Kinesiologie für Mensch und Tier

Tamara Holy mit Dora. Foto: Stefanie Szillat

Gastartikel von Tamara Holy, Kraftquelle – Kinesiologie für Mensch und Tier

Als ich 2004 mit der Ausbildung zur Kinesiologin begonnen habe, wollte ich in erster Linie meine Kinder bei ihren Schulschwierigkeiten unterstützen. Im Laufe der Zeit habe ich dann festgestellt: „Hoppla, da passiert ja auch bei mir ganz viel!“ Seither bin ich von der Methode nach wie vor hellauf begeistert.

Als ich dann auch noch erfahren habe, dass es eine Tierkinesiologie gibt, war es um mich geschehen. Ich schloss also auch noch die Ausbildung zur Tierkinesiologin ab.
Seit 2006 betreibe ich nun meine Praxis für Mensch und Tier in Unterschleißheim bei München.

Was ist Kinesiologie

Ihr fragt euch nun sicher, ja was ist denn das und was kann ich damit erreichen?
In den 60er Jahren fand der amerikanische Chiropraktiker George Goodheart heraus, dass sich physische und psychische Vorgänge im Menschen auch im Funktionszustand der Muskeln spiegelten. Ebenso stellte er einen Zusammenhang von Muskeln zu den einzelnen Organen über die Meridiane her. Meridiane sind Energieleitbahnen im Körper. Sind diese irgendwo unterbrochen oder geschwächt, kann die Lebensenergie nicht mehr optimal fließen und beeinflusst somit unseren ganzen Körper. Goodheart benutzte Reflex- und Akupunkturpunkte, um die Blockaden im Energiehaushalt zu balancieren.

Um diese Defizite im Körper aufzuspüren, entwickelte er den sogenannten Muskeltest. Denn ein schwacher Muskel zeigte ihm, wo energetisch etwas nicht im Fluss war.

Tierkinesiologie kann helfen, Stress zu reduzieren und zu einem harmonischeren Miteinander zu finden. Foto: Thomas Redenz
Tierkinesiologie kann helfen, Stress zu reduzieren und zu einem harmonischeren Miteinander zu finden. Foto: Thomas Redenz

Dieser Muskeltest, als Biofeedback vom Körper, wird in den verschiedensten Kinesiologierichtungen verwendet, um Ungleichgewichte oder Blockaden zu erkennen.

Im Laufe der Zeit entwickelten sich daraus verschiedene Konzepte, wie Touch for Health, Brain-Gym oder Three in One Concepts, um nur einige zu nennen.

Stress

Wie kann es nun zu Energieungleichgewichten kommen?
Durch Stress!

Doch was ist Stress eigentlich? Stress ist ursprünglich ein Begriff aus der Materialforschung, welcher besagt, wie viel Anspannung nötig ist, um Glas oder Metall zu verzerren/verformen. In der Medizin wurde der Begriff 1950 eingeführt, als Bezeichnung für die Belastungen, Anstrengungen und Ärgernisse, denen Lebewesen täglich ausgesetzt sind.

Heutzutage nehmen wir das Wort „Stress“ recht schnell in den Mund. Doch Stress ist nicht gleich Stress. Manchmal braucht es einen gewissen Druck, damit wir in Bewegung bleiben und vorankommen. Dabei fühlen wir uns ganz wohl. Das ist dann der sogenannte Eu-Stress. Wenn jedoch eine Belastung von uns so wahrgenommen wird dass wir sie als bedrohlich empfinden und fürchten, sie mit unseren Mitteln nicht bewältigen zu können, sprechen wir von Di-Stress.

Und dabei sind wir schon tief im Thema. Denn jeder von uns bewertet solche Situationen anders. Somit hat auch jeder ein anderes Stresslevel.

Wenn nun der Stress bzw. die damit verbundene Hormonausschüttung im Körper nicht abgebaut werden kann, führt dies langfristig zu körperlichen und emotionalen Beschwerden. Mit der Kinesiologie arbeite ich vor allem am emotionalen Stress, welcher sich hinter den Themen versteckt.

Tierkinesiologie

Da dies ja ein Hundeblog ist, möchte ich die Arbeit gerne anhand der Tierkinesiologie erläutern.

Auch unsere Tiere können durchaus unter Stress leiden. Es gibt viele Auslöser, welche wir als Menschen oft nicht als solche erkennen. Denn für uns sind diese ja nicht „stressig“. Doch sollten wir uns immer vor Augen halten, dass alles, was unsere tierischen Begleiter ängstigt oder verunsichert, zu negativen Emotionen führt.

Wenn dieser Stress nicht abgebaut werden kann, kommt es zum Dauerstress und dementsprechend zu körperlichen Symptomen.

