Alles im grünen Bereich: Hundekot nachhaltig entsorgt?

Kurz nach meinem Bericht über die Poop Bag Map und die neu entwickelten biologisch abbaubaren Hundkotbeutel, die Hintergrund zu der Aktion sind, habe ich im Englischen Garten einen Kotbeutelspender entdeckt, der verspricht: „I’m green“. Das war natürlich erst einmal Anlass zur Freude – eine spätere Recherche zeigte aber, dass die Beutel erstens nicht der Aufschrift entsprachen und zweitens ’nur‘ aus Reciclyng-Kunststoff hergestellt, nicht aber biologisch abbaubar sind. Über rohstoffsparendes Recycling möchte ich mich natürlich keinesfalls beschweren, da es aber auch von Seiten der Leser einige Fragen rund um das Thema Plastik- vs. kompostierbare Kotbeutel gab, nehme ich das zum Anlass, mal ein bisschen mehr dazu zu schreiben.

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Das Plastik-Problem

Herkömmliche Hundekotbeutel bestehen in der Regel aus Polyethylen (PE), das Material, aus dem beispielsweise auch die meisten Einkaufstüten bestehen, über die ja derzeit im Rahmen eines EU-Vorstoßes („Richtlinie zur Reduzierung des Plastiktütenverbrauchs“) breit diskutiert wird, denn sie tragen maßgeblich zur Müllbelastung bei: Allein in Europa werden jährlich etwa 46 Millionen Tonnen Plastik verbraucht, davon entfällt etwa ein Zehntel auf Plastiktüten.

PE ist wie die meisten Plastik-Arten äußerst langlebig und kann nicht biologisch abgebaut werden. Es zerfällt, wenn es in der Natur zurückgelassen wird, lediglich in immer kleinere Teile (Mikroplastik), die in mikroskopischer Größe zwar irgendwann nicht mehr sichtbar sind, aber in den Naturkreislauf gelangen, etwas über Futteraufnahme bei Tieren oder durch Einsickern in das Grundwasser.

PE wird aus Ethylen hergestellt, das wiederum aus Erdöl und Erdgas gewonnen wird.

Sicherlich sind Hundekotbeutel nicht der größte Verursacher des Plastikmüllproblems, aber ein eigentlich vermeidbarer (wie auch Plastik-Einkaufstüten meist vermeidbar wären). Doch was sind die Alternativen?

Rein und sauber? Herkömmliche Hundekotbeutel aus PE
Rein und sauber? Herkömmliche Hundekotbeutel aus PE

Alternative Materialien

Recycling-Plastik

Durch Recycling von Plastik lässt sich der Rohstoffverbrauch deutlich reduzieren. PE lässt sich einigermaßen sinnvoll recyclen, denn es fällt in ausreichend großen Mengen als Abfall an: So sind zum Beispiel viele Plastik-Trinkflaschen sowie Frischhaltefolien im Lebensmittelbereich aus PE (bzw. PET) und werden recycelt. Problematisch ist eher – aufgrund ihrer unterschiedlichen Zusätze wie beispielsweise Weichmacher – die Vermischung verschiedener Plastikarten beim Recyclingprozess. Hier sind also auch die Verbraucher gefragt, den Müll zu trennen, um den Recyclingprozess zu verbessern!

Hundekotbeutel wirft man aber natürlich nicht in den Gelben Sack / Tonne / Container, sondern in den Restmüll. Sie gehen also nicht dem Recycling-Prozess zu. Und im Gegensatz zu Einkaufstüten kann man sie auch nicht mehrmals verwenden und dadurch ihre Ökobilanz verbessern. Die Produktion von Tüten aus Kunststoff mit ab 70 % oder höherem Anteil an recyceltem Plastik hat laut Deutscher Umwelthilfe eine verhältnismäßig gute Ökobilanz, was die CO2-Emissionen angeht. Sie sind also schon mal die bessere Wahl als herkömmliches Plastik. Leider gibt es, soweit ich es herausfinden konnte, keine einheitliche Kennzeichnung für Tüten mit einem so hohen Anteil an recyceltem Material.

