Umbaumaßnahmen

Upsi, da hat es mir wohl ein wenig die Seite zerschossen … Also nicht wundern, wenn ihr zufällig mal wieder hier vorbeisurft, ich mache aus der Not eine Tugend und werde hier mal kräftig aufräumen und alles schöner/neuer/besser machen, aber bis es so weit ist, gibt es einfach nur ein ganz schlichtes Blog-Outfit. Inhalte sind soweit ja noch alle da, von daher wünsche ich einstweilen frohes Stöbern im Isarhunde-Archiv 🙂

Leckerchen, 1/2017

Wow, gab es lange keine Leckerchen mehr hier im Blog… Naja, zugegeben: allzu viel zu lesen gab es die letzten Wochen – Monate hier sowieso nicht ;-). Dementsprechend verabschiede ich mich auch einstweilen von der Bezeichnung „Leckerchen der Woche“, denn wenn schon werden in dieser Kategorie doch eher mehrere Wochen auf einmal verbloggt :-).

In den letzten Wochen ist auf jeden Fall einiges an Liebenswertem in mein Leben eingezogen – nicht zuletzt im Dezember, wo neben Weihnachten ja auch noch mein Geburtstag war…

Ganster sein: Ich liebe Papeterie, nicht nur, aber ganz besonders Notizbücher und -hefte. In einem Geschäft an einem schönen Exemplar vorbeizugehen, fällt mir dementsprechend schwer. Aber jetzt kann ich das getrost tun, denn ein lieber Mensch hat mich zum Papergangster gemacht! Die Mitgliedschaft in der Papergang von Ohh Deer bringt mir einmal im Monat eine Überraschungsbox mit wunderhübschem Papierkram ins Haus. Große Liebe ❤!

Reminder: Braucht man ab und an einfach. In diesem Fall nicht zuletzt, weil ich in diesem Jahr gerne wieder auf Wanderschaft gehen würde mit Mika. Wenn der Reminder dann auch noch so praktisch (zum Beispiel als Stifte- oder Kosmetiktasche) einsetzbar ist wie dieser – umso besser! Gefunden bei Nature & Découvertes.

Reißverschluss-Tasche "Keep Exploring"
Reißverschluss-Tasche „Keep Exploring“

Gedanken wandern lassen: Zur Vorbereitung auf die Wandersaison sind zwei neue Bücher bei uns eingezogen. Klar, dass die schon mal in Ruhe durchgeblättert und die geeigneten Strecken markiert werden wollen. Irgendwie muss man sich ja auch die langen Abendstunden im Winter vertreiben ;-). Und auch wenn die Bücher nicht speziell auf Hunderunden ausgerichtet sind, hoffe ich doch, das ein oder andere Tourchen für uns zu finden!

Wanderbücher von Rother
Wanderbücher von Rother

Wandgestaltung: Mal wieder einen Pinsel schwingen und eine neue „Pinnwand“ zaubern – kreativ werden kann so einfach sein und es macht einfach zufrieden, wenn in der Wohnung wieder etwas vorangeht ❤ Gestaltet mit Kork-Topfuntersetzern von Ikea, etwas Malerkrepp und Plakafarben in Gold, Silber und Kupfer. Fehlen nur noch passende Pins… 😉

DIY Kork-PInnwand
DIY Kork-PInnwand

Bekanntes neu entdecken: In Bayern hat der Winter uns ein richtiges Wunderland gezaubert. Wunderschön, auf Lieblings-Strecken durch die flauschig-weiße Schneedecke zu laufen und die Landschaft ganz neu wahrzunehmen. So geschehen im Januar im Murnauer Moos und an den Osterseen.

Waschbärchi: Socken. Sie sind einfach meine große Leidenschaft 😀 Diese hier fand ich ganz besonders putzig, mit kleinen Waschbäröhrchen und einer Anti-Rutsch-Gummierung an der Sohle. Gefunden bei Reserved.

