Aufgestöbert: Dogsta

Riecht aber ganz gut, das Teil

Mika hat heimlich was im Internet bestellt: Nachdem ich ihn ja nun schon seit einigen Wochen dauernd für Instagram ablichte, hat er sich wohl gedacht, dass er die Sache lieber mal selber in die Hand… äh, Pfote nimmt. Und so ist die Dogsta Cam von Fuzzyard bei uns eingetroffen, frisch eingeflogen aus Großbritannien (also irgendwie manifestiert sich die Theorie immer stärker, dass in Mikas Adern doch englisches Blut fließt).

Mika wollte natürlich gleich auspacken und das musste dokumentiert werden!

Unboxing

Mika ist ja noch nicht so fotografieerfahren, deshalb hat er sich erst mal in Ruhe mit der Technik vertraut gemacht.

Unterwegs mit der Dogsta: Mikas Schnappschüsse

Zum Glück war das Wetter ganz gut, sodass wir die Dogsta gleich mit auf den Spaziergang nehmen konnten. Mika hat erst mal ein paar Selfies gemacht, das gehört einfach dazu. Und dann gab’s natürlich noch ein paar Schnappschüsse von unterwegs.

Unterwegs mit der Dogsta: Alexandras Schnappschüsse

Zum Schluss durfte ich dann auch mal ein paar Bilder mit der Dogsta schießen – klar, dass da mein Lieblingsmotiv vor die Linse musste.


 


Und für alle, die sich jetzt wundern: Eigentlich lässt sich die Dogsta besser als Plüschspielzeug (mit Quietschie, eigentlich nicht so unser Ding, aber in dem Fall konnte ich wirklich nicht widerstehen) für den Hund einsetzen :-).

Der Hundumblick: 6 Fragen an Neele von Fiffibene

Der Hundumblick:Fiffibene

Stadtköter, Landtöle, Fellnase von Welt, Stubenwauwau… Die Hundeszene ist groß und bunt, ganz besonders in den Weiten des WWW. Um ein bisschen über den Münchner Tellerrand zu schauen, stellen in der Reihe „Der Hundumblick“ Hundeblogger sich und ihre Stadt vor – da lohnt nicht nur ein virtueller Besuch!

In dieser Folge besuchen wir Neele und Wilma von Fiffibene in Stuttgart. Die junge Französische Bulldoggen-Dame Wilma beweist auf Neeles Blog, dass kleinere Fellnasen keineswegs Schoßhündchen sein müssen (oder auch: wollen): Mit ihrer geballten Energie hält sie Frauchen Neele auf Trab und die beiden „Berliner Gören“ erobern das Schwabenländle im Sturm. Im Interview verrät uns Neele, wie es sich in einem Traum in grün lebt, was es mit der Hundewiesen-Gang auf sich hat und von wo aus man den besten Blick über Stuttgart hat.

Der Hundumblick:Fiffibene

1. Wer bist du, wer sind deine Vierbeiner und wo bloggst du? Stelle dich, deinen Hund und dein Blog vor.

Ich bin Neele – auch gern Conny oder Nelly genannt. Ich stamme ursprünglich aus dem schönen Ruhrpott, lebte in und liebe Berlin. Vor 2 Jahren bin ich schließlich mit Freund und der berühmt berüchtigten wilden Wilma im beschaulichen Stuttgart gelandet. Wilis Futter verdiene ich als Pressereferentin in einem großen Unternehmen.

Wilma begleitet uns seit 2,5 Jahren. Ein Leben ohne sie? Kaum vorstellbar! Sie ist eine französische Bulldogge mit einem Herz und einem Verstand, der seinesgleichen sucht. Wili ist aber auch – ganz Bulldogge – außerordentlich stur. Der Schalk im Nacken wurde gratis mitgeliefert.

Der Wirbelwind ist eine Berliner Göre und da bin ich froh drum. Sie kam spontan in unser Leben und stellt es bis heute auf den Kopf, um es dann wieder neu zu ordnen: Das ist durchaus positiv, denn sie zeigt mir so oft, was wirklich zählt im Leben und woran ich arbeiten muss. Sie hält mir einen gnadenlosen Spiegel vor. Wilma ist nicht mein erster Hund, allerdings einer, der meine Durchsetzungsfähigkeit und Geduld so manches Mal auf die Probe gestellt hat. Meine Nerven haben durch sie deutlich an Widerstandskraft gewonnen.