Bioplastik (Plastik aus nachwachsenden Rohstoffen)

Das sogenannte Bioplastik ist eigentlich häufig ebenfalls PE – dieses wird jedoch aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais oder Zuckerrohr hergestellt. Was sich zunächst gut anhört, erweist sich bei genauerem Hinsehen aber oft als wenig sinnvoll: Das Material benötigt immer noch eine Menge Energie und (beim Anbau der Rohstoffe) Wasser bei der Herstellung, ist schlechter recycelbar (und verschlechtert auch die Recycelbarkeit von herkömmlichem PE, wenn es zusammen entsorgt und recycelt wird). Bioplastik ist nicht biologisch abbaubar.

Auch hier gibt es keine einheitliche Kennzeichnung des Materials auf Verpackungen usw., jedoch werben die Hersteller gerne mit dem grünen Image, das nachwachsende Rohstoffe mit sich bringen, sodass man das Bioplastik meist gut identifizieren kann.

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Kompostierbares / biologisch abbaubares Plastik (Polymilchsäure PLA)

Anders als der Name suggeriert, kann man Tüten aus kompostierbarem Plastik nicht einfach auf den heimischen Kompost (und schon gar nicht in Wald und Flur!) werfen: Das Material Polymilchsäure (PLA) wird ebenfalls auf Basis von Mais oder Zuckerrüben hergestellt (was dementsprechend wieder zu dem anbaubedingten Energie- und Wasserverbrauch führt). Es ist weniger hitzebeständig als herkömmliches Plastik und zerfällt unter Hitze langsam. Der Abbauprozess lässt sich nur in einer industriellen Kompostanlage durchführen. Was die Ökobilanz im Vergleich zu normalem PE angeht, ist man sich noch uneins – das Umweltbundesamt steht „der Produktgruppe der biologisch abbaubaren Kunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe“ derzeit „zurückhaltend bis ablehnend gegenüber“, da insbesondere die langfristigen ökologischen Auswirkungen noch nicht abzusehen sind.

Ein weiteres Problem ist die tatsächliche Kompostierung des biologisch abbaubaren Plastiks: Hier fehlt es noch an der passenden Technik auf Seiten der Entsorger, so landet biologisch abbaubarer Plastik derzeit noch meist gemeinsam mit seinen nicht-abbaubaren Verwandten einfach in der Verbrennungsanlage. Nicht zuletzt entsteht bei der Kompostierung der biologisch abbaubaren Plastiktüten kein Humus oder Nährstoffe, sondern lediglich CO2 und Wasser, sodass die energiegewinnende Verbrennung des Materials eventuell sogar die bessere Wahl ist.

PLA läuft außerdem unter der Recycling-Kennzeichnung „O“ für „Other“, sodass es sich für Verbraucher nicht einfach anhand des Recycling-Codes identifizieren lässt.

Papier / Karton

Papier hat natürlich den großen Vorteil, dass es biologisch abbaubar ist. Jedoch ist die Produktion bei geeigneter Papierstärke ebenfalls umweltbelastend, sodass eine Papiertüte im Verhältnis zur Plastiktüte erst gewinnt, wenn sie mehrmals genutzt wird – was beim Einsatz in der Hundekotentsorgung kaum vorstellbar ist. Sinnvoll können Papiertüten aus recyceltem Papier sein.

Die Krux: Einweg

„Der beste Abfall ist der, der überhaupt nicht entsteht.“ – ein wunderbares Motto, das man sich bei seinem nächsten Einkauf (natürlich mit griffbereitem Jute-Beutel!) wirklich zu Herzen nehmen sollte. Bei Hundekotbeuteln ist aber im Gegensatz zu Einkaufstüten die große Krux, dass man diese nur einmal verwenden kann und sie danach im Müll landen, was ihre ökologische Verträglichkeit enorm reduziert. In der Regel werden sie in der Verbrennungsanlage landen, da sie im Restmüll entsorgt werden. Hier tragen sie zumindest zur Energiegewinnung bei.

