Der Hundumblick: 6 Fragen an Julia von miDoggy

Der Hundumblick: 6 Fragen an Julia von miDoggy

Stadtköter, Landtöle, Fellnase von Welt, Stubenwauwau… Die Hundeszene ist groß und bunt, ganz besonders in den Weiten des WWW. Um ein bisschen über den Münchner Tellerrand zu schauen, stellen in der Reihe „Der Hundumblick“ Hundeblogger sich und ihre Stadt vor – da lohnt nicht nur ein virtueller Besuch!

Julia und ihre Lola von miDoggy sind ganz besonders umtriebige Blogger ‚auf sechs Beinen‘: Nicht nur, dass sie selber fleißig schreiben, sondern sie kümmern sich auch noch um die von ihnen gegründete Hundeblogger-Community. Viel zu tun in der virtuellen Welt also, aber das hält die beiden nicht davon ab, gemeinsam durch München und das Umland zu streifen. Wohin es die beiden dabei verschlägt und was sie außer Wandern noch lieben, verrät uns Julia im Interview!

Der Hundumblick: 6 Fragen an Julia von miDoggy
1. Wer bist du, wer sind deine Vierbeiner und wo bloggst du? Stelle dich, deinen Hund und dein Blog vor.

Mein Name ist Julia, ich bin begeisterte Hundebloggerin und Inhaberin der Hunde-Community miDoggy. Meine große Leidenschaft ist mein Italienisches Windspiel Lola, mit der ich durch’s Leben düse.

Lola liebt Kuscheln, Ihre Ballis, die neuesten Hundeprodukte testen und natürlich als Model vor der Kamera stehen. Ich liebe es mit Lola zu kuscheln, unsere Inneneinrichtung immer wieder zu optimieren, die neuesten gesunden Essenhypes zu testen und Lola vor der Linse zu haben. Wir beide lieben es zusammen mit Herrchen in den nahen Alpen Wandern zu gehen.

Auf meinem Hundeblog miDoggy sowie in der Community findet Ihr von großartigen Hundebloggern strukturierte und unabhängige Informationen zu allen Themen rund um den Hund.

Julia und Lola von miDoggy. Foto: miDoggy
Julia und Lola von miDoggy. Foto: miDoggy

2. Stadt, Land, Hund: Lebst du städtisch oder ländlich mit deiner Fellnase? Würdest du das Umfeld gerne ändern oder passt es perfekt für dich und deine Hunde?

Wir wohnen in der schönen Weltstadt mit Herz München. Da sollte man eigentlich davon ausgehen können, dass Lola ein überzeugter Stadthund ist. Dem ist aber nicht ganz so. Wir wohnen an der südlichen Stadtgrenze mit theoretischem Blick auf die Berge und manchmal ist es schon fast dörflicher als auf dem Land mit Feld neben dem Haus, dem Maibaum nicht weit und der Wald ist fußläufig (joggend) zu erreichen. Für uns passt es perfekt, so wie es ist.

3. Wie hundefreundlich ist der Ort, wo du lebst? Gibt es Auslaufmöglichkeiten, Trainingsmöglichkeiten / Vereine, Kotbeutelstationen? Sind die Leute aufgeschlossen gegenüber Hunden?

Meinem Empfinden nach ist München eine sehr hundefreundliche Stadt. Es gibt viele verschiedene Auslaufmöglichkeiten (in der Zamperl-Map von Isarhunde findet Ihr einen klasse Überblick über alle Hunde-Hotspots) und auch die Isar sowie der Eisbach laden im Sommer zum Baden mit Hunden ein. Auch Trainingsmöglichkeiten gibt es wie Sand am Meer, da ist wohl eher das Problem, die/den passenden Trainer/in zu finden. Ich erlebe es in München eher selten, dass es Menschen gibt, welche ein Problem mit Lola haben.

Lola mag Münchner Hunde-Hotspots, schätzt aber auch die Ruhe im Münchner Süden. Foto: miDoggy
Lola mag Münchner Hunde-Hotspots, schätzt aber auch die Ruhe im Münchner Süden. Foto: miDoggy

4. Das leidige Thema Leine: Herrscht in deinem Ort Leinenpflicht? Gibt es vielleicht ausgewiesene Hundefreilaufflächen? Oder haben Hunde den Luxus, größtenteils frei laufen zu dürfen?