Ich bin mit Hunden aufgewachsen und eine absolute Hundenärrin: Drei stattliche Schäferhunde begleiteten mich bis zum beruflich bedingten Wegzug aus der Heimat. Ihre Erziehung war übrigens im Vergleich zu Wilmas ein Klacks 😉

In meiner Freizeit bildet meine kleine Bullydame – mit wenigen Ausnahmen wie dem Lesen und Schreiben – den absoluten Mittelpunkt: Lange Waldspaziergänge, Wandertouren, ein bisschen obligatorisches Training (ich habe es noch nicht aufgegeben) und natürlich: Schmuse- und Relax-Stunden stehen dann auf der Tagesordnung.

Den Fiffibene Hundeblog gibt es seit 5 Monaten. Da mich Wilma Tag für Tag mit Inspirationen überschüttet schreibe ich auf Fiffibene über das Leben mit Hund. Im Hundeblog findet ihr Informationen, News, Buchtipps, Erfahrungen, Kontroverses, leckere Rezepte und Tipps zur Hundeernährung, zu Gesundheit, Spiel und Spaß, der Hund-Mensch-Beziehung, Expertenbeiträge, Videos und Gastbeiträge von Journalisten und Buchautoren u.v.m. Schaut vorbei und lernt Wilma, den Blogwildfang kennen: Let the dogs rock the world!

Neele und Wilma von Fiffibene. Foto: Fiffibene
Neele und Wilma von Fiffibene. Foto: Fiffibene

2. Stadt, Land, Hund: Lebst du städtisch oder ländlich mit deiner Fellnase? Würdest du das Umfeld gerne ändern oder passt es perfekt für dich und deine Hunde?

Wilma und der Rest der verrückten Bande – damit meine ich meinen Freund und mich *zwinker* – wohnen „ländlich in der Stadt“. Ich glaube das beschreibt die Zwitterposition von Stuttgart-Rohr ganz gut. Zwar werden mich jetzt alle Stuttgarter steinigen, aber, liebe Stuttgarter, ich warne vor dem Hunde: Wilma ist ein furchtbar wildes, gefährliches Raubtier ;-).

Da wir vorher mitten in Berlin gelebt haben, kommt uns jede Stadt mit weniger als 1 Mio. Einwohnern, mehr als drei Grünflächen und einem Lärmpegel unter 70 Dezibel ländlich vor (kleiner Scherz: auch in Berlin gibt es tolle grüne Flecken).

Rohr liegt oberhalb des „Kessels“ im Südwesten Stuttgarts. Rohr gehört zu Vaihingen, dem flächengrößten Stadtbezirk der Schwabenmetropole. Der Waldanteil ist riesig – Gott sei Dank! Wir sind sehr glücklich mit der Lage: Wir sind umringt von tollen Tälern, Wäldern, Naturschutzgebieten und, und, und. Ein Traum in grün.

Wilma blickt über ihr Revier. Foto: Fiffibene
Wilma blickt über ihr Revier. Foto: Fiffibene

3. Wie hundefreundlich ist der Ort, wo du lebst? Gibt es Auslaufmöglichkeiten, Trainingsmöglichkeiten / Vereine, Kotbeutelstationen? Sind die Leute aufgeschlossen gegenüber Hunden?

Ein pauschales Urteil zur „Hundefreundlichkeit“ kann ich gar nicht abgeben. Was mir aufgefallen ist: Die Leute in Berlin haben deutlich verschnupfter auf Hunde reagiert. Sie haben in die wenigen verfügbaren Grünflächen lustige, kleine Schildchen mit „Kein Hundekot“ oder „Hier nicht“ (mit einer netten Karikatur eines Hundes in eindeutiger Haltung) gepinnt. Leider hatten wir eine Nachbarin im Haus, die sich fürchterlich aufgeregt hat, wenn wir im Gemeinschaftshinterhof mit dem Welpen Wilma gespielt haben. Gruselig diese Dame, könnt mich jetzt noch schütteln. Man muss dazu sagen, dass wir nie irgendetwas liegen gelassen haben! Aber wie es so ist in einer Großstadt: es tummeln sich dort mehr Leute, die gereizter sind und meist nicht wissen, wohin mit ihrer Frustration und Aggression. Zudem achten natürlich auch nicht alle Hundebesitzer darauf, die Hinterlassenschaften ihres Vierbeiners wegzuräumen. Das sorgt dann natürlich für Unmut – und alle anderen werden in Sippenhaft genommen.