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Da fragt man sich doch hin und wieder, ob ‚Liegenlassen‘ nicht die umweltfreundlichere Alternative wäre? Aber abgesehen von den ästhetischen Auswirkungen und dem Problem der Begehbarkeit von Wiesen (wer tritt schon gerne in einen Hundehaufen?!), bringt dies natürlich auch potenzielle Gesundheitsgefahren für Mensch und Tier (z. B. durch Wurmbefall oder Giardien) mit sich. Also auch keine Lösung.

Weiterhin wird an neuen Materialien geforscht, das Plastik-Problem geht schließlich alle an. Nicht zuletzt für den Einzelhandel und seine Einkaufstüten ist die Forschung enorm wichtig in Hinblick auf mögliche Umweltschutz-Verordnungen in der Zukunft. Wenn hier ein Durchbruch gelingt, ist dieser voraussichtlich auch für Hundekotbeutel einsetzbar.

Was der Markt derzeit schon an Produkten für Hundehalter bereithält, stelle ich euch bald in einem neuen Artikel zusammen.

Nachtrag: Werft auch einen Blick in die Kommentare – dort hat Arne von der Poop Bag Map noch einige Informationen ergänzt!

Nachtrag 2: Im Blog der Poop Bag Map ist ein informativer Artikel erschienen, der vor allem hilft, die Unterschiede zwischen Biokunststoff und Biokunststoff zu verstehen (das ist nämlich in der Tat verwirrend und auch wenn ich versucht habe, es in meinem Beitrag zu ent-wirren, fasst dieser Artikel es sehr gut nachvollziehbar zusammen. Auch gibt es hier eine Erläuterung, warum es sinnvoll ist, im Bereich der Hundekotbeutel auf kompostierbare Materialien zu setzen.

Alles im grünen Bereich: Gesundes Spielzeug für den Hund (Teil 3)

Die Sammlung aus Teil 1 und Teil 2 unserer Serie zu gesundem Spielzeug für Hunde zeigt, dass Hersteller und Handel in Deutschland noch einiges nachzuholen haben: Auf der anderen Seite des großen Teichs ist man im Bereich Öko-Spielzeug schon einen guten Schritt voraus. Die Chancen für eine Weiterentwicklung und Erweiterung des Angebots stehen aber auch hierzulande schon heute gut.

Wenn ihr mithelfen möchtet, diesen Trend zum Standard zu machen, könnt ihr zum Beispiel

  • direkt bei den Herstellern um Informationen rund um Inhaltsstoffe in Spielzeugen bitten,
  • bei Herstellern nach ihrem Angebot im Bereich ökologisches Spielzeug fragen,
  • euren Lieblings-Hundeladen bitten, Produkte in ihr Sortiment aufzunehmen, die gesundheits- und umweltverträglich sind,
  • mit anderen Hundehaltern sprechen und sie auf gesunde Spielzeugalternativen hinweisen.

Wenn die Nachfrage stimmt, werden sicherlich noch mehr Hersteller und Händler ihr Produktangebot überdenken und anpassen oder erweitern.

Die Alternativen

Wenn ihr nicht auf zukünftige Entwicklungen spekulieren wollt und weder euer Lieblings-Hundeladen vor Ort noch im Internet Öko-Spielzeug nach eurem Geschmack führt, gibt es weitere Möglichkeiten, die Hunde-Spielzeugkiste gesundheitsbewusst aufzustocken:

Bio-Baby- oder Kinderspielzeug

Siegel bieten Orientierung: Zum Beispiel das Siegel des IVN (Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft e.V.), das für Textilien vergeben wird, die zu 100% aus Naturfasern aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) oder kontrolliert biologischer Tierhaltung (kbT) bestehen.

Bei (Klein-)Kindspielzeug greifen strengere gesetzliche Regelungen als im Haustierbereich. Außerdem findet man verschiedene Zertifikate und Siegel, an denen man sich orientieren kann. Trotzdem gibt es auch bei Kinderspielzeug (vor allem aus Kunststoff) immer wieder Schlagzeilen über zu hohe Schadstoffbelastung (zuletzt im Oktober 2010 bei der Stiftung Warentest).
Zum Glück gibt es aber auch im Kinderspielzeugbereich gesunde Alternativen: Hier lohnt sich ein Blick in den Bio-Spielwaren-Bereich. Auch wenn die Begriffe „Bio” und „Öko” ausschließlich für landwirtschaftliche Erzeugnisse geschützt sind, kann man hier auf die Verwendung biologisch angebauter Rohmaterialien achten: So unterliegt beispielsweise Baumwolle der EU-Öko-Verordnung, bei Stoffspielzeugen greifen zudem die Bio-Siegel für Textilien.