Soweit ich weiß, besteht in der Innenstadt für große Hunde Leinenpflicht und sonst müssen Hunde in städtischen Grünanlagen in Bereichen, welche mit einem „grünen Poller“ markiert sind, an der Leine geführt werden. Ansonsten dürfen Hunde frei laufen. Da es für mich selbstverständlich ist, Lola an den o. g. Orten und auch in der Innenstadt an der Leine zu führen, schränken uns diese Vorschriften nicht wirklich ein.

5. Zu Besuch in deiner Gegend: Was sollten Menschen mit Hund in deinem Ort oder deiner Umgebung unbedingt gesehen haben?

Menschen mit großen Hunden, welche den Kontakt zu vielen anderen Hunden mögen, sollten auf jeden Fall den Nordteil des Englischen Gartens gesehen haben. Die landschaftlich wunderschöne grüne Lunge von München lädt zu ausschweifenden Spaziergängen mit den lieben Fellnasen ein. Leider sind für Lola dort einfach zu viele Hunde unterwegs, so dass wir diesen Gassi-Hotspot Münchens eher meiden.

6. Hast du eine Lieblings-Gassi-Route in deiner Umgebung und verrätst du sie uns?

Wir gehen sehr gerne mit Lola’s bestem Freund Gustl eine Runde im naheliegenden Perlacher Forst spazieren.

Lola geht mit Frauchen und Herrchen gerne in die nahen Berge zum Wandern. Foto: miDoggy
Lola geht mit Frauchen und Herrchen gerne in die nahen Berge zum Wandern. Foto: miDoggy

 


Die Reihe Der Hundumblick wird in unregelmäßigen Abständen weitergeführt, es warten viele spannende Blogs und Orte auf euch!

Leckerchen der Woche 2/2016

Neues Jahr, neue Herausforderungen ;-). Aber natürlich auch: neue Leckerchen! Und davon findet man unterwegs doch erstaunlich viele, wenn man nur die Augen offenhält, manchmal genau dort, wo man sie gar nicht vermuten würde – davon kann Mika auch das ein oder andere Lied singen. Also mache ich’s wie er. Tschakka!

leckerchen-der-woche

Sporteln: Ich würde mich jederzeit im Brustton der Überzeugung als unsportlich bezeichnen. Dabei bewege ich mich eigentlich gerne, vor allem draußen in der Natur. Aber manchmal vergesse ich einfach, dass es sich gut anfühlt, wenn man sich körperlich anstrengt und auspowert. Hab’s mir jetzt praktisch mal wieder in Erinnerung gerufen und, was soll ich sagen: hat Spaß gemacht 🙂

Schnee: Hach, was war das herrlich mit der weißen Pracht – vor allem Mika hatte seinen Spaß und gute Laune ist ja bekanntelich ansteckend 🙂

Mika unterwegs im Schnee
Mika unterwegs im Schnee

Plötzlich Frühling: Schnee ist toll, aber ich kann mich auch mit 15 Grad, strahleblauem Himmel und Sonnenschein bestens arrangieren 😉

Vorfreude: Nachdem mein Herd seinen Geist aufgegeben hat, wartet nun eine (sowieso geplante) neue Küche auf ihre Installation. Huuuuhhh, ich bin schon aufgeregt… 😀

Ungesüßter Sojajoghurt: Habe mich schon immer gefragt, wieso die ganzen meisten Milch-Ersatzprodukte extra gesüßt sind. Jetzt gibt es bei mir im Supermarkt aber zumindest mal Soja-Joghurt Natur ungesüßt – jippie! Wenn hier übrigens noch jemand Tipps hat für brauchbaren Joghurt-Ersatz, gerne her damit – so 100% trau ich dem Soja-Zeug ja nicht… 😉

Alpro Sojajoghurt Natur ungesüßt
Alpro Sojajoghurt Natur ungesüßt

Nachbarn: Ich glaube, ich erwähnte es bereits, dass ich in unserem neuen Hood mag, dass es hier so viele nette Menschen gibt. Mika ist da natürlich mal wieder ein wunderbarer sozialer Katalysator 🙂 . Und als ehemaliges Landei schätze ich es wirklich sehr, wenn man den Spaziergang ab und an einfach mal für ein Schwätzchen mit dem ein oder anderen unterbrechen kann.