Beim Tier kann sich diese Dauerbelastung unter anderem äußern in:

  • Aggressivität gegen sich selbst oder andere
  • Zittern, Unruhe, Nervosität
  • Wundlecken und Benagen
  • vermehrte Lautäußerungen
  • Zerstörung von Gegenständen
  • Angstbeißen
  • Unsauberkeit
  • verändertes Sozialverhalten
  • vermehrtes Angst- und Fluchtverhalten
  • verändertes Fressverhalten
  • Magen-Darmprobleme
  • Hautprobleme
  • gestörtes/verändertes Schlafverhalten
  • Verstecken, Zurückziehen
  • meiden bestimmter Orte, Personen
  • Erbrechen
  • Hecheln
  • Speicheln
  • feuchte Pfoten

Wenn eines oder mehrere Symptome über das normale Maß hinausgehen, kann man davon ausgehen, dass das Tier unter Stress leidet.

Das Ziel meiner Arbeit ist nun, herauszufinden, was emotional beim Tier zu Grunde liegt, und das energetische Gleichgewicht wieder herzustellen.

Was ist eine Balance?

Bei der Tierkinesiologie wird der Kontakt zum Tier über eine Surrogatperson hergestellt. Foto: Thomas Redenz
Bei der Tierkinesiologie wird der Kontakt zum Tier über eine Surrogatperson hergestellt. Foto: Thomas Redenz

Meine Antworten erhalte ich durch den kinesiologischen Muskeltest. Das heißt, ich teste über den Besitzer bzw. die Bezugsperson, da mir der Hund seine Pfote ja nicht so lange zur Verfügung stellt. Hierzu wird der Körperkontakt zum Tier bei der Surrogatperson eingespeichert und der Mensch dient als energetisches Verlängerungskabel.

Das Tier kann dadurch genau sein Thema aufzeigen, welches wir mit Hilfe des „Emotionsrades nach EBCA“ austesten. Dort finden sich Begriffe und Erläuterungen, die wir Satz für Satz oder Wort für Wort erfragen.

So geht es durch die ganze Balance. Auch die Balanceübungen sucht sich das Tier selbst aus. Dies funktioniert durch die energetische Verbindung. Da ich ständig in Berührung mit der Surrogatperson bin, stehe ich auch mit dem Tier in Verbindung. So sieht es in meinem dargebotenen „Bauchladen“, was ich zu bieten habe, und kann es sich gezielt holen.

Am Ende der Balance wird noch eine Unterstützungsaufgabe ausgewählt, welche mindestens 3 Wochen täglich durchzuführen ist. Dies ist sehr wichtig, damit sich das neue Muster auch manifestieren kann. Ansonsten wäre es so, als ob man zu seinem Tier sagt: „Jetzt weiß ich was dir fehlt, doch nun komm selbst klar damit.“ Und das möchte ja wohl keiner!

Es ist also eine ganzheitliche Methode zur Verbesserung des Wohlbefindens und der Kommunikation miteinander. Denn wir kommunizieren ständig mit unserem Tier. Meistens jedoch auf unbewusster und körperlicher Ebene.

Balanceübungen

Es gibt ganz verschiedene Balanceübungen. Dies können Atemübungen sein, Ausgleichen von Meridianen oder Akupressurpunkten, um nur ein paar zu nennen. Auch kann sich das Tier Übungen für den Menschen aussuchen, was sehr effektiv ist, wenn es etwas übernommen hat oder das Thema mit früheren Verbindungen zu tun hat. Zum Beispiel bei Tieren, welche aus dem Tierschutz kommen oder die ich nicht von klein auf kenne.

Durch eine Balance kann man sich besser in sein Tier einfühlen. Stressoren werden dadurch leichter erkannt und man kann anders als bisher damit umgehen. Das Miteinander von Mensch und Tier wird dadurch eingestimmter, respektvoller und harmonischer.

Zur Person

Tamara Holy mit Dora. Foto: Stefanie Szillat
Tamara Holy mit Dora. Foto: Stefanie Szillat

Mein Name ist Tamara Holy. ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter.
Seit unsere Labradordame Dora 2014 von uns gegangen ist, haben wir momentan keinen Vierbeiner an unserer Seite. Es lässt sich beruflich zur Zeit nicht vereinbaren. Doch es ist fest eingeplant, unser Leben durch einen Hund wieder bereichern zu lassen :).

Meine Ausbildung zur Kinesiologin habe ich bei verschiedenen Lehrern in Deutschland und Österreich erhalten. Zur Tierkinesiologien ließ ich mich in Österreich ausbilden. Insgesamt habe ich inzwischen ca. 900 Stunden Ausbildung genießen dürfen.

Die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson für Mensch und Tier sowie Shiatsu für Hunde runden mein Angebot ab.