Schöne Stoffspielzeuge findet ihr zum Beispiel bei www.plue-natur.deoder bei www.senger-tierpuppen.de. Auch EcoShopper listet einige Öko-Spielzeuge für Kinder.

Selbermachen / Recyclen

Gesund, ressourcenschonend und günstig: Die ideale Kombination für Hundespielzeug, schließlich lieben es viele Vierbeiner, ihre Spielis schnellstmöglich zu schreddern. Eine gute Idee ist es deshalb, auf Vorhandenes zurückzugreifen und Spielzeug einfach selbst zu machen. Damit schont man nicht nur den Gelbeutel: Wiederverwenden statt Wegwerfen tut auch der Umwelt gut.

Naheliegend ist es, aussortierte Textilien – etwa Kleidung, Bettwäsche oder Handtücher – zu nutzen, um Stoffspielzeug herzustellen. Der Phantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Achtet aber darauf, ausschließlich Naturmaterialien zu verwenden. Für die Füllung der Stoffspielis bieten sich etwa Wolle / Wollvlies, kleingeschnippselte Stoffreste oder Dinkelspelz an.

Für alle, die nicht nähen können oder wollen, haben wir eine noch einfachere Möglichkeit dokumentiert. Dafür braucht ihr nur ein ausgemustertes T-Shirt aus Baumwoll-Jersey, eine Schere und ein paar Minuten Zeit! Los geht’s:

Schritt 1: Stoffstreifen aus ausgedientem T-Shirt zuschneiden

Schneidet als erstes aus dem T-Shirt-Vorderteil oder -Rücken längs oder quer vier schmale Streifen (etwa 4cm breit).

Schritt 2: Die Stoffstreifen in die Länge ziehen, sodass sie sich 'einrollen'

Zieht anschließend jeden Streifen in die Länge: Das Jersey rollt sich zusammen und dehnt sich längs.

Schritt 3: Stoffstreifen zusammenknoten und zwischen die Finger legen, sodass der Knoten in der Handinnenfläche liegt. Bei zwei unterschiedlichen Stoff-Farben die Streifen immer abwechselnd legen.

Nehmt die Streifen und knotet sie an einem Ende zusammen. Legt dann je einen der Streifen zwischen eure Finger (ein Streifen zwischen Daumen und Zeigefinger, einer zwischen Zeige- und Mittelfinger, …), sodass der Knoten in der Handinnenfläche liegt, die offenen Enden in der Handinnenfläche.

Schritt 4: Die Stoffstreifen werden jeweils überkreuzt, wobei zunächst eine Schlaufe um den Daumen gebildet wird, durch die der letzte Streifen durchgezogen wird.

Jetzt wird geknüpft: Führt den Streifen, der zwischen Daumen und Zeigefinger liegt, in einer Schlaufe um den Daumen und legt ihn zwischen Ring- und kleinen Finger, sodass er über dem bereits dazwischen liegenden Streifen liegt. Danach nehmt ihr den Streifen Ring- und kleinem Finger, führt ihn über die Handinnenfläche und legt ihn dann zwischen Mittel- und Ringfinger. Ebenso verfahrt ihr mit dem schon dort liegenden Streifen, der zwischen Zeige- und Mittelfinger geführt wird. Anschließend führt ihr den vierten Streifen, der zwischen Zeige- und Mittelfinger liegt, durch die Schlaufe, die der erste Streifen um den Daumen gebildet hat.

Eine detaillierte, bebilerte Beschreibung zur Knüpf-Technik findet ihr bei creadoo.

Schritt 5: Nach dem Zusammenziehen sollte sich ein Schachbrettmuster ergeben.

