, wenn man aber an weniger gut besuchten Tagen unterwegs ist, kann man hier den Hund (sofern er auf den Wegen bleibt) auch einmal von der Leine lassen. Vergesst nicht, zwischendurch euch und eurem Hund kurze Pausen zu gönnen und vor allem etwas zu trinken anzubieten: Je nach Wetterlage gibt es unterwegs auch Rinnsale, aus denen der Hund trinken kann, eine Sicherheitsration Wasser für die Fellnase gehört aber auf jeden Fall ins Wandergepäck.

Aussicht vom Eckbauer

Die einmalige Aussicht vom Eckbauer ist der Lohn für die Mühen des Aufstiegs.

Auf dem Eckbauer (1238 m) angelangt haben sich zwei- und vierbeinige Wanderer eine Stärkung verdient: Der Berggasthof und Kiosk laden zur Rast ein, der wunderschöne Blick auf die Wettersteinwand lohnt die Mühe.

Mika rastet

Mika macht es sich im Schatten einer der Bänke auf dem Gipfel bequem.

Für den Weg zurück ins Tal gibt es verschiedene Möglichkeiten: Die Eckbauerbahn bringt euch vom Gipfel wieder zurück zum Skistadion. Erwachsene fahren für 8,00 Euro, Jugendliche zahlen 6,00 Euro, Kinder 5,00 Euro. Hunde dürfen kostenlos mitfahren. Die Gondeln sind jedoch offen, sodass ihr euren Hund gut sichern solltet.

Alternativ könnt ihr den gleichen Weg zurückgehen bzw. vom Graseck aus mit der Graseckbahn talwärts fahren (Erwachsene 3,50 Euro, Kinder ab 6 Jahre 2,50 Euro). Die Gondeln der Graseckbahn sind geschlossen, was die Fahrt mit Hund vermutlich stressfreier macht.

Oder ihr wandert auf der anderen Seite des Eckbauers zurück Richtung Skistadion. Dabei empfehle ich allerdings nicht den kürzesten Weg (der zunächst parallel zur Eckbauerbahn verläuft) zu nehmen, denn dieser ist zu großen Teilen sehr steil und entsprechend unangenehm zu gehen. Es führt jedoch auch ein etwas längerer Weg über das Bergdorf Wamberg zurück zum Skistadion, der einfacher zu begehen sein soll.

Zurück im Tal bietet sich noch ein Bummel durch die Stadt an, wo natürlich auch gastronomisch alles geboten wird, was das Herz begehrt.

Alle Wege dieser Tour sind sehr gut ausgeschildert und ausgebaut, sodass die Tour auch für ungeübtere Wanderer machbar ist. Insgesamt sollte man für den Weg ab Skistadion bis zum Gipfel etwa 3 – 3,5 Stunden einplanen (in denen man knapp 550 Höhenmeter überwindet).

Leider hat die Höhenluft mein GPS verwirrt, deshalb ist mein aufgezeichneter Track nicht besonders zuverlässig. Ich habe mir deshalb die Karte von www.auf-den-berg.de ausgeliehen, um euch einen Einblick in die Strecke geben zu können:


Partnachklamm und Eckbauer auf einer größeren Karte anzeigen

Mehr Touren rund um Garmisch-Partenkirchen könnt ihr übrigens im GaPa Tourenplaner finden – schöne Sache!

Wunderschön gelegen im bayerischen Oberland: Der Schliersee bietet tolle Bademöglichkeiten für Zwei- und Vierbeiner

Isarhunderunde 6: Schliersee

[ 1 ] 7. Juli 2010

Endlich Sommer! Und wie jedes Jahr stellt sich die Frage: Wo können ich Hund und Mensch bei diesem Wetter mal so richtig schön abkühlen und am besten gemeinsam eine Runde im Wasser planschen? In der Stadt ist das gar nicht so einfach: Alle für Menschen freigegebenen Badeseen sind (zumindest im Sommer)  für Hunde tabu. Wir haben deshalb eine Bademöglichkeit für Sechsbeiner unter die Lupe genommen, die ein bisschen weiter weg ist: den wunderschönen Schliersee!

