Jeder Hundehalter, der zur Miete wohnt, kennt die damit oft verbundenen Probleme: Angefangen von der Wohnungssuche über die Erlaubnis zur Hundehaltung vom Vermieter bis zum Zusammenleben mit anderen Mietern können da eine Menge Stolperfallen auf Menschen mit Hund zukommen. Nun gab es ein für hundehaltende Mieter positives Urteil des Bundesgerichtshof (BGH): Der BGH entschied dabei, dass sich die Frage, ob ein großer Hund in einer Mietwohnung gehalten werden darf, allein nach dem Mietvertrag richtet. Hinter dieser Entscheidung, die sich erst einmal völlig selbstverständlich anhört, steckte folgender Fall: Ein Vermieter hat seinen Mieter, der einen Bearded Collie hält, auf Abschaffung des Tieres verklagt. Die Begründung des Vermieters: Der Hund könne in der Wohnung nicht artgerecht gehalten werden und würde die Wohnung in erhöhtem Maße abnutzen. Der BGH wies die Klage jedoch ab: Solange die Hundehaltung im Mietvertrag nicht ausdrücklich ausgeschlossen bzw. von der Zustimmung des Vermieters abhängig sei, darf ein Mieter auch einen großen Hund in der Mietwohnung halten. Warum es nicht artgerecht sein soll, einen Hund in einer 95 qm-Wohnung zu halten, erschloss sich dem Gericht ebenso wenig wie der Hinweis auf die erhöhte Abnutzung der Wohnung. Wir begrüßen dieses Urteil, da so mutwilligen Klagen gegen Halter größerer Hunde ein Riegel vorgeschoben wurde.

In der Hoffnung, dass ihr keinen Mietärger wegen eurer Hunde hattet und habt, kommen hier die Münchner Hundetermine dieser Woche:

Workshops:

  • Expactive – mixed!
  • Trainingstag – Gewöhnung von Pferd zu Hund und andersrum
  • Tricktraining
Seminare und Vorträge:
  • Einmal quer durch’s Hundeleben – vom Welpen bis zum Senior
  • Die Beschwichtigungssignale des Hundes

Hallo, mein Name ist Alexandra. Vor sechs Jahren zog Mika, ein ungarischer Mischling, aus dem Münchner Tierheim zu mir in die Stadtwohnung. Seitdem machen wir auf sechs Beinen die Stadt und das Umland unsicher. Als Hundenärrin möchte ich auf Isarhunde.de andere Münchner Hundehalter über die "Hundeszene" der Stadt auf dem Laufenden halten, von Erlebnissen berichten und tierische Fundstücke vorstellen.

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