Aufgestöbert: FOODPRINT | [Anzeige]

Die neue Futtermarke FOODPRINT

Woher stammt eigentlich unser Essen? Diese Frage stellen sich immer mehr ernährungsbewusste Menschen und legen Wert darauf, nachvollziehen zu können, woher die Nahrungsmittel kommen, die täglich auf ihren Tellern landen. Verschiedene Gütesiegel und Zertifizierungen wie etwa das Marine Stewardship Council (MSC)-Siegel bei Fisch geben dem aufgeklärten Kunden dabei Orientierung im Lebensmittel-Dschungel der Supermärkte. Doch wie sieht es eigentlich bei Hundenahrung aus?

Auch bei Hundehaltern nimmt der Qualitätsanspruch in Bezug auf die Ernährung ihrer Haustiere zu. Im Bio-Bereich gibt es da natürlich die EG-Öko-Verordnung, die eingehalten werden muss. Dabei muss auch angegeben werden, ob die Bestandteile aus EU- oder Nicht-EU-Ländern stammen – Genaueres erfährt man in der Regel nicht. Und wie ist es mit konventionellem Futter? Da haben die Futtermittelhersteller sicher noch Nachholbedarf! Vorreiter am Markt ist die neue Premium-Tiernahrung von FOODPRINT, das sich nicht nur einen hohen Qualitätsstandard auf die Fahne geschrieben hat, sondern diesen auch für den Verbraucher transparent nachweisen will.

Die neue Futtermarke FOODPRINT
Die neue Futtermarke FOODPRINT

Das FOODPRINT-Nassfutter wird unter Verwendung von Rohstoffen in 100% Lebensmittelqualität hergestellt. Fleisch, Obst und Gemüse stammen aus Deutschland, Fisch wird aus MSC-zertifizierter, nachhaltiger Fischerei aus dem Nordatlantik bezogen. Die Umsetzung dieses Anspruchs wird dabei laufend durch das unabhängige ifp Institut für Produktqualität in Berlin überprüft. Jede Dose wird dann mit dem ifp-Prüfsiegel sowie dem Prüfdatum ausgezeichnet.

Doch FOODPRINT geht noch einen Schritt weiter und bietet den Hundehaltern die Möglichkeit, sich noch detaillierter darüber zu informieren, was eigentlich in der Dose steckt – und woher es kommt! Auf jeder Dose findet sich nämlich ein QR-Code, der beim Scan zur Website www.petfood-check.com führt. Hier kann man dann wiederum einen individuellen Buchstaben-/Zifferncode eingeben, der jeweils auf dem Dosenboden steht, und weitere Informationen über die Herkunft bzw. den Verarbeitungsort der Rohstoffe dieser speziellen Dose beziehen.

FOODPRINT im Napf - hier "Huhn mit Apfel und Steckrübe"
FOODPRINT im Napf – hier „Huhn mit Apfel und Steckrübe“

Im Detail findet man Angaben zu:

  • Herkunft bei Obst und Gemüse: Zutaten nachverfolgbar zum Bauern bzw. zur Erzeugergemeinschaft.
  • Verarbeitungsort bei Fleisch und Fisch: Zutaten nachverfolgbar bis zum Schlachthof / Zerlegebetrieb
  • Verarbeitungsort bei Mineralstoffen, Ölen und Zusatztoffen: Zutaten nachverfolgbar bis zum verarbeitenden Betrieb

Was kann FOODPRINT noch? Das Futter wird in Deutschland hergestellt und ist 100% getreidefrei. Bei der Nachverfolgung der Rohstoffe wird auch die Zusammensetzung des Futters übersichtlich aufgeschlüsselt, hier zu sehen am Beispiel einer Dose „Rind mit Kürbis und Zucchini“:

Aufschlüsselung der Zutaten, Analytischen Bestandteile und Zusatzstoffe einer Dose FOODPRINT
Aufschlüsselung der Zutaten, Analytischen Bestandteile und Zusatzstoffe einer Dose FOODPRINT

Auch die im Screenshot zu sehenden „Zusatzstoffe“ bei den Zutaten werden auf der Petfood-Check-Website von FOODPRINT noch weiter aufgeschlüsselt, wenn man dort mit der Maus über den Text fährt.

Folgende Sorten sind derzeit erhältlich, alle haben einen Fleischanteil von 70 %:

  • Rind mit Kürbis und Zucchini
  • Huhn mit Apfel und Steckrübe
  • Pute mit Rote Beete und Sellerie
  • Huhn mit Rind mit Kartoffeln und Karotten
  • Pute mit Kalb mit Karotten und Rotkohl
  • Rind mit Hering mit Kartoffeln und Spinat

Eine 400g-Dose gibt’s zum Preis von 2,99 Euro.

Ein spannendes Konzept, das hoffentlich auch den allgemeinen Trend zu mehr Qualität in der Hundeernährung weiter vorantreibt – und geschmeckt hat es Mika offensichtlich auch:

Wer neugierig geworden ist und FOODPRINT selber ausprobieren möchte, schaut einfach bei der nächstgelegenen FRESSNAPF-Filiale oder und im FRESSNAPF Online-Shop vorbei – dort gibt es das Futter exklusiv zu kaufen!


Blog Marketing Influencer-Marketing ad by t5 content

Leckerschmecker: Hundefutter von Terra Canis im Test*

Mikas Favorit: die Lieblingswürste

Mikas liebstes Hobby? Na klar: Futtern! Was läge also näher als uns durch die große, bunte Hundefutterwelt zu schnabulieren und darüber zu schreiben? Trotzdem machen wir so gut wie nie Hundefuttertests – und das hat natürlich seine Gründe: zum einen barfen wir jetzt schon über 6 Jahre und fahren damit gut. Zum anderen möchte ich Mikas Verdauung nicht mit ständig wechselndem Futter durcheinander bringen, zumal es einfach eine Menge, pardon, Schrott auf dem Markt gibt. Und schließlich bin ich kein Ernährungsexperte, sodass mir für eine fachliche Beurteilung schlicht das Hintergrundwissen fehlt.

Jetzt haben wir aber mal eine Ausnahme gemacht. Und zwar für Terra Canis! Das Münchner Unternehmen hat uns nämlich ein riesiges Testpaket zu Verfügung gestellt, durch das sich Mika kosten durfte. Klar, dass er sich darüber besonders gefreut hat!

