3 x 3 ist…. ein neuer Liebster Award

Als fleißige Pippi Langstrumpf-Seherin weiß ich natürlich: 3 x 3 macht 6! In diesem Fall geht die Rechnung aber anders, denn heute ergibt 3 x 3 einfach 1 – genauer 1 neuer Liebster Award! Ich habe nämlich gleich drei Nominierungen für den Liebster Award bekommen, mache damit also nun zum dritten Mal mit und fasse alle drei Nominierungen und Fragebögen in einem Beitrag zusammen – eine völlig logische Rechenoperation, oder nicht?

Ich habe ein wenig gezögert, ob ich wirklich noch ein drittes Mal am Liebster Award teilnehmen soll, aber dann habe ich mich einfach zu sehr über die drei Nominierungen gefreut, um sie schnöde zu ‚ignorieren‘.

Als allererstes möchte ich mich deshalb ganz herzlich bedanken:

Bei Problem mit dem Hund?: Auf ihrem Blog zeigt sich Hundetrainerin Silvia von ihrer privaten Seite und lässt uns teilhaben am ganz normalen Wahnsinn jedes Hundehalters – aber natürlich gibt es auch Tipps und Tricks zur (gewaltfreien) Hundeerziehung, Produktempfehlungen zu diversen Hundeartikeln oder News zu ihrer Hundeschule. Besonders toll für Menschen mit Hund aus dem Münchner Raum sind außerdem ihre Tourenberichte aus dem schönen Chiemgau, wo sie mit Viszla-Rüden Hund Damian lebt und arbeitet.

Bei Lennart’s World: Der ‚kleine‘ Lennart hat noch keinen Blog, aber dafür seit kurzem eine eigene Facebook-Seite, auf der er und sein Frauchen Magdalena ihre Erlebnisse teilen. Lennart ist ein Sonnenschein, ein fleißiger Mantrailer und BARF-Hund – der uns hoffentlich noch lange mit den Einblicken in sein Leben unterhält (vielleicht ja demnächst sogar mit einem eigenen Blog?)!

Bei Portraits von Mensch und Tier: Wer auf der Isarhunde-Facebook-Seite mitliest, hat auf jeden Fall schon mal von Mara und ihrem Blog gehört. Sie hat nämlich das Kunst-Projekt „Vermenschlichung“ gestartet! Was sich genau dahinter verbirgt, kann man auf ihrem Blog erfahren – dort findet man natürlich auch jede Menge ihrer schönen Zeichnungen von Zwei- und Vierbeinern und nicht zu vergessen Berichte über ihr Leben mit ihrer Doberfrau Abra!

liebster-award-isarhunde-3

Und schon kann’s losgehen:

Silvias 11 Fragen an mich:

  1. Wie bist Du auf den Hund gekommen?
    Da ich mit Hunden groß geworden bin, stand für mich fest, dass eines Tages wieder ein Hund in mein Leben gehört. Der Zeitpunkt passte damals gut und so habe ich mich nach dem passenden Vierbeiner umgeschaut – und schließlich Mika gefunden!
  2. Warum hast Du dich gerade für einen Blog über Deinen Hund entschieden?
    Eigentlich sollte Isarhunde.de ja gar nicht so sehr ein Blog über meinen Hund sein (sondern eher eine allgemeine Seite für Menschen mit Hund im Münchner Raum) und eigentlich ist es das auch nicht so wirklich, denn allzu viel über Mika berichte ich hier gar nicht – aber natürlich sind Mika und mein Leben mit ihm die Initialzündung für diesen Blog gewesen und ebenso natürlich kommt Mika immer wieder vor. So ist das eben, wenn man einen Hund hat: Er nimmt einen großen Platz im Leben ein, wenn man nicht darüber bloggen würde, worüber dann?
  3. Wenn Du ein Hund wärst, welche Rasse wärst Du und warum?
    Puha, das ist eine gute Frage! Ich würde meinen, eine große und ruhige Rasse, ein Hund, der vielleicht manchmal ein wenig verschroben ist, nicht der große Partylöwe oder Redenschwinger, aber gerne draußen unterwegs und immer für ‚sein Rudel‘ zur Stelle, vielleicht etwas in Richtung Pyrenäenberghund oder Maremmano. Irgendwie habe ich eine Schwäche für diese ‚sanften Riesen‘ – und ich vermute doch, dass die irgendwo herrührt 😉 . Aber noch wahrscheinlicher ist, dass ich ein Mischling wäre, der eben ein bisschen hiervon, ein bisschen davon mitbringt 😉 .
  4. Was ist das Beste an Deinem Hund/Deinen Hunden?
    Ich liebe Mikas Auffassungsgabe und auch seinen Kooperationswillen. Es ist einfach grandios, wenn man einen Hund hat, der gerne mit einem zusammenarbeitet (jaaaa, ich finde es auch immer noch grandios, wenn er dafür auch eine Belohnung in fressbarer Form möchte 😉 )!
  5. Wie leicht fällt Dir ein neues Thema ein und über was schreibst Du am liebsten?
    Themen fallen mir eigentlich ständig ein, es mangelt dann nur leider öfter an der Zeit, sie auch in vernünftiger Form umzusetzen. Am liebsten schreibe ich natürlich über Touren, denn das bedeutet ja, dass wir vorher eine schöne Tour gemacht haben – und das ist immer ein Anlass zur Freude 🙂 .
  6. Welche Themen interessieren Dich am meisten bei anderen Hundebloggern und welche Beiträge liest Du gerne?
    Da bin ich eigentlich nicht so festgelegt, aber ich lese auf jeden Fall gerne Produkttests, Touren- oder Urlaubstipps und die kleinen Tricks und Kniffe für Hundehalter, etwa in Sachen Pflege, Ernährung oder auch Erziehung.
  7. Welche Lieblingsbeschäftigung hat Dein Hund?
    Fressen? 😉

    Wenn es nichts zu fressen gibt, dann auch: durch Bäche laufen, tricksen, sich in Unaussprechlichem wälzen, Dummyarbeit, Einbrecher vertreiben und nicht zu vergessen: schlafen!

  8. Wie inspirierst Du dich, wenn Dir einmal nichts einfällt, über das Du berichten kannst?
    Das kommt zwar fast nie vor (ich habe eigentlich immer ein paar Themen ‚auf Halde‘, die darauf warten zu Blogartikeln verarbeitet zu werden), aber ich stöbere dann gerne durch Online-Shops und natürlich auf Facebook und bei anderen Blogs – es gibt ja fast immer DAS EINE Thema, das die Hundeszene umtreibt und wenn es sich anbietet, kann man dazu natürlich auch eine Meinung beisteuern.
  9. Wie findet Deine Umwelt (Freunde, Partner etc.), dass du über Deinen Hund bloggst?
    Bisher kamen keine Klagen 😉 . Die Nicht-Hundemenschen in meinem Umfeld wissen das teilweise nicht mal, die Hundemenschen lesen zum Teil mit und finden (hoffentlich) auch den ein oder anderen Artikel interessant. Freunde und Verwandtschaft, die weiter weg wohnen und die ich selten sehe, freuen sich eher darüber, dass sie auf diesem Wege öfter mal was aus Mikas und meinem Leben mitbekommen. Alles in allem würde ich also sagen, dass das eher positiv aufgenommen wird.
  10. Wieviel Zeit nimmt Dein Blog für Dich in Anspruch?
    Immer so viel Zeit, wie ich ihm einräume 😉 . Das kann also ziemlich schwanken, je nachdem, was sonst so gerade los ist bei mir. Ich habe auch kein Problem damit, wenn mal eine Zeit lang gar nichts passiert auf Isarhunde.de – schließlich ist es ja ein Freizeitprojekt und wenn die freie Zeit knapp ist oder anders genutzt werden will (zum Beispiel für einen langen Ausflug mit Mika), dann ist das eben so 🙂 .
  11. Haben sich für Dich durch das Bloggen Freundschaften zu anderen Bloggern ergeben?
    Ja, es haben sich auf jeden Fall einige sehr nette Kontakte und Bekanntschaften ergeben und auch eine wunderbare Freundschaft, die ich nicht mehr missen möchte!