In unserer Wohngegend in Stuttgart hat gefühlt jeder 3 einen Hund – eine schöne Bilanz. Zudem gibt es eine feste Institution: die „Hundewiesen-Gang“. Dort treffen sich die „Vielbeiner“ jeden Abend pünktlich um 18.30 Uhr. Die Hunde spielen, raufen und erkunden gemeinsam die Wiese; die Zweibeiner quatschen und tauschen sich aus.

Kotbeutelstationen gibt es vereinzelt in der Umgebung. In unserem Berliner Kiez gab es das beispielsweise nicht.

4. Das leidige Thema Leine: Herrscht in deinem Ort Leinenpflicht? Gibt es vielleicht ausgewiesene Hundefreilaufflächen? Oder haben Hunde den Luxus, größtenteils frei laufen zu dürfen?

Für das gesamte Stadtgebiet gibt es keinen generellen Leinenzwang. Ausnahmen bestätigen die Regel: An die Leine müssen Hunde u.a. in öffentlichen Anlagen, Fußgängerzonen, auf ausgewiesenen Grünflächen, im Naturschutzgebiet. Soweit ich weiß gibt es daher nur zwei ausgewiesene Hundefreilaufflächen: das Hundeauslaufgebiet Kräherwald und das in der Feuerbacher Heide.

Auch im Wald herrschte bislang kein genereller Leinenzwang in Baden-Württemberg. Ende vergangenen Jahres wurde allerdings das neue Jagdgesetz beschlossen. Nach den neuen Regelungen dürfen die unteren Jagdbehörden zukünftig wohl für den Zeitraum der allgemeinen Schonzeit im Wald eine Leinenpflicht anordnen. Ansonsten gilt, dass der Hund sich zuverlässig abrufen lassen muss und die Pfoten vom Jagen lässt.

5. Zu Besuch in deiner Gegend: Was sollten Menschen mit Hund in deinem Ort oder deiner Umgebung unbedingt gesehen haben?

Rund um Stuttgart-Rohr liegen zahlreiche Naherholungsgebiete, Naturparks, Wiesen, Felder, Wälder – wie gesagt: ein Traum in grün. Daher kommt hier eine Auswahl:

Wir gehen oft im Schmellbachtal spazieren. Von dort aus wandern wir vor allem am Wochenende direkt weiter zum Siebenmühlental. Das Siebenmühlental gehört zu den beliebtesten Naherholungsgebieten in der Region Stuttgart. Es liegt im Naturpark Schönbuch. Zu jeder der sieben Mühlen lässt es sich wunderbar wandern. Einige davon sind bewirtschaftet. Unsere Lieblingsmühle, die auch recht schnell vom Schmellbachtal aus zu erreichen ist, ist die Eselsmühle. In der Mühle wird heute noch gemahlen. Esel, Pfaue, Hühner, Ziegen und Pferde bewohnen Hof, Garten und Feld und Wiesen.

Hühner bei der Eselsmühle im Siebenmühlental. Foto: Fiffibene
Hühner bei der Eselsmühle im Siebenmühlental. Foto: Fiffibene

Sehenswert und für eine Kurzwanderung geeignet ist der Birkenkopf. Der Birkenkopf ist Stuttgarts zweihöchster Hügel. Von hier habt ihr einen fantastischen Blick auf den Stuttgarter Talkessel und die gesamte Umgebung von Stuttgart. Der Hügel wird von den Stuttgartern auch Monte Scherbelino genannt. Dieser Namen entstand kurz nach dem 2. Weltkrieg, als die Kriegstrümmer der zerbombten Stadt auf dem Birkenkopf abgeladen wurden. Der Berg wuchs dadurch um 40,2 Meter und erreicht heute die stolze Höhe von 511 Metern. Ca. 30 Minuten dauert der „Anstieg“. Besonders beeindruckend sind die riesigen auf dem Gipfel offen herumliegenden Trümmerbrocken. Einige der Mauerstücke sind mannshoch und immer wieder findet sich ein interessantes Relief auf den ehemaligen Hausfassadenstücken.