Waschbär-Socken
Waschbär-Socken

Fotofieber: Der Weihnachtsmann hatte es besonders gut mit mir gemeint und ein kleinen „Fotostudio“ für mich eingepackt. Selbiges hat mittlerweile auch seinen Platz in der Wohnung gefunden und wurde natürlich auch eingeweiht – beim Fotografieren der „Leckerchen“ :-)! Es braucht auf jeden Fall noch etwas Übung meinerseits, aber ich freue mich schon total darauf, diesen Bereich der Fotografie weiter zu verfolgen!

Mein kleines Fotostudio
Mein kleines Fotostudio

Schönes Hundeleben: Greenery – Farbe des Jahres 2017

Greenery - Farbe des Jahres 2017

Das Jahr 2017 startet frisch – zumindest in farblicher Hinsicht. Pantone hat nämlich wieder eine Farbe des Jahres gekürt und in diesem Jahr nennt diese sich „Greenery“.

„Greenery is a fresh and zesty yellow-green shade that evokes the first days of spring when nature’s greens revive, restore and renew. Illustrative of flourishing foliage and the lushness of the great outdoors, the fortifying attributes of Greenery signals consumers to take a deep breath, oxygenate and reinvigorate.“
Pantone.com

Na, das hört sich doch mal nach einer idealen Farbe für Hundemenschen an – schließlich bewegen wir uns gerne und viel in der Natur und vermutlich freuen sich auch die meisten von uns über die erwachende Natur mit all ihren Farben im Frühjahr.

„Greenery bursts forth in 2017 to provide us with the hope we collectively yearn for amid a complex social and political landscape. Satisfying our growing desire to rejuvenate, revitalize and unite, Greenery symbolizes the reconnection we seek with nature, one another and a larger purpose.“
Leatrice Eiseman, Executive Director of the Pantone Color Institute

Natürlich, Grün ist die Farbe der Hoffnung. In dieser Schattierung empfinde ich persönlich sie aber weniger „beruhigend“ als vielmehr „erfrischend“ und „dynamisch“. Und vor allem muss ich an Essen denken: frisches, junges Gemüse, Matcha Tee, ein grüner Smoothie… Also in jedem Fall gesund!

Ein bisschen Grünzeug schadet auch unseren Vierbeinern nicht – egal ob innerlich oder äußerlich angewendet 😉 Grün steht so ziemlich jeder Fellnase und es finden sich glücklicherweise schon viele schicke Accessoires in den On- und Offline-Sortimenten, mit denen sich Bello und Bella als farbliche Trendsetter in Szene setzen können.

Ein paar Beispiele für das Leben in Grün habe ich für euch zusammengestellt. Gefällt es euch? Und wie findet ihr generell die Farbwahl in diesem Jahr?
 

Vorweihnachtlicher Feenstaub

Wenn es nach Mika ginge, würde er mit "magic powers" ganz sicher dafür sorgen, dass die Leckerliquelle niemals versiegt... Ob er wohl sonst noch etwas ändern würde?

Wünschen wir uns nicht alle ab und an einen rosa glitzernden Zauberstab, mit dem wir all unsere Probleme aus der Welt wischen könnten? Die Macke am Auto, zum Beispiel, als man beim Einparken die Entfernung mal wieder nicht gut eingeschätzt hat. Oder das nervige Hundegebell, wenn es an der Tür läutet. Oder diesen fiesen grippalen Infekt, der einfach nicht aufgeben will. Oder… oder… oder…

Was würdest du tun, wenn du „magic powers“ hättest? MiDoggy stellt diese Frage in einer Weihnachtsaktion. Inspiriert wurde die Aktion durch ein Video von Dr. Jane Goodall, in dem sie ein wenig über ihr Leben erzählt und sich der Frage stellt, was sie, wenn sie könnte, tun würde, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

 

Für mich hat diese Frage – und vor allem: die Antwort darauf – zunächst wenig mit unseren Fellnasen zu tun, auch wenn Goodall von ihrem Hund, dem Lehrmeister ihrer Kindheit, erzählt. Von daher ließe sich sicher darüber streiten, ob meine Antwort auf die Frage etwas auf diesem Blog zu suchen hat. Aber auch, wenn ich dabei mehr die Menschen im Blick habe: letzen Endes betrifft es alle Lebewesen, und damit eben auch unsere Vierbeiner.