Wunderschön gelegen im bayerischen Oberland: Der Schliersee bietet tolle Bademöglichkeiten für Zwei- und Vierbeiner

Obwohl der Schliersee etwa 60 Kilometer von München entfernt liegt, ist er optimal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen: Die Bayerische Oberlandbahn (BOB) fährt etwa stündlich vom Hauptbahnhof und weiteren Stationen in Richtung Bayerischzell und macht Halt in Schliersee. Die Fahrt dauert eine knappe Stunde. Toll für Hundehalter: Der Vierbeiner zahlt nichts extra – ein Hund kann pro gültigem Fahrschein kostenlos mitgenommen werden (das könnte sich die Deutsche Bahn ruhig mal zum Vorbild nehmen). Bis zu fünf Erwachsene und ein Hund können beispielsweise mit einem Gruppentagesticket für 23 Euro hin- und zurückfahren, inklusive MVV-Nutzung im Innenraum; am Wochenende kann man direkt zwei Ausflüge planen (zum Beispiel noch einen zum Hundestrand am Tegernsee), denn für 26 Euro fährt man mit der WochenendCard Samstag und Sonntag im ganzen BOB-Netz.

Da wir unter der Woche nachmittags unterwegs waren, war der Zug nicht besonders voll, sodass auch Mika genügend Platz und Ruhe hatte, um eine entspannte Fahrt zu genießen. Vom Bahnhof Schliersee sind es nur wenige Meter bis zum See: Wir halten uns am Ende des Bahnsteigs rechts und gehen durch eine kleine Gasse, queren eine Straße und gehen  zwischen Fitnesscenter und Tennisplätzen weiter – und sind schon im kleinen Kurpark am See angekommen.

Der Weg führt rund um den See, zum größten Teil kann man direkt am Wasser entlang gehen

Hier bleibt der Hund noch an der Leine. Wir halten uns rechts, den See zu unserer Linken, und gehen ein Stück über den Kurweg, vorbei am Bootsverleih und schließlich am Segelclub. Kurz darauf überqueren wir einen kleinen Flusslauf und biegen gleich darauf links ab.

Wir folgen dem Weg am Rand eines kleinen Waldstückchens entlang, dann stoßen wir auf einen Weg, der entlang der Bahnschienen verläuft und biegen links darauf ab. Bei der nächsten Kreuzung gehen wir weiter bergab und folgen weiter dem Weg entlang der Bahnschienen, vorbei am Campingplatz, wo wir das erste Mal die Schienen überqueren und dann gleich links über die kleine Brücke abbiegen müssen.

Ein Teil der Strecke verläuft im Schatten des angrenzenden Waldes entlang der Bahnschienen - die Aussicht auf See und Umgebung ist aber auch von dort aus beachtenswert

Nun folgt bis zur ersten Badestelle eine längere Etappe immer entlang der Bahnschienen, mit dem Wald zur Rechten, der Schatten spendet. Wenn nicht zu viele Fahrradfahrer unterweg sind, kann der Hund hier auch frei laufen. Man sollte aber immer ein Auge darauf haben, dass er weder Richtung Schienen noch in den Wald hinein abdüst.

Ein kleiner Fußgängerübergang führt zur ersten Badebucht. Da dort ziemlich viel los ist, gehen wir lieber noch ein Stück weiter, bis der Weg wieder die Bahnschienen kreuzt. Ab hier geht es direkt am Wasser entlang. Wir suchen uns ein schattiges Plätzchen in der Nähe der Rixner Alm. Die Wiesenflächen sind eher klein und liegen direkt am Weg, dafür hat man einen super Einstieg ins Wasser und eine tolle Aussicht. Im weiteren Verlauf des Rundwegs findet man jetzt immer wieder eine Möglichkeit, sich mit Hund und Kegel am Ufer breit zu machen und sich und dem Vierbeiner ein Bad im angenehm kühlen Schliersee zu gönnen.

Mika hält ein Auge auf unsere Lagerstätte, während die Nacktnasen das kühle Nass genießen

Hunde dürfen überall mit ans Wasser, ausgenommen vom Strandbad in Schliersee. Offiziell herrscht an den Badestellen wohl Leinenpflicht (uns sind allerding keine Schilder aufgefallen), aber es waren viele Hunde dort leinenlos unterwegs und der Umgang damit war fast schon erstaunlich entspannt. Natürlich sollte man aber in jedem Fall dafür sorgen, dass die Fellnase nicht auf anderer Leute Picknickdecke räubert, sich dort nach dem Bad genüsslich schüttelt oder sonst irgendwie die anderen Badegäste stört – aber das versteht sich ja eigentlich von selbst.