Weitere Infos: Kraftquelle – Kinesiologie für Mensch und Tier

Der Hund bei der Arbeit: Vom artgerechten Umgang in der tiergestützten Therapie (Teil 2)

Gastartikel von Stephanie Lang von Langen, Das Wunjo-Projekt

Der Einsatz von Hunden kann die therapeutische Arbeit erleichtern, im Schulunterricht zu mehr Ruhe und Konzentration beitragen und Senioren mehr Lebensfreude, Mobilität und geistige Beweglichkeit schenken. Das ist bekannt, nicht nur unter Tierfreunden. Immer mehr Hunde werden für tiergestützte Therapie eingesetzt. Doch artgerechter Umgang ist dabei oft nachrangig. Wie müssen Ausbildung und Arbeit gestaltet sein, damit sie auch den Bedürfnissen des Tieres gerecht werden? Und worauf sollten Hundehalter achten, die im Bereich der tiergestützten Therapie aktiv werden wollen?

Der Alltag des Therapiehunde-Teams

Kein Hund ist unbegrenzt einsetzbar. Damit er beim Einsatz in der tiergestützten Therapie nicht übermäßig belastet wird, sollte man seinen Hund genau kennen und sehen, wann er Pausen braucht, welche Situationen ihm Stress bereiten und wann man ihn aus der Arbeit nehmen sollte. Idealerweise hat der Hundehalter gelernt, die Signale rechtzeitig wahrzunehmen, damit er den Hund und den Klienten nicht überfordert.

Leider sieht der Alltag häufig anders aus: Viele Hunde werden an ihre Belastungsgrenze getrieben, da ihre Halter unzureichend oder gar nicht ausgebildet sind. Sie fehlinterpretieren Stressverhalten und nehmen ihre Hunde weiter in Altenheime und Schulen mit, obwohl sie dazu nicht mehr in der Lage sind – oder es möglicherweise nie waren.

Kein lukrativer Nebenverdienst

Als lukrativer Nebenverdienst ist die tiergestützte Arbeit mit Hund daher nicht wirklich geeignet. Wer mit seinem Hund sein Einkommen aufbessern will, sei gewarnt: Ein Hund kann nicht jeden Tag und nicht über mehrere Stunden eingesetzt werden.

Natürlich geht ein Labrador in der Regel gern in die Schulklasse und man wird ihm ansehen, dass er all die Kinder liebt, dass er Spaß mit ihnen hat: Doch der Kontakt zu den vielen Kindern ist auch für dieses Tier anstrengend und es muss viele Eindrücke verarbeiten. Auch ein Hund, der viel Kontakt mit fremden Menschen gewohnt ist, kann nicht unbegrenzt eingesetzt werden – auch wenn er stets freundlich ist. Hunde nehmen Stimmungen wahr, auch bei Fremden. Das kann sie belasten. Sie müssen Gelegenheit bekommen, das Erlebte zu verarbeiten. Hunde brauchen Ausgleich in Form von Spielen, Laufen oder Ruhe. Dabei werden die angesammelten Stresshormone abgebaut.

Die Folgen von Stress – auch beim Therapiehund

Wenn der Hund zu lange zu viele Stresshormone im Körper behält, beeinträchtigt das sein Verhalten – zum Beispiel gegenüber anderen Hunden oder Menschen, auch im Alltag. Sie werden schreckhaft, nervös, unsicher, verlieren ihr Lernvermögen. Hier ist der Hundehalter gefragt, für Ausgleich und Ruhe zu sorgen.

Dauerhafte Stressbelastung hat schwerwiegende Folgen, zum Beispiel Angst-Beißen, übermäßiges Bellen oder Ruhelosigkeit.

Die positiven Effekte der Arbeit

Mit einer gut gemachten Ausbildung kann die Arbeit in der tiergestützten Therapie für Hund und Mensch eine wunderbare Erfahrung sein: Viele Teilnehmer berichten, dass sie ihre Hund durch die regelmäßige Beschäftigung miteinander besser kennengelernt haben und dass ihr Hund interessierter ist und folgsamer, dass sie zu einem echten Team zusammengewachsen sind:

  • Der Hund bekommt eine sinnvolle Beschäftigung, die ihn auslastet und ihm Spaß macht. Das Selbstbewusstsein nicht nur des Hundes wächst.
  • Die Zusammenarbeit stärkt die Beziehung von Hund und Mensch. Man erlebt, wie die Gefühle und das Verhalten des Menschen den Hund beeinflussen, wie der Hund als Resonanzgeber wirkt für Stimmungen.
  • Die Arbeit fordert und fördert Charakter und Persönlichkeit von Hund und Mensch. Ein Beispiel: Um anderen Menschen helfen zu können, muss man zunächst lesen können, was der Hund spürt. Man übt Feedback und Empathie.
  • Der Mensch lernt einen verantwortungsvollen Umgang mit seinem Tier, ist Vorbild auch in der Öffentlichkeit, bekommt positive Rückmeldung.