Was also tun, um die Welt auf magische Weise besser zu machen? Was wünscht man sich da? Gerade in der letzten Zeit habe ich (und damit stehe ich sicher nicht alleine da) den Eindruck, dass an allen Ecken und Enden Bedarf nach zauberhafter Poblemlösung besteht. Naheliegend wären da: der Weltfrieden! Oder: kein Hunger mehr auf Erden! Aber würde das eigentlich dauerhaft etwas ändern, etwas nachhaltig besser machen? Ich vermute: nicht wirklich.

Was fehlen würde, wäre die Einsicht. Und könnte diese nicht dafür sorgen, dass sich viele Probleme von alleine lösen würden; oder viel mehr: durch die einsichtigen Menschen? Also sollte ich mir wünschen, dass die Menschen ihren Geist öffnen, dass sie Zusammenhänge verstehen, dass sie erkennen, dass sich die Menschheit auf einem falschen Weg befindet? Höher, weiter, mehr – aber wie lange, wohin und nicht zuletzt: wofür?

Doch auch der Intellekt hat Grenzen und die sind, pardon, bei einigen Menschen auch einmal etwas enger gesetzt. Aber muss man eigentlich immer alles verstehen? Oder hilft es nicht viel mehr, wenn man mitfühlt? In den letzten Wochen häufen sich die Nachrichten, die darauf hindeuten, dass diese Fähigkeit zum Mitgefühl mehr und mehr abhanden kommt: Männer, die eine junge Frau eine Treppe hinab treten. Reisende, die sich über eine Notlandung echauffieren, die notwendig wurde, weil ein Mitreisender einen Schlaganfall erlitten hatte. Motorrad- oder Autofahrer, die zumindest billigend in Kauf nehmen, dass andere Verkehrsteilnehmer sterben, damit sie ihren Adrenalinkick bei illegalen Rennen bekommen. Wähler, die einen Mann zu ihrem Oberhaupt machen, der ganz offen ganze Bevölkerungsgruppen herabwürdigt. Menschen, die andere Menschen unter Generalverdacht stellen, weil diese ihr Heimatland verlassen haben, um anderswo Schutz zu suchen.

Wenn es nach Mika ginge, würde er mit "magic powers" ganz sicher dafür sorgen, dass die Leckerliquelle niemals versiegt... Ob er wohl sonst noch etwas ändern würde?
Wenn es nach Mika ginge, würde er mit „magic powers“ ganz sicher dafür sorgen, dass seine Leckerliquelle niemals versiegt… Ob er wohl sonst noch etwas ändern würde?

 
Wenn ich mir all diese Probleme so ansehe, komme ich immer mehr zu der Meinung, dass es der Menschheit gut zu Gesicht stehen würde, über mehr Empathie zu verfügen. Den anderen als lebendes, fühlendes Wesen wahrzunehmen, sich (zumindest hin und wieder) in die Lage des Gegenübers zu versetzen – das sollte dazu führen, dass viele Probleme gar nicht erst entstehen. Denn wer würde etwa Bomben auf Kinder werfen, wenn er sich in diese hineinversetzen würde?

Das wäre er also, mein Wunsch, den ich mit „magic powers“ erfüllen würde: mehr Empathie, mehr Mitgefühl – und zwar allen Lebewesen gegenüber! Denn selbstverständlich haben auch unsere Vierbeiner Gefühle. Und mehr noch: Gerade Hunde sind wunderbare Vorbilder in Sachen Empathie: Sie geben sich einfach unfassbar viel Mühe, unsere Gemütslagen zu entschlüsseln und sich entsprechend zu verhalten. Und daran könnten wir uns doch, ganz besonders jetzt in der Vorweihnachtszeit, einfach ein Beispiel nehmen und unseren Mitmenschen ein bisschen Mitgefühl schenken – ganz ohne Zauberkräfte!


Disclaimer: Mir ist durchaus bewusst, dass sich nicht alle Probleme auf der Welt mit „ein bisschen Liebe“ lösen lassen. Aber ein kleines bisschen mehr Nächstenliebe und Respekt gegenüber anderen Lebewesen und ein kleines bisschen weniger Egozentrik kann zumindest das tägliche Zusammenleben ein kleines bisschen schöner und lebenswerter machen.