Ein weiteres, bei den Stuttgartern sehr beliebtes Ausflugs- und Gassi-Ziel ist das Bärenschlössle im Rotwildpark. Mir ist es – vor allem bei schönem Wetter – allerdings zu überlaufen. Die Umgebung erinnert mich ein wenig an den Schlachtensee in Berlin am Rande des Grunewalds. Nach einer ausgiebigen Wanderung um die Seen oder durch den Rot- und Schwarzwildpark steuern wir für „Speis und Trank“ meist das Bärenschlössle an.

Natürlich lohnen auch immer Ausflüge in die Schwäbische Alp oder an den Bodensee! Für alle, die gerne wandern und mal in der Gegend sind, sollten sich auf der Website der Region Stuttgart umsehen: http://www.stuttgart-tourist.de/tourensuche

6. Hast du eine Lieblings-Gassi-Route in deiner Umgebung und verrätst du sie uns?

Ich habe viele Lieblings-Gassi-Routen. Eine die ich aber besonders mag, ist die Route durch den Vaihinger Wald ganz in unserer Nähe. Da ist meistens wenig los und Wilma kann sich austoben: quer durch das Unterholz wetzen, in Bäche springen und Kumpels treffen. Die einzigen Menschen, denen wir begegnen, sind entweder vereinzelte Jogger oder die Herrchen und Frauchen von Wilmas Kumpels. Hier kann Wilma ihrer „Wildheit“ freien Lauf lassen.

Wilma in Action. Foto: Fiffibene
Wilma in Action. Foto: Fiffibene

Die Reihe Der Hundumblick wird in unregelmäßigen Abständen weitergeführt, es warten viele spannende Blogs und Orte auf euch!

Schönes Hundeleben: Marsala – Farbe des Jahres 2015

Schönes Hundeleben: Marsala

Ok, ok, ich bin ein bisschen spät dran, wollte es mir aber dennoch nicht nehmen lassen, wieder eine kleine Spezial-Ausgabe des „Schönen Hundelebens“ zur Pantone-Farbe des Jahres zusammenzustellen: 2015 wird uns Marsala begleiten, ja, genau, eine Farbe wie ein italienischer Likör ;-).

Diesen bräunlich-violetten Rotton (oder, wie Pantone es ausdrückt: „urwüchsiges, erdiges Weinrot“) finde ich persönlich ganz hübsch, da er vielseitig kombinierbar und sehr natürlich, geerdet wirkt. Allerdings ist es auch nicht unbedingt die Highlight-Farbe schlechthin. Immerhin findet man einige schicke Accessoires für Hund, Haus und Humanoid im Weinrot-Spektrum, mal mehr ins Bordeaux, mal mehr ins Mahagonibraun tendierend.

Schönes Hundeleben: Marsala - Farbe des Jahres 2015

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Isarhunderunde 14: Schneetour auf die Aidlinger Höhe

Pausen-Posing

Nach unserer letzten Schneerunde sind wir so richtig auf den Geschmack gekommen und so haben wir wieder einmal die Thermoskanne Tee und die Kamera in den Rucksack geschmissen und uns mit Mika auf den Weg gemacht.

Dieses Mal ging es ins Blaue Land, das schon unzählige Künstler zu bedeutenden Werken inspiriert hat. Wir wollen hier aber weder malen, noch dichten, sondern ein paar Höhenmeter gutmachen und die Aussicht genießen. Von München aus geht es fix über die A95 zu unserem Ausgangsort Habach, das südlich des Starnberger Sees liegt. Wochentags fährt hierhin auch ein Bus (ab Penzberg aus), die Tour ist also auch mit den Öffentlichen machbar. An der Kirche St. Ulrich starten wir, gehen ein Stück durch das hübsche Dorf und unterqueren dann die B472.

St. Ulrich Habach
Wir starten an der Pfarrkirche St. Ulrich in Habach

Kaum auf der anderen Seite der Unterführung angelangt, erwartet uns ein wahres Winterwunderland: die sanften Hügel, die so typisch für den Pfaffenwinkel sind, schmiegen sich ganz in Weiß an unseren Weg, der zunächst parallel zur Straße verläuft.

Kurz später biegen wir auch schon links ab: Nun geht es aufwärts in den Wald, in dem die Eiskristalle mit der Sonne um die Wette glitzern. Magisch schön!
Der Wald scheint – den Spuren im Schnee nach zu urteilen – recht wildreich zu sein, also sollten jagdlich motivierte Hunde hier sicherheitshalber an der Leine zu bleiben.