Wieso ich für Terra Canis eine Ausnahme mache? Das hat verschiedene Gründe: Irgendwie fühle ich mich der Marke schon sehr lange verbunden ‐ vielleicht, weil sie auch in München ansässig sind, vielleicht weil sie in etwa in der Zeit, als Mika zu mir zog, langsam groß wurden, vielleicht, weil Mika schon vor Jahren durch ihr Image-Video laufen durfte (na, findet ihr ihn?). Vielleicht aber auch einfach deshalb, weil ich die Produkte immer sehr positiv wahrgenommen habe – schon allein, weil sie fast immer für menschliche Nasen sehr angenehm riechen (ganz im Gegensatz zu einigen anderen Produkten, die sich so im Hundefutter-Regal finden…)!

Ein positiver Eindruck ist ja schon mal eine gute Basis – aber was, wenn der Eindruck täuscht? Terra Canis verfolgt den Anspruch, Hunden artgerechte Ernährung zu bieten – und zwar in Lebensmittelqualität. Außerdem haben sie sich „absolute Transparenz“ in Bezug auf die Deklaration der Inhaltsstoffe auf die Fahne geschrieben, was ganz besonders vierbeinigen Futtermittelallergikern zugute kommt. Aber ist auch wirklich drin, was draufsteht? Und wie kommt das Futter dann in die Dose? Davon durfte ich mir zusammen mit einer bunten Truppe von Hunde- und Tierbloggern und -vloggern ein Bild machen beim Besuch der Produktion von Terra Canis in München!

Zu Besuch in der Terra Canis-Produktion

Bei der Terra Canis-Führung
Bei der Terra Canis-Führung mit
Hanna & Team von mein-haustier.de, Andreas von HappyGaleo, Claudia von Wufflog und Horst von hunde-gassitreff.de

Mitten in Sendling liegt die Fertigung, quasi der Hundehimmel auf Erden: In der Metzgerei Schäbitz, einem Münchner Traditionsbetrieb, werden die Zutaten für die vielen Sorten im Programm von Terra Canis frisch verarbeitet und in die hübschen bunten Dosen abgefüllt. Am Produktionsstandort wurden bis vor ein paar Jahren auch noch Produkte für den menschlichen Verzehr hergestellt. Mittlerweile konzentriert sich dort alles darauf, Hunde satt und zufrieden zu machen. Geblieben ist aber der hohe Produktionsstandard, der für einen Lebensmittelbetrieb vorgeschrieben ist. Das fängt bei den Hygienevorschriften an, die in der Produktion gelten (und uns Besuchern ein schickes Outfit mit Haarhaube, Plastikmantel und -überzieher für die Schuhe bescherte) und hört bei der Qualität der Rohstoffe auf, die verarbeitet werden.

In den ‚heiligen Hallen‘ durften wir uns in aller Ruhe durch Gewürze und Kräuter schnuppern, die Lieblingswürste beim Trocknen begutachten, die Abfüllung des Nassfutters und der Würste in Augenschein nehmen und auch die Rohstoffe von Fleisch in allen Variationen über Gemüse inspizieren. Nach der Mischung und Abfüllung wird das Futter dann in der geschlossenen Dose langsam und schonend erhitzt, um es haltbar und ‚keimfrei‘ zu machen und dabei gleichzeitig so viele Nährstoffe wie möglich zu erhalten.

Von sinnvollen Untersuchungen und seltsamen Tests

Apropos Nährstoffe: Zum Abschluss des Besuchs in der Terra Canis-Produktion stellte sich Tierärztin und Terra Canis-Ernährungsexpertin Dr. Hanna Katrin Stephan noch unseren neugierigen Fragen. Da das Produktportfolio von Terra Canis immer weiter wächst und es ja auch immer wieder (zum Beispiel jahreszeitlich abgestimmte) Aktionsmenüs gibt, fand ich es besonders spannend zu erfahren, wie so ein neues Rezept entsteht. Die Idee oder Inspiration kann dabei aus unterschiedlichsten Bereich kommen, sei es ein neuer Trend im Bereich menschlicher Lebensmittel, neuen Erkenntnissen aus der Lebensmittelforschung oder auch einfach ein Event wie die Wiesn, zu der in schöner Regelmäßigkeit passende Dosen hergestellt werden. Dann wird überlegt: Welche Zutaten passen dazu und machen das Futter zu einer vollwertigen Mahlzeit? Das kann manchmal ganz schnell gehen, manchmal ist auch der ein oder andere Probelauf in der Testküche notwendig. Das neue Futter wird nämlich immer im fertigen Zustand, so wie es später auch beim Kunden ankommt, erst noch mal im Labor genauestens untersucht, um die ausgewogene Zusammenstellung auch hinsichtlich der Nährwerte sicherzustellen.

Dennoch gilt für Terra Canis- wie auch für jedes andere Futter: Wer seinem Hund immer nur eine Sorte gibt, kann schnell einseitig füttern. Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an den ‚Eklat‘ um den Hundefuttertest der Stiftung Warentest im Februar 2015. Dort schnitt das Futter von Terra Canis nicht gut ab, was natürlich an der ein oder anderen Stelle für Verunsicherung sorgte. Ein Blick auf die Testkriterien zeigte aber schnell, dass diese, sagen wir mal, etwas seltsam waren. Hierzu nahm Terra Canis auch ausführlich Stellung – wer dazu mehr erfahren will, findet hier die Stellungnahme. Wer mehr zum Test erfahren möchte: Rebecca von LesWauz hat sich damals ausführlich damit auseinandergesetzt.

Napf frei für Leckerschmecker

Nun aber mal zur Sache – schließlich hat Mika Hunger und möchte endlich wissen, was in diesem schöööönen großen Paket so alles drin ist!

Mika zog mit schlafwandlerischer Sicherheit zuerst mal einen schnuckeligen Stoff-Hund aus dem Paket – nanu, hatte ihn seine Nase da etwa getäuscht? Nein, nein, keine Sorge: Er musste nur erst mal Platz machen, um sich dann langsam, aber zielsicher an die Lieblingswürste ranzuschnuppern…

Lieblingswürste

Die Lieblingswürste sind ganz klar Mikas Favoriten! Drin ist bei der Sorte Rind außer Muskel- und Herzfleisch sowie Gurgel nur noch Molke und ein klein wenig Salz. Wie Dauerwurst für den menschlichen Verzehr werden sie einfach luftgetrocknet und sind dann ohne Kühlung haltbar. Achja, sie sind außerdem ziemlich geruchsarm, was empfindlichere Menschennasen, die vor getrocknetem Pansen und Co. zurückschrecken, freuen wird.