Jetzt könnt ihr das Konstrukt von den Fingern herunter- und die vier Streifen zusammenziehen, sodass ein Knoten entsteht. Von vorne betrachtet ergibt sich dabei ein Schachbrettmuster.

Schritt 6: Die Knüpftechnik solange wiederholen, bis die gewünschte Länge erreicht ist. Die Enden gut verknoten - fertig! Bei zwei unterschiedlichen Stoff-Farben ergibt sich durch die Knüpftechnik ein diagonal verlaufendes Muster.

Das wiederholt ihr so lange, wie es die Länge der Jersey-Streifen zulässt. Am Ende macht ihr einfach nochmal einen festen Knoten. Fertig!

Es entsteht ein Art rundes Tau, das sich gut zum Spielen eignet: etwa für Zerrspiele oder auch als Kauspielzeug für eure Fellnase. Besonders hübsch wird das Ganze, wenn ihr mit verschiedenen Stoff-Farben arbeitet.

Die Festigkeit könnt ihr beeinflussen, je nachdem, welchen Stoff ihr verwendet und wie fest ihr die einzelnen Knoten zusammenzieht.

Noch leichter geht's mit drei Streifen: Knoten machen, Zopf flechten, Enden verknoten - fertig!

Noch leichter geht’s, wenn ihr nur drei Streifen verwendet und einfach einen Zopf flechtet.

Mehr Knüpfideen findet ihr unter: http://scoubidou-page.piranho.de/index.htm.

Und wer dann immer noch nicht genug hat, sollte sich die Seite www.spass-mit-hund.de ansehen: Dort gibt es jede Menge weitere Spielideen, die meist ganz ohne herkömmliche Spielzeuge auskommen.

Viel Spaß :-)!

Zu „Alles im grünen Bereich: Gesundes Spielzeug für den Hund (Teil 1)”

Zu „Alles im grünen Bereich: Gesundes Spielzeug für den Hund (Teil 2)”

Alles im grünen Bereich: Gesundes Spielzeug für den Hund (Teil 2)

Im ersten Teil der kleinen Isarhunde-Serie über gesundes Spielzeug haben wir euch etwas über die Hintergründe für unsere Sammlung berichtet und eine erste Auswahl an Herstellern und Produkten zusammengestellt, die Hunde- und Umweltfreundlichkeit miteinander verbinden.

Im zweiten Teil setzen wir die Sammlung fort und zeigen euch noch mehr tolle Spielis, mit denen Hund sich nach Herzenslust austoben kann:

Neben den bekannten Hunderucksäcken oder -boots findet man im Ruffwear-Sortiment auch "grünes" Spielzeug

Ruffwear

Mehr Produkte unter www.ruffwear.com


Rein natürliches Kauspielzeug, das extreme Haltbarkeit verspricht: die Torgas Kauwurzel

Torgas Kauwurzel

  • natürliches Hundespielzeug aus Wurzeln der Baumheide aus Portugal
  • unter Berücksichtigung ökologischer Nachhaltigkeit von Hand ausgegraben und anschließend in Form gebracht (z.B. Torgas Kauwurzel bei Futterfreund*)


Flauschig und schön anzusehen: Mit den schillerei Bio-Spielzeugen macht das Kuscheln gleich nochmal so viel Spaß

schillerei

  • Kuschel-HerzKuschel-Knochen und Kuschel-Kissen aus hochwertigen Bio-Materialien: Obermaterial 100% kbA Baumwoll-Plüsch, Untermaterial 100% Bio-Nessel (vierlagig), Füllung 100% gewaschene Schurwolle, Stickerei/Garne 100% biologisch abbaubare „ENKA“ Viskose (z.B. schillerei Kuschel-Knochen bei Der Herr und sein Gescherr)
  • nachhaltiges Design und Herstellung: Rohstoffe aus und Produktion in Deutschland

Mehr Produkte unter www.schillerei.de


Stylish und gesund kommen die Design-Spielzeuge von Petprojekt daher

Petprojekt

  • Chewbies aus mit Plüschschwanz (ungiftig, ohne Phthalate, ohne Bisphenol A) (z.B. Petprojekt Chewbie Green Bunny bei Puppy & Prince)
  • Doglog (ungiftig, ohne Phtalate, ohne Bisphenol A)
  • Tropawcal Squeeki Shellz (ungiftig, ohne Phtalate, ohne Cadmium, ohne Blei)
  • uvm.