Literaturtipps

  • Prof. Dr. Udo Gansloßer und Petra Krivy: Verhaltensbiologie für Hundehalter – Das Praxisbuch, Kosmos Verlag (August 2011)
  • Monika A. Vernooij und Silke Schneider: Handbuch der Tiergestützten Intervention – Grundlagen, Konzepte, Praxisfelder, Verlag Quelle und Meyer (Februar 2010)
  • Dr. Carola Otterstedt: Mensch und Tier im Dialog – Kommunikation und artgerechter Umgang mit Haus- und Nutztieren. Methoden der tiergestützten Arbeit und Therapie, Kosmos Verlag (Oktober 2007)

 

Stepahnie Lang von Langen
Stepahnie Lang von Langen

Über die Autorin
Stephanie Lang von Langen wuchs in Kenia auf und zog mit 11 Jahren mit Ihren Eltern nach Oberbayern. Sie studierte an der ATN Zürich/Schweiz Tierpsychologie für Hunde und Pferde und arbeitet seit rund 12 Jahren als Verhaltenstrainerin und Ausbilderin für Hundeführer und Hundehalter. Ihre Schwerpunkte sind Verhaltenstraining für Problemhunde, Verhaltensberatung für Auslandshunde sowie Ausbildung zur Personensuche (Mantrailing). 2009 gründete sie in Bad Tölz das Ausbildungszentrum für Therapiebegleithundeteams ‚Wunjo-Projekt‘.

Über das Wunjo-Projekt
Seit 2009 gibt es im oberbayerischen Bad Tölz ein Ausbildungszentrum für tiergestützte Therapie und seit 2013 auch in München Grünwald.
Die zehnmonatige Kompakt-Ausbildung vermittelt alle Kenntnisse und Fertigkeiten zur Arbeit in der tiergestützten Therapie und legt besonderen Wert auf artgerechten Umgang.
Der praktische Teil der Ausbildung findet in verschiedenen sozialen Einrichtungen statt. Vom Wunjo-Projekt ausgebildete Teams arbeiten derzeit in Schulen, Seniorenwohnheimen, sozialtherapeutischen Wohnheimen, einem Mehrgenerationen-Haus, einer Rehaklinik sowie mehreren psychotherapeutischen Praxen in Oberbayern.

Weitere Infos: www.das-wunjo-projekt.de

Sinnvolle Beschäftigung für Jagdhunde Teil 2 – Dummytraining

Gastartikel von Sandra Hofmeister, Die Zamperlschule

Dummytraining erfreut sich inzwischen bei fast allen Hunderassen und Mischlingen großer Beliebtheit. Für Vertreter der Jagdhunderassen eignet sich die Jagd nach der Ersatzbeute – ein gefüllter Stoffsack – ganz besonders als artgerechte Beschäftigung.

In den drei Sparten des Dummytrainings – Einweisen, Markieren und Freiverlorensuche – werden Bereiche der Jagd simuliert.

Abwechslungsreich und alltagstauglich: Dummytraining macht einfach Spaß! Foto: © Sarah Peter, www.spiegelmomente.de
Abwechslungsreich und alltagstauglich: Dummytraining macht einfach Spaß! Foto: © Sarah Peter, www.spiegelmomente.de

Die Basics

Neben der Freude an der gemeinsam sinnvoll verbrachten Zeit geht es bei der Dummyarbeit vor allem um Genauigkeit.

Die Grundvoraussetzungen bei der Dummyarbeit sind das ruhige Warten, wenn Dummys geworfen werden, und das Bringen auf direktem Weg. Im Training sollten daher Übungen zur korrekten Grundstellung, Steadiness, die sog. Standruhe, und das ordentliche Abgeben des Dummys in die Hand auf dem Plan stehen.

Die drei Teilbereiche

Beim Einweisen lernt der Vierbeiner, sich voll und ganz auf seinen Menschen zu konzentrieren und sich mit Hilfe der zuvor in kleinen Schritten aufgebauten Signale voran, links, rechts, weiter voran und stopp, in verschiedene Richtungen lenken zu lassen, um anschließend den dort hinterlegten Dummy aufzunehmen und zurückzubringen.

Bei den sog. Markierungen besteht die Kunst darin, dass sich der Hund die Fallstelle des Beutels so exakt wie möglich merken soll und ihn nach Aufforderung seinem Menschen apportiert. Um beim Werfen die volle Aufmerksamkeit des Hundes zu haben – denn nur so sieht er, wo die „Beute“ landet – empfiehlt es sich, gut sichtbare zweifarbige Markerdummys zu verwenden, um einer großflächigen Suche vorzubeugen.