Der Forstweg führt uns weiter hinauf durch den Schneewald. Zum Glück liegen keine Massen mehr, der Schnee ist schon gut geplättet und auch so ist der Anstieg stellenweise schon ein wenig anstrengend (ich gebe zu: zum Winterende hin ist es bei mir um die Kondition auch nicht besonders gut bestellt und schließlich muss man auch immer noch die schweeeeren Winterschuhe an den Füßen mitschleppen 😉 ). An der T-Kreuzung biegen wir rechts ab und steigen noch mal ein gutes Stück hinauf.

Schon ist der Rücken des Höhenzugs Aidlinger Höhe erreicht und es eröffnen sich wunderbare Aussichten in Richtung Alpen: Von hier oben, auf ca. 770m, hat man wunderbar Karwendel und Wetterstein im Blick, im Tal liegt der Riegsee. Leider zog, als wir endlich oben waren, schon der Hochnebel auf und hat uns die Sicht ein wenig versperrt. So erahnte man die Bergkulisse mehr, als dass man sie wirklich sah. Malerisch schön war es dennoch!

Wer es nicht wie wir macht und den Abzweig verpasst, biegt nun schon bald auf einem kleinen Pfad rechts ab, um den höchsten Punkt (791 m) zu erreichen und von dort die Aussicht richtig zu genießen. Da wir den Abzweig nicht gesehen haben, sind wir dem Weg weiter gefolgt und durch die Ausläufer des Orts Aidling auf die Höhe gegangen. Noch ein kleiner Anstieg, den wir uns durch eine Rast in der Sonne versüßt haben. Um auf den höchsten Punkt der Aidlinger Höhe zu gelangen, durchqueren wir Weideflächen: kein Problem im Winter, denn es sind weit und breit keine Kühe zu sehen. Im Sommer sollte man hier hingegen entsprechend Vorsicht walten lassen.

Unser Rückweg verläuft auf der Südseite der Aidlinger Höhe und führt uns in einem Bogen durch das Weideland zurück in den Wald. Irgendwann erreichen wir eine T-Kreuzung: Hier biegen wir rechts ab, wer noch verlängern möchte, kann auch noch nach links abbiegen und den Baumberg (807 m) erklimmen. Der Forstweg führt uns zur Höhlmühler Straße: Ab hier sollten die Hunde an die Leine, denn hier fahren auch wieder Autos. Bei unserer Wanderung haben wir allerdings nur exakt eines getroffen, das sehr langsam unterwegs war.

Hier begleitet fröhlich plätschernd der Lothdorfer Bach unseren Weg, der sich rechter Hand zu einem kleinen Teich staut, der in einer pittoresken kleinen Kaskade abfließt. Gut für eine kleine Vierbeiner-Trinkpause! Übrigens ziehen sich immer wieder kleine Bäche durch den Wald, sodass die Wasserversorgung kein Problem ist. Im Sommer kann das aber natürlich anders aussehen!

Kaskade am Lothdorfer Bach
Kaskade am Lothdorfer Bach

Kurz darauf kommen wir auch schon am Forsthaus Höhlmühle vorbei, wo hungrige Wanderer sich verköstigen lassen können. Allerdings war das Forsthaus bei unserem Besuch geschlossen (noch bis 07.03.2015). Also geht es weiter auf der Höhlmühler Straße zurück in Richtung Habach. Wie schon erwähnt, sind uns keine weiteren Autos mehr begegnet, von daher war dieser Weg für uns unproblematisch. Wenn mehr los ist oder auch im Sommer, wenn es für die Hunde unangenehm ist auf Asphalt zu laufen, kann man auch über den nächsten Abzweig wieder links hinauf in Richtung Waldrand, dann später rechts hinab Richtung Habach zurückgehen. Wir bleiben auf der Straße und kommen kurz vor dem Ortseingang noch am Eichbichl-Stüberl vorbei, einer weiteren Einkehrmöglichkeit (die sogar geöffnet hatte).

Wieder geht es durch eine Unterführung unter der B472 hindurch, dann noch eine kurze Runde durch’s Dorf und schon sind wir wieder am Ausgangspunkt angelangt.