Schönes Hundeleben: Knie- und Stiefelstrümpfe

Von wegen Stocking Fillers: Wenn es nach mir geht, braucht es zu Nikolaus (oder auch sonstigen Anlässen) eigentlich nichts weiter als die „Stockings“ selber. Ok, zugegeben: es mag sein, dass ich es mit meiner Sockenliebe ein klein wenig übertreibe (oder haben Hundemenschen vielleicht einfach ein paar zusätzliche Paare nötig…?) – aber was gibt es besseres im Winter als ein paar wolligwarme Kniestrümpfe? Ja, ja, ich höre schon die empörten Antworten: „Also iiiiiiich finde einen heißen Glühwein viel besser als Kniestrümpfe – und warm hält er auch noch!“ Stimmt (zumindest bedingt) natürlich, aber beim Gassi über mit morgendlichem Raureif bedeckte Wiesen hilft einem das herzlich wenig. Dann doch lieber Strümpfe 🙂 – zum Beispiel die folgenden…
 

Schönes Hundeleben: Knie- und Stiefelstrümpfe

Die Traditionellen

Trachtenstrümpfe mokka
alpenclassics.de


Die Gummistiefelgesellen

stiefelsocken
hunterboots.com


Die Rockstars


Die Spaßmacher


Die Klassiker

Burlington
falke.com


Die Sportler

FALKE
falke.com

FALKE
falke.com


Die Superhelden


TierBlogger Adventskalender Türchen 1: Mit dem Hund durch die Jahreszeiten

Es ist wieder soweit: die stade Zeit hat begonnen! Und damit ist auch der Startschuss zum diesjährigen TierBlogger-Adventskalender gefallen: Dazu haben sich wieder Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengefunden, um Tierfreunden mit informativen Artikeln und tollen Verlosungen das Warten auf das Christkind ein wenig zu verkürzen.

Doch nicht nur Weihnachten rückt gerade unaufhaltsam näher, sondern auch der Winteranfang und kurz darauf der Jahreswechsel. Für viele die Zeit zurückzublicken und natürlich auch Pläne für das kommende Jahr zu schmieden. Wir starten daher im ersten Türchen des TierBlogger Adventskalenders mit ein paar Inspirationen, wie ihr mit eurem Hund die Jahreszeiten verbringen könnt.

Winter

Natürlich kennen und lieben wir sie alle: die Wintertage, an denen die Sonne von Abertausenden von Schneekristallen gespiegelt über die idyllische Landschaft scheint, an denen der Atem gefriert und man mit einer Thermoskanne Tee bewaffnet durch den Wald spaziert, die Hände tief in den Taschen vergraben, während der Vierbeiner munter umherlaufend seine Spuren durch die noch unberührte Schneedecke zieht…

Die Realität sieht im Winter aber leider oft anders aus: Die Tage sind kurz und kalt, das Wetter oft trübe, gerade im Dezember gibt es eine Menge für die Feiertage vorzubereiten, der Hund mag seinen Wintermantel nicht, friert aber ohne ganz furchtbar, im dümmsten Fall hat man sich zu allem Unglück auch noch eine Erkältung zugezogen… Kurzum: Es kann durchaus passieren, dass die Gassirunde im Winter hin und wieder kürzer ausfällt. Da sollte man sich auf jeden Fall ein Indoor-Alternativprogramm zurechtlegen, um den Vierbeiner auch bei weniger Bewegung beschäftigen zu können.

Traum-Wintertage wie diesen hier gibt es leider viel zu selten.
Traum-Wintertage wie diesen hier gibt es leider viel zu selten.