Bewegungsmelder: Wenn andere Menschen sich über ihre neusten Gadgets freuen, handelt es sich meist um die neuesten Smartphones oder -watches oder von mir aus Spielereien wie UAVs oder sonstiges. Ich hingegen freue mich jetzt schon seit Wochen an meinem kleinen Bewegungsmelder-Nachtlicht°! Dabei sieht das noch nicht mal sonderlich toll aus, aber, ich glaube, ich erwähnte es schon mal: ich mag es einfach nicht, morgens die volle Kunstlichtpackung abzubekommen. Und da ist es eine tolle Alternative. Ich kann es durch die Wohnung tragen und es erleuchtet mir sanft das Morgengrauen 😉

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Internet: Knapp 2 Monate ohne. Nicht schön. Aber jetzt hab ich wieder einen richtigen Internetanschluss. #happydance

snoopy-happydance
 


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Schönes Hundeleben: Rose Quartz und Serenity – Farben des Jahres 2016

Die Frage: „Wird es ein Junge oder ein Mädchen?“. Die Antwort: „Es wird beides!“ Pantone hat nämlich zum allerersten Mal beschlossen, gleich zwei Farben zur „Farbe des Jahres“ zu küren – und sich dabei kurzerhand für ‚klassische‘ Baby-Pastelltöne entschieden, die jedem Kleinkinderzimmer zur Zier gereichen würden. Rose Quartz und Serenity heißen die beiden ‚Kleinen‘ – und einen größeren Kontrast zum erdigen Marsala aus dem vergangenen Jahr hätten sich die Farbspezialisten kaum einfallen lassen können. Ok, außer vielleicht Neongelb oder so…

„Rose Quartz is a persuasive yet gentle tone that conveys compassion and a sense of composure. Serenity is weightless and airy, like the expanse of the blue sky above us, bringing feelings of respite and relaxation even in turbulent times.“
Pantone.com

Wie dem auch sei, die Farbwahl hat ja auch ihr Gutes – zum Beispiel dass es schon jede Menge Sachen in den Farbtönen gibt. Zumindest bei Rose Quartz findet man, was das Rosa-Herz begehrt. Serenity ist dagegen schon ein bisschen schwieriger, aber wenn man es nicht so ganz genau nimmt und ein kleines Schrittchen in ein weniger lilastichiges (Eis-)Blau geht, dann kann man sich auch hier nicht über mangelnde Auswahl beschweren.

Und auch wenn man kein Fan der beiden einzelnen Farben ist: Zusammen können sie wirklich eine wunderbare Wirkung entfalten. Das sieht man insbesondere an den vielen schönen Naturaufnahmen mit beeindruckenden Farbenspielen zwischen Sonne, Himmel, Meer, Schnee, Bergen… (hier kann man ein paar Beispiele sehen).

„Serenity und Rose Quartz zeigen zusammen eine inhärente Ausgewogenheit zwischen einem wärmeren umfassenden Rose-Farbton und dem kühleren ruhigen Blau. Sie spiegeln sowohl Beziehung und Wohlbefinden als auch ein beruhigendes Gefühl von Ordnung und Frieden wieder.“
Pantone.de

Ein bisschen Ordnung und Frieden können wir wohl alle gebrauchen – und wenn’s nur auf farblicher Seite ist 😉 . Von daher: Viel Spaß beim Stöbern – und vielleicht Shoppen – in der kleinen Zusammenstellung von rosenquarzig-gelassenen Dingen für 2016!

Schönes Hundeleben: Rose Quartz und Serenity - Farben des Jahres 2016

Blue home decor
zalando.de

Blue dress
stories.com

Muuto chair
connox.de

Elizabeth Arden eyeshadow
€17 – elizabetharden.com

Stockholm Dusty Pink
stutterheim.com

PAYSAGE
€33 – society6.com

Blue top
shabby-style.de

Hundemantel Snowflake
puppyundprince.de

Hundebett Blue Cuddly
puppyundprince.de


Der Hundumblick: 6 Fragen an Claudi von Vollverjackt

Der Hundumblick: 6 Fragen an Vollverjackt

Stadtköter, Landtöle, Fellnase von Welt, Stubenwauwau… Die Hundeszene ist groß und bunt, ganz besonders in den Weiten des WWW. Um ein bisschen über den Münchner Tellerrand zu schauen, stellen in der Reihe „Der Hundumblick“ Hundeblogger sich und ihre Stadt vor – da lohnt nicht nur ein virtueller Besuch!