Lennarts und Magdalenas 11 Fragen an mich:

  1. Wie hast Du den Namen für Deinen Hund gewählt?
    Das war super-einfach: Er hieß schon so! Mika kam ja aus Ungarn und in seinem Pass steht „César“ als Name – das hat den Pflegerinnen im Münchner Tierheim, wo er nach seiner Ausreise aus Ungarn gelandet ist, aber wohl nicht so gut gefallen und so haben sie ihn umgetauft. Und mir hat „Mika“ auf Anhieb sehr gut gefallen – eine Freundin erinnerte mich später daran, dass ich den Namen auch mal als einen der wenigen männlichen Namen aufgezählt hatte, die mir gut gefallen 😉 . Das hat also perfekt gepasst.
  2. Beschreibe deinen perfekten Tag…
    An einem perfekten Tag stehen Mika und ich früh, aber gut ausgeruht auf – natürlich bei Sonnenschein und einer angenehmen Aufwachtemperatur. Dann gibt es erst mal ein leckeres Frühstück für uns beide und danach kann es dann losgehen: ab in die Natur, am allerliebsten Richtung Berge, mit einer zünftigen Brotzeit für mich und Stückerl Ochsenzimer für Mika im Gepäck. Gemütlich wandern wir dann auf einen kleinen Berg, genießen oben Sonne, Aussicht und natürlich die Verpflegung. Ganz besonders toll ist das natürlich, wenn es noch ein paar kleine Schneefleckerl zum Reinwälzen gibt (ok, das gilt hauptsächlich für Mika 😉 ). Und dann geht es irgendwann ebenso gemütlich wieder ins Tal, wo man den Abend vielleicht noch im Biergarten ausklingen lassen kann…
  3. Auf welchem Weg hast Du Deinen Hund gefunden?
    Das war eigentlich ganz einfach, nämlich bei einem Besuch des Münchner Tierheims. Eigentlich hatte ich mich erst mal für einen anderen Hund interessiert – nicht zuletzt, weil an Mikas Box ein Hinweis angebracht war, dass er nicht zur Vermittlung stand. Ein Gespräch mit der zuständigen Pflegerin dort ergab, dass der andere Hund schon Interessenten hatte und sie meinte auch, dass er für mich vermutlich nicht so geeignet wäre. Dann hat sie mir Mika gezeigt und erklärt, dass der Hinweis auf seiner Box nur daher rührte, dass die Vermittlungs-Sperrfrist nach seiner Ankunft aus Ungarn gerade erst abgelaufen sei. Wir sind dann Gassi gegangen und was soll ich sagen: Es hat einfach gepasst! Ich bin immer noch dankbar für die tolle Beratung durch Mikas Pflegerin – sie hatte da wirklich den richtigen Riecher 🙂 !
  4. Welche Sachen hast Du immer dabei, wenn Du mit Deinem Liebling unterwegs bist?
    So wirklich immer immer? Da würde ich sagen: Haustürschlüssel mit Steuer- und Tassomarke (ja, die trage ich bei mir statt am Hund – vielleicht etwas seltsam?), Pfeife, ein paar Leckerlis sowie natürlich Kotbeutel (es kommt nur ganz, ganz selten vor, dass ich die mal vergesse einzupacken).
  5. Beschreibe deinen Liebling mit drei Worten…
    Mampfmaschine, Fellmonster, Seelenhund
  6. Urlaub mit Hund – wohin fahrt Ihr am Liebsten und warum?
    Hüttenurlaub mit dem Hund steht bei mir ziemlich weit vorne auf der Liste: Ruhe, viel Natur, Wandermöglichkeiten – einfach mal abseits der Großstadthektik sein, was will man mehr 🙂 !
  7. Welches Lieblingsspielzeug muss immer da sein?
    Mika ist gar nicht so der Spielzeug-Typ – kann man ja schließlich nicht fressen 😉 . Aber wir lieben unsere Dummies in allen möglichen Varianten, das Spiely und dann noch die Neopren-Frisbee, die auch super-praktisch zum Mitnehmen ist.
  8. Dein Lieblingsrezept für Hundeleckerlis…
    In den Laden gehen und getrocknete Lunge- / Euter- / Herz-/ …-Stückchen kaufen 😀 . Wenn es doch selbergemacht sein soll, dann ganz sicher Hundeeis! Zum Beispiel aus einer Magerquark-Joghurt-Mischung mit etwas Schmelzkäse, Thunfisch, Erdnussbutter oder auch Obst… Das mache ich so nach Gefühl 🙂 .
  9. Wenn mein Hund seine fünf Minuten bekommt, dann…
    …hat er höchstwahrscheinlich kurz vorher gebadet und Sand unter den Füßen und flitzt einfach wild durch die Gegend nur um im nächsten Augenblick im Sand zu buddeln und gleich wieder weiterzuflitzen. Ich liege dann meistens vor Lachen schon halb auf dem Boden, es ist einfach zu schön!
  10. Betreibt ihr einen Hundesport? Wenn ja, welchen?
    Ja, allerdings nicht auf Wettkampfniveau: Wir machen Mantrailing und Dummy-Arbeit!
  11. Dein Buchtipp…
    Puh, da gibt es so vieles, aber ich mochte auf jeden Fall sehr „Meins!“° von Jean Donaldson, „Der ängstliche Hund“° von Nicole Wilde und „Das andere Ende der Leine“° von Patricia B. McConnell.

Ambras 11 Fragen an Mika:

  1. Was für ein Hund bist du?
    Mein Frauli sagt immer: der allerbeste und -tollste Hund! Ich will mich ja nicht selber loben, aber ich bin alles in allem auch ganz zufrieden mit mir…
  2. Was macht dich so besonders?
    Sagen wir mal so: Ich habe gaaaaaanz schön viel Geduld mit meinem Frauli, das ist schon etwas Besonderes, denn immerhin gibt sie sich manchmal einfach gar keine Mühe mich zu verstehen. Ich meine, hey, was ist so schwierig daran zu verstehen, wenn ich ihr sage, dass ich etwas von ihrem Essen abhaben will? Ich drücke mich da eigentlich sehr deutlich aus. Naja, Zweibeiner sind manchmal wohl einfach etwas schwer von Begriff…
  3. Hast du mit Vorurteilen dir gegenüber zu kämpfen?
    Nicht mehr und nicht weniger als andere Hunde, würde ich mal sagen. Es gibt eben einfach Menschen, die uns Vierbeiner nicht leiden können. Ich kann zum Glück ganz charmant sein und mein Frauli meint, dass meine ’niedliches‘ Flecktarn und meine Schlappohren dafür sorgen, dass mich die meisten Menschen trotz meiner Größe eher für harmlos halten. Unter uns gesagt: Ich bin auch eigentlich ganz harmlos, aber ich finde, man könnte mich ruhig ab und an ein bisschen ernster nehmen…
  4. Bist du eher Couchpotatoe oder Sportskanone?
    Oooch, je nachdem, was gerade so anliegt – insgesamt bin ich wohl eher der etwas gemütlichere Typ, aber ich mag auch gerne mit meinem Frauli etwas gemeinsam unternehmen.
  5. Hast du Vorbilder?
    Vielleicht Snoopy, das scheint ein ganz cooler Typ zu sein, wie er da immer auf seinem Haus liegt und sich sein Essen liefern lässt.
  6. Was war das Kurioseste, was dir in deinem Hundeleben bislang passiert ist?
    Das dürfte ganz klar der Genital-GAU bei der Vertretungs-Tierärztin gewesen sein: Hielt die mich doch einfach für ein Mädchen! Pah!
  7. Und das Allertollste?
    Ich lebe da ganz nach dem Motto „Carpe diem“ und versuche, jeden Moment als den Allertollsten zu sehen. Aber ein ganz besonderer Tag war natürlich der, als mein Frauli mich aus dem Tierheim mit zu ihr nach Hause genommen hat!
  8. Hast du einen richtig guten Hundefreund?
    Ja, also da wäre zum Beispiel mein Kumpel Fynn, mit ihm kann man prima bolzen und sausen. Außerdem gibt er mir auch von seiner Hunde-Caipi ab, die sein Frauchen immer mitbringt und die ganz furchtbar lecker schmeckt. Wir kennen uns auch schon ganz schön lange und das hat gleich gut gepasst. Außerdem finde ich auch die Hundejungs und vor allem -mädels aus meiner Dummy-Trainingstruppe super und zum Glück sind die Sympathien da auch gegenseitig 🙂 .
  9. Kannst du uns ein Buch empfehlen?
    Da verweise ich jetzt mal ganz frech auf die Antwort von meinem Frauchen auf die 11. Frage von Lennart. Auch wenn ich persönlich lieber mal einen Ratgeber lesen würde, wie Hund seinem Menschen endlich mal beibringt, was es bedeutet, wenn Hund mit großen Augen auf den Pizzateller blickt, und wie Mensch sich daraufhin richtig zu verhalten hat – nämlich natürlich die Pizza auf den Boden fallenzu lassen!
  10. Etwas Unangenehmes: nenne mir eine negative Eigenschaft. (Der Fairness halber: meine ist mein Hang zur Hysterie, dann werde ich wirklich kopflos, meint Mara. Auch wenn es selten vorkommt.)
    Ich bin manchmal, das muss aber unter uns bleiben, etwas unsicher, zum Beispiel was manche meiner Artgenossen angeht. Dann verhalte mich vielleicht auch etwas seltsam. Mein Frauli meint aber, dass ich das alles in allem ganz gut hinkriege. Sie findet aber auch, dass es negativ ist, dass ich dauernd nach Fressbarem suche, wenn wir draußen sind. Ok, vielleicht vergesse ich dann auch manchmal, auf sie zu hören, aber mal ehrlich: Kann irgendetwas negativ sein an Essen?!
  11. Hast du eine Lebensweisheit, die du uns mitgeben kannst?
    Wenn du etwas Leckeres auf deinem Weg findest, dann zögere nicht und greif zu – sonst schnappt es dir vielleicht jemand anderes weg! Und ansonsten: Go with the flow (ja, ich weiß, das ist nicht besonders tiefgründig, funktioniert aber ganz gut für mich)!

Meine Nominierten:

Wie schon beim letzten Award: Da mittlerweile schon enorm viele Blogger (auch mehrfach) beim Liebster Award mitgemacht haben, verzichte ich auf weitere Nominierungen.

Und zum Schluss noch die Regeln:

  1. Bei der Person, die dich nominiert hat, bedanken und in deinem Artikel den Blog verlinken.
  2. Natürlich die 11 Fragen beantworten, die dir gestellt werden.
  3. Nominiere 5-11 Blogger für den Award, die bisher weniger als 1000 Facebook-Fans haben.
  4. Stelle 11 neue Fragen für die Nominierten zusammen.
  5. Schreibe die Regeln in deinen Artikel
  6. Informiere denjenigen, der dich nominiert hat, über deinen Blog-Artikel.

 


° Amazon-Partner-Link

Liebster Award: Klappe, die Zweite

Im Dezember wurde ich von Punktemann Milo von hell&blau für den Liebster Award nominiert: An dieser Stelle noch mal einen ganz herzlichen Dank für die Nominierung <3! Zwar habe ich schon mal mitgemacht, aber Milo und sein Frauchen Katharina haben sich so schöne Fragen ausgedacht, dass ich mich diesen einfach noch mal stellen möchte.

Auf Milos Blog findet ihr nicht nur Spannendes aus seinem Hundeleben, sondern auch immer wieder tolle DIY-Projekte (nicht nur) für Hunde und leckere Rezepte. Da kann man wirklich ausgiebig rumschnüffeln und stößt immer wieder auf tolle Inspirationen!

liebster-award-isarhunde

Los geht’s:

Milos 11 Fragen an mich:

  1. Über was postest/schreibst Du?
    Eine gute und berechtigte Frage ;-). Meine kleine Seite hat sich ja im Laufe der letzten Jahre ein bisschen verändert: Anfangs habe ich mich noch mehr auf die Münchner Hundeszene konzentriert und viele kürzere Info-Artikel rund um Hund. Mittlerweile findet man neben den Dauerthemen wie Wanderungen und Rezensionen auch mehr ‚Lifestyle‘-Themen und (mehr oder weniger) kuriose oder witzige Funde aus der Hundebranche. Außerdem findet sich hier auch der ein oder andere spannende Gastartikel. Und wenn mir sonst noch etwas unter den Nägeln brennt, wird es natürlich auch hier festgehalten. Eigentlich ein fast ganz normaler Hunde-Blog also :-).
  2. Wie bist du zum Bloggen/Schreiben gekommen und wie lange machst du das schon?
    Meinen allerersten Blogbeitrag habe ich im September 2004 geschrieben. Das ist eine halbe Ewigkeit her und mein erster Blog hatte auch nichts mit Hunden zu tun. Eigentlich habe ich seither immer irgendwie irgendwo gebloggt, hier auf Isarhunde.de ging es dann am 11.02.2009 los, allerdings sind die allerersten Blogeinträge bei einem der Redesigns der Seite verloren gegangen. Das war also kurz nachdem Mika bei uns eingezogen ist. Anfangs diente mir die Seite nicht zuletzt als Sammelstelle, um Termine zu veröffentlichen, die für uns und andere interessant sein könnten. Und nebenbei möchte man doch gerne die WWWelt ein bisschen am Leben des allerbesten Hundes ü-ber-haupt teilhaben lassen ;-).
  3. Wie viel Zeit investierst du in der Woche zum Bloggen/Schreiben?
    Das ist sehr unterschiedlich: Ich habe keinen festen Plan, wie viele Beiträge pro Woche erscheinen sollen und auch die Länge und Komplexität ist total unterschiedlich. Mal geht mir ein Beitrag schnell von der Hand, dann wieder brüte ich wochenlang über einem Thema. Ein paar Stunden fließen aber eigentlich jede Woche in die Seite und / oder Facebook usw.
  4. Welche Facebook-Seiten/Blogs inspirieren Dich besonders?
    Puuuh, meine Feed-Leseliste wächst beinahe wöchentlich, daher ist das schwierig zu beantworten. Auf jeden Fall kann ich den Blog von Easy Dogs empfehlen, dort finden sich jede Menge informative Beiträge rund um Hundetraining, Bücher und Zubehör. Außerdem lese ich gerne bei der Hundephilosophin mit. Und natürlich stöbere ich auch gerne bei den anderen Tierbloggern vorbei! Ansonsten stöbere ich noch gerne auf DIY- und Wohn-Blogs sowie Blogs rund um Online Marketing-Themen herum.
  5. Was ist dein Lieblingspost/-foto auf deiner Seite/Blog?
    Oha, das ist schwierig… Von den Bildern her gefallen mir eigentlich die Isarhunderunden am besten (und da die aktuelleren besser als die älteren). Ansonsten hat mir die Mini-Reihe „Alles im grünen Bereich: Gesundes Spielzeug für den Hund“ viel Spaß gemacht – schon älter, aber quasi ein ‚Dauerbrenner‘ ;-). Und immer besonders schön sind die Blogparaden und Gastartikel, also alles, wo noch mehr Leute sich und ihre Sicht einbringen. In dem Zusammenhang freue ich mich gerade enorm über die frisch gestartete Interview-Serie Hundumblick mit anderen Hundebloggern!
  6. Was nimmst Du auf eine Reise immer mit?
    Dazu habe ich hier schon mal eine kleine Übersicht fürs Wanderreisen erstellt und auch im Interview bei HundeReisenMehr gibt’s eine kleine Liste mit meinen tierischen Reise Must-haves :-).
  7. Was ist dein Lieglingsessen?
    Beim Essen bin total für Gleichberechtigung – habe da gaaaaanz vieles gern ;-). Aber ein Highlight ist auf jeden Fall ein gscheider Kaiserschmarrn auf einer Hütte.
  8. Keks oder Wurst?
    Wenn man Mika fragt: Wurst! Wenn man mich fragt: Keks!
  9. Wie sieht Deine Küche nach dem Kochen/Backen aus?
    Ich bin zugegebenermaßen keine großartige Küchenfee, aber wenn es mich an Herd oder Ofen verschlägt, dann bin ich da einigermaßen ordentlich, sprich Kram, der nicht mehr benötigt wird, wird gleich aus dem Weg geräumt etc. Das schuldet sich aber unter anderem auch der relativ kleinen Arbeitsfläche in meiner Küche… ;-).
  10. Wie verbringst Du Silvester?
    Ich glaube, ich habe es schon in meiner Bucket List für 2015 erwähnt: Silvester ist ein schwieriges Thema, weil ich Mika da knalltechnisch nicht zu viel zumuten kann bzw. will. Das heißt, die letzten Jahre waren wir einfach nur ruhig zuhause. Meine Idee für dieses Jahr ist aber, in eine nette knallfreie Umgebung auszuweichen – mal sehen, ob’s klappt :-).
  11. Was steht 2015 für Dich auf dem Plan?
    Das kann man tatsächlich in großen Teilen in der Bucket List nachlesen :-). Die größte Herausforderung wird dabei sicher, ein passendes neues Heim für uns Vier- und Zweibeiner zu finden.

Meine Nominierten:

Da mittlerweile, glaube ich, schon enorm viele Blogger beim Liebster Award mitgemacht haben, verzichte ich auf weitere Nominierungen. Solltest du, liebe Leserin oder lieber Leser, aber einen Blog haben und gerne Fragen von mir gestellt bekommen, dann schreib mir doch gerne in die Kommentare :-)!

Und zum Schluss noch die Regeln:

  1. Bei der Person, die dich nominiert hat, bedanken und in deinem Artikel den Blog verlinken.
  2. Natürlich die 11 Fragen beantworten, die dir gestellt werden.
  3. Nominiere 5-11 Blogger für den Award, die bisher weniger als 1000 Facebook-Fans haben.
  4. Stelle 11 neue Fragen für die Nominierten zusammen.
  5. Schreibe die Regeln in deinen Artikel
  6. Informiere denjenigen, der dich nominiert hat, über deinen Blog-Artikel.

Liebster Award

Schon vor einiger Zeit hat mich die liebe Claudia von Mit Hirn + Hund für den Liebster Award nominiert, worüber ich mich sehr gefreut habe. Es hat zwar ein wenig gedauert, aber jetzt habe ich das „Stöckchen“ (jaaa, so nannte sowas früher mal… und in diesem Fall passt es doch ganz gut?!) aufgefangen und bearbeitet!

liebster-awards

Claudia bloggt seit Juni 2013 über ihr Leben mit Labrador-Dame Sunny aus dem schönen Österreich. Ich mag die schöne Mischung aus Unterhaltsamen, Schönem und Informativem auf ihrem Blog – und natürlich die tollen Bilder, die ihre Beiträge begleiten! Bei Twitter folgen wir uns schon eine ganze Weile (unbedingte Folge-Empfehlung!), durch eine Tierblogger-Gruppe auf Facebook konnten wir den Austausch intensivieren. Und jetzt bin ich also am Zug und beantworte ihre Fragen!

Los geht’s:

Claudias 11 Fragen an mich:

  1. Seit wann hast du (einen) Hund(e)?
    Mika ist im November 2008 bei uns eingezogen. Er ist mein erster eigener Hund, ich bin aber schon mit Hund aufgewachsen. Der erste Familienhund zog bei meinen Eltern ein, als ich 4 Jahre alt war.
  2. Was hat dich am meisten verändert, seitdem du mit Hunden lebst?
    Das ist gar nicht so einfach zu beantworten, da ich nicht genau weiß, ob ich mich dadurch verändert habe oder ob sich nur „bei mir“ etwas verändert hat. Auf jeden Fall hat sich natürlich mein Tagesablauf verändert und Unternehmungen benötigen zum Teil einen größeren Organisationsaufwand. Gleichzeitig bin ich mehr an der frischen Luft, habe die Berge für mich (und Mika) entdeckt und vieles aus dem ungeheuer spannenden Feld der Verhaltensbiologie gelernt. Das am meisten Verändernde ist aber vielleicht: die Verantwortung für ein anderes Lebewesen zu übernehmen und zu versuchen, diesen „Job“ gut und im Sinne des tierischen Mitbewohners zu machen. Da werden eigene ‚Bedürfnisse‘ eben auch mal hinten angestellt – wobei sich gerne mal zeigt, dass die vierbeinigen ‚Bedürfnisse‘ den zweibeinigen eigentlich doch nicht entgegenstehen, sondern sich mehr und mehr angleichen (falls das jetzt irgendwie nachvollziehbar ist).
  3. Welche Hunde-Routine bzw. welches Ritual magst du am liebsten?
    Zum Thema Hunde-Routinen/-Rituale habe ich ja – angeregt durch Canistecture und Mit Hirn + Hund – schon einen längeren Artikel geschrieben. Ich mag sie natürlich alle, aber ganz besonders alles, was uns beide „runterbringt“, also insbesondere unsere Einschlaf-Kuschel-Routine :-)!
  4. Was begeistert dich an deinem Hund am meisten? Ich weiß. Natürlich alles. Versuche trotzdem etwas heraus zu picken 😉
    Generell begeistert mich an Hunden am meisten deren Lernfähigkeit und hohe (insbesondere soziale) Intelligenz. Beides sind sicherlich auch die entscheidenden Faktoren an dem, was mich an Mika im Speziellen begeistert: seine Freude am Lernen und an der Kooperation mit mir, die Kreativität, mit der er sich an neue Aufgaben macht und seine Sensibilität. Zusammenfassend also doch irgendwie: sein Wesen. Und hier muss man vielleicht noch dazusagen, dass ich das nicht als Selbstverständlichkeit ansehe, dass er sich (mit seiner unbekannten Vorgeschichte und den vielen Unsicherheiten, die er daraus mitgebracht hat) zu so einem tollen Begleiter entwickelt hat (und ja, natürlich hat er auch immer noch genügend Macken, aber die sind ja auf ihre Weise auch liebenswert).
  5. Auf welche Angewohnheit deines Hundes könntest du auch verzichten?
    Seine Müll-Staubsaugerei unterwegs. Ganz ehrlich, was Mika alles für fressbar hält, übersteigt meine Vorstellung von „geeignet für den Hundeverzehr“ bei weitem…
  6. Wie oft trifft dein Hund auf seine Hundefreunde und was spielt sich dann ab?
    Seine besten Hundekumpels (männlich wie weiblich) sind eigentlich unsere Trainingskollegen, die Mika meist schon jahrelang kennt. Wir sehen uns dann in der Regel eben beim Training, also so etwa alle 1-2 Wochen.
  7. Seid ihr in der Hundeschule / bei einem Trainer (gewesen)?
    Ja, und zwar mit dem vollen Programm: Grundkurs, aufbauender Grundkurs, Beschäftigungskurs, Agility-Gruppe, Mantrailing-Gruppe, Dummy-Gruppe. Dazu haben wir noch den ein oder anderen Workshop und auch schon einmal eine Trainingswoche (die ganz, ganz grandios war) mitgemacht. Ich bin sehr glücklich, dass wir da von Anfang an einen „guten Riecher“ hatten, was die Auswahl der Hundeschule und der Trainer / Veranstaltungen angeht. Wenn man manchmal Erfahrungsberichte von (insbesondere) Ersthundehaltern liest oder hört, kommt man ja aus dem Kopfschütteln nicht raus. Leider finden sich in der Hundetrainerszene ja einige „Scharlatane“, obwohl ich finde, dass es sich von den Trainingsmethoden her insgesamt eher positiv entwickelt. Vielleicht trägt auch die neue Prüfungspflicht für Trainer noch zur Verbesserung bei – das wäre zumindest meine Hoffnung, auch wenn ich weiß, dass selbige durchaus kritisch wahrgenommen wird.
  8. Wer ist dein Hundesitter, wenn du mal nicht da bist, oder brauchst du keinen?
    Zum Glück kann Mika, zumindest bei uns zuhause, sehr gut eine Zeit lang alleine bleiben. Und, ebenfalls zum Glück, gibt es ja auch noch Herrn Isarhund, der natürlich einspringt, wenn ich mal keine Zeit habe oder verreise. Und wenn es gar nicht anders geht, gibt es, ein drittes Mal zum Glück, noch die Hundetagesstätte unseres Vertrauens.
  9. Welches Hunde-Buch magst du am liebsten?
    Ich lese tatsächlich gerne Hunde-Bücher, allerdings finde ich zugegebenermaßen nur sehr selten uneingeschränkt empfehlenswerte Titel – was durchaus an meinen zu hohen Ansprüchen liegen könnte ;-). Sehr hilfreich fand ich aber „Der ängstliche Hund“ von Nicole Wilde und „Meins!“ von Jean Donaldson. Und als Einstieg in ein tieferes Verständnis unserer Hunde mochte ich auch „Das andere Ende der Leine“ von Patricia B. McConnell.
  10. Welche Haustiere hast du noch oder früher mal gehabt?
    Derzeit ist Mika quasi ein verwöhntes Einzel-Fellchen. Neben Hunden haben aber früher auch Katze, Fische, Kaninchen, Meerschweinchen und eine Schildkröte bei mir gelebt.
  11. Welche/s Produkt / Marke für den Hund kaufst du besonders oft und gerne?
    Ähm…. ganz klar: Futter. In allen möglichen Variationen. Mika wird gebarft, also ist da in erster Linie rohes Fleisch, das sich in unserem Tiefkühler stapelt. Ansonsten kaufe ich ihm gerne Trocken-Kauartikel, möglichst solche, an denen er lange „zu knabbern“ hat, also beispielsweise Rinderkopfhaut. Wenn es um (Trainings-)Accessoires geht, kaufe ich besonders gerne Dummys und anderes Zubehör zum Apportiertraining. Da unsere Sammlung da aber mittlerweile schon recht groß bzw. abwechslungsreich ist, kommt das nicht (mehr) so oft vor.

Meine Fragen an die Nominierten:

  1. Mit Hund in den Urlaub (und wohin?) – oder doch lieber ohne?
  2. Hunde in der Stadt: Muss das sein?
  3. „Trainer-Gurus“ und Erziehungs-Hypes: Was hältst du davon?
  4. Welche Hundeblogs liest du am liebsten?
  5. Rasse- oder Tierschutz-/Second Hand-Hund?
  6. Gibt es ein Tierschutzprojekt, das du besonders gut findest?
  7. Dein absolutes Must-Have-Accessoire für Hundehalter?
  8. Welches Buch würdest du jemandem empfehlen, der mit dem Gedanken spielt, sich einen Hund zuzulegen?
  9. Was ist die Lieblingsbeschäftigung deines Hundes / deiner Hunde?
  10. Dein Lieblings-Gassi-Gebiet?
  11. Welche Macke, für die andere Hundehalter dich schief anschauen, magst du an deinem Hund / deinen Hunden besonders?

Meine Nominierten:

Und zum Schluss noch die Regeln:

  1. Bei der Person, die dich nominiert hat, bedanken und in deinem Artikel den Blog verlinken.
  2. Natürlich die 11 Fragen beantworten, die dir gestellt werden.
  3. Nominiere 5-11 Blogger für den Award, die bisher weniger als 1000 Facebook-Fans haben.
  4. Stelle 11 neue Fragen für die Nominierten zusammen.
  5. Schreibe die Regeln in deinen Artikel
  6. Informiere denjenigen, der dich nominiert hat, über deinen Blog-Artikel.

Alles Routine: Von Gewohnheiten, Ritualen und kleinen Macken

Anna von Canistecture und Claudia von hirnundhund haben ihren Lesern einen Einblick in ihre tierischen Rituale mit ihren Hunden gegeben und andere Blogger aufgerufen, auch etwas zu dem Thema zu schreiben. Na, da mache ich doch gerne mit :-)!

Mit Struktur durch den Tag

Hunde sind Gewohnheitstiere – und bei Mika geht das manchmal so weit, dass ich fast schon geneigt bin, von leicht autistischen Zügen zu sprechen ;-). Einerseits ist er wirklich grandios darin, sich anzupassen an die gerade gegebenen Bedingungen, andererseits schaut er mich schon schief von der Seite an, wenn wir mal nicht an der seiner Meinung nach richtigen Stelle die Straße überqueren. Wenn ich also falsch weitergehe, läuft er mir immer halb fragend vor die Füße, als würde er sagen wollen: „Hallo, Frauchen, müssen wir nicht eigentlich da hinten über die Straße? Hm? Hm?“ Aus genau diesem Grund versuche ich auch bestimmte Abläufe immer mal wieder zu variieren: So bleibt meiner Meinung nach die Bereitschaft zu Flexibilität erhalten!