Für fortgeschrittene Dummyjäger können auch mehrere Markierungen geschmissen werden. Der Hund muss sich bei diesen „Memory-Markings“ die Fallstellen über einen längeren Zeitraum merken und die Beutel nacheinander holen, wobei der Besitzer die Reihenfolge vorgibt.

Bei der Freiverlorensuche darf der Vierbeiner nach Herzenslust seine Nase einsetzen und zu Anfang einen, später mehrere Dummys suchen, die vorher versteckt wurden. Ob im hohen Gras, im Laub, hinter Bäumen, eingebuddelt oder an einen Strauch gehängt, hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Die versteckten Apportiersäcke sollen dann einzeln vom Hund zurückgebracht werden.

Warum macht Dummytraining soviel Spaß?

Dummytraining wird nie langweilig. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich beliebig steigern, in dem man Distanzen vergrößert, mit mehreren Dummys oder in anspruchsvollerem Gelände arbeitet. Wasserapport und Kombiübungen in der Gruppe bieten für Fortgeschrittene ebenfalls Abwechslung im Training.

Dummyarbeit macht Spaß und lässt sich ganz einfach in den Alltag integrieren, da man außer den Dummys und evtl. einer Pfeife keine weitere Ausrüstung benötigt. Die gemeinsame „Jagd“ fördert die Bindung und sorgt für Ausgeglichenheit bei unseren Vierbeinern.

Über Die Zamperlschule

Die Zamperlschule bietet neben fundiertem Fachwissen und einer großen Auswahl an Beschäftigungsmöglichkeiten vor allem individuelles Training. Jedes Mensch-Hund-Team ist anders, hierauf wird sowohl im Einzeltraining als auch in den Gruppenstunden oder bei Workshops speziell eingegangen. Wer gerne in entspannter Atmosphäre mit seinem Vierbeiner lernen möchte, wie viel Spaß Hundetraining machen kann, ist hier genau richtig!

Weitere Infos: www.diezamperlschule.de

Der Hund bei der Arbeit: Vom artgerechten Umgang in der tiergestützten Therapie (Teil 1)

Gastartikel von Stephanie Lang von Langen, Das Wunjo-Projekt

Der Einsatz von Hunden kann die therapeutische Arbeit erleichtern, im Schulunterricht zu mehr Ruhe und Konzentration beitragen und Senioren mehr Lebensfreude, Mobilität und geistige Beweglichkeit schenken. Das ist bekannt, nicht nur unter Tierfreunden. Immer mehr Hunde werden für tiergestützte Therapie eingesetzt. Doch artgerechter Umgang ist dabei oft nachrangig. Wie müssen Ausbildung und Arbeit gestaltet sein, damit sie auch den Bedürfnissen des Tieres gerecht werden? Und worauf sollten Hundehalter achten, die im Bereich der tiergestützten Therapie aktiv werden wollen?

Risikovermeidung: Überlegungen vor dem Beginn der Ausbildung

Das große Risiko bei der tiergestützten Therapie aus Perspektive des Tierschutzes ist: Wenn der Hund als reines Instrument der therapeutischen Arbeit dient, spielt artgerechter Umgang keine Rolle. Also wird der Hund überfordert oder gestresst, werden seine Äußerungen missachtet und seine Gesundheit gefährdet – dabei muss nicht mal böse Absicht im Spiel sein.

Das beginnt bei der Ausbildung. Ob der Tierschutz geachtet wird, stellt der aufmerksame Interessent bald fest. Ein zuverlässiges Signal ist, ob man zu Beginn der Ausbildung befragt wird: Warum will ich die Ausbildung machen und wie stelle ich mir die künftige Arbeit mit meinem Hund vor, wie schätze ich meinen Hund ein und vor allem: warum glaube ich, dass diese Arbeit das Richtige für mich und meinen Hund ist. All diese Fragen sind berechtigt und wichtig – denn nicht jedem tut diese Arbeit gut.

Frage eins: Bin ich geeignet?

Der Interessent sollte sich darüber klar sein, ob er anderen mit seiner Arbeit helfen kann, ohne die Bedürfnisse seines Hundes aus den Augen zu verlieren. Nicht artgerecht ist eine Ausbildung, wenn sie lehrt, dass jeder Hund alles erdulden muss und in jedem Bereich der tiergestützten Therapie eingesetzt werden kann. Denn jedes Team aus Hund und Mensch ist einzigartig. Und so sollte im Laufe der Ausbildung von Mensch und Hund herausgearbeitet werden, wo die Stärken liegen.

Frage zwei: Ist mein Hund geeignet?

Die meisten Hunde sind geeignet. Selbstverständlich muss man Beißunfälle ausschließen können, den Hund jederzeit abrufen können und unter Kontrolle haben. Das ist die erste Bedingung.