Claudi und Jack von Vollverjackt sind echte Großstadtpflanzen: Sie sausen nämlich auf 6 Pfoten und manchmal auch auf Inline-Skates durch Chemnitz, wo sie auch ihre Blogger-Basis haben. Im Interview erklärt Claudi warum sie bedauert, dass es nicht mehr Zäune gibt, berichtet von spannenden Cache-Suchen und verrät uns lohnenswerte Wochenend-Ausflugsziele.

Der Hundumblick: 6 Fragen an Vollverjackt
Der Hundumblick: 6 Fragen an Vollverjackt

1. Wer bist du, wer sind deine Vierbeiner und wo bloggst du? Stelle dich, deinen Hund und dein Blog vor.

Hallo, mein Name ist Claudi und der Name meines 4-jährigen Zwergpinschers lautet Jack und wir bloggen auf https://vollverjacktsblog.wordpress.com/. Auf unserem Blog beschäftigen wir uns mit allem, was uns eben interessiert, Hundefutter, Fellpflege, Tricks und Training, etc. Wir planen auch regelmäßig Themen anderer und Gastbeiträge ein. Man kann uns zum Beispiel auch immer gern Fragen und Anregungen geben, die wir in Artikeln abhandeln. 😉

Auch kleine Hunde können ganz groß sein - Jack von Vollverjackt beweist das! Foto: Vollverjackt
Auch kleine Hunde können ganz groß sein – Jack von Vollverjackt beweist das! Foto: Vollverjackt

2. Stadt, Land, Hund: Lebst du städtisch oder ländlich mit deiner Fellnase? Würdest du das Umfeld gerne ändern oder passt es perfekt für dich und deine Hunde?

Wir leben in der Stadt Chemnitz, in einem Viertel nicht besonders weit entfernt vom Zentrum. Es ist eines der besten Viertel, in dem wir uns niedergelassen haben, mit vielen alten wunderschönen Altbauhäusern. Für uns Menschen passt es perfekt, Garage mit Stellplatz direkt vor dem Haus (was in unserem Viertel das Kostbarste ist) mit 3 Zimmern, sodass der Vierbeiner sein eigenes kleines Reich hat, in dem er verweilen kann, wenn er mal ohne uns daheim ausharren muss. Hier haben viele Leute Hunde, auch wenn wir nicht mit vielen engen Kontakt pflegen, so grüßt man sich doch und die meisten sind auch ganz nett, Ausnahmen anderweitig gibt es ja immer.

Wenn ich etwas ändern könnte, dann hätte ich gern mehr Wald oder Feld um uns. Wir gehen immer in ein kleines Wäldchen direkt vor unserem Krankenhaus, dort ist es nicht so überlaufen. Aber richtig schöne Wiesen und Felder, die können wir nur mit dem Auto anfahren und finden sie nicht direkt vor der Haustür. Das bedauere ich häufig.

3. Wie hundefreundlich ist der Ort, wo du lebst? Gibt es Auslaufmöglichkeiten, Trainingsmöglichkeiten / Vereine, Kotbeutelstationen? Sind die Leute aufgeschlossen gegenüber Hunden?

Wir haben einen kleinen Park mit gleich zwei Hundewiesen 5 Gehminuten von uns entfernt. Obwohl sich über die Verfassung der Wiesen streiten lässt, denn sie sind nicht komplett abgezäunt, was ich eigentlich überhaupt nicht mag, aber zumindest gibt es sowas im Viertel. Generell haben wir einige Hundewiesen in unserer Stadt, wobei viele lieblos an ziemlich befahrenen Straßen liegen und ich mir eine richtig eingezäunt mit sicherem Eingang (so einer Doppelschleuse), nach amerikanischem Vorbild, wünschen würde. Darüber macht sich unsere Stadt aber keine Gedanken. Kotbeutelstationen sucht man bei uns leider meist vergebens, außer an den Wiesen. Generell finde ich, dass es etwas zu wenige öffentliche Mülleimer gibt, nur in Parks steht neben fast jeder Bank einer, aber auf den Straßen in den Viertel nicht.