Canireo und Lumpis

Als nächstes standen Canireo und Lumpis auf dem Probierplan.

Canireo ist ein getreidefreies Trockenfutter mit jeweils nur einer Proteinquelle (Huhn oder Wild). Das Futter ist nicht extrudiert oder kaltgeschleudert, sondern gebacken – ein eher seltenes Verfahren in der Herstellung von Trockenfutter. Auch wenn das nicht der Grund für die Wahl dieses Produktionsverfahrens war: Der große Vorteil für den Hundehalter ist, dass die Canireo-Futterbrocken weder bröselig noch fettig sind und nicht miefen. Sehr angenehm in der Handhabung, also. Mika hat das Canireo-Futter als Leckerlis bekommen, und hat es sehr gerne genommen, auch wenn er sich sonst manchmal mit ’so trockenem Zeug‘ manchmal etwas anstellt. Die Größe der Brocken war für Mika auch super geeignet, für kleinere Hunde sind die einzelnen Brocken als Leckerlis eventuell etwas zu groß.

Die Lumpis sind ganz explizit als Leckerchen gedacht und sind, wie man auf den Fotos sehen kann, ein gutes Stück größer als die Canireos. Als Leckerchen kann man sie bedenkenlos füttern, denn sie bestehen einzig und allein aus luftgetrocknetem Muskelfleisch. „Yummie!“, lautet Mikas Urteil! Für unterwegs bzw. als Belohnung beim Training sind sie allerdings fast schon ein bisschen zu groß.

Goldrausch und Kräuterhelden

Erst kürzlich zum Terra Canis-Sortiment hinzugestoßen und für uns ganz besonders interessant sind verschiedene Nahrungsergänzungen, die sich auch an (Teil-)BARFer wenden: die Kräuterhelden und die Öl-Mischung mit dem klangvollen Namen Goldrausch! Bei den Kräuterhelden finden sich seit Ende letzten Jahres acht Mischungen mit jeweils anderem Fokus bei der Wirkung: So soll etwa der „Gipfelstürmer“ zu einem starken Herz verhelfen, die „Primaballerina“ Gelenke und Knochen stärken oder die „Leibgarde“ die Immunabwehr stärken.

Bei vielen Kräutermischungen, die man so im Handel findet, sind die Zutaten feingemahlen und praktisch nicht mehr identifizierbar – zumeist eine recht staubige Angelegenheit, wenn man diese in den Napf gibt. Nicht so bei den Kräuterhelden: Die Mischungen sehen aus, als wäre jedes Kraut sorgsam per Hand von einer Bergwiese gepflückt, getrocknet und dann mit Samthandschuhen in die Tüten abgefüllt worden. Ganz so wird es in der Realität nicht abgelaufen sein, aber die Farbe und der Duft der Mischungen sprechen doch für eine schonende Herstellung. Die Zusammenstellung ist für mich schwer zu beurteilen, aber zumindest findet sich z.B. Teufelskralle in der Gelenke-Mischung oder Hopfenblüten in der Mischung gegen Angst und Unruhe, und das sind ja Kräuter, die auch im menschlichen Bereich gegen diese Beschwerden eingesetzt werden.

Auch wenn ich keine direkte Wirkung der Kräuter feststellen konnte (aber das ist ja auch u.a. immer eine Frage der Zeit), finde ich die Mischungen sehr ansprechend. Wobei mir persönlich auch die Kräuter allein reichen würde, die Bachblüten, mit denen diese vor der Trocknung noch zusätzlich eingesprüht werden, könnte ich wohl verzichten… Ach ja, und ein kleiner Kritikpunkt, der mich ein wenig nervt: die Verpackung ist furchtbar unpraktisch! Zwar kann man sie wunderbar wiederverschließen, aber die Öffnung an sich ist relativ eng – da könnte man sicher noch nachbessern!

Die Öl-Mischung Goldrausch setzt sich aus Hanf-, Lein-, Hagebuttenkern-, Argan- und Schwarzkümmelöl zusammen. Das Öl ist wirklich ‚goldig‘ und macht einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Mikas Geruchs- und Geschmackstest hat es auf jeden Fall bestanden!

Gartentöpfe

Noch ein Highlight für alle (Teil-)BARFer oder Selberkocher: die Gartentöpfe, vegetarische Dosen zur Nahrungsergänzung. Hier muss ich sagen: Boah, riecht das Zeug lecker! Wir hatten die neuen „Detox“-Sorten im Paket und ich war kurz versucht, sie doch für mich selber zu nehmen statt sie Mika zu geben… 😉 . Prinzipiell wäre das auch möglich, da natürlich auch bei den Gartentöpfen 100 % Lebensmittelqualität eingehalten wird. Ich habe mich dann aber trotzdem entschieden, Mika in den Genuss kommen zu lassen, und ihm einfach mal eine vegetarische Zwischenmahlzeit aus einem Gartentopf, ein wenig Kräuterhelden-Mischung und etwas Goldrausch-Öl zu servieren und siehe da: er fand’s total lecker, auch wenn kein Fleisch drin war! Auf den Bildern kann man sehr schön sehen, dass die Zutaten wie Zucchini, Möhren, Spinat, Fenchel oder Apfel noch deutlich als solche erkennbar sind, was ich sehr gut finde. Die Gartentöpfe können auf jeden Fall eine praktische Ergänzung zur Frisch- oder gekochten Fütterung sein oder auch mal einen fleischfreien Tag überbrücken!

Fazit: Mika im Schlemmerparadies

Mika hat der Test eine Menge Spaß gemacht – wen wundert’s? Ich fand es aber auch sehr interessant zu sehen, wie Terra Canis auch weiter versucht, am Puls der Zeit zu bleiben und gleichzeitig dem eigenen Anspruch gerecht zu werden. Die Weiterentwicklung des Bereichs der natürlichen Nahrungsergänzungen finde ich als BARFerin in jedem Fall sehr spannend! Auch die luftgetrockneten Kausnacks wie Lumpis oder Kautschos passen prima für Frisch- und Fertigfütterer. Und überhaupt kann man sagen, dass Terra Canis mittlerweile für alle möglichen Situationen und Konstitutionen das passende Produkt im Sortiment hat – ob light oder hypoallergen, vegetarisch oder Bio, für Welpen oder Senioren ist für jeden etwas dabei. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was sich im Bereich Nahrungsergänzungen in Zukunft bei Terra Canis noch tun wird!

