Nur noch eine knappe Woche, um an der Isarhunde-Mitmachaktion rund um die besten Sommer-Abkühl-Tipps für Hunde teilzunehmen. Höchste Zeit also, um selbst in die Tasten zu greifen und euch unsere Tricks zum Cool Down zu verraten!

Als erstes kommen – der Vollständigkeit halber – unsere goldenen Grundregeln: Da Mika mit einer wirklich beeindruckenden Unterwolle gestraft gesegnet ist, wird immer fleißig getrimmt. Das sieht nicht nur besser aus, sondern verschafft dem Schnuffi auch schon einmal Erleichterung (im wahrsten Sinne des Wortes). Gut klappt’s mit dem Trimmstriegel oder dem vielbeschworen (und tatsächlich superen) Furminator. Da kann schon mal einiges zusammenkommen:

Nach dem Trimmen lebt es sich für Mika im Sommer leichter

Zum Scheren habe ich mich noch nicht durchringen können, nicht zuletzt, da ich denke, dass das Fell ja auch Schutzfunktionen erfüllt – sei es gegen Wasser, Sonne oder Kratzer beim Durchstreifen von Feld und Wald.

Die zweite Grundregel ist schlicht und einfach: Alle längeren Aktivitäten draußen und insbesondere Training werden in der Regel in die Abendstunden verlegt, tagsüber gibt es nur kurze Runden, um die nötigen Geschäfte zu erledigen ;-).

Natürlich will Mensch aber auch nicht den ganzen Sommer in geschlossenen Räumen verbringen. Ausflüge führen uns dann aber am allerliebsten an jegliche Form von (für Hunde erlaubte) Gewässer. Dann achte ich natürlich auf einen Schattenplatz und – extrem wichtig – auf ausreichend Trinkmöglichkeiten für den Hund, einen faltbaren Trinknapf habe ich im Sommer eigentlich immer dabei.

Mika liebt es, ins Wasser zu gehen. Davon kann ihn eigentlich schon ab wenigen Grad Plus kaum etwas abhalten. Und natürlich erfrischt er sich auch im Sommer am liebsten im kühlen Nass:

Wasser ist ja schließlich nicht nur zum Plantschen gut: Man kann bei der Gelegenheit auch gleich ein Schlückchen trinken

Wenn’s allzu schlimm ist mit der Hitze und der Sonne, dann kommt ab und dann auch mal ein nasses Tuch zum Einsatz, das Mika umgelegt bekommt: Damit hält die Wasserkühlung ein wenig länger vor.

Ansonsten gibt es neben Wasserspielen eigentlich noch einen ganz großen Sommerfavorit für Mika: Eis! Ich probiere immer wieder gerne verschiedene „Rezepte” aus. In der Regel ist die Basis eine Magerquark-Joghurt-Mischung, die dann durch verschiedene Bestandteile extra Geschmack bekommt: Ein bisschen Hundeleberwurst, ein bisschen Schmier- oder Frischkäse, etwas Erdnussbutter, ein bisschen Thunfisch oder was mir eben sonst so einfällt.

Bei Hundeeis kann man sich nach Belieben austoben – und Hund freut sich über eine leckere Erfrischung

Im Normalfall landet das Ganze dann erst im Kong, anschließend im Tiefkühler und dann bei Mika, der so Beschäftigung und Abkühlung auf einmal bekommt. Mein Tipp: Das kleine Loch des Kong mit einem Stück Trockenfutter oder ähnlichem verschließen, dann zum Befüllen in eine Kaffeetasse stellen und schließlich in der Kaffeetasse stehend in den Tiefkühler stellen, so läuft nichts aus.

Wer keinen Kong hat, kann aber auch sehr gut Silikonformen für Muffins verwenden oder ganz einfach Eiswürfelformen. Wenn das Hundeeis weniger Kalorien haben soll, gehen natürlich auch schlichte Wasser-Eiswürfel oder man friert einfach Brühe-Eiswürfel zum Abschlecken.

Beschäftigung und Abkühlung in einem: Mika liebt sein Hundeeis im Kong

Habt ihr noch tolle Tipps, wie Hund einen heißen Sommer gut übersteht? Noch bis einschließlich Sonntag, 08.08.2010, könnt ihr mitmachen und uns eure Lieblingssommererfrischungen für Vierbeiner verraten. Oder ihr lasst einfach Bilder eurer Fellnase sprechen. Die genauen Mitmachregeln findet ihr im Beitrag zur Sommerhunde-Mitmachaktion!

Hallo, mein Name ist Alexandra. Vor sechs Jahren zog Mika, ein ungarischer Mischling, aus dem Münchner Tierheim zu mir in die Stadtwohnung. Seitdem machen wir auf sechs Beinen die Stadt und das Umland unsicher. Als Hundenärrin möchte ich auf Isarhunde.de andere Münchner Hundehalter über die "Hundeszene" der Stadt auf dem Laufenden halten, von Erlebnissen berichten und tierische Fundstücke vorstellen.

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