Ich packe meine Hundetasche und nehme mit…

Halbzeit bei der Isarhunde-Blogparade! Mittlerweile haben schon einige Blogs mit interessanten Beiträgen teilgenommen (eine ausführliche Vorstellung der Beiträger könnt ihr auf Isarhunde.de finden, wenn die Blogparade vorbei ist und die Gewinner feststehen – bis dahin könnt ihr über die Kommentare und Trackbacks zu den Teilnehmern surfen). Da wird es natürlich Zeit, dass ich endlich auch mal einen Einblick in meine Hundetasche gewähre! Also, ran ans Auspacken:

Die Tasche(n)

Die famose(n) Isar-Hunde-Tasche(n)
Die famose(n) Isar-Hunde-Tasche(n)

Die Isarhundetasche ist ein kleines Platzwunder aus Webstoff, die sich auch mal in die Waschmaschine werfen lässt – eine nicht zu unterschätzende Eigenschaft. So sieht die Tasche aus, wenn sie voll gepackt ist (minus Kamera, denn die brauchte ich ja für die Fotos).

Die kleine schwarze Tasche ist eine Leckerli-Tasche, die als Hüftbeutel getragen wird. In ihr steckt auch noch ein Clicker, der allerdings draußen bisher kaum zum Einsatz gekommen ist.

Blick ins Innere
Blick ins Innere

So sieht der Blick ins Innere der Taschen aus – prall gefüllt, wie man erkennen kann! Für längere Touren muss allerdings trotzdem noch ein Rucksack her, um Proviant unterzubringen.

Der Inhalt

Alles raus, was keine Miete zahlt
Alles raus, was keine Miete zahlt
Da passt einiges rein
Da passt einiges rein

Ich glaube man kann guten Gewissens sagen, dass mein zweiter Name auch „Packesel” lautet. Ich laufe aber grundsätzlich immer mit viel zu viel Kram durch die Gegend, nicht nur bei der Hunderunde – man weiß schließlich nie, was so alles passieren kann…

Neben den abgebildeten Sachen passen natürlich noch Geldbeutel, Schlüssel, Taschentücher, Erfrischungstücher, Kaugummis und ähnlicher Kleinkram in die Tasche. Und wenn ich Glück habe, kann ich sogar nach dem Ableinen noch die Leine drin verstauen.

Im Detail

Flugobjekte

Die UFOs
Die UFOs

Von den UFOs, aka Frisbees, kommt in der Regel maximal eine mit in die Tasche. Die Auswahl hängt vom Wetter ab (die Nylonfrisbee rechts ist beispielsweise nur bei weitgehender Windstille brauchbar). Ob die Frisbees mit auf den Ausflug bzw. zum Einsatz kommen, hängt schließlich auch vom Gelände ab: Ein Park mit ebener Wiese ohne Stolperfallen ist da erste Wahl.

Suchen und Bringen

Für jeden was dabei
Für jeden was dabei

Ein Kong Water Wubba, ein Futterdummy und ein kleiner Ball (eigentlich zum Jonglieren gedacht): Wenn’s ans Wasser geht, kommt der Wubba mit, sonst nehmen wir lieber das Futterdummy, da Mika es besser tragen (und finden: ist ja schließlich duftend gefüllt) kann – beim Wubba tritt er gerne mal auf die Tentakel…

Oder er nagt sich einfach durch den Neoprenbezug. Ist das wirklich ein Tennisball darunter?

Der Water Wubba ist schon leicht lädiert
Der Water Wubba ist schon leicht lädiert

Der Ball ist eigentlich immer dabei und in erster Linie für unsere kleine Pflege-Ungarin Rebeka, aber im Zweifel bringt auch Mika uns so etwas „profanes” wie einen roten Jonglierball…

Standards

Für's Geschäft und gegen den Durst
Für's Geschäft und gegen den Durst

Grundsätzlich an Bord (in mehrfacher Ausführung) sind Kotbeutel, hier im Süden auch liebevoll „Kackerlsackerl” genannt. Schön, dass es auf unseren Lieblingsrunden in München fast überall mindestens eine Hundestation gibt! Auch ein faltbarer Wassernapf gehört zur Standardausrüstung, insbesondere wenn es in unbekanntes Gebiet geht oder schon klar ist, dass die Hunde unterwegs keine Trinkmöglichkeit haben. Natürlich gehört vor allem jetzt in der warmen Jahreszeit auch ausreichend Wasser für Mensch und Tier ins Gepäck.

Aufgefalteter Wassernapf für unterwegs
Aufgefalteter Wassernapf für unterwegs

Vorsorge

Erste Hilfe Beutel
Erste Hilfe Beutel

Wie oben schon erwähnt: Man weiß ja nie, was passiert auf so einer Hunderunde. Sicher ist sicher, denke ich mir, und packe lieber noch einen Erste Hilfe Beutel in meine Hundetasche. Man kann sich so eine Erste Hilfe Ausrüstung selbst zusammenstellen oder schon fertig gepackt als Set kaufen. Enthalten sind Verbandszeug, Pinzette, Zeckenzange, Einwegspritze, …

Innenleben des Erste Hilfe Sets
Innenleben des Erste Hilfe Sets

Für Autofahrten und Tierarztbesuche kommt in der Regel noch ein Fläschchen mit Rescue-Tropfen mit.

Fazit

Der Kängurubeutel muss einiges aushalten, aber ich bemühe mich, nicht alles mitzuschleppen, sondern der Situation angepasst auszuwählen. Schließlich können die Fellnasen auch prima ohne Spielzeug beschäftigt werden, zum Beispiel mit (Leckerli-)Suchspielen, Outdoor-Agility oder Unterordnungsübungen. Pflicht ist aber alles, was für das Wohlergehen der Vierbeiner ausschlaggebend sein kann, also Wasser, Napf (oder eine andere Möglichkeit, den Hunden das Wasser zugänglich zu machen) und Erste Hilfe Ausrüstung. Und natürlich die beliebten Beutelchen, um das Hundegeschäft wegzuräumen.

Trotzdem können ein paar Utensilien Abwechslung in den Gassi-Alltag bringen – und solange mich der Spaß daran für die Tragerei entschädigt, werde ich mir wohl weiter „’nen Wolf schleppen” :-).

Hinweis: Mein Beitrag zur Blogparade erscheint selbstverständlich außer Konkurrenz! Die Parade läuft noch bis zum 03. August 2009 und zu gewinnen gibt es das Buch Spiel & Spaß mit Hund: Beschäftigungsideen für zu Hause und unterwegs (Partnerlink) von Inge Büttner-Vogt. Es ist also noch reichlich Zeit, um mitzumachen :-)! Wir freuen uns auf weitere Teilnehmer und sind gespannt auf die Gewinner-Beiträge!

2 Antworten auf „Ich packe meine Hundetasche und nehme mit…“

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