Die Runde führt uns auf insgesamt knapp 10 km durch die verwunschene Winterlandschaft. Die Wege sind breit und problemlos begehbar, auch mit jüngeren Kindern sicher gut machbar. Mit Kinderwagen ist es vermutlich an einigen Stellen etwas anstrengend, zumindest der Anstieg auf den höchsten Punkt dürfte schwierig werden. Man kann aber in der Gegend auch einfach Varianten finden, die machbar sind. Vom Startpunkt auf 649 m sind bis zum höchsten Punkt 142 Hm zu bewältigen. Inklusive Pause haben wir dafür knapp über 3 Stunden gebraucht.

Der Hundumblick: 6 Fragen an Katharina von hell&blau

Der Hundumblick: hell+blau

Stadtköter, Landtöle, Fellnase von Welt, Stubenwauwau… Die Hundeszene ist groß und bunt, ganz besonders in den Weiten des WWW. Um ein bisschen über den Münchner Tellerrand zu schauen, stellen in der Reihe „Der Hundumblick“ Hundeblogger sich und ihre Stadt vor – da lohnt nicht nur ein virtueller Besuch!

Kaharina und ihr Milo von hell+blau nehmen uns in dieser Folge mit in den Rhein-Neckar-Kreis: Von dort aus bloggt der Punktemann fleißig mit Unterstützung seines Frauchens aus seinem Hundeleben. Manchmal darf aber auch Katharina selbst an die Tasten und verwöhnt die Leser mit mundwässernden Rezepten oder zauberhaften DIY- und Deko-Ideen. Im Interview erzählt sie von der Burgenauswahl in ihrer Gegend, zu aufgeschlossenen Hundehaltern und Hinterlassenschaften, die man hinterlassen kann.

Der Hundumblick: hell+blau

1. Wer bist du, wer sind deine Vierbeiner und wo bloggst du? Stelle dich, deinen Hund und dein Blog vor.

Ich bin das Frauli von unserem Punktemann „Aragon vom Hause Cassenya“ (genannt Milo) und schreibe gerade meine Masterarbeit in Psychologie. Milo ist ein reinrassiger Dalmatiner und kam vor 1,5 Jahren als Welpe zu meinem Freund und mir. Seitdem meistern wir unser Leben als Dreiergespann und seit Oktober 2014 schreiben wir auf dem Blog hell&blau über unser Leben zusammen. Milo schreibt aus seiner Sicht, wie er die Welt so erlebt – meist ist sie rosarot hellblau und ich schreibe über alles Mögliche, was in meinem 2-Beiner Leben passiert. Aus diesem Grund gibt es bei uns auf dem Blog auch für jeden etwas – 2- und 4-Beiner Styles, leckere Rezepte für Hunde und Halter, DIYs, Produkttests uvm.

Katharina und Milo von hell+blau. Foto: hell+blau
Katharina und Milo von hell+blau. Foto: hell+blau

2. Stadt, Land, Hund: Lebst du städtisch oder ländlich mit deiner Fellnase? Würdest du das Umfeld gerne ändern oder passt es perfekt für dich und deine Hunde?

Wir leben ziemlich ländlich, in einem Örtchen namens „Meckesheim“. Das liegt zwischen Heidelberg und Sinsheim in Baden Württemberg. Noch dazu wohnen wir direkt am Wald/Feldrand. Das ist ziemlich perfekt für uns, denn wir müssen quasi nur die Tür raus und ein bisschen den Feldweg hoch und schon gibt es ganz viele verschiedene Wege, die wir in den Wald oder in verschiedene Felder einschlagen können. Ich glaube, ich bin in 1,5 Jahren noch nicht alle möglichen Wege gegangen, die es dort zu entdecken gib ;).

3. Wie hundefreundlich ist der Ort, wo du lebst? Gibt es Auslaufmöglichkeiten, Trainingsmöglichkeiten / Vereine, Kotbeutelstationen? Sind die Leute aufgeschlossen gegenüber Hunden?

Ich würde sagen, dass die „Meckesheimer“ ziemlich aufgeschlossen sind, mir persönlich fast schon etwas zu aufgeschlossen und locker in Bezug auf Hunde und ihre Erziehung. Im Feld kommen uns ständig Hunde ohne Leine und teilweise ohne Herrchen entgegen, so dass ich oft Schwierigkeiten habe, die Konzentration von Milo auf mich zu lenken. Ansonsten gibt es in der naheliegenden Umgebung die eine oder andere Hundeschule, wobei man da eben schauen muss, welche den eigenen Interessen und der gewünschten Erziehungsmethode entspricht. Teilweise sind diese eben mit Obedience- oder Agility-Vereinen verknüpft. Aus diesem Grund haben wir uns für eine private Hundetrainerin entschieden, bei welcher wir in Kleingruppen 2x in der Woche verschiedene Elemente aus Unterordnung, Tricks, Begleithunde und Dogdancing trainieren – einfach weil es uns Spaß macht, die Bindung fördert und es Milo geistig auslastet.