Was mir persönlich bei Terra Canis besonders gut gefällt, ist dass auf den Zusatz synthetischer Nahrungsergänzungen verzichtet wird (einzige Ausnahme: die Hypoallergen-Linie) und dass Fleisch in Lebensmittelqualität verwendet wird, kein sogenanntes K3-Material, das für die Verarbeitung zu Tierfutter prinzipiell auch verwendet werden dürfte.

Was Mika bei Terra Canis besonders gefällt, ist dass es ihm richtig gut schmeckt – und deshalb wird er sich sicher auch in Zukunft immer mal wieder durch Strolchis, Gartendrops oder Glückskekse schnurpseln dürfen 🙂


Disclaimer: Wie eingangs schon erwähnt bin ich kein Ernährungsexperte und Mika ist weder ein mäkeliger Esser noch hat er Futter-Unverträglichkeiten. Von daher spiegelt der Test nur meinen Eindruck und Mikas Geschmack wieder, das gleiche Futter kann aber natürlich bei anderen Hunden ganz anders ankommen und möglicherweise nicht vertragen werden. Macht euch deshalb schlau und schaut, was euer Hund braucht, verträgt und mag und stimmt darauf sein Futter ab!


* Die Firma Terra Canis hat mir das Futterpaket kosten- und bedingungslos zum Testen zu Verfügung gestellt – vielen Dank dafür!

Die Tatortreinigerin – THOMAS: AQUA+ PET & FAMILY im Test*

Partners in crime: Mika und der Thomas Aqua+ Pet and Family

Der Tatort: eine Hundehalterwohnung
Der Tatzeitpunkt: während des Fellwechsels
Das Verbrechen: es sieht aus wie Sau!

Und wer macht das jetzt wieder sauber? Klar, das schreit nach einem Einsatz der Tatortreinigerin!

Ich kann euch sagen: Der Job als Tatortreinigerin hat es ganz schön in sich. Ständig muss man Überreste von Verbrechen beseitigen, da tun sich vielleicht Abgründe auf… und anstrengend ist das Ganze auch noch! Ganz besonders zum Fellwechsel nehmen die Untaten sprunghaft zu und man hat, wenn man seinen Job ernst nimmt, alle Hände voll zu tun! Da ist man froh, wenn man starke Partner an seiner Seite hat. Zu meinem Team gehören:

Mika: Chief Motivation Officer
Thomas Aqua+ Pet & Family: Executive Cleanliness Manager

Zusammen sorgen wir dafür, dass alles wieder sauber wird. Und damit ihr mal seht, wie die Arbeit an einem Tatort so aussieht, habe ich für euch mal ein paar Bilder eingefangen von unserem Tagwerk:

Beweisstück 1: Haariges Polster

Fellbüschel auf dem Sofa – unglaublich, wo sich die Strolche bei ihren Untaten so aufhalten. Oder ob die Haare wohl bei einem Handgemenge ausgerissen wurden? Wie dem auch sei, anhand des hinterlassenen Beweismaterials sollte sich der Täter ja wohl fassen lassen… Nachdem die Kollegen von der KTU schon Proben gesichert haben, kann ich hier gleich zum Einsatz schreiten. Werkzeug der Wahl: der Polsteraufsatz!

Beweisstück 2: Verfellter Teppich

Wenn man schon einige Jahre als Tatortreinigerin auf dem Buckel hat, lernt man die Spuren zu lesen: Hier hat sich der Täter offensichtlich über einen längeren Zeitraum am selben Ort aufgehalten! Kein Problem, ich rüste meinen rollenden Partner einfach auf mit der Tierhaar-Teppichdüse und schon geht’s den Verbrechensresten an den Kragen!

Beweisstück 3: Blutspritzer auf dem Boden

Als Tatortreinigerin braucht man wirklich gute Nerven: so manch überdeutliche Überreste von Straftaten möchte man eigentlich am liebsten gar nicht sehen. So zum Beispiel, wenn das Blut des Opfers im ganzen Raum verspritzt wurde – oder dem Täter vielleicht einfach eine Packung passierte Tomaten auf den Boden gefallen ist…

Um diesem Malheur auf den Leib zu rücken, wird mein treuer Staubsauger-Helfer kurzerhand zum effektiven Nass-Sauger umfunktioniert und mit Reinigungskonzentrat gefüttert. Das Umrüsten geht ganz einfach und intuitiv: wenige Handgriffe reichen, um aus dem normalen Staubsauger einen „Feuchtwischer“ zu machen. Einfach super, wenn der Arbeitspartner so flexibel ist!

Beweisstück 4: Blutspritzer und Eingetrocknetes im Hundebett

Wie das eben so ist an Tatorten: die Blutspur führt unweigerlich zum Opfer! Als Tatortreinigerin muss man ganz schön starke Nerven haben, zumindest wenn die KTU nicht richtig aufräumt…

Aber natürlich soll der Tatort auch wieder gesäubert werden. Also weg mit der Leiche und ran an den Dreck!

Nach der Beweisvernichtung

…ist vor dem Säubern der Arbeitsmittel! Da kommt schon ein ganz schöner Batz zusammen, wenn man so einen Tatort reinigt. Praktischerweise kann der Thomas Aqua+ Pet & Family eine ganze Menge schlucken, entweder ganz normal im Staubsaugerbeutel oder im Schmutzauffangbehälter bei Nassbetrieb oder beim Einsatz des Wasserfilters. Schön sieht das nicht gerade aus, aber es lässt sich alles ganz leicht entsorgen: einfach ab in die Toilette damit, abspülen, fertig.

Natürlich wird der Auffangbehälter anschließend noch gründlich ausgewaschen und dann getrocknet, damit sich keine

Der Showdown mit dem Täter

Und während ich noch so die Spuren der Spurenbeseitigung beseitige, sehe ich etwas Unglaubliches aus dem Augenwinkel: Da hat sich doch glatt mein Chief Motivation Officer das Opfer geschnappt! Das heißt doch nicht etwas….? Nein, das kann nicht sein! Das darf nicht sein! Mein Kollege – der Täter?

