Sozialverhalten verwilderter Haushunde – Tuscany Dog Project
| Mai ’11 |
| 28 |
| 10:00 |
| Mai ’11 |
| 29 |
| 10:00 |
Von einer straffen Gruppenstruktur über lose Lebensgemeinschaften bis hin zu Einzelgängern reicht die soziale Organisation von Hunden, die nicht unmittelbar mit dem Menschen zusammenleben. Im Rahmen einer Freilandstudie wurden täglich kontinuierliche Verhaltensbeobachtungen durchgeführt. Über die Ergebnisse informiert dieses aufschlussreiche Seminar mit Günther Bloch.
Inhalte des Seminars:
Der Begriff „Straßenhunde“ stellt leider eine völlige Verallgemeinerung dar. „Wilde Hunde“ gelten aus verhaltensbiologischer Sicht als eine Art Bindeglied zwischen Wolf und unseren Familienhunden. Die Hunde-Farm führte von Anfang 2005 bis Ende 2007 in Zusammenarbeit mit vielen Volontären und Studentinnen verschiedener Universitäten eine Freilandstudie im „Parco Naturale San Rossore“ (220 qkm) durch, um das Verhaltensinventar von verwilderten Haushunden zu erforschen.
Mit Hilfe der italienischen Veterinärärztin Dr. Cecilia Ambrogi wurden mehrere, unterschiedlich alte Hunde eingefangen und mit so genannten Radiohalsbändern (Peilsendern) ausgestattet. So konnten umfangreiche Lebensdaten zu allen Individuen bis zu deren Tod gesammelt werden. Ebenso wurde gelernt, wie sich die Hunde kommunikativ verständigten. Im Filmarchiv befinden sich nun über 200 Videobänder a 1-1,5 Std. welche für Fachvorträge und Seminare zur Verfügung stehen und teilweise in diesem Seminar vorgeführt und entsprechend kommentiert werden.
Innerhalb des „Toscany Dog Project“ wurden insgesamt fünf Diplomarbeiten erarbeitet.
Inkl. Praxisteil:
Beobachtungen zum Ausdrucksverhalten von Hunden, einschließlich aggressiver Kommunikation.
Das Mitbringen von Hunden im Seminarraum ist nach vorheriger Anmeldung gestattet.
Kategorie: Seminare und Vorträge, Termine






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