Zweitens spielt die Persönlichkeit des Hundes eine große Rolle bei der Frage, in welcher therapeutischen Arbeit er positiv wirken kann. Erfahrene Trainer erkennen, welcher Typ Hund vor ihnen steht und wie stark er durch seinen Halter beeinflusst ist. Hunde spüren genau, wie es dem Menschen geht und welche Gefühle er hat. Diese Fähigkeit macht ihn ja so wertvoll für die Arbeit mit anderen Menschen.
Auch Hunde haben Vorlieben: Der eine fühlt sich zu Kindern hingezogen, der andere zu älteren Menschen. Und das ist gut so. Das sollte man berücksichtigen, wenn man allen Beteiligten gerecht werden will und das positive Potential der tiergestützten Therapie voll ausschöpfen möchte.

Frage drei: Welche Ausbildung ist für mich geeignet?

Die dringende Empfehlung für alle Interesse an tiergestützter Therapie: Die Ausbildung sollte sorgfältig gewählt werden.

Eine gute Ausbildung für Mensch und Hund setzt qualifizierte Dozenten voraus, mindestens aus den Bereichen Psychologie, Medizin und Verhaltensbiologie des Hundes. Ein Blick auf den Fach- und Erfahrungshintergrund des Ausbilder-Teams zeigt: Habe ich es mit kompetenten und einschlägig erfahrenen Lehrern aus den erforderlichen Disziplinen zu tun?

Checkliste – So erkenne ich eine geeignete Ausbildung für tiergestützte Therapie

  • Es unterrichten mehrere qualifizierte Dozenten, mit Kenntnissen in Psychologie, Medizin und Verhaltensbiologie des Hundes
  • Die Ausbildung umfasst mindestens auch: Kynologie, Verhaltensbiologie des Hundes, Stress bei Hunden, Hund-Mensch-Kommunikation
  • Der Umgang mit Menschen in den relevanten Lebenssituationen wird thematisiert, z.B. Lernschwierigkeiten und Konzentration, psychische Störungen und Einschränkungen, Krankheit und Traumatisierung, Alterserkrankungen und Demenz
  • Es wird auf artgerechten Umgang und Tierschutz geachtet
  • Die Helfer-Ethik der Ausbildungsteilnehmer wird thematisiert, z.B. Abgrenzung und Burnout-Prävention, Angebot einer Supervision
  • Eine Vorbereitung auf die spätere praktische Arbeit findet in Theorie und Praxis statt, z.B. gibt es ausreichende Möglichkeiten zu begleiteten Praktika
  • Zum Abschluss legen die Teilnehmer vor einem externen Prüfer einen Test in Theorie und Praxis ab
  • Die Teams stellen sich auch nach Ausbildungsende regelmäßig wieder vor und belegen ihre Einsatzfähigkeit (mindestens alle eineinhalb Jahre)

Vom Sinn artgerechter Arbeit

Spätestens im Praxis-Einsatz zeigt sich, dass artgerechte Ausbildung auch aus therapeutischer Sicht eine Erfolgs-Voraussetzung ist. Manche Ausbildungen vertreten den Standpunkt, dass die Hunde im therapeutischen Einsatz alles erdulden müssen und trimmen sie auf absoluten Gehorsam. Das ist kontraproduktiv.

Im Umgang mit dem Klienten ist nicht Kadavergehorsam gewünscht, sondern intelligenter Ungehorsam: Der Hund muss in der Lage sein, selbständig Kontakt zum Klienten aufzunehmen. Er soll auch mal betteln oder schmeicheln, um Spielen, Futter oder Streicheleinheiten werben. Nur wenn er das kann, wird eine Interaktion zwischen Hund und Klienten entstehen – und das ist die Voraussetzung für das therapeutisch wirkende Erfolgserlebnis.

Ein Hund, der absolut auf Gehorsam getrimmt ist, wird sich nur am Halter orientieren. Er wird sichergehen wollen, dass er alles recht macht. Der Hund wird unselbständig und die Kontaktaufnahme zu Fremden fällt ihm schwer. Eine freie Interaktion mit dem Klienten kann dann kaum zustande kommen.

Stepahnie Lang von Langen
Stepahnie Lang von Langen
Über die Autorin
Stephanie Lang von Langen wuchs in Kenia auf und zog mit 11 Jahren mit Ihren Eltern nach Oberbayern. Sie studierte an der ATN Zürich/Schweiz Tierpsychologie für Hunde und Pferde und arbeitet seit rund 12 Jahren als Verhaltenstrainerin und Ausbilderin für Hundeführer und Hundehalter. Ihre Schwerpunkte sind Verhaltenstraining für Problemhunde, Verhaltensberatung für Auslandshunde sowie Ausbildung zur Personensuche (Mantrailing). 2009 gründete sie in Bad Tölz das Ausbildungszentrum für Therapiebegleithundeteams ‚Wunjo-Projekt‘.