Na, zumindest scheint er sich ja für seine Schandtat zu schämen… 😀

Mika, der olle Schwerenöter - aber einer muss ja wohl verantwortlich sein für haarige Verbrechen
Mika, der olle Schwerenöter – aber einer muss ja wohl verantwortlich sein für haarige Verbrechen

Die ’schmutzigen‘ Fakten

Der Thomas Aqua+ Pet & Family ist ein starker Partner in der Verbrechens-… äähhhh… Schmutzbekämpfung! Der Staubsauger ist ein echtes Multitalent: Im Normalbetrieb mit Beutel ist er ein zuverlässiger, saugstarker Helfer. Die Saugleistung ist schon bei der „Eco“-Einstellung wirklich sehr gut, auf „Maximum“ muss man eigentlich nie stellen. Der Staubsauger kommt mit einem richtig großen Zubehörpaket. An Aufsätzen für den normalen Trocken-Saugbetrieb finden sich dabei:

  • Tierhaar-Düse – für Hartboden und Teppich, super für ’normales‘ Saugen im Tierhalterhaushalt
  • Turbo-Saugbürste – besonders stark auf (langflorigem) Teppich oder beispielsweise Vetbeds (leider ist das Video davon verschollen 🙁 )
  • Polsterdüse – hat eine praktische Breite und enthaart Sofa & Co. problemlos
  • Fugendüse – um auch noch den letzten Winkel hundehaarfrei zu bekommen
  • Möbelpinsel – für schonende Reinigung von empfindlicheren Oberflächen

Schon im Beutelbetrieb fällt positiv auf, dass der Sauger keinen unangenehmen Geruch verbreitet. Der Clou beim Aqua+ Pet & Family ist aber, dass man ihn auch beutellos betreiben kann. Wer jetzt an die Zyklonentechnik und Co. denkt, ist aber auf der falschen Fährte: dieser Sauger filtert nämlich im beutellosen Betrieb mit Wasser!

Das ist natürlich einerseits sehr praktisch, spart es doch den Beutelkauf und Wasser hat man schließlich eigentlich immer ‚greifbar‘, zum anderen bringt es aber noch weitere Vorteile: im Wasser bleiben sogar noch die eingesaugten Kleinstpartikel hängen, die durch einen Staubbeutel möglicherweise wieder nach außen dringen würden. Der Einsatz des Wasserfilters ist vor allem für Allergiker eine sinnvolle Option, um die größtmögliche Staub- und Hausstaubmilben-Entfernung und -Bindung zu gewährleisten. Auch im Betrieb mit Wasserfilter ist die Saugstärke natürlich einwandfrei!

Und als wäre das noch nicht genug, kann der Aqua+ Pet & Family noch etwas, das ein normaler Staubsauger nicht kann – nämlich Waschsaugen! Dazu hat der Sauger spezielle Aufsätze, die durch eine Sprühleitung an einen Frischwassertank angeschlossen werden. Dieser wird mit Wasser und, falls gewünscht, Reinigungsmittel gefüllt, das dann mittels eines Hebels am Saugrohr gleich hinter dem Saugaufsatz verprüht werden kann. Der Sauger nimmt die Flüssigkeit dann problemlos auf und der Dreck landet – wie beim Trockensaugen mit Wasserfilter – im Schmutzwasserbehälter des Aquafilters.

Zum Waschsaugen sind ab Werk zwei Aufsätze mit an Bord:

  • Sprühex Teppich- und Hartbodendüse
  • Sprühex-Polsterdüse

Passend dazu gibt’s noch eine Flasche THOMAS ProTex für die Polsterreinigung dazu. Eine Tasche zum Verstauen der verschiedenen Aufsätze ist auch noch mit dabei. Weiteres Zubehör ist separat erhältlich.

Das Waschsaugen funktioniert einwandfrei, allerdings bin ich vor allem beim Einsatz für Hartböden noch nicht ganz überzeugt davon. Das liegt daran, dass der Wasserbetrieb doch recht reinigungsintensiv ist, wenn man Schimmelbildung in den einzelnen Teilen verhindern möchte. So ist in meinen Augen beispielsweise nur schwierig festzustellen, ob die Zuleitung und natürlich das Saugrohr selber wieder richtig getrocknet sind nach dem Betrieb. Hier muss man auch beim Auseinanderbauen nach dem Einsatz etwas aufpassen, da noch Wasser aus den Schläuchen abfließt. Die Reinigung des Schmutzwasserbehälters hingegen ist recht einfach, sollte allerdings wirklich gewissenhaft gemacht werden, um lange Freude an dem Staubsauger zu haben.

Möglicherweise ist die Waschsaugfunktion einfach etwas für größere (Hartboden-)Flächen – in meiner doch eher übersichtlichen Wohnung, in der zudem diverse Teppiche liegen (schließlich soll Hund ja bequem liegen können 😉 ), ist es schlicht und ergreifend schneller und letztlich auch bequemer, einen normalen Mopp / Aufnehmer zu verwenden. Für Polstermöbel und Teppiche hingegen kann es eine sehr praktische Funktion sein.

Apropos Größe: Der Aqua+ Pet & Family ist kein Winzling, hat aber, wie ich finde, auch in kleine(re)n Wohnungen noch gut unterzubringende Maße. In jedem Fall ist er schön wendig und lässt sich so auch gut manövrieren. Durch die vielen Aufsätze sowie die verstellbare Teleskopstange kommt man dann in jede gewünschte Ecke hinein!

Wer den Aqua+ Pet & Family mit dem Wasserfilter benutzt, braucht wie gesagt keine Staubbeutel. Wer doch lieber ‚traditionell‘ mit Beutel saugt, kann zwischen zwei Größen wählen: Das „Staubbeutel-Set 99“ (5 Stück für ca. 16 Euro) oder das „Staubbbeutel Set XXL“ (2 Stück für ca. 16 Euro), die XXL-Beutel schlucken jeweils ganze 6 Liter!

Fazit

Der Thomas Aqua+ Pet & Family ist ein sehr guter Staubsauger, der sich in unserem (hunde-)haarigen Haushalt bestens bewährt hat! Gerade die Möglichkeit, den Wasserfilter einzusetzen, macht diesen Staubsauger zu etwas ganz Besonderem: für mich funktioniert diese Variante des beutellosen Saugens besser als die sonst meist angewandte Zyklonentechnik, schon allein deshalb, weil beim Entleeren des Auffangbehälters eben nichts staubt – der Dreck ist einfach im Wasser gelöst und fliegt einem nicht entgegen bzw. setzt sich nicht durch statische Aufladung im Auffangbehälter fest. Die Waschsaugfunktion ist vielleicht nicht für jede Wohnung die beste Lösung, aber alles in allem auch eine tolle Sache – die Multifunktionalität ist in jedem Fall erstaunlich und größere Flächen lassen sich damit leicht wischen und aufnehmen.