Mehr Produkte unter www.otomik.com oder für Wiederverkäufer bei Optamit

Einsatz von Bio- und Fair Trade-Materialien und Verzicht auf Chemikalien: Das Purrfectplay-Sortiment bietet nachhaltiges Tierspielzeug

Purrfectplay

  • Organic Plush Bone mit Glückskeksbotschaft (Außenstoff aus zertifizierter Bio-Baumwolle, Futter aus Bio-Baumwolldrillich, ungefärbt, ohne giftige Chemikalien, gefüllt mit Bio-Baumwoll-Watte)
  • Fortune Flyer (Außenstoff aus stabilem Hanfgewebe, Futter aus Bio-Baumwolldrillich, gefüllt mit Agavenfasern)
  • Wool Balls (Bälle aus Bio-Wollfilz, ohne Synthetik oder Chemikalien)
  • Organic Cotton Tug Toy (ungefärbte Bio-Baumwolle)
  • Eco-Tug (ungefärbter Bio-Wollfilz)

Mehr Produkte unter www.purrfectplay.com


Bei A Cheerful Pet steht neben der Tiergesundheit vor allem die nachhaltige, faire Herstellung im Zentrum

A Cheerful Pet

  • Headzees Filzköpfe (100% natürliches Wollfilz, handgefertigt in Nepal) (z.B. A Cheerful Pet Headzee Boxer bei Der Herr und sein Gescherr)
  • viele verschiedene Filzspielzeuge, z.B. Frisbees Frizees oder Filzbälle Woolzees (100% natürliches Wollfilz, handgefertigt in Nepal)

Mehr Produkte unter www.acheerfulpet.com


Praktisch: Die Apportel von Katie's Bumpers sind leicht abwaschbar und für menschliche Augen auch im Gelände gut sichtbar

Katie’s Bumpers

  • Sqwuggies und Supersqwuggies Apportel (hergestellt aus recycletem Feuerwehrschlauch) (z.B. Katie’s Bumpers Sqwuggies bei Foxinger.de)
  • Bottle Tracker füllbares Apportel, besonders für die Nasenarbeit (hergestellt aus recycletem Feuerwehrschlauch)
  • Just Plain Orange Bumper (Wasser-)Dummy (ohne Phthalate, recyclebar)


Niedliche Kuschelviecher aus Wollfleece von Jax and Bones

Jax & Bones

  • Woolies (mit natürlichen, ungiftigen Farben gefärbter Wollfleece)
  • Good Karma Rope Toy, viele verschiedene Formen (chemiefreie, natürlich gefärbte Baumwolle)

Mehr Produkte unter www.jaxandbones.com


Zu „Alles im grünen Bereich: Gesundes Spielzeug für den Hund (Teil 1)”

Zu „Alles im grünen Bereich: Gesundes Spielzeug für den Hund (Teil 3)”

Alles im grünen Bereich: Gesundes Spielzeug für den Hund (Teil 1)

Spielzeug für Hunde gibt es in Massen, vom Kuscheltier zum Gummi-Knochen, vom Knotentau zur Frisbee, vom Tennisball zum Dummy. Das Problem: Nicht jedes Spielzeug ist gesundheitlich unbedenklich und dabei im Idealfall noch umweltschonend.

Gerade Kunststoff-Spielzeuge können beispielsweise Weichmacher oder Farbstoffe enthalten, die gesundheitsgefährdend sind.Wie beim Kinderspielzeug (siehe Stiftung Warentest: Alarm im Kinderzimmer) finden sich Belastungen mit PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), Phthalate, Formaldehyd, Nonylphenol, Schwermetallen oder zinnorganischen Verbindungen. Und auch Stofftiere haben ihre Tücken: Kratzige Plastik-Füllwatte und Plastik-Squeaker, da aggressive, allergieauslösende Farben und andere Gefahren könne hinter dem niedlichenÄußeren der Plüschies stecken.