Nach dem Badestopp wird der Rest des Sees umrundet. Der Fußgängerweg führt dabei teilweise recht nah an der Straße entlang, sodass der Hund sicherheitshalber an der Leine bleiben sollte. Auch in gemütlichem Tempo erreicht man recht bald wieder den Ort Schliersee, wo eine große Auswahl an Restaurants und Biergarten, teils wunderschön am See gelegen, Stärkung für müde Spaziergänger bieten.  Und dann ist es auch nur noch ein kleines Stückchen bis zum Bahnhof, von wo aus einen die BOB wieder nach München bringt.

Von der romantischen Promenade geht es in den Ort, wo man sich in einem der Biergärten wieder stärken kann

Der Rundweg um den Schliersee verläuft beinahe ohne Steigungen fast komplett auf asphaltierten Wegen. Mit einer Strecke von knapp 8 Kilometern ist er (mit ausgiebiger Badepause) für Jung und Alt gleichermaßen geeignet. Bei kühlerem Wetter gibt es einige Wanderrouten in der Umgebung, die man von Schliersee aus begehen kann. Wer abkürzen möchte, kann aber auch von verschiedenen Stationen das Ausflugsschiff in Anspruch nehmen, das einen zum Beispiel von der Anlegestelle Fischhausen (beim Bootsverleih) wieder zur Vitalwelt Schliersee in die Nähe des Bahnhofs bringt.


Schliersee auf einer größeren Karte anzeigen

Isarhunderunde 1: Isartal bei Icking

Isarhunderunde 1: Isartal bei Icking

[ 0 ] 18. Mai 2009

Gestern noch bei strahlendem Wetter fröhlich querfeldein gelaufen, heute kränkelnd auf der Couch – und ich hatte mich noch gewundert, warum sich meine Beine nach der Tour so bemerkbar gemacht haben… Jedenfalls eine gute Gelegenheit, um mit der ersten Isarhunderunde zu beginnen. Die führt uns in den Südwesten, Alpenpanorama und Isarplanschen inklusive.

Am späten Nachmittag geht es mit der S7 Richtung Wolfratshausen bis nach Icking (Fahrtzeit vom Hauptbahnhof ca. 40 Minuten). Von der S-Bahn-Haltestellen führt der Weg bergab zur Hauptstraße, die man bei der Feuerwache überquert und ein Stück rechter Hand entlanggeht. Links zweigt bald der Isarweg ab, der an einer kleinen Kirche und Kuhweiden linker Hand sowie Hundeschule (mit toll ausgestattetem Agility-Platz!) und Reitstall rechter Hand hinab in die bewaldeten Isarauen führt.

An der Weggabelung mit Schranke geht es links weiterhin bergab. So stößt man nach einer Weile automatisch an die Isar und den Ickinger Stauwehr. Über den engen Stauwehr, wo wir einige Spaziergänger und Radler treffen, geht es auf die Insel zwischen Isar und Kanal. Nun hat man die Wahl: der Weg geradeaus führt direkt zum Damm am Kanal. Wir wählen den Weg links, dem wir zuerst ein Stück folgen.

Bei der ersten Möglichkeit biegen wir in einen der Pfade links ab, um zu den Kiesbänken am Isarufer zu gelangen. Jetzt aber schleunigst Schuhe aus, Hose hochgekrempelt und ab ins Wasser – das freut bei den Temperaturen natürlich auch Mika! Wir waren dort erst gegen halb sechs abends, sodass trotz bestem Sonntagswetter kaum noch Leute am Ufer anzutreffen waren.

Das Wasser fällt an dieser Stelle flach ab - ideal für eine Abkühlung zwischendurch

Das Wasser fällt an dieser Stelle flach ab – ideal für eine Abkühlung zwischendurch

Da sich an den Kiesbänken viele Bodenbrüter aufhalten (Vorsicht bei Hunden mit ausgeprägtem Jagdtrieb!), sollten sie insbesondere in der Zeit von April bis Juli gemieden werden. Wir halten uns also nur ganz am Rand, gehen nicht ins überwachsene Gebiet und nutzen die Gelegenheit für ein paar kurze Dummy-Apporte – auch aus dem Wasser hat Mika das mit Bravour gemeistert, jedenfalls so lange er noch Boden unter den Füßen hatte… ;-)

Mika genießt die Sprints im flachen Wasser

Mika genießt die Sprints im flachen Wasser

Da wir noch ein paar Kilometer Weg vor uns haben, beenden wir die Plansch-Einheit und kehren auf den Weg zurück. Von hier aus geht es auf gut ausgebauten Kieswegen weiter. Für die Vierbeiner gibt es am Wegrand jede Menge zu Schnüffeln, im Schatten der Bäume lässt es sich auch von der Temperatur gut aushalten.