Für mich ist der Aqua+ Pet & Family eine klare Empfehlung. Der UVP von 279,00 Euro ist sicherlich nicht ganz günstig, aber die Ausstattung ist sehr reichhaltig und die Verarbeitung wirkt sehr wertig, sodass ich davon ausgehe, dass man lange etwas von der Investition haben wird – von der überzeugenden Saugleistung mal abgesehen! Das Preis-Leistungs-Verhältnis finde ich daher auch gut!

Viele weitere Informationen zum Aqua+ Pet & Family findet ihr unter www.thomas-petandfamily.de. Kaufen könnt ihr ihn zum Beispiel direkt im Shop von Thomas oder bei Amazon°.

 


* Die Firma THOMAS hat mir den Staubsauger kosten- und bedingungslos zum Testen zu Verfügung gestellt – vielen Dank dafür!

° Amazon-Partnerlink

Warum man in Leipzig auf den Hund kommen kann*

Vergesst die alte Rivalität zwischen München und Berlin: Ab jetzt müssen wir im Süden uns alle Mühe geben, um im hündischen mit einer anderen Stadt mithalten zu können – nämlich mit Leipzig! Leipzig wurde nämlich kürzlich beim Dogs Award zur besten Stadt für Hunde gekürt – und das ist auch kein Wunder, wenn man sich mal die Fakten ansieht:

Spannend, dass nicht nur die Stadt, sondern auch die in ihr lebenden Hunde eine gute Figur machen: Dagegen sehen unsere Münchner Wohlstandszamperl doch manchmal etwas zu proper aus…

Auf jeden Fall ist Leipzig sicher mal eine Reise wert, denn neben den vielen Angeboten für Vierbeiner und ihre Menschen hat die Stadt noch so einige kulturelle Highlights zu bieten. Am besten einfach mal selber vorbeifahren und überprüfen, ob ihr Leipzig ebenfalls auszeichnen würdet :-)!
 


* Hinweis: Bei diesem Blogartikel handelt es sich um einen gesponserten Beitrag, einen sogenannten „Sponsored Post“.

Neuzugänge von Puppy & Prince – mit Verlosung*

Spielzeug "Dragons" von goDog

Kennt ihr das, wenn mehr oder weniger plötzlich eine neue Jahreszeit über einen hereinbricht und man das ganz dringende Bedürfnis hat, seine Garderobe aufzustocken oder auch passende Dekoartikel zu besorgen? Das geht mir nicht nur bei mir selber so, sondern auch bei Mika. Umso glücklicher war ich darüber, dass ich mir vor Kurzem ein paar Dinge im Shop von Puppy & Prince aussuchen durfte, den der ein oder andere hier vielleicht auch schon aus dem Artikel über ‚Grünes‘ Hundespielzeug und diversen Folgen des Schönen Hundelebens kennt.

Bestellung Puppy und Prince
Was mag sich wohl darin verbergen?

So habe ich mich erstmal stundenlang durch den Shop geklickt – es ist nämlich gar nicht so einfach, sich zu entscheiden, wenn man so eine große Auswahl schicker und besonderer Sachen vor sich hat. Hundefutter sucht man vergeblich, dafür gibt es ausgewählte Accessoires rund um den Hund. Man merkt, dass die Macher mit Herzblut bei der Sache sind und sich wirklich Gedanken um das Produktangebot machen: nichts wirkt zufällig oder fehlplatziert, den roten Faden bildet der Anspruch an Qualität und Stil.

Auch die Kategorien sind übersichtlich und ganz besonders freut mich, dass es einen eigenen Bereich nur mit Öko-Hundeartikeln gibt. Der Bestellvorgang ist einfach und übersichtlich, man hat viele Zahlungsmöglichkeiten und ab 80 Euro Bestellwert ist der Versand kostenlos. Das Trusted Shops-Zertifikat sorgt für Sicherheit und man wird im Bestellverlauf regelmäßig über den Status informiert – inklusive Versandankündigung, was ich äußerst praktisch finde.

Einblick in die Puppy und Prince Bestellung
Sneak Peek

Nun will ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen und euch zeigen, was wir Schönes ergattert haben:

Herbstoutfit

Passend zum Herbst habe ich mir ein klassisches ‚Outfit‘ für Mika gewählt, um ihn ab und an mal ’stadtfein‘ zu machen. Das Set aus Hundehalsband und -leine „Houndstooth“ passt, wie ich finde, sehr gut zu seinem eigentlich ‚englischen‘ Wesen (und dem irgendwie ‚britischen‘ Wetter momentan) passt. Das Hahnentrittmuster passt wunderbar zum Fleckenfell, das rote Nylonband kontrastiert sehr schön und sorgt dafür, dass man das Halsband auch in Mikas dickem Plüschfellkragen noch findet 😉 . Der kleine, runde Anhänger mit Knochenmotiv, der mit dem Halsband kam, hilft dabei natürlich auch! Die Leine liegt leicht und weich in der Hand. Sie ist dreifach verstellbar und hat stabile, große Karabiner. Beide Teile stammen vom französischen Label Bobby.

Kleiner Beschützer

Dieser niedliche kleine Drache hat vor allem drei Aufgaben: süß aussehen, kuschelig sein und Mika mit seinem Feueratem beschützen und wärmen. Ich denke, er wird seinen Job schon gut machen – bei Aufgabe 1 und 2 hat er sich auf jeden Fall schon gut gemacht. Das Stofftier ist von goDog und mit „Chew Guard Technology“ (Motto: „Dogs are tough but Chew Guard is tougher.“ hergestellt, das bedeutet, dass es doppelt vernäht sowie innen mit einem besonders widerstandsfähigen Futterstoff verarbeitet wurde, um es haltbarer zu machen. Wie stark der „Chew Guard“ ist, werden wir vermutlich nie erfahren, da Mika einfach nicht so der dolle Kauer ist 😉 . Auf jeden Fall hat der Drache, der dringend noch einen Namen braucht (ich dachte an Grisu – was meint ihr?) ein Quietschie im Schwanz und ist ansonsten eher schlenkerig gefüllt – für Mika ideal, da er nicht so gerne harte oder große Sachen ins Maul nimmt.