Im großen und ganzen gibt es hier einige Möglichkeiten für Hund und Halter, man muss sich nur das Passende suchen und das kann unter Umständen etwas dauern ;). Auch die Auslaufmöglichkeiten sind hier einfach genial, weil um die verschiedenen kleinen Ortschaften (wie Meckesheim) sehr viel Grün ist. Kotbeutelständer suche ich vergebens, habe aber auch nicht den Eindruck, dass es die Leute am Waldrand, im Wald / Feld etc. stört ;). Ich wurde in 1,5 Jahren noch nie darauf angesprochen, ob ich bitte die Hinterlassenschaften meines Hundes beseitigen könnte – entweder weil ich es schon von mir aus mache oder weil es wirklich keinen stört :).

4. Das leidige Thema Leine: Herrscht in deinem Ort Leinenpflicht? Gibt es vielleicht ausgewiesene Hundefreilaufflächen? Oder haben Hunde den Luxus, größtenteils frei laufen zu dürfen?

Wie ich weiter oben schon beschrieben habe, gibt es bei uns wohl diesen „Luxus“, dass Hunde frei laufen dürfen – außer wenn die Treibjagd bei uns durch den Ort geht. Ich wüsste zumindest nichts von einer Leinenpflicht. Für den einen Freud und für uns auch oft Leid. Ich finde das immer schwierig mit der Leinenpflicht. Auch wenn keine herrscht, sollte man seinen Hund unter Kontrolle haben und abrufen können – zumindest wenn ein anderer Hund entgegen kommt. Das gehört für mich einfach zur Etikette. Diese naive Einstellung, dass andere ihre Hunde einfach rennen lassen, nur weil eben keine Leinenpflicht herrscht, dabei ist das eben kein Freifahrtschein in dem Sinne, dass der Hund nicht gehorchen muss.

Die meisten kommen nämlich einfach auf Milo zugeschossen und bedrängen ihn, und das kann dann unter Umständen ungemütlich werden… und wenn dann auch noch der Spruch kommt „die regeln das schon selbst“, da bekomm ich echt zu viel. Das ist die Kehrseite der Medaille, wie ich finde.

Nichtsdestotrotz gibt es hier auch Hundefreilaufflächen, die abgegrenzt sind und wo Hunde nach Lust und Laune spielen und toben können. Für uns ist das aber nur bedingt etwas, weil wir auch dort schon Erfahrungen mit kläffenden und unfreundlichen Hunden gemacht haben.

Der schmucke Milo, auch bekannt unter dem Namen Aragon vom Hause Cassenya, präsentiert sich nicht nur am Strand, sondern auch im Ausstellungsring von seiner besten Seite. Foto: hell+blau
Der schmucke Milo, auch bekannt unter dem Namen Aragon vom Hause Cassenya, präsentiert sich nicht nur am Strand, sondern auch im Ausstellungsring von seiner besten Seite. Foto: hell+blau

5. Zu Besuch in deiner Gegend: Was sollten Menschen mit Hund in deinem Ort oder deiner Umgebung unbedingt gesehen haben?

In unserer Umgebung gibt es eigentlich wirklich eine Menge zu sehen, vor allem haben wir eine ganze Auswahl an Burgen oder Schlössern. Allem voran das Heidelberger Schloss, das Schwetzinger Schloss und auch sonst haben wir noch einige Burgen in Neckarsteinach oder in Steinsburg zu bieten. Die Steinsburg ist eine süße kleine Burgruine, die einen Ausflug wert sein kann. Im Burginneren kann man bei schönem Wetter draußen sitzen und gutbürgerlich essen.

6. Hast du eine Lieblings-Gassi-Route in deiner Umgebung und verrätst du sie uns?

Wenn wir an den Wochenenden einmal Zeit zusammen haben, dann fahren wir gerne ein bisschen in die Umgebung. In Heidelberg-Ziegelhausen gibt es ein tolles Waldstückchen in etwas höherer Lage, von welcher man einen phantastischen Ausblick auf ganz Heidelberg hat. Das ist auf jeden Fall einen Ausflug wert.
 


