Kürzlich urteilte das Landgericht Coburg, dass Hundehalter unter Umständen auch für angeleinte Tiere haften müssen (Aktenzeichen: 13 O 150/11). Konkret ging es in diesem Fall um einen Sturz: Ein vor einem Laden an einer längeren Leine angebundener Hund stürzte laut Aussage der Geschädigten bellend auf die Frau zu, sodass sie erschrocken zurückwich und stürzte. Dabei brach sie sich einen Lendenwirbel und das linke Handgelenk. Die Halterin des Hundes wurde vom Gericht für die Übernahme der Behandlungskosten von 6500 Euro haftbar gemacht.

Das Gericht sah in Verhalten des Hundes ein „typisches Tierverhalten“, weshalb sich im Sturz der Versicherten eine „vom Tier ausgehende Gefahr“ realisiert habe, bei der die Tierhalterhaftung zum Tragen kommt. Außerdem war für das Gericht kein Mitverschulden der Geschädigten erkennbar: Das Verhalten des Hundes sei nicht vorhersehbar gewesen.

Wie steht ihr zu diesem Urteil? Müssen Passanten damit rechnen, dass ein angebundener Hund sie anbellt? Leint ihr euren Hund manchmal vor einem Laden an und wenn ja, werdet ihr das nach diesem Urteil auch weiterhin tun und das Risiko der Haftung tragen?

Diese Termine stehen in dieser Woche für Münchner Hundefreunde an:

Workshops: 
  • Expactivity für Anfänger
  • Zughunde im Winter
Ausflüge und Spaziergänge:
  • Schneeschuh-Tour in Oberbayern
  • Nachtwanderung
  • Winterwonderland Walk
Specials:
  • Münchner Mahnwache gegen das Töten von Straßentieren in der Ukraine wegen EM 2012

Hallo, mein Name ist Alexandra. Vor sechs Jahren zog Mika, ein ungarischer Mischling, aus dem Münchner Tierheim zu mir in die Stadtwohnung. Seitdem machen wir auf sechs Beinen die Stadt und das Umland unsicher. Als Hundenärrin möchte ich auf Isarhunde.de andere Münchner Hundehalter über die "Hundeszene" der Stadt auf dem Laufenden halten, von Erlebnissen berichten und tierische Fundstücke vorstellen.

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