Über das Wunjo-Projekt
Seit 2009 gibt es im oberbayerischen Bad Tölz ein Ausbildungszentrum für tiergestützte Therapie und seit 2013 auch in München Grünwald.
Die zehnmonatige Kompakt-Ausbildung vermittelt alle Kenntnisse und Fertigkeiten zur Arbeit in der tiergestützten Therapie und legt besonderen Wert auf artgerechten Umgang.
Der praktische Teil der Ausbildung findet in verschiedenen sozialen Einrichtungen statt. Vom Wunjo-Projekt ausgebildete Teams arbeiten derzeit in Schulen, Seniorenwohnheimen, sozialtherapeutischen Wohnheimen, einem Mehrgenerationen-Haus, einer Rehaklinik sowie mehreren psychotherapeutischen Praxen in Oberbayern.

Weitere Infos: www.das-wunjo-projekt.de

Sinnvolle Beschäftigung für Jagdhunde Teil 1 – Mantrailing

Gastartikel von Sandra Hofmeister, Die Zamperlschule

Ursprünglich dafür gezüchtet, Wild aufzuspüren, zu verfolgen und/oder anzuzeigen, sind die meisten jagdlich passionierten Hunde heute arbeitslos und machen ihren nicht-jagenden Besitzern das Leben schwer.

Jagdhunde brauchen eine Aufgabe. Was liegt näher als einen Hund, der am liebsten seine Nase einsetzt, mit Mantrailing – der Suche nach einem bestimmten Menschen – auszulasten?

Mantrailing bietet gemeinsame Erfolgserlebnisse für Hund und Mensch - und lastet das Nasentier Hund artgerecht aus. Foto: © Sarah Peter, www.spiegelmomente.de
Mantrailing bietet gemeinsame Erfolgserlebnisse für Hund und Mensch – und lastet das Nasentier Hund artgerecht aus. Foto: © Sarah Peter, www.spiegelmomente.de

Teambuilding durch Mantrailing

Nichts ist so artgerecht wie Nasenarbeit, egal ob Suchspiele, Flächensuche, Geruchsidentifizierung oder Mantrailing.

Anders als bei der Flächensuche sind Mensch und Hund beim Trailing durch eine lange Leine miteinander verbunden. Hierbei verfolgt der Hund die Spur eines bestimmten Menschen, nachdem er dessen Individualgeruch zuvor anhand eines getragenen Kleidungsstückes o.ä. aufgenommen hat.

Die gemeinsame Menschsuche wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Mensch-Hund-Beziehung aus. Der Hundebesitzer lernt seinen Vierbeiner besser zu beobachten und seine Körpersprache zu „lesen“. Man kommt nur durch Teamwork zum Ziel, mit der Zeit wachsen Mensch und Hund immer mehr zusammen, was sich wiederum auch im Alltag bemerkbar macht.

Mantrailing ist mehr als dem Hund hinterherzulaufen, aktive Mitarbeit von Seiten des Hundeführers ist gefragt! Dieser unterstützt den Vierbeiner am anderen Ende der Leine mittels Körpersprache und Leinenhandling. Im Training lernt der Besitzer dem Suchhund nicht im Weg zu stehen oder unbewusst durch seine Positionierung eine – eventuell sogar falsche – Richtung vorzugeben.

Ob Sie Mantrailing nur als Hobby betreiben möchten oder sich ein Engagement in einer Rettungshundestaffel vorstellen können, Spaß macht die gemeinsame Sucharbeit allemal!

Über Die Zamperlschule

Die Zamperlschule bietet neben fundiertem Fachwissen und einer großen Auswahl an Beschäftigungsmöglichkeiten vor allem individuelles Training. Jedes Mensch-Hund-Team ist anders, hierauf wird sowohl im Einzeltraining als auch in den Gruppenstunden oder bei Workshops speziell eingegangen. Wer gerne in entspannter Atmosphäre mit seinem Vierbeiner lernen möchte, wie viel Spaß Hundetraining machen kann, ist hier genau richtig!

Weitere Infos: www.diezamperlschule.de

Antijagdtraining – mehr als Schleppleine und Superpfiff

Gastartikel von Sandra Hofmeister, Die Zamperlschule

Jagdhunde erfreuen sich immer größerer Beliebtheit in Nichtjäger-Hand. In den meisten Fällen bedeutet es viel Arbeit und Durchhaltevermögen, aus dem arbeitslosen Jäger einen Begleiter zu machen, dem man auf dem gemeinsamen Spaziergang beim Freilauf vertrauen kann.

Gerade – aber nicht nur – Jagdhunde und Jagdhundmischlinge aus dem Ausland bringen häufig eine ordentliche Portion Jagdtrieb mit in ihr neues Zuhause, womit die frisch gebackenen Hundebesitzer mitunter überfordert sind. Oft wird die jagdliche Passion völlig unterschätzt und nicht bedacht, dass die Hunde zum Teil schon jagdlich gearbeitet haben, bevor sie „aussortiert“ wurden und ihren Weg nach Deutschland antreten durften.