Die Reihe Der Hundumblick wird in unregelmäßigen Abständen weitergeführt, es warten viele spannende Blogs und Orte auf euch!

Blog-Geburtstags-Verlosung

Happy Birthday: Isarhunde.de wird 6 Jahre alt!

Unglaublich: Isarhunde.de hatte gestern seinen 6. Geburtstag! Leider sind beim letzten Relaunch die allerersten Posts auf der Seite verloren gegangen (ich glaube, ich erwähnte es neulich im Liebster Award-Artikel), also habe ich quasi gar keinen Beweis für das wahre Alter des Blogs – aber ich hoffe, dass ich vertrauenswürdig genug bin, dass ihr mir das glaubt ;-). Ziemlich genau drei Monate, nachdem Mika bei uns eingezogen war, ging es los. Heute ist einiges anders als damals, aber so oder so ist das ein Grund zu feiern! Und das möchte ich mit einer kleinen Verlosung für euch tun!

Happy Birthday: Isarhunde.de wird 6 Jahre alt!
Happy Birthday: Isarhunde.de wird 6 Jahre alt!

Der Bastei Lübbe Verlag hat mir freundlicherweise zwei Exemplare von „Ich weiß, was du mir sagen willst. Die Sprache der Hunde richtig verstehen“ von Stephanie Lang von Langen zur Verlosung zur Verfügung gestellt: So können sich gleich zwei glückliche Gewinner bald über Zuwachs im Bücherregal freuen!

Kommt euch der Name der Autorin bekannt vor? Stephanie Lang von Langen gehört zu den ganz ‚umtriebigen‘ Personen in der Münchner Hundeszene: Als Hundetrainerin bildet sie seit 2003 Hunde-Menschen aus, 2009 gründete sie in Bad Tölz das ‚Wunjo-Projekt‘, ein Ausbildungszentrum für Tiergestützte Therapie, 2010 kam noch das „Spiely“-Hundespielzeug hinzu (das auch Mika sehr liebt – und ich übrigens auch!), auf das weiteres Tierzubehör folgte, das in sozialen Werkstätten hergestellt und unter dem Markennamen Treusinn vertrieben wird. Wer schon länger bei Isarhunde.de mitliest, wird sich vielleicht auch noch an Stephanie Lang von Langens Gastartikel über die Tiergestützte Therapie im Blog erinnern. Und nun gibt es also auch ein Buch von ihr!

Cover: "Ich weiß, was Du mir sagen willst" von Stephanie Lang von Langen im Bastei Lübbe VerlagDas sagt der Verlag über das Buch:

„Die Signale eines Hundes sind offen und eindeutig – wenn man den Code dafür kennt. Stephanie Lang von Langen hat ihn geknackt. Als Kind war sie fast blind, aber Hunde gaben ihr Orientierung und Halt. Intuitiv lernte sie, richtig mit ihnen zu kommunizieren. Ob die Bedeutung der Laute, Mimik oder Körpersprache, die studierte Tierpsychologin weiß genau, wie Hunde ticken und was sie uns sagen wollen. Hier gibt sie dem Leser das Vokabular an die Hand und verrät den Code für ein harmonisches Verhältnis zwischen Mensch und Hund.“

Hier findet ihr eine Leseprobe

Stephanie Lang von Langen
Ich weiß, was du mir sagen willst. Die Sprache der Hunde richtig verstehen
Bastei Lübbe
Hardcover, 254 Seiten
18,99 € (D)

Buchverlosung

Ihr wollt ein Exemplar des Buches gewinnen? Dann nichts wie ran an die Tasten und mit etwas Glück haltet ihr es schon bald in euren Händen! Alles was ihr dazu tun müsst, ist einfach einen Kommentar zu hinterlassen – und zwar bis einschließlich Sonntag, 15.02.2015. Am Montag, 16.02.2015, lose ich dann unter allen Kommentaren aus.

Vergesst nicht, eine gültige E-Mail-Adresse anzugeben, damit ich euch im Gewinnfall kontaktieren kann.

Viel Glück!

Mitmachen könnt ihr, wenn ihr in Deutschland oder Österreich lebt und mindestens 18 Jahre alt seid. Über den Gewinner entscheidet das Los, Mehrfachteilnahmen gelten nicht. Die Gewinnbenachrichtgung erfolgt per E-Mail. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.