The same Procedure

Routine und Rituale geben Hunden auf der anderen Seite Orientierung und Sicherheit. Gerade in hektischen Umgebungen oder bei größeren Veränderungen wie einem Umzug sind sie also eine gute Unterstützung, damit der Hund sich wohlfühlt und nicht zu sehr gestresst wird.

Doch nicht nur unsere Vierbeiner sind Gewohnheitstiere, auch wir Menschen lieben unsere kleinen und großen Gepflogenheiten. Meistens ist das Leben schon (durch äußere Vorgaben) recht strukturiert: Arbeit (oder Schule / Uni), Essen, Körperpflege, Hobbies, Schlafen bestimmen bei den meisten Leuten den Tagesablauf. Ein Hund bringt in der Regel automatisch noch mehr Struktur mit sich: Gassi- und Futterzeiten wollen (zumindest grob) eingehalten werden, aber noch viel mehr machen die kleinen Rituale aus, die sich im Alltag ergeben.

Was bringen Rituale?

Rituale (als, im Gegensatz zu reinen Routinen, bewusst ausgeführte Handlungen) dienen, wie oben schon erwähnt, auch der Stressbewältigung. Biochemisch verhält es sich folgendermaßen: Zum einen benötigen eingeübte, gefestigte Handlungsabläufe weniger Stoffwechselenergie und neuronale Ressourcen als etwa die Verarbeitung oder das Erlernen von Neuem. DGleichzeitig werden vom limbischen System ‚Glücksbotenstoffe‘ ausgesendet, die den ‚Energiesparmodus‘ belohnen: Es entsteht ein Gefühl der Zufriedenheit. Die Aktivität der Großhirnrinde (Cortex), in der komplexere mentale Prozesse (beim Menschen etwa Sprechen oder Schreiben, Pläne entwickeln und ähnliches) ablaufen und gesteuert werden, wird währenddessen zurückgefahren, kann sich also ‚ausruhen‘.

Steht man unter Stress, ‚blockieren‘ die Stresshormone Cortisol und Noradrenalin die Funktionen des Frontalhirns (einem Teil der Großhirnrinde). Dies führt zu schlechterer Denk- und Lernleistung und zu impulsiverem und damit eher unerwünschtem / unvorteilhaftem Verhalten. Von dem negativen Einfluss der Stresshormone sind jedoch die Hirnregionen, die gewohnte motorische Abläufe abspulen (Kleinhirn, Basalganglien) weniger betroffen. Sie können entsprechend ‚automatisierte‘ Abläufe weiterhin problemlos in Gang setzen.

Und hier liegt die Chance: Das Großhirn wird erst einmal entlastet, gleichzeitig kann (insbesondere, wenn in der Situation des Rituals keine akuten Stressoren auftreten) dem Stresshormonlevel durch die freigesetzten Endorphine beigekommen werden. Jetzt muss sozusagen nur noch das Großhirn wieder sanft ‚aufgeweckt‘ werden – und kann dann (hoffentlich) wieder unblockiert seine Arbeit aufnehmen.

Je nach Art des Rituals kann man die stressmindernde Wirkung noch verstärken: So wird bei ausgiebigen Schmuseeinheiten etwa das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, das nicht nur das Bindungsverhalten fördert, sondern auch zu einer geminderten Erregbarkeit des körpereigenen Stresssystems.

New beginning

Wie entstehen Rituale?

Neben den biochemischen Wirkungen tragen Rituale auch zu einer Festigung von sozialen Strukturen bei. Sie können ganz bewusst in einer bestimmten Form etabliert werden (sind also sozusagen erlernt / trainiert) oder sich „einfach so“ ergeben, indem ‚zufällige‘ aufgetretene Handlungsmuster zunächst unbewusst, später bewusst wiederholt werden, . Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie gut Hunde Regelmäßigkeiten erkennen können, auch wie gut sie dabei den Kontext mit einbeziehen und sich danach ausrichten: So weiß Mika meist schon viel früher als ich, dass wir ein bestimmtes, unbewusst eingeführtes Ritual für etwas haben.

Man kann sich also zum Beispiel für bestimmte Situationen ein sinnvolles Ritual überlegen, das den Umgang mit der Situation erleichtert und das man dann mit dem Hund einübt, zum Beispiel einen bestimmten Ablauf bei Turnieren, durch den man den Hund und sich selbst auf die Wettbewerbssituation einstimmt, oder das Ausführen von ein paar Tricks, bevor es beim Gassi in den Freilauf geht, damit der Hund nicht gleich aufgeregt losrennt. Oder man baut auf etwas auf, was der Hund von sich aus zeigt. Das ergibt sich natürlich auch häufig durch Verhalten, das wiederum vom Menschen unbewusst ausgeführt wird. Diese Verhaltensmuster sind natürlich nicht so zielgerichtet und es kann, wie schon angedeutet, dauern, bis man sie als solche überhaupt wahrnimmt und sie dann auch bewusst einsetzen kann. Dann haben sie jedoch oft den Vorteil, dass sie sich schon eingespielt haben und ganz ’natürlich‘ ablaufen.

Bei uns kommen Rituale häufig in Übergangssituationen zum Einsatz: Sie erleichtern sozusagen das Verlassen eines Zustands und bereiten auf den neuen Zustand vor, also beispielsweise den Übergang von Ruhephase zu Training und umgekehrt, von drinnen nach draußen, von hohem Erregungslevel zu Entspannung und ähnlichem. Dass solche Abläufe für Mika wichtig sind, merke ich insbesondere daran, dass er sozusagen von sich aus bestimmte Abläufe etabliert bzw. sie einfordert. Ein paar davon möchte ich euch noch im einzelnen vorstellen. Es sind hier also nicht die bewusst antrainierten kleinen Rituale, sondern solche, die sich ‚einfach so ergeben‘ haben und die ich gerade deshalb besonders lieb gewonnen habe.

Wir Gewohnheitstiere

Gemeinsam schnuppern

Auf unserer Nachtgassi-Runde gehen wir eigentlich immer bis zu einer bestimmten Kreuzung. Dort geht eine kleine Straße ab, die sich dann aber zu einer großen Freifläche hin öffnet. Dahinter sind dann irgendwo die S-Bahn-Schienen. Also recht viel offenes Gelände, durch das auch gerne der Wind weht. Hier bleiben wir abends immer stehen, schauen ‚in die Ferne‘ und halten die Nasen in den Wind. Zugegeben, Mika kann mit den olfaktorischen Informationen, die da herangeweht kommen, deutlich mehr anfangen als ich. Ich mache aber trotzdem mit. Wenn wir fertiggeschnuppert haben (Mika gibt da meist das Signal und schaut mich an), geht es dann nach Hause. Und auch, wenn der ein oder andere Geruch Mika sonst vielleicht in Erregung versetzen würde (‚Hmmmm, dahinten im Gebüsch muss irgendwo eine angekaute Brezn liegen…‘), ist er hier immer interessiert, aber nicht aufgeregt. Auch gut für mich, um dann entspannt ins Bett gehen zu können!

Ab ins Bett!