Schnüffel mal wieder

Gerade im Winter liegen die verschiedensten Gerüche in der Luft: Zimt, Anis, der Duft von frischen Tannennadeln, Plätzchen oder Mandarinen… Es gibt vieles zu erschnüffeln, natürlich auch für den Vierbeiner! Wie wäre es da zum Beispiel mal mit einem Schnüffelparcours im Wohnzimmer? Nehmt einfach verschiedene (natürliche) Duftstoffe, die euer Hund vielleicht sogar noch nicht kennt. Ihr könnt sie beispielsweise in Dosen oder kleine Schüsseln füllen und mit Alufolie abdecken, in die ihr dann noch ein paar kleine Löcher schneidet, oder ein Küchenhandtuch mit einem Haushaltsgummi über die Öffnung spannen.

Die Behälter verteilt ihr mit einigem Abstand voneinander im Raum. Dann könnt ihr euren Hund an die lange Leine nehmen und mit ihm gemeinsam auf Schnüffel- und Erkundungstour gehen. Lasst euch dabei Zeit und achtet darauf, welche Gerüche euer Hund besonders interessant findet – denn diese könnt ihr vielleicht später einmal zum Training von Geruchsunterscheidung verwenden, als besondere Zutat von Hundeleckerli (bitte dabei aber nicht vergessen, dass einige Dinge für Menschen lecker, für Hunde aber Gift sind – Stichwort: Schokolade) einsetzen oder als olfaktorisches Entspannungssignal aufbauen!

Klingt langweilig? Für uns Menschen vielleicht – schließlich bleibt uns der größte Teil der Welt der Gerüche, wie Hunde sie wahrnehmen, leider verschlossen. Das sogenannte Riechhirn des Hundes, das sich ausschließlich dieser Welt widmet, ist etwa zehnmal so groß wie das entsprechende Hirnareal beim Menschen. Dazu verfügen Hunde über 125 bis etwa 220 Millionen Geruchsrezeptoren – der Mensch hingegen hat nur magere 5 Millionen. Dementsprechend beschäftigt ist das Hundehirn auch, wenn es die für ihn so wichtigen Düfte wahrnimmt und analysiert. Gerade jüngere Hunde lernen bei einem kleinen Schnüffelparcours viel Neues kennen, das Gehirn verarbeitet die Informationen – und das verbraucht natürlich eine Menge Energie! Und aufgeregte Hunde können durch solche ganz bewusst ruhig gehaltenen Aktivitäten auch lernen einmal herunterzufahren. In der reinen Erkundungsvariante sollte deshalb auch auf Leckerlis oder Spielzeug zur Motivation verzichtet werden – das Entdecken der (neuen) Gerüche sollte selbstbelohnend sein.

Frühling

Der Frühling ist die Zeit des Aufbruchs: alles regt sich und streckt sich der Sonne entgegen, die sich endlich wieder länger blicken lässt. Nach den (hoffentlich) gemütlichen Wintermonaten bricht jetzt nicht nur die Zeit des Fellwechsels an. Körper und Geist sehnen sich auch nach Licht, Luft, Bewegung und – Abwechslung!

Das Frühjahr ist die beste Zeit, um einfach mal Neues auszuprobieren. Und dabei im besten Falle vielleicht auch noch das ein oder andere Gramm Weihnachtsspeck loszuwerden, das sich gerne mal häuslich auf den Rippen von Zwei- und Vierbeinern einrichtet. Und während Herrchen und Frauchen möglicherweise schon mal auf die perfekte Badefigur hintrainieren, freut Bello sich einfach über mehr Bewegung und (wider-)erstarkende Muskeln – nicht zuletzt halten diese ja auch die Bewegungsabläufe rund und können etwa diverse Gelenkbeschwerden verhindern oder abmildern.

Während der eine noch frühjahrsmüde ist, arbeitet der nächste schon an der Sommerfigur.
Während der eine noch frühjahrsmüde ist, arbeitet der nächste schon an der Sommerfigur.

Komm in Bewegung

Das wichtigste ist, die körperliche Auslastung des Hundes passend zu seiner allgemeinen Konstitution zu wählen. Während jüngere, gesunde Hunde Spaß an rasanten Agility-Runden haben, ist für Senioren das gelenkschonende Degility sicher die bessere Wahl! Für viele Hundehalter die perfekte Lösung: einfach einen Sport gemeinsam mit ihrem Vierbeiner ausüben! Klassischerweise geht es hier um Ausdauer, etwa beim Joggen oder Fahrradfahren.