Ausgleichend dazu liebe ich es aber, dass die Restaurants und Bars bei uns wirklich sehr hundefreundlich sind und man den Vierbeiner gern auch mal zum Kaffeetrinken mit Freunden ins Caféhaus mitnehmen kann! 

Und wir haben einen tollen Rad- und Inlineskate-Weg, den wir im Frühjahr gerne abfahren, um uns und dem Hund mal etwas anderes zu bieten. Jack liebt es kleine Sprints, mit uns auf den Skates, einzulegen oder gemütlich am Fluss vorbeizufahren.

Mir sind bei uns drei Sportvereine bekannt: HSV Chemnitz-Borna e.V., HSV Wittgensdorf und der Hundesportverein Chemnitz 09.

Hundeschule gibt es zahlreich: Hundeschule mobilia, Hundeschule „familiaris“, die mobile Hundeschule von Herrn Andreas Schöne, Lucky Wuff, die Hundeschule Thümer, der HSV Chemnitz-Borna e.V. trainiert Hunde auch, die Hundeschule INSTINKTIV, Gib Pfötchen und die Blindenführhundeschule „mobil“.

Was wir übrigens auch machen ist das Geo-Caching, denn dabei können wir Zweibeiner uns beschäftigen und der Vierbeiner sich bewegen. In und um Chemnitz gibt es auch einige schöne Caches, die es zu finden gilt. 😉

4. Das leidige Thema Leine: Herrscht in deinem Ort Leinenpflicht? Gibt es vielleicht ausgewiesene Hundefreilaufflächen? Oder haben Hunde den Luxus, größtenteils frei laufen zu dürfen?

Hunde müssen auf öffentlichen Straßen und in Grün- und Erholungsanlagen, soweit es sich nicht um ausgewiesene Freilaufflächen handelt, an der Leine geführt werden.
Ausnahmen bestehen für Blindenführhunde.

Auf den Hundewiesen dürfen die Hunde frei laufen, auch wenn ich es (wie oben schon erwähnt) total sinnig finde, dass die Wiesen nicht komplett umzäunt sind. Immerhin kann da ein Hund auch mal auf den Weg laufen und dort müsste er (theoretisch) angeleint sein. Allgemein herrscht Leinenpflicht, manchmal wird das auch kontrolliert, habe ich aber noch nie live miterlebt. Unsere Stadt hat eine Liste mit den angelegten Freilaufflächen erstellt, die man unter http://www.chemnitz.de/chemnitz/media/download/buerger_und_rathaus/hundewiesen_2010_chemnitz.pdf findet.

Wie es mittlerweile in unseren Wäldern aussieht, weiß ich selbst gerade gar nicht so genau. Jeder sagt etwas anderes und die Informationen im Web sind verwirrend. Meines Wissensstandes nach können die Hunde bei uns im Wald abgeleint laufen, außer im Frühling wenn die Kitze geboren werden. Ob das noch stimmt, ich kann es gerade nicht sicher sagen.

Ich finde es auch ehrlich nicht schlimm, dass Hunde im Zentrum und in Wohngegenden angeleint laufen sollen. Allerdings haben Tiere doch auch mal ein Recht darauf sich frei zu bewegen und daher leine ich Jack im Wald auch immer ab. Würde ich ihn nicht kontrollieren können, würde ich es verantwortungsvoll auch nicht machen. Leider kommen uns oft auch freilaufende Hunde entgegen, die nicht so kontrollierbar sind. :/

5. Zu Besuch in deiner Gegend: Was sollten Menschen mit Hund in deinem Ort oder deiner Umgebung unbedingt gesehen haben?

Wir lieben es durch den Wald vor dem Klinikum Chemnitz zu streifen, für die Vierbeiner ist es da echt toll. Sportlich kann man sich auf dem Chemnitztalradweg bei gutem Wetter schön auslassen und dem Hund Bewegung verschaffen.

