Der Hundumblick: 6 Fragen an Anke von Lucies Hundefutterblog

Stadtköter, Landtöle, Fellnase von Welt, Stubenwauwau… Die Hundeszene ist groß und bunt, ganz besonders in den Weiten des WWW. Um ein bisschen über den Münchner Tellerrand zu schauen, stellen in der Reihe „Der Hundumblick“ Hundeblogger sich und ihre Stadt vor – da lohnt nicht nur ein virtueller Besuch!

In der heutigen Folge geht es ins oberbergische Land: Dort beschäftigt sich Anke von Lucies Hundefutterblog ganz intensiv mit Hundegesundheit und besonders Hundeernährung. Und damit nicht nur ihre eigenen Fellnasen Lucy und Leo von Frauchens Wissen profitieren, bloggt Anke fleißig zu diesen Themen – natürlich immer mit Unterstützung auf vier Pfoten. Im Interview erzählt sie vom Waldweg vor der Tür, schießwütigen Jägern und dem Leben im Erholungsgebiet.

Der Hundumblick: Lucies Hundefutterblog

1. Wer bist du, wer sind deine Vierbeiner und wo bloggst du? Stelle dich, deinen Hund und dein Blog vor.

Hallo, ich bin Anke und blogge seit etwa 2 ½ Jahren. Angefangen hat alles mit meiner Mischlingshündin Lucy, die bald 3 Jahre alt wird. Sie kam im Alter von 5 Monaten zu uns aus dem Tierschutz und meine Freude war so groß, dass ich schon vor ihrer Ankunft meinen ersten Blog angefangen hab, Lucies Tagebuch. Angesichts meiner naturheilkundlichen Ausbildung, die ich seit Anfang 2012 absolviere, wurde dann nach etwa einem Jahr Lucies Hundegesundheitsblog daraus und im Mai 2014 schließlich Lucies Hundefutterblog, wo es hauptsächlich um alles rund um die Ernährung von Hunden geht. Auch beruflich spezialisiere ich mich immer weiter in die Richtung Ernährung, da war die Umstellung des Blogs nur eine Folge davon. Zu meinem Hunderudel gehört außerdem noch der Parson Russell Terrier Leo, mittlerweile 8 Jahre alt und mit schuld daran, dass ich überhaupt angefangen habe, eine Ausbildung im naturheilkundlichen Bereich zu absolvieren.

Anke mit Leo und Lucy von Lucies Hundefutterblog. Foto: Lucies Hundefutterblog
Anke mit Leo und Lucy von Lucies Hundefutterblog. Foto: Lucies Hundefutterblog

2. Stadt, Land, Hund: Lebst du städtisch oder ländlich mit deiner Fellnase? Würdest du das Umfeld gerne ändern oder passt es perfekt für dich und deine Hunde?

Wir leben hier in einem recht ländlichen Umfeld. In der Stadt würde ich auch nicht wohnen wollen. Ich mag es, wenn man die Leute kennt, die man so trifft. Naja, ich kennen natürlich nicht jeden, den ich hier treffe, aber doch sehr viele. Noch ein Grund mit, wieso ich gerne auf dem Land lebe, sind meine beiden Söhne. Sie sollten mit dem Wald vor der Haustür aufwachsen. Auch für die Hunde finde ich es an sich schön, ländlich zu leben, obwohl ich schon glaube, dass man auch in der Stadt, bei entsprechendem Interesse, einen Hund artgerecht halten kann. Letztes Jahr war ich mit meinem Mann in München und wir waren sehr beeindruckt, wie viele Hunde wir dort mitten in der Stadt angetroffen haben, die sich z. B. dort im Englischen Garten „pudelwohl“ gefühlt haben. Ist nur sicher nicht ganz einfach, wenn man den nächsten Park mit Hundefreilauf nicht gerade um die Ecke hat.

3. Wie hundefreundlich ist der Ort, wo du lebst? Gibt es Auslaufmöglichkeiten, Trainingsmöglichkeiten / Vereine, Kotbeutelstationen? Sind die Leute aufgeschlossen gegenüber Hunden?