Aber warum nicht einmal etwas ganz Neues ausprobieren? Wälzt einfach einmal das Angebot der Hundeschulen und -vereine in eurer Umgebung oder sucht in Hundeforen nach Gleichgesinnten oder bestehenden Trainingsgruppen. Denn auszuprobieren gibt es vieles! Wie wäre es zum Beispiel mit…

  • THS/Turnierhundsport: Im THS, der „Leichtathletik mit Hund“ können verschiedene Disziplinen bewältigt werden. Egal ob Geländelauf, Hindernislauf oder Combination Speed Cup – hier ist in jedem Fall Geschwindigkeit gefragt!
  • Scent Hurdle Racing/Hürdenrennen mit Geruchsunterscheidung: Das Scent Hurdle Racing ist eine Variante des bekannteren Hunde-Teamsports Flyball. Zwei Teams treten gegeneinander an, die Hunde müssen in diesem ‚Staffellauf‘ nicht nur jeweils 4 Hürden überwinden, sondern auch noch das richtige Apportel anhand des Geruchs identifizieren und ihrem Halter apportieren.
  • Rally-Obedience: Ein Parcours, ein ganzer bunter Blumenstrauß an Herausforderungen, die zu bewältigen sind – das ist Rally-Obedience! Hier kommt es nicht nur auf die schnelle, sondern vor allem auch auf die genaue Bewältigung der Übungen an. Von Abrufen über Slalomlaufen bis zu klassischen Sitz-Platz-Steh-Aufgaben ist hier alles dabei, was den vollen Einsatz von Körper und Geist fordert!
  • JAD-Dogs/Jump and Dance: JAD-Dogs kombiniert Dogdance, Longierarbeit und Agility zu einer neuen Disziplin. Hier wird auf Distanz im Longierkreis mit Bewegungswechseln und Geräten gearbeitet, außerdem dürfen Hund und Halter jede Menge Tricks zeigen.

Sommer

Gut vorgesorgt hat, wer bis zum Anbruch des Hochsommers seinen Körper in Form gebracht hat. Denn ab jetzt ist eher Chillen im Schatten als Schwitzen beim Sport angesagt, Hitze und physische Verausgabung sind nämlich nicht gerade die beste Kombination für den Körper. Aber immer nur unterm Sonnenschirm liegen ist auf Dauer natürlich auch langweilig. Zum Glück gibt es aber auch bei hohen Temperaturen noch genügend Möglichkeiten für gemeinsame Unternehmungen – man muss nur das ein oder andere Mal ein kleines Stückchen um die Ecke denken!

Es muss ja nicht immer gleich das Meer sein. Spiele am und im Wasser machen auch an Seen, Bächen oder dem Planschbecken im Garten Spaß.
Es muss ja nicht immer gleich das Meer sein. Spiele am und im Wasser machen auch an Seen, Bächen oder dem Planschbecken im Garten Spaß.

Bewahr einen kühlen Kopf

Die einfachste Variante, auch im Sommer zu genügend zu Bewegung zu kommen, ist selbige in die frühen Morgenstunden zu verlegen. Dann steht auch einer Runde Joggen zumeist nichts im Wege. Das A und O dabei ist natürlich, auf seinen vierbeinigen Begleiter zu achten und die Belastung auf dessen Fitness und Wärmetoleranz anzupassen.

Im Sommer außerdem für die meisten Hunde toll sind alle Arten von Wasserspielen! Euer Hund kann apportieren? Dann führt in doch mit passendem schwimmfähigen Spielzeug langsam an den Wasserapport heran: Dazu am Anfang auf jeden Fall stehende Gewässer aufsuchen, in Ufernähe arbeiten und in kleinen Schritten die Herausforderung steigern. Euer Hund liebt Leckerlis? Dann lasst ihn diese doch einfach mal aus einer Schüssel mit Wasser oder aus einem Planschbecken fischen. Viele Hunde lieben es auch ganz schlicht durch Wasser zu waten. Vielleicht gibt es bei euch in der Nähe ja einen kleinen Bachlauf, der einen feucht-fröhlichen Kneipp-Spaziergang erlaubt?