Ökospielzeug

Natürlich konnte ich nicht widerstehen und musste noch beim ökologischen Spielzeug zuschlagen. Und so wanderten zwei „Beco“-Produkte mit in den Warenkorb, genauer gesagt der Becoball in Grün und der Becoball mit Seil in Rosa. Beide Spielzeuge bestehen aus einem 100% natürlichem Bambus-Reisschalen-Naturkautschukgemisch, sind mit natürlichen Farbstoffen gefärbt und sollen robust sowie biologisch abbaubar sein. Ich finde, sie sehen außerdem auch noch toll aus! Der normale Becoball ist mit Leckerli füllbar und ‚uneben‘ geformt, damit er ‚wild‘ herumhüpft und den Hund so mehr fordert. Der Becoball mit Seil aus 100% Baumwolle eignet sich besonders zum Werfen und Apportieren. Beide Spielzeuge sind natürlich ungiftig!

Verlosung

Becoballs
Becoballs

Getestet haben wir die Becoballs noch nicht und das hat auch einen Grund: Ich möchte nämlich eines der beiden Spielzeuge an euch verlosen!

Schreibt mir doch einfach hier oder auf Facebook in die Kommentare, welches Spielzeug ihr lieber hättet. Der Gewinner, den ich auslose, bekommt dann sein Wunschspielzeug 🙂 .

Das Kleingedruckte:

Die Verlosung läuft bis einschließlich 01.11.2015. Mitmachen könnt ihr, wenn ihr in Deutschland oder Österreich lebt und mindestens 18 Jahre alt seid. Über den Gewinner entscheidet das Los, Mehrfachteilnahmen gelten nicht. Die Gewinnbenachrichtigung erfolgt per E-Mail oder auf Facebook. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Nicht vergessen: Bei Teilnahme über die Kommentare eine gültige E-Mail-Adresse hinterlassen, damit ich euch im Gewinnfall kontaktieren kann, und angeben, welches der Spielzeuge ihr gewinnen wollt.
 


* An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Puppy & Prince bedanken, die mir die Artikel zu Verfügung gestellt haben.

Ins Schwimmen kommen: Mika testet die Schwimmweste von Alcott*

Hinlegen ist mit der Schwimmweste schon mal kein Problem

Mika ist ja eine echte Wasserratte. Da traf es sich ganz hervorragend, dass uns Alcott (ihr erinnert euch vielleicht: über Alcott haben wir letztes Jahr nach der Interzoo schon etwas geschrieben) gefragt hat, ob wir nicht Lust hätten, die Schwimmweste aus ihrer Mariner-Kollektion zu testen. Hatten wir! Weniger gut traf sich, dass Mika prompt kurz vor dem Urlaub, in dem wir eigentlich ausführlich testen wollten, einen Hotspot am Vorderlauf und deshalb Badeverbot bekam. Und weil in diesem Jahr ja sowieso alles etwas anders läuft als geplant, wurde aus dem angedachten Urlaub an der Nordsee eben ein Kurztrip nach Österreich (aber ein Jahr ohne Österreich-Urlaub wäre ja irgendwie auch ein verlorenes Jahr 😉 ).

Die Goodies von Alcott
Die Goodies von Alcott

Dementsprechend fällt der Schwimmwesten-Test auch ein klein wenig anders aus als gedacht. Ich denke aber, dass man auch so einen ganz guten Eindruck bekommt, was das Teil so kann.

Vorab: Manch einer wundert sich vielleicht, wozu ein Hund überhaupt eine Schwimmweste braucht. Tatsächlich gibt es Hunde, die nicht schwimmen können! Mit einer Schwimmweste kann man diese unterstützen und ihnen somit etwa im Sommer zu einer Abkühlung im See verhelfen. Jungen Hunden, die das Schwimmen erst noch lernen sollen, kann so eine Schwimmweste ebenfalls Sicherheit geben – ihren Haltern übrigens auch! Aber auch Hunden, die schwimmen können, kann so eine Weste in bewegterem Wasser helfen. Außerdem sind Schwimmwesten quasi ‚Pflicht‘ bei therapeutischem Schwimmen, etwa zum Muskel(wieder)aufbau, zum Abnehmen oder bei Gelenkproblemen.

Die Schwimmweste von Alcott gibt es in zwei Farben: Schwarz-Grau mit Neongelb oder mit Aquablau, der Hauptfarbe der Mariner-Serie. Für die Sichtbarkeit im Wasser eignet sich die gelbe Variante natürlich am besten und da Mika ja sowieso jede Farbe tragen kann ;-), zog diese bei uns ein. Außerdem stehen drei Größen zur Auswahl, wir haben die größte in „L“ getestet.

Die Schwimmweste wirkt gut verarbeitet, mit sauberen Nähten und aus wertigem Material. Neben der knallig-gelben Farbe sorgen mehrere Reflektorstreifen für gute Sichtbarkeit. Die Weste ähnelt einem ‚normalen‘ Hundemantel mit dem Unterschied, dass der Bereich unter dem Bauch aus durchgängigem, abgesteppten Neopren besteht, sodass die Weste im geschlossenen Zustand den Körper quasi vollständig umschließt.

Hinlegen ist mit der Schwimmweste schon mal kein Problem
Hinlegen ist mit der Schwimmweste schon mal kein Problem

Die Weste ist sehr einfach anzuziehen, ganz ohne Step-In-Gerangel oder Kopf-Durchstecken: Dafür sorgen ein Klettverschluss im Brustbereich sowie Klettverschlüsse am Bauch. Das ist auch insofern sehr praktisch als man die Größe dadurch individuell anpassen kann, sodass nichts ‚herumschlabbert‘. Zusätzlich zu den stabil wirkenden Klettverschlüssen sorgen Gurtbänder für Stabilität. Auch diese lassen sich in der Länge wunderbar einstellen, hier hätte ich mir allerdings (zumindest in der von uns getesteten größten Größe „L“) etwas breitere Gurte gewünscht, eventuell auch etwas stabilere Schnallen. Da aber die Schwimmweste ja hauptsächlich zur Unterstützung gedacht ist und nicht, um das ganze Gewicht des Hundes zu tragen ;-), ist es so auch in Ordnung.

Um den Hund tatkräftig beim Schwimmen unter die Arme greifen zu können, gibt es an der Oberseite einen Tragegriff: Hier kann der Halter einfach den Auftrieb unterstützen und dafür sorgen, dass der Kopf nicht unter Wasser gerät. Der Griff besteht auch aus Gurtband, das zusätzlich mit einem beweglichen Stück Neopren ummantelt ist. Hier hat sich mir nicht ganz erschlossen, warum die Neoprenummantelung, die ja für einen angenehmeren Griff sorgt, nicht den kompletten Tragegriff umschließt – Menschen mit breiteren Händen würden es sicher zu schätzen wissen.