Es klingt vielleicht etwas viel aber 91 km von uns entfernt (1 Stunde Fahrzeit) liegt die Sächsische Schweiz. Dort sind wir bei gutem Wetter gern zum Wandern mit dem Hund und ich muss ehrlich sagen, dass sich diese Fahrt immer wieder lohnt. Perfekt für einen schönen Wochenend-Ausflug. 😉

Wer auf Urlaub in einer fremden Gegend ist, dem kann ich die App Dog’s Places empfehlen, falls ihr die noch nicht kennt. Das ist wie Maps nur für Hunde! 😉 Dort kann man per GPS aus vielen Kategorien wie zum Beispiel „Gassi gehen + Spielen“, „Tiermedizin“ (Arzt) oder „hundefreundliche Unterkünfte“, etc. wählen und sich Einträge in der Nähe anzeigen lassen.

6. Hast du eine Lieblings-Gassi-Route in deiner Umgebung und verrätst du sie uns?

Aber natürlich, am liebsten sind wir im Küchwald oder auf dem Pfarrhübel in Chemnitz unterwegs. Dazu gebe ich mal zwei Bilder mit, auf denen ihr die großen Grünflächen gut erkennen könnt. Auch den Stadtpark lieben wir, aber davon einen Screenshot zu machen war schwierig, weil man auf diesem die Größe kaum deutlich machen kann. Auf Maps sieht er ziemlich klein aus, aber wenn man dort selbst einmal ist, wird man feststellen dass es sich da sehr schön laufen lässt. Viele fahren dort auch Rad und skaten, auch mit Hund. 😉


 


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Isarhunderunde 18: Rundtour bei Pähl über Gut Kerschlach

Feiertag = Wandertag! Ganz einfache Gleichung, die natürlich auch am Dreikönigstag erfüllt werden wollte. Folgerichtig machten wir uns also auf in Richtung Süden: Über einer Hundewandergruppe auf Facebook hatten wir nämlich den Tipp bekommen, einfach mal eine Rundtour bei Pähl im schönen Pfaffenwinkel zu laufen.

Mika unterwegs um Hohenpähl
Mika unterwegs um Hohenpähl

Wir starten am Golfplatz Hohenpähl, um uns den Aufstieg von Pähl aus zu ‚sparen‘ – nach den Feiertagen muss man sich ja schließlich erst wieder ans Laufen gewöhnen 😉 . Hier sollten Mensch und Hund auf jeden Fall auf den Wegen bleiben, um nicht von einem fehlgeleiteten Ball getroffen zu werden!

Wir halten uns erst einmal Richtung Andechs und kommen nach wenigen Minuten am Hochschlossweiher vorbei, wo Mika natürlich erst einmal seinen Durst stillen musste. Der kleine Moorsee sieht ganz verwunschen aus. Im Sommer ist hier Badebetrieb.

Weiter geht es durch den Wald, der Weg ist breit und ganz einfach zu begehen und führt uns jetzt aufwärts auf den Höhenzug zwischen Starnberger See und Ammersee. Überall durchziehen kleine Bäche das Unterholz, für Wasser unterwegs ist also bestens gesorgt.

Viele kleine Bäche durchziehen die Gegend
Viele kleine Bäche durchziehen die Gegend

Wir orientieren uns an den Schildern „Andechs über Maimoos“ und folgen dem Pfad weiter. Wer möchte, kann auch den weiter westlich verlaufenden Weg nehmen und einen Abstecher zur Hartkapelle machen, von wo aus man einen schönen Blick auf den Ammersee haben soll. Die Runde verlängert sich dann allerdings um ein gutes Stück und auf diesem Weg herrscht vermutlich auch mehr „Verkehr“.

Wir umrunden einen Hügel, der mit „Naturdenkmal“ beschildert ist (leider konnte ich aber nichts Näheres dazu herausfinden). Bald darauf beginnt der Wald sich auch schon zu lichten und Wiesenhügel erstrecken sich vor unseren Augen. Passenderweise blinzelt nun auch die Sonne einmal kurz zwischen den Wolken hervor.

Eine spitze Abzweigung nach rechts führt uns hinauf auf den Höhenzug und wir wandern in Richtung Südwesten – mit wunderbarem Blick auf die Alpen! Gemütlich schlängelt sich der Weg zwischen den als Biotope gekennzeichneten Wiesen entlang. Wir halten uns weiter südöstlich, erst ein Stückchen bergab, dann wieder bergauf bis zum Friedauer Hof.

