Der Hundumblick: 6 Fragen an Jette von Labrador Smokie

Stadtköter, Landtöle, Fellnase von Welt, Stubenwauwau… Die Hundeszene ist groß und bunt, ganz besonders in den Weiten des WWW. Um ein bisschen über den Münchner Tellerrand zu schauen, stellen in der Reihe „Der Hundumblick“ Hundeblogger sich und ihre Stadt vor – da lohnt nicht nur ein virtueller Besuch!

In dieser Folge besuchen uns Jette und Labrador Smokie vom gleichnamigen Blog: Die beiden sind nicht nur echte ‚Landeier‘, sondern auch Newcomer in der Bloggerwelt. Jette erzählt im Hundumblick, warum sie das Landleben so schätzt, berichtet von tierfreundlichen Dorfbewohnern und gibt Tipps für ein entspanntes Wochenende in ihrem Heimatort Döbern.

Der Hundumblick: 6 Fragen an Jette von Labrador Smokie

1. Wer bist du, wer sind deine Vierbeiner und wo bloggst du? Stelle dich, deinen Hund und dein Blog vor.

Mein Name ist Jette Hauschild und der Vierbeiner an meiner Seite ist Smokie. Zusammen führen wir einen Blog auf Blogspot, in dem es um unser gemeinsames Leben geht. Gerne berichten wir über unsere Spaziergänge, neue Erfahrungen und Begegnungen, Fortschritte in der Erziehung oder mal Produkttests. Eigentlich schreiben wir immer über das, was uns gerade so interessiert oder auf was wir halt mal so Lust haben.

Labrador Smokie. Foto: Jette Hauschild
Labrador Smokie. Foto: Jette Hauschild

2. Stadt, Land, Hund: Lebst du städtisch oder ländlich mit deiner Fellnase? Würdest du das Umfeld gerne ändern oder passt es perfekt für dich und deine Hunde?

Land, natürlich auf dem Land! Ich könnte es mir auch gar nicht anders vorstellen. Meine Familie und ich wohnen in einem kleinen Dorf namens Döbern, direkt an einer, für uns vielbefahrenden, Straße. Wälder, Seen, Felder und schöne Wanderstrecken sind gleich um die Ecke. Jeder kennt jeden und es ist halt alles viel familiärer. Da mein Vater gebürtiger Dresdner ist, sind wir auch mal häufiger dort, doch nie lange. Mir sind dort immer zu viele Menschen und zu viel Verkehr. Aber für einen Tag oder ein Wochenende machen wir das gerne mal 🙂

3. Wie hundefreundlich ist der Ort, wo du lebst? Gibt es Auslaufmöglichkeiten, Trainingsmöglichkeiten / Vereine, Kotbeutelstationen? Sind die Leute aufgeschlossen gegenüber Hunden?

Ich würde unser Dorf als recht tierfreundlich bezeichnen. Jeder zweite Bewohner hat einen Hund und/oder eine Katze. Hauptsächlich haben wir Freigänger-Katzen, weshalb es ab und an auch mal zu ungewollten Würfen kommt. Unsere Dorfbewohner tun sich dann zusammen und kümmern sich um die Tiere, bis sie ein neues Zuhause gefunden haben. Das ist doch mal freundlich oder? 😉

Einen Verein haben wir hier und in ein paar Nachbardörfern auch. Jedoch besuche ich keinen davon, da ich in meiner Ausbildung noch kein Geld verdiene.

Kotbeutelstationen haben wir bei uns aber nicht. Zwar sehr schade, doch ich nehme mal an, dass sich jeder solch ein Beutelchen leisten kann, wenn er dies auch wirklich will.

4. Das leidige Thema Leine: Herrscht in deinem Ort Leinenpflicht? Gibt es vielleicht ausgewiesene Hundefreilaufflächen? Oder haben Hunde den Luxus, größtenteils frei laufen zu dürfen?

Naja, es ist schon ein wenig schwer zu beantworten. Eine Leinenpflicht besteht an sich nicht, doch letztendlich muss jeder selber einschätzen können, ob er seinen Hund freilassen kann oder nicht. Smokie lasse ich größtenteils auch frei laufen, da er ohne Leine einfach besser hört als mit. Natürlich mache ich das aber nur, wenn ich Smokie und mir die Situation zutraue und auch nix passieren kann.

Smokie, Grimassenkönig. Foto: Jette Hauschild
Smokie, Grimassenkönig. Foto: Jette Hauschild

5. Zu Besuch in deiner Gegend: Was sollten Menschen mit Hund in deinem Ort oder deiner Umgebung unbedingt gesehen haben?

Man sollte unbedingt mal an unsere Seen gehen. Wir haben mitten im Wald mehrere Seen, an denen Hunde und Menschen zusammen schwimmen gehen dürfen. Auch einen Pferdeteich haben wir! Das Wasser ist klar, es ist immer relativ wenig los (nur wenige wissen davon, aber *psst*) und sie werden regelmäßig gesäubert. Außerdem haben wir viele Wälder und Felder, welche sehr ruhig gelegen sind. Also für ein entspanntes Wochenende mit Hund ist Döbern absolut geeignet!

6. Hast du eine Lieblings-Gassi-Route in deiner Umgebung und verrätst du sie uns?

Also Smokie und ich bevorzugen eher die Waldwege. Gleich am Waldeingang haben wir schon einen See, der allerdings nur von Hunden verwendet wird. Ein paar Schritte weiter und wir sind in einer kleinen Sandgrube, in der ich Smokie gerne mal buddeln und toben lasse. Dort treffen sich im Sommer auch viele Hundebesitzer mit ihren Junghunden 🙂

Danach geht es halt immer weiter rein in den Wald. Nach einer halben Stunde entspannten Fußweg ist man dann auch schon wieder an einem See. Von dort aus laufen wir immer gerne 2km weiter in das nächste Dorf und von dort aus auf dem Fahrradweg wieder zurück.
 


Die Reihe Der Hundumblick wird in unregelmäßigen Abständen weitergeführt, es warten viele spannende Blogs und Orte auf euch!

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