Der Tragegriff am Rücken mit Neoprenummantelung
Der Tragegriff am Rücken mit Neoprenummantelung

Apropos Kopf unter Wasser: Am Brustteil findet sich noch ein kleines Polster. Dieses soll sozusagen als kleines ‚Schwimmkissen‘ dienen und das Kinn stabilisieren, damit es leichter fällt, den Kopf über Wasser zu halten. Nun mag es an Mikas Anatomie liegen, dass es nicht unter den Fang reicht, aber ich fürchte, mit den Abmessungen und auch, weil es ‚zu tief‘ sitzt, ist es eher Deko als zweckdienlich. Das macht aber in unserem Fall nichts und ich vermute, auch bei den meisten anderen Hunden ist das eher unproblematisch, denn was die Weste wirklich ausmacht, ist ja ihr Auftrieb!

Das Kinn-Schwimmpolster erscheint mir leider nicht sehr funktional
Das Kinn-Schwimmpolster erscheint mir leider nicht sehr funktional

Was die Passform angeht, so ist diese bei Mikas Statur schon knapp bemessen: Er ist ja nun nicht gerade zierlich gebaut, knapp wurde es beim Brustkorb, der bei ihm nicht nur breit, sondern vor allem auch relativ tief ist. Das Gurtband war definitiv lang genug und ließ sich problemlos schließen, beim Neoprenteil am Bauch musste ich schon etwas ziehen, damit der Klettverschluss auf der größten Einstellung noch griff.

Wie schon erwähnt, konnten wir die Schwimmweste wegen Mikas Badeverbot nicht im Realeinsatz testen. Dafür durfte die Schwimmweste einfach mal alleine baden gehen :-)!

Auf zum Wassertest
Auf zum Wassertest

Wie man hoffentlich erkennen kann, hat schon allein der Neoprenteil, der am Bauch sitzt einen deutlichen Auftrieb: Hier saugt sich nichts mit Wasser voll, das Material schwimmt von alleine. Der obere Teil der Weste besteht aus gefüttertem Polyester: Hier spielt sich quasi die Magie Physik ab, die die Weste so sinnvoll macht. Das Futter des Oberteils der Weste besteht aus dichtzelligem Schaumstoff. Dieser wird speziell bei Menschen- sowie Hunderettungswesten verwendet. Er ist wasserabweisend und sorgt für den guten Auftrieb. Um die Weste unter die Wasseroberfläche zu bekommen, musste ich schon einiges an Druck darauf ausüben.

Durch die guten Nähte und das wasserabweisende Obermaterial dringt kein Wasser in die ‚Schwimmerabteilungen‘. Das ist nicht nur gut für die Schwimmfähigkeit, sondern auch für die Trockungsgeschwindigkeit. So schnell die Weste auch (von außen) nass ist, so schnell ist sie auch wieder getrocknet. Äußerst praktisch! Auch ansonsten ist die Weste pflegeleicht und lässt sich im Bedarfsfall einfach durch Abwischen reinigen.

Alles in allem hat mir die Weste gut gefallen: Unsicheren Schwimmern kann sie zu mehr Sicherheit verhelfen, sichereren Schwimmern zu mehr Ausdauer. Ihr solltet darauf achten, dass die Weste bei eurem Hund gut sitzt – am besten geht das natürlich durch Anprobieren! Münchner können das seit neuestem auch vor Ort tun: Das Haus des Hundes (im Mathäser Kino-Center) führt nämlich jetzt auch Produkte von Alcott – da könnt ihr also mal in Ruhe vorbeischnüffeln und euch durch das Sortiment stöbern!

Ansonsten würde ich euch empfehlen, euren Hund langsam an die Schwimmweste zu gewöhnen, bevor es das erste Mal ans und ins Wasser geht. Bitte beachtet, dass es auch Hunde gibt, die einfach nicht schwimmen wollen – da hilft dann auch eine Schwimmweste nicht, sondern nur Akzeptanz. Und ein obligatorischer Sicherheitshinweis: Lasst eure Hunde bitte nicht unbeaufsichtigt mit der Weste ins Wasser.

Da unser richtiger Schwimmtest ja leider ‚ins Wasser gefallen‘ ist, habe ich mich umso mehr über die weiteren Goodies gefreut, die Alcott uns mitgeschickt hat: ein niedlicher Halsband-Anhänger passend für alle Seehunde :-), eine Probe-Packung „EasyClean Premium“ Hundekotbeutel und ein 3er-Set Bälle.

Die Goodies von Alcott
Die Goodies von Alcott

Der Anhänger stieß bei Mika auf jeden Fall schon mal auf Begeisterung. Er ist aus Metall, hat einen kleinen Schlüsselring, mit dem man ihn am Halsband oder Geschirr befestigen kann, und auf ihm zu lesen ist „Doggy Paddler“.

Die Kotbeutel sind erstaunlich praktisch konzipiert: Im unteren Bereich sind sie doppellagig, der ‚Greifbereich‘ hat eine Art Mulde, sodass sich die Hinterlassenschaften gut fassen lassen, und der Beutel ist lang genug, um ihn problemlos zuknoten zu können. Das Material wirkt stabil und dürfte damit auch recht ‚geruchssicher‘ sein. Einzig der entsprechend hohe anfallende Plastikmüll könnte einen hier abschrecken – allerdings sind die Tüten laut Verpackung „natürlich abbaubar“.

Am meisten Spaß hatten wir aber auf jeden Fall mit den Bällen! Sie sehen aus wie normale Tennisbälle, kommen aber in verschiedenen Farben. Unter der Beflockung sind sie aus Gummi und hüpfen dementsprechend toll auf härteren Untergründen. Ein Quietscher ist auch mit drin – das ist nicht so mein Geschmack, aber Mika packt in der Regel so sanft zu, dass er den Quietscher dabei nicht auslöst.

Testen macht müde – oder war es doch das Ballspielen? Mika war jedenfalls zufrieden und gönnte sich nach all der Anstrengung erstmal (wenn schon kein richtiges, dann wenigstens) ein Sonnenbad 🙂

Testen macht müde
Testen macht müde 🙂

 

* Disclaimer: Die Schwimmweste sowie die anderen Produkte wurden mir von Alcott kosten- und bedingungslos zum Testen zu Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Der Artikel gibt meine eigene Meinung wieder.