Das gleiche Training für Jederhund?

Der meiner Meinung nach wichtigste Aspekt des Antijagdtrainings – oder besser: des Alltagstrainings für Jagdhunde – ist das Wissen über rassetypische Verhaltensweisen.

Jagdhund ist nicht gleich Jagdhund, ein Setter verhält sich anders als ein Weimaraner, ein Beagle anders als ein Podenco, dasselbe gilt natürlich auch für Mischlinge. Dementsprechend muss das Training an den individuellen Jagdhundecharakter angepasst werden, ein allgemein gültiges Antijagdtraining kann es daher nicht geben.

Miteinander statt gegeneinander trainieren

Jagdhund ist nicht gleich Jagdhund, nur ein individuell auf die rassetypischen Bedürfnisse abgestimmtes Training führt zum gewünschten Ergebnis.  Foto: © Sandra Hofmeister
Jagdhund ist nicht gleich Jagdhund, nur ein individuell auf die rassetypischen Bedürfnisse abgestimmtes Training führt zum gewünschten Ergebnis.
Foto: © Sandra Hofmeister
Einen passionierten Jagdhund an einer 10 m-Schleppleine zu führen und einen Superpfiff für den Notfall zu haben reicht nicht aus, um einen zuverlässigen Alltagsbegleiter in Wald und Feld zu bekommen. Gezieltes Aufmerksamkeitstraining, bei dem der Hund lernt, Sie auch auf dem Spaziergang nicht zu vergessen, sollte unbedingt Bestandteil des Trainings sein.

Methoden, wie z. B. den Hund mit Stachelhalsband auszustatten und ihn in vollem Tempo in die Schleppleine laufen zu lassen, während er von einer Hasenzugmaschine dazu animiert wird, dem „Hasen“ hinterherzurennen, haben neben der Gefahr der Fehlverknüpfung in der Regel auch einen Knacks in der Mensch-Hund-Beziehung zur Folge und müssen – anders als von vielen behauptet – immer wieder aufgefrischt werden. Ziel des Trainings ist ein entspannteres Miteinander, dies kann mit derartigen Ansätzen sicherlich nicht erreicht werden.

Sinn und Zweck des Antijagdtrainings ist, dass der Vierbeiner gerne mit uns zusammenarbeitet. Neben einem richtig aufgebauten Abbruchsignal und dem Erlernen von Selbstbeherrschung (Impulskontrolle) ist artgerechte Beschäftigung ein absolutes Muss. Dem Vierbeiner nur zu sagen, was er alles NICHT darf, ohne eine Alternative anzubieten, bringt auf Dauer unter Umständen erst recht Problemverhalten hervor.
An Such- und Apportierarbeit finden die meisten Jagdhunde Gefallen. Mantrailing (egal ob als Hobby oder in einer Rettungshundestaffel), Dummytraining oder Gegenstandssuche sind Möglichkeiten, die Jäger sinnvoll zu beschäftigen und sinnvoll genutzte Zeit miteinander zu verbringen.

Cool bleiben!

Das Thema Stimmungsübertragung wird meist völlig vernachlässigt und unterschätzt.

Man scannt beim Waldspaziergang kontinuierlich die Gegend, damit man das Wild auf jeden Fall vor dem jagdlich motivierten Begleiter entdeckt. Taucht dann tatsächlich ein Reh auf, ruft man ganz hysterisch nach seinem Hund. Wer kennt das nicht?

Doch was wird dem Vierbeiner hierbei vermittelt? Völlige Aufregung unsererseits lässt darauf schließen, dass auch wir hin und weg von dieser Rehsichtung sind, und das nervöse Umherschauen lässt vermuten, dass auch wir uns beim Spaziergang ausschließlich mit der Suche nach Wild auseinandersetzen.

Man sollte sich als Hundebesitzer bewusst machen, inwieweit man die Hunde allein über die innere Einstellung beeinflussen kann. Lieber entspannt bleiben und sich nicht darauf konzentrieren, dass hinter der nächsten Ecke ein Kaninchen sitzen könnte, auch wenn es schwer fällt!

Über Die Zamperlschule

Die Zamperlschule bietet neben fundiertem Fachwissen und einer großen Auswahl an Beschäftigungsmöglichkeiten vor allem individuelles Training. Jedes Mensch-Hund-Team ist anders, hierauf wird sowohl im Einzeltraining als auch in den Gruppenstunden oder bei Workshops speziell eingegangen. Wer gerne in entspannter Atmosphäre mit seinem Vierbeiner lernen möchte, wie viel Spaß Hundetraining machen kann, ist hier genau richtig!

Weitere Infos: www.diezamperlschule.de