Mika nutzt jede Gelegenheit, sich 'einzuparfümieren'
Mika nutzt jede Gelegenheit, sich ‚einzuparfümieren‘

Hier habe ich den Weg weiter über die Asphaltstraße (Pähler Straße) gewählt. Für eine vermutlich etwas entspanntere Alternative, bei der man nicht auf Autos achten muss, wäre am Friedauer den Abzweig nach rechts zu nehmen und dem etwas westlicher grob parallel zur Straße verlaufenden Wanderweg zu folgen. Aber auch die Straße war an diesem eher trüben Wintertag kein Problem, da nicht viel Verkehr herrschte.

Blick zurück zum Friedauer
Blick zurück zum Friedauer

Jetzt geht es flott weiter zum Gut Kerschlach, einem großen Biohof mit Bäckerei, Hofladen und natürlich einem Café, in dem der hungrige oder durstige Wanderer bei Bedarf einkehren kann. Unsere Brotzeit hatten wir allerdings schon früher verspeist und deshalb ging es für uns gleich weiter zum Endspurt Richtung Parkplatz. Wir halten uns Richtung Pähl und nehmen den rechten Abzweig, nicht die links nach unten führende Route.

Gut's Café auf Gut Kerschlach
Gut’s Café auf Gut Kerschlach

Bald gelangen wir so wieder in den Bereich des Golfplatzes, hier (wie übrigens auch im Bereich des Hofguts) heißt es also wieder den Hund an die Leine zu nehmen. Eine breite Kastanienallee führt uns zwischen den gepflegten Rasen und fleißigen Golfern hindurch. Ein letzer Abzweig nach rechts („Alle Wanderwege“), dann nur noch einmal links abbiegen und schon sind wir wieder am Ausgangspunkt angelangt.

Die Tour ist technisch anspruchslos, auch gut für kleinere Hunde sowie Kinder machbar. Nach Lust und Laune kann abgekürzt oder verlängert werden (zum Beispiel bis nach Andechs), es ist eine sehr schöne Gegend, die erkundet werden will. Unsere Routen-Variante hatte knappe 12 km Länge mit ca. 280 Höhenmetern und wir waren inklusive Foto- und Brotzeit-Pausen keine 3,5 Stunden unterwegs. Öffentlich erreichbar ist der Ort Pähl mit dem Bus von Tutzing aus.

Schade nur, dass weder Schnee fiel noch die Sonne schien, da macht die Winterlandschaft leider fotografisch nicht ganz so viel her… ;-). Im Sommer ist auf dem Weg mit viel Betrieb zu rechnen, sowohl Wanderer, Radfahrer als auch Reiter sind hier unterwegs, zudem verläuft ein Teil ohne Schatten, sodass ich die Strecke eher für die restlichen Jahreszeiten empfehlen würde. Bei Schnee sicher auch sehr schön zu begehen!

Warum man in Leipzig auf den Hund kommen kann*

Vergesst die alte Rivalität zwischen München und Berlin: Ab jetzt müssen wir im Süden uns alle Mühe geben, um im hündischen mit einer anderen Stadt mithalten zu können – nämlich mit Leipzig! Leipzig wurde nämlich kürzlich beim Dogs Award zur besten Stadt für Hunde gekürt – und das ist auch kein Wunder, wenn man sich mal die Fakten ansieht:

Spannend, dass nicht nur die Stadt, sondern auch die in ihr lebenden Hunde eine gute Figur machen: Dagegen sehen unsere Münchner Wohlstandszamperl doch manchmal etwas zu proper aus…

Auf jeden Fall ist Leipzig sicher mal eine Reise wert, denn neben den vielen Angeboten für Vierbeiner und ihre Menschen hat die Stadt noch so einige kulturelle Highlights zu bieten. Am besten einfach mal selber vorbeifahren und überprüfen, ob ihr Leipzig ebenfalls auszeichnen würdet :-)!
 


* Hinweis: Bei diesem Blogartikel handelt es sich um einen gesponserten Beitrag, einen sogenannten „Sponsored Post“.