Manchmal klappt es ja doch nicht so recht, direkt ins Bett zu gehen: Hier und dort warten noch wichtige E-Mails oder der Film ist einfach sooo spannend. Mika sieht das natürlich anders: Eigentlich wartet er, dass ich den Rechner runterfahre, den Fernseher ausschalte oder was auch immer ich sonst tue unterbreche. Manchmal dauert es ihm aber zu lange und er geht schon einmal vor zum Schlafen. Wenn ich aber dann nicht in einer ihm angemessen erscheinenden Zeit nachkomme, kommt er mich abholen. Jetzt aber wirklich ab ins Bett! Ich bedanke mich dann natürlich artig und folge der Aufforderung – nicht zuletzt, um Mika noch seine Einschlaf-Kuschel-Routine zu geben (mit der ich übrigens gerne auch die Konditionierte Entspannung festige – also eine äußerst nützliche Routine, wenn man einen Hund hat, der leicht gestresst ist).

Frauli ist da!

Vermutlich hat jedes Mensch-Hund-Gespann ein bestimmtes Begrüßungsritual. Bei uns läuft dieses mittlerweile ohne Riesen-Aufregung, aber dennoch deutlich ausgeprägt ab. Anfangs war das noch anders, da es Mika da viel schwerer gefallen ist, alleine zu bleiben. Das ist (in gewohnter Umgebung) für ihn jetzt kein Problem mehr, aber schöner ist’s halt doch, wenn der Rest des ‚Rudels‘ auch im ‚Revier‘ ist… ;-). Also kommt er angetrabt, wenn ich die Tür öffne, springt an mir hoch (aber nicht mit Anlauf, also keine Unfallgefahr; und ja, er darf das bei mir – und bei anderen Leuten kommt er eigentlich gar nicht erst auf die Idee, sie anzuspringen), gibt ein angedeutetes ‚Küsschen‘ und nutzt die Gelegenheit erst einmal, um sich zu strecken. Ich lasse ihn dann langsam wieder runter und dann ist erst einmal Kopfkraulen und -andrücken dran, im Anschluss dockt er noch mit seiner Flanke an meinen Beinen an und lässt sich gemütlich den Rücken kraulen. Wenn ich alle nötigen Krabbelstellen zu seiner Zufriedenheit bearbeitet habe, tapert er wieder weg und nimmt seine vorherige Beschäftigung wieder auf – und das ist in der Regel schlafen ;-).

Wir gehen raus / zum Training!

Wie schon erwähnt, sind die meisten Hunde unheimlich gut darin, Muster zu erkennen. Man muss ihnen gar nicht großartig erklären, was auf dem Tagesplan steht, sie erkennen es an der Kleidung, die man wählt, die Tasche, die man sich schnappt, oder sonstigen Routinen, die man so durchläuft, bevor es rausgeht. Mikas Aufregung und Begeisterung beim Rausgehen schwankt daher auch ganz schön. Regnerischer Tag und wir gehen nur „normal“ Gassi? Naja, wenn’s wirklich sein muss… ;-). Wenn die Jackpot-Belohnung zusammen mit dem Trailinggeschirr in den Rucksack wandert, sieht das schon ganz anders aus! Ganz wichtig vor dem Rausgehen, wenn alles gepackt, das Geschirr angelegt ist und ich mir gerade die Leine nehme, Mika also ganz sicher ist, dass es jetzt wirklich losgeht, ist aber in jedem Fall: Einmal genüßlich strecken (und, ja, da mache ich dann auch gerne mal mit) und dann doch nochmal schnell andocken an die Beine – was natürlich wirklich praktisch ist, um die Leine ans Geschirr zu machen (und ich vermute mal, dass sich das tatsächlich aus dem Vorgang des Anleinens heraus entwickelt hat)!

Büromodus!

Hin und wieder kommt Mika mit zur Arbeit. Das ist an sich nicht sehr aufregend, aber doch auch nicht ganz alltäglich und wir müssen ja auch erst hinfahren, dann noch eine Runde im Wald drehen und ab da ist sozusagen Büromodus angesagt. Aber um in diesen umzuschalten, muss es erst noch etwas zu Trinken geben. Das Ankommen läuft also immer gleich ab: Sachen ablegen, Napf rauskramen, zum Waschbecken und Wasser reinfüllen und in die ‚Trinkecke‘ stellen. Und das sollte auch möglichst exakt so ablaufen. Es ist ja ganz klar, dass man seinem Hund einen Wassernapf hinstellt, damit er die Möglichkeit hat, zu trinken, wenn er Durst hat. In diesem Fall wartet Mika aber schon richtig darauf, an der bestimmten Stelle seinen (wichtig! andere Näpfe tun’s einfach nicht) Napf hingestellt zu bekommen – und die Fahrt ist nun nicht so lang, dass er dort halbverdurstet ankommen würde ;-). Das Trinkritual ist also eher ein Ankunftsritual. Das funktioniert wunderbar, denn danach kann Mika gut zur Ruhe kommen und seinen wohlverdienten Büroschlaf halten – einfach beneidenswert!

 

Habt ihr auch Rituale? Wie sehen sie aus? Ich würde mich freuen, wenn ihr sie mit uns teilt!

Sommerhunde-Mitmachaktion: Eure Tipps und Gewinnverlosung

Die Sommerhunde-Mitmachaktion auf Isarhunde ist vorbei: Trotz teils sehr unsommerlichem Wetter in den vergangenen Wochen haben einige von euch mitgemacht und ihre Tipps und Tricks für einen angenehmen Hundesommer geteilt. Dafür möchte ich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich Danke sagen: Toll, dass ihr uns an euren Sommererfahrungen teilhaben lasst :-)!

Teilnehmer

Hier findet ihr eine Übersicht aller Teilnehmer und ihrer Empfehlungen (in chronologischer Reihenfolge):

Tanja K. schreibt in den Kommentaren, dass sie ihren Hund mit einem nassen Handtuch abkühlt – und ihn im Zweifel auch mal gießt :-).

Auch bei Tanja O. [Anm.: Hier stand zunächst „Ulrike“ – Verwechslung meinerseits] kommen nasse Handtücher für den Extra-Abkühl-Kick zum Einsatz. Außerdem achtet sie auf die Gassizeiten und -orte: Längere Runden gibt es in der Früh und abends, sie weicht im Sommer gerne auf höher gelegene Routen aus. Schließlich gibt es das Futter in der heißen Jahreszeit auf mehrere Rationen verteilt und natürlich ausreichend Trinkwasser, das nicht zu kalt sein sollte.

Antje von FamLog.de zeigt uns ihre zwei Wuffis beim Plantschen im Privatpool. Außerdem dürfen sich Luca und Rosie über leckeres „Eis am Kong” freuen.

Jack Russel Karlchen von Karlchens Kosmos nimmt zum Cool down am liebsten gleich die ganz große „Badewanne” – und dreht rasante Sand-Wasser-Runden am Strand.

Süditaliener Chicco buddelt gerne Löcher im Garten – und nutzt diese im Sommer gleich als kühlende Liegekuhlen. Sehr geschickt :-)! Außerdem sorgt Frauchen dafür, dass er überall Trinkwasser zu Verfügung hat, seine Haare eine Sommerfrisur erhalten und er bei Bedarf gekühlte (Kleinkind-)Socken anziehen kann: eine gute Idee! Und natürlich ist auch Chicco eine Wasserratte und badet gern im Bach.