Gut begehbare Wege, viel zu erkunden für den Vierbeiner.

Gut begehbare Wege, viel zu erkunden für den Vierbeiner.

Wir folgen dem Weg, bis wir zu einer der nett gestalteten Stationen auf dem Naturerlebnispfad gelangen: den vier „Vogelpfählen”. Hier wählen wir die rechte Abzweigung, die uns auf den Damm am Isarkanal führt.

Die Vogelpfähle sind nicht nur für Mika interessant: Hier kann man einiges über die lokale Vogelwelt erfahren

Die Vogelpfähle sind nicht nur für Mika interessant: Hier kann man einiges über die lokale Vogelwelt erfahren

Auf dem Damm geht es ab jetzt „immer geradeaus”. Die Strecke ist sehr schön, um die Uhrzeit waren kaum noch Radfahrer oder Fußgänger unterwegs, die meisten biegen bei der Brücke nach Aumühle von der Insel ab ans östliche Ufer des Kanals. Wir bleiben aber auf der Insel und folgen dem Weg bis zum „Bruckenfischer”. Hinweis: Bei warmem Wetter unbedingt an Wasser für den Hund denken – der Kanal ist zwar verlockend, aber es ist für die Vierbeiner fast unmöglich, daraus zu trinken.

Der Dammweg bis zum Bruckenfischer ist schön, zieht sich aber ein wenig.

Der Dammweg bis zum Bruckenfischer ist schön, zieht sich aber ein wenig.

Der „Bruckenfischer” bietet sich als Halbzeit-Station ideal für eine Einkehr an. Hier sollte man die Hunde an die Leine nehmen, nicht zuletzt wegen der angrenzenden Straße. Angesichts der fortgeschrittenen Uhrzeit verzichten wir aber darauf, um nicht in die Verlegenheit zu geraten, den Rückweg nach Icking im Dunkeln zurücklegen zu müssen.

Wir überqueren die Isar über die Dürnsteinbrücke und biegen gleich wieder nach links ans westliche Isarufer ab. Wir folgen dem kleinen Pfad, der direkt an der Isar durch den Wald führt. Wichtiger Hinweis: Nach Regenfällen kann die Passage hier problematisch werden – dann entweder den höher gelegenen Dammweg wählen oder auf der Insel den Hinweg zurückgehen.

Der Pfad ist sehr schmal, stellenweise muss man Slalom um Pfützen oder deren Überbleibsel laufen. Wir haben Glück (und vorsorglich auf offene Schuhe verzichtet) und kommen überall durch. Irgendwann tauchen am Wegrand offizielle Wanderwegmarkierungen auf (gelbe Dreiecke), an denen man sich den Rest des Weges orientieren kann: der Wanderweg führt wieder zurück zum Stauwehr. Der weiche Waldboden ist eine willkommene Abwechslung zu den Kiespfaden auf der Insel, immer wieder stößt man ans Isarufer.

So gelangen wir irgendwann wieder auf den Weg, der hinauf nach Icking führt – nach etwa vier Stunden Geh- und Aufenthaltszeit gerade noch im Hellen! Wir nutzen den schönen Abend für einen hervorragenden Schweinebraten auf der Terrasse des Landhotel Klostermaier an der Hauptstraße in Icking, gegenüber der Feuerwache. Von der Terrasse hat man einen tollen Blick über das Isartal bis zu den Alpen! Mika bekommt einen Napf frisches Wasser von der freundlichen Bedienung. Ein angenehmer Abschluss für diesen Spaziergang! Von dort aus ist es ein Katzensprung zur S-Bahn, die uns wohlbehalten wieder in München abliefert.

Hier noch eine Streckenkarte der Wanderung (dient zur groben Orientierung, da die Wanderwege bei Google Maps leider nicht verzeichnet sind):

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