So fielen noch 2006 in einem von Öko-Test durchgeführten Test von 17 Hundespielzeugen mehr als die Hälfte der getesteten Produkte wegen zu hoher Schadstoffbelastung mit „ungenügend“ oder „mangelhaft“ durch – umso erschreckender, als viele Tierspielzeuge auch leicht in die Hände von Kleinkindern gelangen können. Leider gibt es für Tierspielsachen – im Gegensatz zum Kinderspielzeug – keine gesetzlichen Regelungen zur Schadstoffbelastung.

Neben den Gesundheitsrisiken für das Tier steht aber auch die ökologische Vertretbarkeit vieler Spielzeuge zur Debatte: Dem Hund wird eine schlechte Ökobilanz nachgesagt, die hauptsächlich in seinem Fleischkonsum begründet ist. Doch auch in Niedriglohnländern gefertigte und verschiffte, stark chemisch behandelte Einwegspielzeuge tragen zum Öko-Malus bei.

Nach und nach denken die Tierbedarf-Herstellerfirmen und der Handel um: Auch „die Großen“ sind sich mittlerweile bewusst, dass Öko nicht nur eine Modeerscheinung ist, sondern ein wichtiger Beitrag zur Gesunderhaltung von Mensch und Natur. Sie ziehen langsam nach und bringen eigene Öko-Kollektionen auf den Markt. Der Trend, der beim Hundefutter schon länger zu beobachten ist, schwappt nun also auch in den Bereich der Hunde-Accessoires.

Wir haben uns einmal umgesehen und ein paar ökologisch korrekte, gesunde Spielzeuge für eure Vierbeiner zusammengestellt:

Hunters Kollektion an umweltfreundlichen Plüschtieren für Hunde.

Hunter

 

Der ORKA Gripper aus der ORKA-Serie von Petstages.

Petstages

  • Spielzeuge-Serie ORKA (ungiftiges synthetisches Gummi) mit verschiedenen Wurf-, Kau-, Zerr- und befüllbaren Spielzeugen, teils mit Seil ausgestattet und auch für besonders kaufreudige Hunde geeignet (z.B. bei www.dog-toy.de)



Der befüllbare Knochen Da Bone aus dem Hause Rogz ist in verschiedenen Farben und Größen erhältlich.

Rogz



Die Nature Dog Toys von Karlie sind kuschelige Gesellen aus Naturmaterialien.

Karlie



Die niedliche Plush Ring-Familie von Simply Fido bestehen aus ungebleichten, unbehandelten Naturmaterialen und werden mit Extrakten von Pflanzen und Mineralien wie Gardeniensamen, Nelken und Kastanien gefärbt.

Simply Fido

  • Plush (Petite / Ring) Family (100% natürliche, unbehandelte Rohstoffe, Baumwollstoff) (z.B. Simply Fido Plush Ring Oscar the Monkey bei Zooplus*)
  • Kneat Collection (rein natürliche Rohstoffe) (z.B. Simply Fido Kneat Collection Squirrel bei hundetraum.de)
  • Hemp Collection (aus Hanf, ein schnell nachwachsendes Naturmaterial)
  • Bone Collection (100 % natürliche Rohstoffe, organischer Färbeprozess, umweltschonende Materialien und Verarbeitung) (z.B. Simply Fido Bone Collection bei Dogpoint24.de)
  • Bamboo Toys (aus Bambusfasern, schnell nachwachsendes Naturmaterial, chemiefrei, ungiftig)

Mehr Produkte unter www.simplyfido.com



Die Spielzeuge von West Paw Design sind wahre Multitalente: Ungiftig, recyclebar, schwimmfähig, äußerst robust und vielseitig einsetzbar.

West Paw Design

Mehr Produkte unter www.westpawdesign.com



Statt in den Müll wandern alte Planet Dog-Produkte in einen Recycling-Prozess. Dabei entstehen neue Produkte wie die RecycleBALLS.

Planet Dog

Mehr Produkte unter www.planetdog.com

Replus Mango Bone gibt es in vielen verschiedenen Größen, sodass sich für jeden Hund der richtige Öko-Holzknochen findet.

Replus



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