Alles in allem glaube ich, dass die Leute hier grundsätzlich recht aufgeschlossen sind, Hunden gegenüber. Ihnen bleibt auch sicher nicht viel anderes übrig, da es doch recht viele Hunde gibt, in unserem „Dörfchen“. Die Frage nach den Auslaufmöglichkeiten erübrigt sich wohl, angesichts unserer ländlichen Umgebung. Wir haben hier wirklich Wald und Wiesen vor der Tür, der nächste Waldweg liegt zwei Minuten von meiner Haustür entfernt. Trainingsmöglichkeiten und Vereine gibt es hier, angesichts des meiner Meinung nach recht hohen Hundeaufkommens, genügend. Sowas wie Kotbeutelspender sucht man hier allerdings vergebens.

Anke im Kreise ihrer Fellnasen Leo und Lucy. Foto: Lucies Hundefutterblog
Anke im Kreise ihrer Fellnasen Leo und Lucy. Foto: Lucies Hundefutterblog

4. Das leidige Thema Leine: Herrscht in deinem Ort Leinenpflicht? Gibt es vielleicht ausgewiesene Hundefreilaufflächen? Oder haben Hunde den Luxus, größtenteils frei laufen zu dürfen?

Ja, im Ort haben auch wir hier eine Leinenpflicht, ebenso wie in den zwei Ortseigenen „Parkanlagen“. Allerdings hält sich nicht jeder daran. Was ich persönlich jetzt nicht wirklich schlimm finde (da wir ländlich leben), solange dadurch niemand belästigt wird. Außerhalb vom Ortskern, also in Wald und Wiesen können die Hunde recht viel frei laufen. Natürlich hat man hier und da mal Begegnungen mit Bauern, die keine Hunde auf ihren Wiesen wollen (diese dienen ja schließlich der Lebensmittelgewinnung) oder Jägern, die gerne im Wald alle Hunde an der Leine hätten (was wir auch tun, im Fall von „Schussgeräuschen“ im Wald, da sind wir lieber vorsichtiger. Hier ist vor Jahren tatsächlich mal ein Jogger versehentlich erschossen worden).

5. Zu Besuch in deiner Gegend: Was sollten Menschen mit Hund in deinem Ort oder deiner Umgebung unbedingt gesehen haben?

So spontan fällt mir da jetzt nichts Bestimmtes ein. Unsere Region, das oberbergische Land, ist bekannt für seine schöne Natur und viele Möglichkeiten, durch Wald und Wiesen zu wandern. Wir sind auch Erholungsgebiet und viele Städter (Großstadt Köln ist nur 20 Autominuten entfernt) kommen gerne am Wochenende her, um die Natur zu genießen. Auch sehr verbreitet ist das sogenannte Geocaching, da gibt es hier einiges zu finden.

6. Hast du eine Lieblings-Gassi-Route in deiner Umgebung und verrätst du sie uns?

Eine Lieblingsroute kann man nicht sagen, eher ein Lieblingsgebiet. Obwohl der Wald bei mir gleich um die Ecke liegt, fahre ich gerne mit dem Auto in andere Waldgebiete zum Laufen. Am liebsten laufe ich in dem Naturschutzgebiet in der Nähe des Heckberg, da gibt es unzählige Variationsmöglichkeiten und schöne übersichtliche Strecken.

Das Naturschutzgebiet in der Nähe des Heckberg ist eine schöne Gassigegend im Oberbergischen. Bild: Lucis Hundefutterblog
Das Naturschutzgebiet in der Nähe des Heckberg ist eine schöne Gassigegend im Oberbergischen. Bild: Lucis Hundefutterblog

 


Die Reihe Der Hundumblick wird in unregelmäßigen Abständen weitergeführt, es warten viele spannende Blogs und Orte auf euch!

3 Antworten auf „Der Hundumblick: 6 Fragen an Anke von Lucies Hundefutterblog“

    1. Hallo liebe Anna,

      dankeschön für das Kompliment 😀 … Ja, wir Landeier … Ich finde die Serie von Alexandra auch total interessant, vor allem, wenn man die Blogger schon kennt, man erlebt sie noch mal von einer ganz anderen Seite, mal raus aus dem üblichen Rahmen. Bin gespannt, wer noch so vorgestellt wird.

      Liebe Grüße
      Anke

  1. Hallo ihr zwei, vielen Dank für eure lieben Kommentare :-)! Auf jeden Fall sind noch ein paar schöne Blogs in der ‚Pipeline‘ – und ich freue mich total, dass so viele tolle Bloggerinnen (ja, es scheint da einen kleinen Geschlechterunterschied zu geben 😉 ) mitmachen :-)! Liebe Grüße, Alexandra

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.