Wenn es doch einmal zu warm oder kein Wasser in der Nähe ist, könnt ihr eurem Hund mit einem gefrorenen Kong (oder ähnlichem befüllbaren Spielzeug) Beschäftigung und Abkühlung gleichzeitig bieten.

Übrigens: Es gibt auch mobile Hundeduschen, die zwischendurch für Abkühlung sorgen (oder natürlich den Hund von Dreck befreien 😉 ) können. Gerade für Hundehalter ohne Garten und ohne Bademöglichkeit in freier Natur kann das eine ‚coole‘ Alternative im Sommer sein.

Herbst

Die Tage werden schon wieder kürzer, aber dafür sinken die Temperaturen auf angenehme Grade und die sich langsam in den schönsten Schattierungen färbenden Blätter lassen auch bekannte Landschaften in völlig neuem Glanz erstrahlen. Der goldene Herbst lockt in jedem Fall nach draußen in die Natur, die man nun auf sechs Beinen ausgiebig erkunden kann.

Das Finderglück bei Suchspielen im Herbstlaub ist besonders groß.
Das Finderglück bei Suchspielen im Herbstlaub ist besonders groß.

Geh neue Wege

Herbstzeit ist Wanderzeit – keine andere Jahreszeit bietet so viele Gelegenheiten, den Rucksack zu packen und sich mit dem Hund auf Tour durch die nähere oder fernere Umgebung zu begeben. Es muss dabei nicht immer die Bergbesteigung oder Langstreckenwanderung sein, um Abwechslung zu haben. Auch rund um die Stamm-Gassistrecke lässt sich sicher einiges noch Unbekanntes entdecken: Biegt doch einfach einmal in eine andere Richtung ab und lernt so euer Umfeld neu oder besser kennen. Bei so einem Streifzug durch euren Ort solltet ihr Extra-Schnüffelzeit einplanen: die meisten Hunde mögen es, in unbekannten Umgebungen erst einmal ausgiebig ‚Hundezeitung zu lesen‘ und alles in ihrem eigenen Tempo zu erkunden.

Doch auch auf gewohnten Strecken gibt es im Herbst viel zu entdecken – verändern sich diese doch sozusagen auf natürliche Weise fast täglich! Da wären zum Beispiel die Laubhaufen am Wegesrand, die man perfekt für (Leckerli-)Suchspiele nutzen kann. Oder herabgefallene Kastanien, die man apportieren lassen kann. Oder die kleinen Pilzkolonien, die an schattigen Stellen im Wald gewachsen sind, und abgeschnüffelt werden können. Nicht zu vergessen das Fallobst, das sich jetzt auf der ein oder anderen Wiese oder am Wegesrand findet und vielen Hunden Freude bereitet – sei es als kleiner Snack zwischendurch oder als ‚Wurfgeschoss‘!

Aber natürlich wollen die meisten nicht immer nur auf denselben Pfaden wandeln. Wer noch auf der Suche nach schönen neuen Wandertouren für ‚Sechsbeiner‘ ist, kann sich zum Beispiel bei Mein-Wanderhund.de, BergWauWau.de oder natürlich auch bei uns inspirieren lassen.

Verlosung

Damit ihr mit eurem Hund und/oder anderen Vierbeinern gut durch das Jahr 2017 kommt, verlose ich den Wandkalender „Dogs“ mit 12 Fotografien des renommierten Tierfotografen Andrew Grant (Format: 51 x 45 cm) aus dem Kunth Verlag. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist mir bis zum 04.12.2016 in den Kommentaren verraten, welches eure tierische Lieblings-Jahreszeit ist.*
Viel Glück!

Das nächste Türchen wird sich übrigens morgen bei The Swiss Cats öffnen – schaut mal vorbei!


* Mitmachen könnt ihr, wenn ihr in Deutschland oder Österreich lebt. Über den Gewinner entscheidet das Los, Mehrfachteilnahmen gelten nicht. Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass ihr Name (Vorname und Initital des Nachnamens) im Gewinnfall hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird. Der Gewinnner wird außerdem per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.