ZOS (Ziel-Objekt-Suche)
| Jul ’09 |
| 19 |
ZOS lautet das neue Zauberwort der Hundeszene. Ausgeschrieben „Zielobjektsuche”. Auf die Idee dazu kam der Hundetrainer Thomas Baumann, weil er bei immer mehr Problemhunden einen Auslöser entdeckte: mangelnde oder falsche Auslastung .
Da er in seiner jahrelangen internationalen polizeilichen Arbeit mit Sprengstoff-, Rauschgift- und anderen Spürhunden die Erfahrung gemacht hatte, dass die Polizeihunde nach fünf bis zehn Minuten konzentrierter Suche zwar völlig erschöpft, aber glücklich waren, überlegte er, wie sich diese Ausbildung für Familienhunde adaptieren ließe. Das Ergebnis ist ZOS, eine Verschmelzung der schon bekannten Gegenstandssuche mit feinen Spezifikationen im Diensthundewesen.
„Bei der Zielobjektsuche wird der Hund auf drei bis fünf kleine Gegenstände konditioniert, z. B. Stift, Feuerzeug, Münze. Im Fortgeschrittenen-Stadium werden alle Gegenstände gleichzeitig versteckt und der Hund soll auf Kommando nur einen davon suchen. Dabei kommt er natürlich an den anderen Dingen vorbei, darf sie aber nicht anzeigen”.
Bei dem CaniFit-Seminar gibt die Hundetrainerin Christiane Ostermeier einen Einblick in den Aufbau der Zielobjektsuche.






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