Auch Carolin sorgt mit Hundepool bei ihren Borders für erfrischende Wasserspiele. Aber auch sonst ist alles ums kühle Nass im Sommer angesagt: ob See, Gartenteich, Bootfahren, Sprinkleranlage oder Gartenschlauch. Sehr guter Tipp: Für längere Aufenthalte am Strand wird eine Strandmuschel mitgenommen, die als Schattenspender dient. Und auch hier ist das richtige Timing im Sommer wichtig: Trainiert wird kurz und am frühen Morgen. Nicht zuletzt dürfen sich auch die Rocking Borders zwischendurch bei einem Hundeeis-Kong erfrischen.

Zu der Gattung Seehund gehört auch Ralfs Vierbeiner Mitch: Bei ihm ist im Sommer ausdrücklich eines angesagt – Schwimmen!

Bei uns heißt es im Sommer am liebsten: Entfellen, Baden, Eislutschen! Und wenn’s mal ganz schlimm kommt, dann gibt’s für Mika ein nasses Herren-Muscleshirt als Hundekühlshirt – aber dafür muss es schon richtig heiß sein ;-).

Und last but not least zeigt uns Fly wie er im Sommer mit seinem Ball im Fluss spielt. Außerdem geht’s bei ihm mit Herrchen im Sommer auf schattigen Wegen, am besten durch den Wald zum Spaziergang, denn dort wird es einfach gar nicht erst so heiß. Und auch unterwegs ist immer für Trinkwasser gesorgt: ob im Bach oder Teich oder aus der Hundewasserflasche, die Martin unterwegs mitnimmt.

Ich konnte auf jeden Fall noch den ein oder anderen Tipp mitnehmen und habe mich auch sehr über die vielen schönen Sommerhunde-Fotos gefreut!

Gewinner

Und da alle Vierbeiner ziemliche Wasserratten zu sein scheinen, sind die Preise ja richtig passend! Womit wir auch schon zur Verlosung kommen: Dazu habe ich für jeden Gewinn nacheinander bei random.org die Liste der Teilnehmernamen in chronologischer Reihenfolge ‚randomisieren‘ lassen. Dabei hat der Name an erster Position den gewonnen. Bei den Ziehungen des zweiten und dritten Gewinns fielen jeweils die Namen der Gewinner der vorherigen Gewinne aus der Liste. Und los geht’s:

  • der Kong Water Wubba (in Größe L)
    geht an:
    Tanja O. (versehentlich und fälschlicherweise von mir als „Ulrike“ eingegeben – sorry!!)
  • die Greyhound Triangel Frisbee (mit Quietschie)
    geht an: Carolin
  • der Cool Kong (in Größe L)
    geht an:
    Fly

Ich wünsche den Gewinnern ganz viel Spaß mit dem neuen Spielzeug (ich setze mich mit euch in Verbindung zum Versand!) und wünsche allen Zwei- und Vierbeinern, die mitgemacht oder -gelesen haben, noch einen wundervollen Sommer!

Heiße Tipps für coole Hunde

Nur noch eine knappe Woche, um an der Isarhunde-Mitmachaktion rund um die besten Sommer-Abkühl-Tipps für Hunde teilzunehmen. Höchste Zeit also, um selbst in die Tasten zu greifen und euch unsere Tricks zum Cool Down zu verraten!

Als erstes kommen – der Vollständigkeit halber – unsere goldenen Grundregeln: Da Mika mit einer wirklich beeindruckenden Unterwolle gestraft gesegnet ist, wird immer fleißig getrimmt. Das sieht nicht nur besser aus, sondern verschafft dem Schnuffi auch schon einmal Erleichterung (im wahrsten Sinne des Wortes). Gut klappt’s mit dem Trimmstriegel oder dem vielbeschworen (und tatsächlich superen) Furminator. Da kann schon mal einiges zusammenkommen:

Nach dem Trimmen lebt es sich für Mika im Sommer leichter

Zum Scheren habe ich mich noch nicht durchringen können, nicht zuletzt, da ich denke, dass das Fell ja auch Schutzfunktionen erfüllt – sei es gegen Wasser, Sonne oder Kratzer beim Durchstreifen von Feld und Wald.

Die zweite Grundregel ist schlicht und einfach: Alle längeren Aktivitäten draußen und insbesondere Training werden in der Regel in die Abendstunden verlegt, tagsüber gibt es nur kurze Runden, um die nötigen Geschäfte zu erledigen ;-).

Natürlich will Mensch aber auch nicht den ganzen Sommer in geschlossenen Räumen verbringen. Ausflüge führen uns dann aber am allerliebsten an jegliche Form von (für Hunde erlaubte) Gewässer. Dann achte ich natürlich auf einen Schattenplatz und – extrem wichtig – auf ausreichend Trinkmöglichkeiten für den Hund, einen faltbaren Trinknapf habe ich im Sommer eigentlich immer dabei.

Mika liebt es, ins Wasser zu gehen. Davon kann ihn eigentlich schon ab wenigen Grad Plus kaum etwas abhalten. Und natürlich erfrischt er sich auch im Sommer am liebsten im kühlen Nass:

Wasser ist ja schließlich nicht nur zum Plantschen gut: Man kann bei der Gelegenheit auch gleich ein Schlückchen trinken

Wenn’s allzu schlimm ist mit der Hitze und der Sonne, dann kommt ab und dann auch mal ein nasses Tuch zum Einsatz, das Mika umgelegt bekommt: Damit hält die Wasserkühlung ein wenig länger vor.

Ansonsten gibt es neben Wasserspielen eigentlich noch einen ganz großen Sommerfavorit für Mika: Eis! Ich probiere immer wieder gerne verschiedene „Rezepte” aus. In der Regel ist die Basis eine Magerquark-Joghurt-Mischung, die dann durch verschiedene Bestandteile extra Geschmack bekommt: Ein bisschen Hundeleberwurst, ein bisschen Schmier- oder Frischkäse, etwas Erdnussbutter, ein bisschen Thunfisch oder was mir eben sonst so einfällt.

Bei Hundeeis kann man sich nach Belieben austoben – und Hund freut sich über eine leckere Erfrischung

Im Normalfall landet das Ganze dann erst im Kong, anschließend im Tiefkühler und dann bei Mika, der so Beschäftigung und Abkühlung auf einmal bekommt. Mein Tipp: Das kleine Loch des Kong mit einem Stück Trockenfutter oder ähnlichem verschließen, dann zum Befüllen in eine Kaffeetasse stellen und schließlich in der Kaffeetasse stehend in den Tiefkühler stellen, so läuft nichts aus.

Wer keinen Kong hat, kann aber auch sehr gut Silikonformen für Muffins verwenden oder ganz einfach Eiswürfelformen. Wenn das Hundeeis weniger Kalorien haben soll, gehen natürlich auch schlichte Wasser-Eiswürfel oder man friert einfach Brühe-Eiswürfel zum Abschlecken.

Beschäftigung und Abkühlung in einem: Mika liebt sein Hundeeis im Kong

Habt ihr noch tolle Tipps, wie Hund einen heißen Sommer gut übersteht? Noch bis einschließlich Sonntag, 08.08.2010, könnt ihr mitmachen und uns eure Lieblingssommererfrischungen für Vierbeiner verraten. Oder ihr lasst einfach Bilder eurer Fellnase sprechen. Die genauen Mitmachregeln findet ihr im Beitrag zur Sommerhunde-Mitmachaktion!